Freitag, 7. Februar 2025

FK Performance Motorsport bestätigt erstes Fahrer-Duo

  •  Tim Zimmermann und Leyton Fourie starten 2025 für Vizemeister des Vorjahres
  •  FK Performance Motorsport setzt neuen BMW M4 GT3 EVO im ADAC GT Masters ein
  •  Dritte Saison für FK Performance Motorsport in ADAC GT Masters und ADAC GT4 Germany

FK Performance Motorsport setzt neuen BMW M4 GT3 EVO im ADAC GT Masters ein
Foto: Berzerkdesign

FK Performance Motorsport geht 2025 in die dritte Saison im ADAC GT Masters. Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr will das Team erneut an der Spitze mitkämpfen. Der neue BMW M4 GT3 EVO wird von Tim Zimmermann aus Langenargen und dem Südafrikaner Leyton Fourie gesteuert.

Für beide Piloten wird die anstehende Saison ein Debüt. Der 28-Jährige Zimmermann ist bereits mit drei verschiedenen Marken im ADAC GT Masters gefahren, hat zwei Rennsiege erzielt und darüber hinaus auch im internationalen Motorsport viel Erfahrungen sammeln können, hinter dem Steuer eines BMW saß er im GT3-Sport aber noch nicht.

„Das Team und die Professionalität haben mich davon überzeugt, dass das eine gute Idee ist. Wer den Vizemeister stellt, muss einen guten Job gemacht haben. Und meine ersten Kontakte mit allen vor Ort haben mich da schon sehr bestätigt“, freut sich Zimmermann auf die Zusammenarbeit mit FK Performance Motorsport.

Teamkollege Leyton Fourie feierte mit dem Team im vergangenen Jahr bereits die Vizemeisterschaft in der Junior-Wertung der ADAC GT4 Germany und wagt nun den Aufstieg ins hart umkämpfte Feld des ADAC GT Masters. Der 19-Jährige freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit FK Performance Motorsport und BMW.

„Beide haben mich großartig unterstützt und mich auf die Herausforderungen des ADAC GT Masters vorbereitet, wofür ich sehr dankbar bin“, so der Südafrikaner. „Unsere Ziele sind zunächst, dass ich problemlos in die GT3-Klasse aufsteige und mich im Auto wohlfühle. Sobald wir das erreicht haben, ist das Hauptziel, in Richtung der vorderen Platzierungen zu schauen und konstant zu sein, da wir gesehen haben, wie wichtig das in der Vergangenheit gewesen ist.“

FK Performance Motorsport stieg 2023 ins ADAC GT Masters und die ADAC GT4 Germany ein und feierte seither zahlreiche Erfolge. Dieses Engagement wird das Team auch 2025 in beiden Serien fortsetzen und weitere Details in den kommenden Wochen veröffentlichen.

Donnerstag, 6. Februar 2025

Dennis Fetzer startet mit HRT in seine zweite GT-Masters Saison

Dennis Fetzer startet mit HRT in seine zweite Saison und ist der erste bestätigte Fahrer für das Ford-Programm im ADAC GT Masters.

Startet für das Haupt Racing Team im ADAC GT Masters: Dennis Fetzer
© Foto: ADAC

Dennis Fetzer steht vor seiner ersten vollen Saison im ADAC GT Masters. Nach einem Gaststart im vergangenen Jahr auf dem Red Bull Ring, der mit zwei Klassensiegen erfolgreich endete, nimmt der Gießener nun die gesamte Saison in der Serie in Angriff. Als erster Fahrer steht der 23-jährige für das Ford-Programm des zweifachen Teamchampions HRT fest und steuert einen der neuen Mustang GT3. Der Teamkollege von Fetzer wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Neben dem ADAC GT Masters bestreitet Fetzer auch Einsätze auf der Nürburgring-Nordschleife im Mustang GT3 in der ADAC Nürburgring Langstreckenserie und dem ADAC Ravenol 24h-Rennen.

Drei Fragen an Dennis Fetzer

In Motorsport-Deutschland und darüber hinaus wächst die Vorfreude auf die große Rückkehr von Ford. Was bedeutet es dir, den Mustang GT3 fahren zu dürfen?

