Mittwoch, 12. März 2025

Paul Motorsport startet mit neuen Zielen in zweite DTM-Saison

  • Team aus Dresden setzt einen Lamborghini Huracán GT3 Evo2 ein
  • Maximilian Paul: „Mein Ziel ist es, konstant in die Top-Fünf zu fahren“
  • Heimrennen für Paul am Dekra Lausitzring und am Sachsenring

Vergangene Saison jubelte Maximilian Paul in Zandvoort über die Pole-Position
Foto: dtm.com

Paul Motorsport stellt sich 2025 erneut der Herausforderung DTM. Nach seinem Debütjahr möchte das Team aus Dresden den nächsten Schritt gehen und tritt erneut mit einem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 an. Der Dresdener Maximilian Paul bleibt am Steuer des italienischen Rennfahrzeugs und will sich in seiner zweiten DTM-Saison dauerhaft in der Spitzengruppe etablieren. Neben den sportlichen Ambitionen setzt das Team auch optisch Akzente: Der Stier aus Sant’Agata Bolognese erstrahlt in einem frischen Blau mit markanten Details.

Bereits 2023 bewies der heute 25-Jährige auf dem Nürburgring sein Talent: Im Lamborghini vom Grasser Racing Team feierte Paul seinen ersten DTM-Sieg – und das bei seinem erst zweiten Einsatz. Seine erste komplette DTM-Saison mit Paul Motorsport folgte 2024. Mit einer Pole-Position in Zandvoort markierte er ein weiteres Ausrufezeichen. „Wir haben in unserem ersten Jahr viel gelernt und uns im Winter intensiv Gedanken gemacht, wie wir uns weiter verbessern können. Ich möchte zeigen, dass die Pole vergangenes Jahr in Zandvoort keine Ausnahme war. Mein Ziel ist es, konstant in die Top-Fünf zu fahren“, erklärt Paul, der sich mit den Rennen am Dekra Lausitzring (23. bis 25. Mai) und am Sachsenring (22. bis 24. August) gleich auf zwei Heimspiele freut.

Der Rennstall Paul Motorsport ist ein echtes Familienunternehmen: Während Maximilian Paul am Steuer sitzt, führt sein Vater Tobias Paul als Teamchef die Geschicke. Zudem übernimmt der junge Rennfahrer auch außerhalb des Cockpits Verantwortung und spielt eine entscheidende Rolle in der strategischen Weiterentwicklung des Teams. Die Mannschaft bringt dabei nicht nur DTM-Erfahrung mit. Bereits 2022 bestritt Paul Motorsport eine Saison im ADAC GT Masters, bevor 2024 die Rückkehr folgte. Seitdem nutzt die Mannschaft die Synergien aus Einsätzen in der DTM und dem ADAC GT Masters. In der anstehenden Saison erwartet Paul Motorsport an vier der acht DTM-Wochenenden Doppeleinsätze.

Dienstag, 11. März 2025

Mit starkem Duo in 2025: Paul Motorsport erneut im ADAC GT Masters

  • ADAC GT4 Germany Champion Finn Zulauf neuer Teamkollege von Simon Connor Primm
  • Paul Motorsport wieder mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 am Start

Paul Motorsport fährt 2025 erneut im ADAC GT Masters
Foto: Paul Motorsport

Paul Motorsport startet 2025 erneut im ADAC GT Masters und darf sich über einen prominenten Neuzugang freuen: Finn Zulauf (20/Königstein im Taunus) wird das Dresdener Team verstärken. Der amtierende ADAC GT4 Germany Champion wird sich am Steuer des Lamborghini Huracán GT3 Evo2 mit dem Vogtländer Simon Connor Primm (20/Großschirma) abwechseln. Primm bestreitet 2025 bereits seine zweite volle Saison für Paul Motorsport. Beide Piloten gehören dem aktuellen Förderkader der ADAC Stiftung Sport an.

Finn Zulauf ist bereits seit einigen Jahren erfolgreich in verschiedenen GT4-Serien am Start gewesen. Seinen bisher größten Erfolg feierte er 2024 mit dem Meistertitel und dem Gewinn der „Road to DTM“ in der ADAC GT4 Germany. „Ich freue mich sehr, nun den Schritt zu machen und diese Saison zusammen mit Paul Motorsport und Simon im ADAC GT Masters anzutreten. Ich denke, dass wir ein sehr gutes Paket haben und um gute Ergebnisse kämpfen können,“ sagt der 20-Jährige über seine nächste Karrierestation.

Auch sein Teamkollege Simon Connor Primm blickt mit großer Vorfreude auf die anstehenden Rennen: „Ich freue mich auf eine erfolgreiche Saison mit Paul Motorsport. Besonders gespannt bin ich auf die Zusammenarbeit mit Finn.“ Primm, der zu den erfahreneren Piloten im ADAC GT Masters zählt, startete nach dem Kartsport seine Karriere in der ADAC GT4 Germany, in der er 2023 mit zwei Laufsiegen den vierten Gesamtrang feierte und sich zum Junior-Champion der Serie kürte. Nun gehen die beiden ADAC Stiftung Sport-Piloten gemeinsam mit Paul Motorsport im ADAC GT Masters auf Punktejagd.


