Donnerstag, 29. Mai 2025

IDM Sportbike: Schlüsselbeinbruch stoppt Luis Rammerstorfer

Luis Rammersdorfer
Foto: Jens Hawrda

Bittere Nachrichten aus dem Lager von Freudenberg Rora-Paligo Racing: Nachwuchstalent Luis Rammerstorfer muss das kommende IDM-Wochenende in Schleiz verletzungsbedingt auslassen. Der 17-jährige Österreicher stürzte am vergangenen Wochenende bei der German TT in Schleiz und zog sich dabei einen Schlüsselbeinbruch zu.

Damit ist der IDM-Neuling, der beim Saisonauftakt in Oschersleben mit einem starken dritten Platz direkt auf das Podium fuhr, vorerst aus dem Rennen. Schon im zweiten Lauf in Oschersleben hatte Rammerstorfer Pech, als ihn ein Kettenriss in aussichtsreicher Position abrupt aus dem Rennen warf. Nun folgte der nächste Rückschlag – ausgerechnet bei den Vorbereitungen für die anstehenden IDM-Rennen in Schleiz. Ob er bis zum nächsten IDM-Rennwochenende in Most (20. – 22. Juni) wieder fit sein wird, ist aktuell noch offen.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann


IDM Superbike: „Pax“ Hobelsberger fährt wieder Rennen

Patrick Hobelsberger hier 2024 in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda

Nachdem die kurzfristige Ehe zwischen Patrick Hobelsberger und Skach Kawasaki zum Jahresbeginn genauso kurzfristig zerbrochen war, hat sich der Superbiker umorientiert und fährt Honda. Nun steht fest: Er kehrt zurück in die IDM. Mindestens zwei Termine sind auf seinem Terminkalender eingetragen.

„Ganz, ganz, wirklich ganz spontan sind wir letzte Woche bei der Holländischen Meisterschaft angetreten“, sprudelt es wie immer ganz euphorisch aus dem 28-jährigen Bayern aus Landau an der Isar heraus. „Von P3 bin ich gestartet und ich habe gewonnen. Das war praktisch mein Renndebüt im Jahr 2025.“

„Nach einem Trainingssturz im Februar habe ich in Spanien am iPad gesessen und ein Konzept entwickelt für die Saison. Aus einem kleinen Funken Hoffnung heraus, dass überhaupt etwas geht“, blickt der jetzige Teamchef und Honda-Fahrer in Personalunion auf die Anfänge nach der Trennung von der offiziellen Kawasaki-Mannschaft zurück. „Jetzt werden wir als nächstes die Alpe Adria Cup-Rennen auf dem Pannoniaring und Brünn bestreiten, um uns für die geplanten IDM Superbike-Einsätze vorzubereiten.“ Zwei Läufe sind spruchreif, aber im Hintergrund wird weiter kommuniziert. Rein rechnerisch kann es sich nur um Assen, den Nürburgring oder um das Hockenheim-Finale handeln.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Mittwoch, 28. Mai 2025

Hart erkämpfte Meisterschaftspunkte für TGI Team Lamborghini by GRT in der DTM auf dem Lausitzring

  • Starkes Ergebnis für Jordan Pepper nach meisterlicher Leistung im Sonntagsrennen
  • Nach guten Qualifyings schied Luca Engstler zweimal unverschuldet aus
  • Gottfried Grasser, Teamchef GRT: „Jordan hat uns mit seinen Ergebnissen das Wochenende gerettet“

Luca Engstler, Lamborghini #19
Foto: Jens Hawrda

Das TGI Team Lamborghini by GRT, unterstützt von Automobili Lamborghini Squadra Corse, bestritt am vergangenen Wochenende vom 23. bis 25. Mai den zweiten Lauf der DTM-Saison 2025. Als Tabellenführer zum Lausitzring angereist, erlebte die österreichische Mannschaft diesmal zwei Rennen unter schwierigen Bedingungen. Fahrer und Crew holten unter den gegebenen Bedingungen das Maximum aus dem Lamborghini Huracán GT3 EVO2 heraus. Jordan Peppers unermüdlicher Kampfgeist wurde mit den Plätzen elf und vier belohnt. Luca Engstler schied in beiden Rennen nach Kollisionen aus.