Dennis Fetzer: Für mich ist es etwas Besonderes, ein Teil dieses epischen Comebacks von Ford in den deutschen bzw. europäischen Rennsport zu sein. Ich bin sehr von der Historie des Motorsports begeistert, wo diese Marke bekannterweise eine große Rolle gespielt hat. Vielen Dank an mein Haupt Racing Team, dass sie auch in diesem Jahr ihr Vertrauen in mich setzen und wir gemeinsam diese Marke vertreten können.

Wie lange wird es dauern, bis du dich an den Ford Mustang GT3 gewöhnt hast?

Dennis Fetzer: Ich bin in meiner Karriere schon fast alle Fabrikate gefahren und hatte nie große Probleme mich darauf einzustellen. Generell bin ich zuversichtlich durch die gute Gewichtsverteilung und Anordnung des Motors und Getriebes. Der Mustang ist ein sehr Fahrer-freundliches Rennauto. Gerade wird geplant, welche Testfahrten vor Saisonstart noch durchführbar sind und ich bin sicher, dass wir uns bestmöglich vorbereiten werden!

Das große Ziel neben Top-Ergebnissen im ADAC GT Masters und der NLS ist eine gute Platzierung bei den 24h Nürburgring. Was hast du dir vorgenommen?

Dennis Fetzer: Ich denke, besonders für dieses Rennen gilt es - wie immer - erst durchzufahren und fehlerfrei abzuliefern. Gerade mit einem neuen Fahrzeug ist das extrem wichtig. Der Sieg eines Ford beim 24-Stunden-Rennen in Daytona vor kurzem stimmt mich aber sehr zuversichtlich und motiviert mich nochmal mehr für die Saison. Das Team und ich werden natürlich alles geben, auch wenn es Faktoren gibt, die sich nicht unbedingt beeinflussen lassen. Das Ziel ist – für alle Serien und Rennen, in denen ich dieses Jahr antreten werde - vorne mitzufahren und sich mit den Besten zu messen.

Quelle: ADAC-Motorsport

Montag, 3. Februar 2025

Team Masteroil-Alpha-Van Zon-BMW startet mit Quartett in die IDM Superbike 2025

Punkte im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft IDM gibt es erst ab Mai 2025. Doch beim Team Masteroil-Alpha-Van Zon-BMW um den belgischen Eigner Werner Daemen laufen bereits jetzt die Vorbereitungen.

Im Vorjahr hatte das BMW-Team mit dem Ukrainer Ilya Mikhalchik erneut den Titel in Deutschlands höchstem Motorradsport-Prädikat geholt, den neunten Teamerfolg insgesamt. Auch in der Hersteller-Wertung war das Jahr 2024 mit Rang 1 zu Ende gegangen. In der anstehenden Saison 2025 will das Team Masteroil-Alpha-Van Zon-BMW wieder nach dem Doppelerfolg greifen.

 «Dafür schicken wir zwei Spitzenfahrer ins Rennen», erklärt jetzt Teamchef Werner Daemen. Leandro ‚Tati‘ Mercado aus Argentinien und Hannes Soomer aus Estland werden für BMW um Punkte und Siege kämpfen. Auch wenn der WM-erprobte Soomer wieder in seinem markanten blauen Outfit ins IDM-Rennen geht, ist er in Daemens IDM-Team integriert. «Ich bin sehr glücklich, ein zweites Jahr bei BMW zu bleiben und in dieser Saison Teil von Werners Team zu sein», versichert der Este. «Das Team MRP von Werner Daemen war in den letzten Jahren das erfolgreichste Team in der IDM Superbike und ist für mich die beste Chance, um die Meisterschaft zu kämpfen. Ich werde bekannte Gesichter in der Box haben, kombiniert mit der Erfahrung und dem Fachwissen des Teams, sodass ich sicher bin, eine erfolgreiche Saison zu haben.»

Neuland in Sachen BMW betritt dagegen Leandro Mercado. Der ehemalige Superbike-WM-Pilot kennt sich in der IDM bereits bestens aus, wird jedoch das erst Mal mit dem Hersteller aus München unterwegs sein. Mit seiner Erfahrungen soll der Argentinier in die Fussstapfen der mit Meistertiteln gekürten Vorgängern Markus Reiterberger und Ilya Mikhalchik im Team treten und nach dem Titel greifen. Unterstützt wird er dabei von seinem ehemaligen Kawasaki-Teamchef Emil Weber. «Ich freue mich sehr, dem Team von Werner Daemen beizutreten», erklärt Mercado. «Es ist ein führendes Team in der Meisterschaft mit vielen Titeln. Es wird etwas ganz Besonderes sein, Teil der BMW-Familie zu sein und die BMW M 1000 RR zu fahren. Ich habe lange auf diese Gelegenheit gewartet, daher bin ich sehr aufgeregt. Ich kann es kaum erwarten, dass die Saison beginnt, und ich möchte allen danken, die dies möglich gemacht haben, insbesondere Emil Weber und Werner für ihr Vertrauen in mich.»