Donnerstag, 6. März 2025

Emil Frey Racing mit Ferrari-Trio in der DTM 2025

  • Ex-Formel-1-Pilot Jack Aitken möchte im dritten Jahr den Titel
  • Niederländer Thierry Vermeulen nimmt ersten DTM-Rennsieg ins Visier
  • Neuzugang Ben Green will sich in seiner Debüt-Saison beweisen

Emil Frey Racing geht in der DTM 2025 mit drei Ferrari 296 GT3 an den Start
Foto: Emil Frey Racing

Emil Frey Racing vergrößert sein Aufgebot in der DTM und bringt in der anstehenden Saison erstmals drei Ferrari 296 GT3 an den Start. Der Brite Jack Aitken und sein niederländischer Teamkollege Thierry Vermeulen gehen gemeinsam mit dem Schweizer Team in ihr drittes DTM-Jahr. Neu im Cockpit ist hingegen Ben Green aus Großbritannien, der bei seiner DTM-Premiere um erste Erfolge kämpfen will. Emil Frey Racing tritt bereits seit der Saison 2023 in der DTM an und verbuchte bislang vier Siege sowie zwei weitere Podiumsplätze.

Aitken setzte in seiner zweiten DTM-Saison gleich mehrere Highlights. In der Motorsport Arena Oschersleben, im niederländischen Zandvoort und auf dem Sachsenring jubelte der gebürtige Londoner vergangenes Jahr über drei Siege – mehr holte kein anderer Fahrer. Dieses Jahr möchte der 29-Jährige noch konstanter Top-Ergebnisse erzielen und seinen ersten DTM-Titel holen. „Ich freue mich riesig, mit Emil Frey Racing eine weitere Saison in der DTM zu bestreiten. Wir haben ein Paket, mit dem wir Rennen gewinnen können, aber das Ziel ist dieses Jahr ganz klar der Kampf um den Titel“, sagt Aitken.

Teamkollege Vermeulen peilt seinen ersten DTM-Rennsieg an. Nach seinem Podiumsdebüt mit dem dritten Platz auf dem Sachsenring in der vergangenen Saison möchte der 22-Jährige den nächsten Schritt gehen. Dabei darf Vermeulen erneut auf die Unterstützung von Max Verstappen zählen. Der Youngster und der vierfache Formel-1-Weltmeisters sind im stetigen Kontakt und vor allem durch Vermeulens Vater Raymond verbunden, der als Verstappens Manager agiert. „Wir haben uns den gesamten Winter über intensiv auf die neue DTM-Saison vorbereitet. Jeder im Team kennt seine Aufgaben und auch ich weiß genau, in welchen Bereichen ich mich weiterentwickeln möchte“, sagt Vermeulen.

In seiner insgesamt fünften GT3-Saison steigt Green in die DTM auf und steht damit vor einer aufregenden neuen Aufgabe. „Ich erwarte eine sehr spannende Saison“, verrät Green. „Jack Aitken, Thierry Vermeulen und ich werden ein großartiges Team bilden und uns gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben.“ Der 27-Jährige war 2022 sowie 2023 im ADAC GT Masters für Schubert Motorsport aktiv und bejubelte zwei Rennsiege. Im Vorjahr schloss sich Green Emil Frey Racing an und war mit der Mannschaft aus Safenwil westlich von Zürich in der GT World Challenge Europe erfolgreich.

Lorenz Frey-Hilti, Teamchef von Emil Frey Racing, blickt voller Vorfreude auf die neue DTM-Saison: „Mit drei Einsatzfahrzeugen in der DTM stehen wir vor einer intensiven Saison 2025. Unser Ziel ist es, um Spitzenplätze zu kämpfen. Wir sind hochmotiviert, bereit für die Herausforderung und freuen uns auf die ersten Rennen.“

Montag, 3. März 2025

Aust Motorsport zurück im Prototype Cup Germany

Nach einem Jahr Pause gibt das Team Aust Motorsport unter der Führung von Frank Aust ein Comeback im Prototype Cup Germany. Am Steuer des Ligier JS P320 wechseln sich die beiden Piloten Sven Barth und Maxim Dirickx ab.

Foto: Jens Hawrda

„Ich freue mich wirklich, nach einer Unterbrechung von einem Jahr nun wieder Teil des Prototype Cup Germany zu sein“, sagt Teamchef Frank Aust, der auch 2024 immer den Kontakt zum Fahrerlager hielt. „Der Prototype Cup Germany ist eine tolle Rennserie, die noch relativ bezahlbar ist und sich über die Jahre auch weiterentwickelt hat. Der ADAC und die Creventic, die den Cup gemeinsam veranstalten, hören uns Teams zu und nehmen unsere Meinungen ernst. Nur so kann man sich gemeinsam weiterentwickeln und besser werden.“ Verbessert hat Aust Motorsport auch seinen Ligier; die Mannschaft blieb während der letztjährigen Pause also nicht untätig. „Wir waren bei TRE und haben uns dort intensiv mit der Weiterentwicklung unseres LMP3-Renners beschäftigt. Ich bin optimistisch, dass wir nun gestärkt in den Prototype Cup Germany zurückkommen.“