Im Qualifying am Samstag qualifizierte Luca Engstler die Startnummer 19 als bestplatzierten der fünf Lamborghini Huracán GT3 EVO2 im Feld auf Platz 13, nur dreieinhalb Zehntel hinter der Pole Position. Für den 25-jährigen Lamborghini-Werksfahrer war das Rennen jedoch nach der ersten Runde beendet. Er wurde in der ersten Runde von einem anderen Fahrer getroffen und musste aufgrund des entstandenen Schadens aufgeben. Auch Jordan Pepper wurde von den ruppigen Aktionen der Konkurrenz in Mitleidenschaft gezogen, konnte sein Rennen aber fortsetzen. Trotz der Beschädigung an seinem Fahrzeug sicherte sich der 28-jährige Südafrikaner für den elften Platz am Ende fünf Meisterschaftspunkte.

Jordan Pepper, Lamborghini #63
Foto: Jens Hawrda

Am Sonntag waren die Startplätze für Luca Engstler und Jordan Pepper mit den Positionen elf und zwölf ähnlich. Über die Distanz von 55 Minuten plus einer Runde standen im zweiten Rennen gemäß dem 2025er-Reglement zwei Pflichtboxenstopps auf dem Programm. Pepper machte in der ersten Runde sechs Positionen gut und behauptete sich anschließend im Feld hinter den Führenden. Bis zu seinem ersten Boxenstopp in Runde 19 hatte er sich bis auf den vierten Platz vorgearbeitet. Auf der Jagd nach dem Podium wurde er im zweiten Stint von einer Safety-Car-Phase ausgebremst. Nach der kurzen Neutralisation und dem zweiten Boxenstoppfenster überquerte er souverän als Vierter die Ziellinie. Auch für Luca Engstler endete Rennen zwei nach einem unverschuldeten Zwischenfall vorzeitig. Er hatte sich bereits auf Position sieben vorgearbeitet, als ihn in Runde sieben ein Konkurrent berührte.

Jordan Pepper sammelte in der Lausitz weitere 18 Punkte für die Fahrerwertung und liegt mit insgesamt 55 Punkten auf dem dritten Platz. Der Lamborghini-Werksfahrer hat aktuell 14 Punkte Rückstand auf den Führenden. Luca Engstler belegt den 13. Platz. In der Teamwertung belegt das TGI Team Lamborghini by GRT mit 66 Punkten den fünften Platz. Der nächste Lauf der DTM findet vom 6. bis 8. Juni im niederländischen Zandvoort statt.

Stimmen der Fahrer zum Rennwochenende

Jordan Pepper: „Es war noch härter als erwartet. Ich bin wirklich stolz darauf, wie wir im ersten Rennen ins Ziel gekommen sind. Nach so vielen Zwischenfällen noch Punkte zu holen, kann am Jahresende den entscheidenden Unterschied ausmachen. Wir haben nach der kleinen BoP-Anpassung für Sonntag hart gearbeitet, was sich in den Startpositionen für Rennen zwei widerspiegelte. Ich bin in der ersten Runde maximales Risiko gegangen, und das hat sich ausgezahlt. Danach hat uns etwas die Pace für das Podium gefehlt. Auch die Safety-Car-Phase hat uns in die Quere gekommen. Dadurch haben wir unseren Vorsprung auf der Strecke eingebüßt und waren nach dem zweiten Boxenstopp strategiebedingt auf einem alten Reifensatz unterwegs, weshalb es mit frischeren Reifen gegen die Konkurrenz sehr knifflig war. Mit Platz vier können wir sehr zufrieden sein. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Arbeit. Wir haben wichtige Punkte geholt und wollen in Zandvoort auf unserem Schwung aufbauen.“

Luca Engstler: „Nach so einem enttäuschenden Wochenende können wir nur nach vorne schauen. Das Team hat einen super Job gemacht, und ich hätte die Anstrengungen unserer Crew gerne mit zwei guten Ergebnissen belohnt, aber einige meiner Konkurrenten hatten etwas dagegen. Es ist immer frustrierend, wenn man von einem Konkurrenten aus dem Rennen genommen wird, und wenn das zweimal passiert, ist das eine ziemlich erbärmliche Leistung. Aber in Zandvoort kann es nur besser werden, und mit unserem Paket und einem starken Team im Rücken habe ich allen Grund, mich auf das nächste Rennwochenende zu freuen.“

Quelle: www.grasser-racing.com


Doppelte Punkteergebnisse für Manthey in beiden DTM-Sprintrennen auf dem Lausitzring