 Positive Akzente in der IDM sollen die beiden Nachwuchspiloten Milan Merckelbagh (NL) und Bálint Kovács aus Ungarn setzen. Der Vertrag mit Merckelbagh ist bereits klar. «Das mit Bálint sieht gut aus», beschreibt Daemen. «Es fehlt nur noch die Unterschrift unter der Vertragsverlängerung.» Unterstützt wird in seinem eigenen Team der Ungar Soma Görbe, der erstmals in der IDM Superbike an den Start gehen wird. Engagement zeigt das Team Masteroil-Alpha-Van Zon-BWM auch in der Pro Superstock 1000. Dort will sich der Niederländer Ricardo Brink mit BMW in den Titelkampf einmischen und der Deutsche Julius Ilmberger soll sich weitere Sporen in Richtung IDM verdienen.

 Getestet wird erstmals im März 2025 im spanischen Valencia, bevor es in der Motorsport Arena Oschersleben vom 9. bis 11. Mai erstmals bei der IDM zur Sachen geht.

Mittwoch, 29. Januar 2025

Ford kehrt zurück in das ADAC GT Masters

  •     Zweifache ADAC GT Masters Teamchampions HRT setzen auf Ford Mustang
  •     HRT zeigt erstes Design für den Ford Mustang GT3
  •     Ford nach zehn Jahren Pause zurück im ADAC GT Masters

HRT zeigt erstes Design für den Ford Mustang GT3
Foto: HRT


Ford kehrt zurück in das ADAC GT Masters: Das Haupt Racing Team (HRT) sorgt für das Comeback von Ford in der Serie und wird in der Saison 2025 den Mustang GT3 einsetzen. Als Vorgeschmack auf das ADAC GT Masters-Programm präsentieren die Teamchampions der vergangenen beiden Jahre das Design eines Mustang GT3, der in diesem Jahr eingesetzt wird. HRT ergänzt mit dem Engagement im ADAC GT Masters das DTM-Programm mit dem Ford Mustang GT3. Das Renndebüt in der Serie feiert der Mustang GT3 vom 23. bis 25. Mai beim ADAC GT Masters-Saisonstart auf dem Dekra Lausitzring im Rahmen der DTM.

Nach zehnjähriger Pause meldet sich Ford mit dem Mustang zurück im ADAC GT Masters. Zuletzt war 2015 beim Finale in Hockenheim ein Ford GT am Start, der in der Vergangenheit für fünf Laufsiege sorgte.

Die von HRT präsentierte Optik des Mustang im Design des Klebetechnikspezialisten Scharnau / 3M kennen Fans der Serie bereits aus dem vergangenen Jahr. Das Design hat ein kleines Stück ADAC GT Masters-Geschichte geschrieben: Im gleichen Look feierten David Schumacher und Salman Owega im vergangenen Jahr auf dem Nürburgring einen Doppelsieg und gewannen das 250. Rennen in der Geschichte der Serie. Details zum Programm von HRT mit dem Ford Mustang GT3 im ADAC GT Masters sowie die Fahrer veröffentlicht das Team zu einem späteren Zeitpunkt.

Dienstag, 28. Januar 2025

Manthey startet mit drei Porsche 911 in der DTM 2025

  •  Manthey erweitert das Aufgebot in der DTM um neues Junior Team
  •  Klares Ziel: Manthey hat zweiten DTM-Titel im Visier

Für die DTM-Saison 2025 erweitert Manthey sein Engagement auf drei Porsche 911 GT3 R
Foto: Manthey


Aller guten Dinge sind drei: In der DTM-Saison 2025 erweitert Manthey sein Engagement in der Serie und bringt erstmals drei Porsche 911 GT3 R an den Start. Zwei der drei Fahrer der Meistermannschaft von 2023 sind unverändert: Thomas Preining (Österreich), DTM Champion von 2023, startet in die dritte Saison bei Manthey EMA, Ayhancan Güven (Türkei) fährt im zweiten Jahr für das Team vom Nürburgring. Neuzugang ist das 19-jährige Nachwuchstalent Morris Schuring, der für das Manthey Junior Team starten wird. Sein DTM-Debüt feiert der bisher jüngste Niederländer in der Geschichte der Serie beim Saisonstart vom 25. bis 27. April in der Motorsport Arena Oschersleben.