Mit dem 44-jährigen Deutschen Sven Barth und dem 20-jährigen Belgier Maxim Dirickx greifen zwei neue Fahrer ins Lenkrad des Aust-Renners. Beide Piloten waren bereits 2024 im Prototype Cup Germany am Start und begannen die Saison im Team Gebhardt Motorsport sogar gemeinsam, bis sich die Wege am dritten Rennwochenende trennten. In einem Duqueine D08 holte das Duo Barth / Dirickx als bestes Resultat einen fünften Rang auf dem Dekra Lausitzring. „Sven bringt die Erfahrung und das Know-How mit, das wir brauchen, um in dieser anspruchsvollen Serie erfolgreich zu sein. Er hat in seiner Karriere schon oft gezeigt, was er kann. Maxim ist ein vielversprechendes Talent, dem vielleicht noch etwas die Routine mit dem LMP3 fehlt. Schließlich ist er vor einem Jahr direkt aus dem Kartsport in den Prototype Cup Germany gekommen, konnte also auf null Erfahrung im Automobilsport zurückgreifen“, blickt der Teamchef auf seine Fahrerpaarung. „Aber wir werden vor dem ersten Lauf in Spa-Francorchamps noch testen gehen und denken, dass er an der Seite des Routiniers Sven Barth eine wirklich gute Saison abliefern kann.“

Quelle: ADAC-Motorsport

Freitag, 28. Februar 2025

Morris Schuring vor DTM-Debüt: „Habe eine Menge Feuer in mir“

Wenn die DTM vom 25. bis 27.April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison startet, erfüllt sich für Neuzugang Morris Schuring ein Kindheitstraum. „Es war immer mein großes Ziel, irgendwann in meiner Karriere den Sprung in die DTM zu schaffen“, sagt der 20-jährige Teamkollege von Thomas Preining sowie Ayhancan Güven und ergänzt: „Dass es so schnell klappt, hätte ich nicht gedacht. Für mich ist es etwas ganz besonderes, dieses Jahr zum ersten Mal in der DTM dabei zu sein.“

Seine Debütsaison bestreitet Schuring mit dem Porsche-Team Manthey EMA – die Mannschaft ist dem Niederländer bestens vertraut. Vergangenes Jahr fuhr er mit dem Rennstall aus Meuspath in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und jubelte beim legendären 24-Stunden-Rennen in Le Mans über den Sieg in der LMGT3-Klasse. Im über 550 PS starken Porsche 911 GT3 R möchte Schuring jetzt in der DTM angreifen. „Als junger Fahrer habe ich natürlich eine Menge Feuer in mir“, verrät der Youngster, der kürzlich zum Porsche-Vertragsfahrer aufstieg. „Trotzdem bin ich ein Pilot mit einer cleveren Fahrweise und lasse mich nicht auf irgendwelche unüberlegten Manöver ein. In der DTM geht es um Konstanz, das hat man beispielsweise beim Titel von Thomas Preining gesehen.“

Die Leidenschaft für den Motorsport kam bei Schuring nicht zufällig. „Ich komme aus einer großen Motorsport-Familie“, sagt er. Bereits sein Großvater war als Rennfahrer bei Trackdays aktiv, Vater Gerwin trat in der damaligen VLN (heute ADAC Nürburgring Langstrecken-Serie) an. „Kurioserweise fuhr mein Vater früher gegen mein heutiges Team Manthey EMA. Heute ist er für mich Sparringspartner und Berater, das weiß ich extrem zu schätzen“, erzählt Schuring. Auch sein 18-jähriger Bruder Flynt gibt als Rennfahrer Vollgas und startete vergangenes Jahr im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland, der seine Rennen im Rahmen der DTM austrägt. „Wir sind in den letzten Jahren sehr aneinander gewachsen. Es wäre ein Traum, eines Tages zusammen mit meinem Bruder in der DTM zu fahren.“

Von Schurings Wohnort Den Dolder bei Utrecht ist es nur rund eine Stunde Autofahrt nach Zandvoort – wenig überraschend ist die Vorfreude auf das Heimspiel beim Porsche-Piloten besonders groß. „Zandvoort ist für mich das Highlight im Kalender und eine echte Fahrerstrecke, wobei das in der DTM auf jeden Kurs zutrifft. Das gibt es so in wenig anderen Rennserien. Außerdem freue ich mich besonders auf den Norisring. Von allen Strecken ist das die einzige, auf der ich bisher noch nie gefahren bin. Das wird sicherlich aufregend.“ Die Zielsetzung ist für Schuring klar: „Für mich kommt es darauf an, das Beste aus mir rauszuholen. Natürlich wäre es mega, irgendwann auf dem Podium zu stehen. Aktuell schaue ich mir viele DTM-Rennen der vergangenen Jahre an, weil ich von den Fehlern anderer lernen möchte. Ich bin mir sicher, dass wir als Team viel erreichen können, wenn ich mein Potenzial voll ausschöpfen kann.“

Quelle: dtm.com