  • Im Samstagsrennen erreichen Ayhancan Güven und Thomas Preining mit den Rängen sechs (#91) und acht (#90) zwei Top-Zehn Ergebnisse
  • Am Sonntag fahren Ayhancan Güven mit Rang vierzehn und Morris Schuring mit Rang elf beide in die Punkteränge
  • Mit dem Ergebnis des zweiten Laufs am Lausitzring holt der DTM-Rookie Schuring in seinem vierten Rennen in der Serie seine ersten Meisterschaftspunkte

Beim zweiten DTM-Rennwochenende der Saison am Lausitzring erlebt Manthey ein durchwachsenes Wochenende. Während Ayhancan Güven (Türkei) und Thomas Preining (Österreich) im Samstagsrennen zwei Top-Zehn-Ergebnisse einfahren, muss Morris Schuring (Niederlande) seinen Neunelfer nach einer unverschuldeten Kollision frühzeitig abstellen. Im zweiten Sprintrennen feiert der junge Niederländer sein erstes Punkteergebnis in der DTM, während Ayhancan Güven mit Rang 14 das doppelte Punkteergebnis komplettiert. Thomas Preining, der nach einem starken Qualifying auf Podiumskurs von Rang drei ins Rennen gegangen war, musste es wiederum nach einem unverschuldeten Kontakt in der ersten Runde bereits beenden.

Ayhancan Güven, Porsche 911 GT3 #90
Foto: Jens Hawrda

Güven, Preining und Schuring starteten in ihren drei Porsche 911 GT3 R von den Positionen acht (#90), neun (#91) und sechzehn (#92) in das Samstagsrennen auf dem 3,442 Kilometer langen Lausitzring in Brandenburg. Schuring, der unverschuldet in eine Kollision mit mehreren Fahrzeugen verwickelt wurde, musste seinen Neunelfer, aufgrund von starken Schäden an der Front, direkt nach Rennstart in der Box abstellen. Preining gelang es, sich in den ersten Minuten von Rang neun auf sieben vorzuarbeiten, während Güven zunächst auf Rang zwölf zurückfiel. Während der Türke bereits bei noch 33 verbleibenden Rennminuten zum Reifenwechsel gerufen wurde, bog Preining erst bei noch fünf verbleibenden Minuten im vorgesehenen Fenster für den Pitstop in die Boxengasse ein. Zwei schnelle Reifenwechsel der Boxencrew und die strategische Nutzung des Overcuts an der Startnummer 90 (Güven) und des Undercuts an der Startnummer 91 (Preining) ließen beide Fahrzeuge im Feld auf die Ränge sieben und neun vorrücken. Das Rennen beendeten die Porsche-Piloten schließlich auf den Rängen sechs (#91) und acht (#90) in den mittleren Punkterängen und konnten in Summe 18 Meisterschaftspunkten für das Team sammeln.

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 #91
Foto: Jens Hawrda

Im Sonntagsqualifying gelang es Preining, seinen Neunelfer auf Startplatz drei zu setzen. Schuring reihte sich auf Position fünfzehn ein, während Güven, dessen Qualifying von Verkehr auf der Strecke beeinträchtigt wurde, von Rang achtzehn ins Rennen ging. Für die Startnummer 91 endete das Rennen bereits in der zweiten Kurve, als Preining im Kampf um die Führung von einem anderen Fahrzeug getroffen wurde und die vordere rechte Spurstange seines Neunelfers brach. Güven konnte sich derweil auf Rang fünfzehn vorarbeiten, während Schuring einige Positionen verlor. Nachdem er eine Aufholjagd gestartet hatte, wurde er nach zehn Rennminuten durch einen Rempler der Startnummer 25 auf der Strecke gedreht und nach hinten durchgereicht. Nach einem schnellen Reifenwechsel zum Ende des ersten Pitstop-Windows fand er sich jedoch zur Rennhälfte in den Punkterängen (Platz 13) wieder. Dort rangierte derweil auch Güven, der nach seinem 6,5 Sekunden schnellen ersten Reifenwechsel auf Platz neun lag. Die Rennminuten zwischen den beiden Boxenstoppfenstern waren geprägt von engen Positionskämpfen um die mittleren Punkteränge, in die die Porsche-Piloten in einem Pulk aus teilweise sechs weiteren Fahrzeugen verwickelt waren. Auf den Rängen elf (Schuring) und zwölf (Güven) fahrend, kamen beide Neunelfer zum zweiten Pflichtreifenwechsel in die Boxengasse, nach welchen sie auf den Rängen elf (Schuring) und vierzehn (Güven) im noch 19 Fahrzeuge starken Feld rangierten. Bis zur Überquerung der Ziellinie lieferten sich beide Fahrer weitere Positionskämpfe und beendeten das Rennen schließlich in den Punkterängen. Während Güven den vierzehnten Platz erreichte, feierte der DTM-Rookie Schuring mit dem elften Platz sein erstes Punkteergebnis in der Sprintserie.