Die beiden Porsche-Werksfahrer Preining und Güven verbleiben als erfahrene Piloten im Team und steuern erneut einen Porsche 911 GT3 R im ikonischen Grello-Design. Güven tritt weiterhin mit der Startnummer 90 an, während Preining mit der 91 Erfolge erreichen will. Das Design des 911 von Schuring stellt Manthey zu einem späteren Zeitpunkt vor.

„Nachdem 2024 unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden, wir aber mit unserer Teamleistung sehr zufrieden waren, freuen wir uns, 2025 mit einem noch stärkeren Aufgebot in der DTM vertreten zu sein. In unserer dritten Saison in der Serie wollen wir erneut voll angreifen,“ erklärt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH. „Ich bin froh über die Konstanz, dass Ayhancan und Thomas unserem Team erhalten bleiben und hoffe, dass die diesjährigen Ergebnisse die sehr gute Zusammenarbeit widerspiegeln werden. Morris hat 2024 eine sehr erfolgreiche WEC-Saison absolviert. Er ist ein junger Fahrer, der uns mit seinen Leistungen sehr beeindruckt hat, so dass der nächste sinnvolle Schritt nun die DTM ist.“

Thomas Preining feierte im vergangenen Jahr einen Sieg und beendete die Meisterschaft als Fünfter. In seiner vierten Saison in der DTM will er wieder um den Titel kämpfen: „Ich freue mich, dass alles so bleibt wie es ist und wir als Team weiterhin zusammenarbeiten. Ich glaube, dass Konstanz in unserem Sport enorm wichtig ist und es ungemein hilft, wenn man über Jahre hinweg mit denselben Personen zusammenarbeiten kann. Man wächst immer stärker zusammen und das werden wir dieses Jahr versuchen zu nutzen. Wir hatten schon sehr viele schöne Momente zusammen als Team. 2024 war für uns sicherlich eine schwierige Saison, aber das gehört dazu und macht uns am Ende stärker. Jetzt kommen wir mit dem klaren Ziel zurück: Wir wollen wieder Meister werden!“

Ayhancan Güven ist nach seinem ersten Podium für Manthey EMA beim Saisonfinale hungrig auf weitere Pokale: „Ich freue mich, auch in der Saison 2025 mit Manthey in der DTM an den Start zu gehen! In der letzten Saison wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt. Im Laufe des Jahres haben wir uns aber stark verbessert, vor allem in der zweiten Saisonhälfte, in der ich auch mein erstes Podium mit dem Team in der DTM feiern konnte. Das wird unser Ausgangspunkt für 2025 sein. Ich weiß, was wir können und zu welchen Ergebnissen wir fähig sind und unsere Ziele sind hochgesteckt. Die Vorbereitungen laufen reibungslos und ich kann den Start der neuen Saison kaum erwarten!“

Für Schuring erfüllt sich mit dem DTM-Start ein Traum: „Die DTM war immer eine Serie, in der ich fahren wollte. Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht und ich bin echt stolz, dies mit Manthey zu tun. Dass das Team zu den Besten gehört, haben sie mit dem Gewinn des DTM-Titels 2023 bewiesen. Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam Le Mans gewonnen und ich freue mich sehr, dass wir nun auch in einer Sprintserie zusammenarbeiten. Ich liebe Sprintrennen und in der DTM habe ich die Chance, mich als Fahrer richtig zu beweisen. Dank meiner Zeit im Porsche Carrera Cup kenne ich sieben der DTM-Strecken - nur der Norisring wird für mich neu sein. Ich bin hochmotiviert und habe über den Winter sehr hart gearbeitet, um mich bestmöglich vorzubereiten. Außerdem bin ich stolz, Ayhancan und Thomas meine Teamkollegen nennen zu dürfen. Ich kenne sie von früheren Rennen, beide sind starke Fahrer und ich respektiere sie sehr.“