„Ein anspruchsvolles Wochenende für uns. Ich hatte gehofft, dass wir unser Potential hier am Lausitzring besser nutzen können. Am Samstag gab es zwei solide Punkteergebnisse für uns, aber wiederum auch den unverschuldeten Ausfall von Morris. Am Sonntag hat Thomas dann einfach Pech gehabt, das hätte ein sehr starkes Ergebnis werden können. Gleichzeitig war es aber ein gutes Rennen für Morris. Dass er in seinem vierten DTM-Rennen ein Punkteergebnis einfahren konnte, freut mich sehr. Nun werden wir das Wochenende analysieren und schauen, woran wir noch arbeiten können, und in Zandvoort greifen wir wieder an.“, erklärt Nicolas Raeder, Geschäftsführer bei der Manthey Racing GmbH. „Am Ende sind wir sind mit anderen Ambitionen an den Lausitzring gereist. Am Samstag waren wir vorne gut dabei, konnten gute Zweikämpfe liefern und unsere Position in der Meisterschaft festigen. Neben dem ärgerlichen Ausfall von Morris, war es ein guter Auftakt für uns. Besonders die Boxenstopps am Samstag liefen sehr gut. Am Sonntag war der Startplatz in der zweiten Reihe für Thomas ein Erfolg. Auch bei Morris hat sich der Abstand an die Spitze bereits verringert, woran erkennbar ist, wie schnell er lernt. Das Ergebnis von Can hat uns natürlich nicht zufriedengestellt. Verkehr auf der Strecke hat uns gehindert, unsere normalen Prozedere durchzuführen und den Reifen perfekt vorzubereiten. In das Rennen gingen wir dennoch optimistisch. Bei Can hatten wir dann aber das Problem, dass uns bei seinem zweiten und dritten Reifensatz der Grip gefehlt hat, was wir noch ausgiebig analysieren müssen. Morris wiederum hatte eine super Pace und konnte sein Potential zeigen. Leider hat es bei den zweiten Boxenstopps an beiden Fahrzeugen etwas geklemmt, was uns gekostet hat. Im weiteren Rennverlauf gab es dann viele Zweikämpfe, wo uns zurzeit noch etwas das Potential fehlt, zu verteidigen und zu überholen. Nun richten wir den Blick aber nach vorne auf Zandvoort!“, ergänzt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Renneinsätze.

Nach den Wertungsläufen drei und vier rangiert Manthey mit 88 Zählern auf dem zweiten Platz der DTM-Teamwertung. Ayhancan Güven liegt mit 44 Punkten auf dem siebten Platz der Fahrerwertung, dicht gefolgt von Thomas Preining auf der achten Position (41 Zähler). Morris Schuring rückt derweil mit nun fünf Meisterschaftspunkten um einen Platz auf Rang 18 vor. Vom 6. bis zum 8. Juni gastiert die DTM für die nächsten beiden Rennläufe – den Heimrennen von Morris Schuring – in Zandvoort.

Fahrerstimmen zum DTM-Rennwochenende am Lausitzring

Ayhancan Güven, Porsche 911 GT3 R #90: „Am Lausitzring lief es leider nicht so gut wie in Oschersleben. An beiden Tagen hatte ich gute Rennstarts und gute erste Stints. Am Sonntag habe ich dann leider etwas Probleme mit der Pace gehabt, was wir analysieren müssen. In beiden Rennen konnte ich dennoch immerhin Punkte holen – am Samstag acht und am Sonntag zwei Zähler. Darüber bin ich glücklich, denn das zählt am Ende auf lange Sicht in der Saison. Wir analysieren jetzt zusammen und bereiten uns gut auf Zandvoort vor, um dort stärker zurückzukommen.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Kein leichtes Wochenende in der Lausitz. Samstag hat uns etwas Pace im Qualifying gefehlt, aber wir konnten trotzdem viel rausholen. Das Rennen war dann sehr positiv. Ich hatte einen guten Start, konnte nach vorne fahren und mit P6 gute Punkte herausholen. An manchen Tagen fährt man nicht um den Sieg mit und dann sind ein sechster Platz und zehn Punkte viel wert. Im Sonntagsqualifying lief es mit Platz drei sehr gut. Nach dem super Rennstart konnte ich auch fast in Führung gehen, leider hat aber der Ferrari hinter mir einen Schlag bekommen und ist mir reingerutscht. Das gehört dazu, es ist einfach sehr eng in der DTM. Leider hat das dazu geführt, dass mein Auto kaputt war. Der erste Ausfall nach 35 Rennen in den Punkten tut natürlich sehr weh. Am Ende ist das aber Motorsport.“

Morris Schuring, Porsche 911 GT3 R #92: „Ich bin stolz und froh, meine ersten DTM-Punkte geholt zu haben. Das Rennen war wirklich sehr chaotisch und ich habe nicht gedacht, dass ich meine ersten Punkte in solch einem aufregenden Rennen hole. Zwischendurch war ich mal letzter und es gab es sehr viele enge Kämpfe auf der Strecke. Daher bin ich echt froh, am Sonntag der beste Rookie gewesen zu sein und die ersten Punkte geholt zu haben. Unsere Pace war sehr gut und ich spüre, dass wir Fortschritte machen. Das motiviert mich sehr für mein Heimrennen in Zandvoort!“

Quelle: www.manthey-racing.com


Dienstag, 27. Mai 2025

IDM SBK: Beim Podiumsplatz gibt´s Thüringer Roster

Florian Alt steht in Schleiz unter Druck
Foto: Jens Hawrda

Dass er auf dem achten Platz in der Gesamtwertung steht, ist überhaupt nicht nach dem Geschmack von Florian Alt. Der Vize des letzten Jahres war beim Saisonauftakt technisch bedingt mit der Honda CBR 1000 RR-R im ersten Rennen ausgeschieden. Im zweiten gingen ihm beim Sprint auf einen Podiumsplatz am Ende die Optionen aus und er wurde Vierter. Wie soll es weitergehen im Kampf um den IDM Superbike-Titel?

„Wir müssen uns rankämpfen an die Konkurrenz, auch wenn das in weiter Ferne zu liegen scheint, aber das ist die einzige Chance“, weiß der 29-jährige Honda-Fahrer vom HRP-Team und stapelt dabei tief, „vor allem müssen wir in der Lage sein, Rennen gewinnen zu können.“ Nach den Ereignissen in Oschersleben ist der 1,89-Meter-Hüne aber keinesfalls deprimiert, „sondern eher motiviert. Das fordert mich heraus. Ich nehme die Challenge an.“ Alt, der gerade von der Moderation der MotoGP-Rennen für Sky aus dem Studio München heimgekehrt ist, lässt sich nicht so schnell unterkriegen.

Bringt das Schleizer Dreieck die Wende?

Wenn am kommenden Wochenende die nächsten IDM-Rennen auf dem Schleizer Dreieck stattfinden, wird Alts Honda im neuen Trimm dastehen. „Wir waren in Oschersleben testen, haben die komplette Geometrie verändert, den Sitz, den Lenker, die Fußrasten, den Tank. Und Honda setzt alle Hebel in Bewegung, um uns zu unterstützen.“ Dass die diesjährige Performance der Konkurrenz in Form von Ducati und BMW so gut ist, davon ist er immer noch geflasht.

Alt hofft in Schleiz auf gutes Wetter. „Wenn es am Freitag im freien Training und in der Superpole trocken bleibt und wir mit dem neuen Chassis konkurrenzfähig sind, könnte es am Sonntag vielleicht etwas werden mit einem Podiumsplatz.“ Vor der Verwandtschaft aus Schleiz wäre das die beste Option. Alts Ehefrau Kim stammt aus der Rennstadt. Vor allem würde sich der Nordrhein-Westfale bei der Heimfahrt auf dem Weg zur Autobahn an seiner Stamm-Würstelbude einen heißgeliebten Roster einverleiben. Je nach Ergebnis eben.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek