Montag, 12. September 2022

DTM Trophy: Fünfter Sieg für Tim Heinemann

 Tim Heinemann mit großem Schritt zum zweiten Titel in der DTM Trophy

  •     Toyota-Pilot baut Vorsprung in der Tabelle auf 64 Punkte aus
  •     BMW auf zwei und drei: Theo Oeverhaus und Moritz Löhner
  •     Colin Caresani und Samstag-Sieger Daniel Gregor gehen leer aus

Toyota-Pilot Tim Heinemann hat mit seinem fünften Saisonsieg in Spa-Francorchamps seine Tabellenführung in der DTM Trophy weiter ausgebaut © DTM

Tim Heinemann aus dem Team Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring-Racing scheint nicht zu stoppen: Im Sonntagsrennen der Talentschmiede DTM Trophy schnappte sich der deutsche Toyota-Pilot auf der legendären Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps bereits seinen fünften Saisonerfolg im zehnten Rennen. Auf dem Podium flankierten mit Theo Oeverhaus (GER, Walkenhorst Motorsport) als Zweitplatziertem und Moritz Löhner (GER, FK Performance Motorsport) als Drittplatziertem zwei BMW-Piloten den strahlenden Sieger.

Mit nunmehr 182 Punkten hat Tim Heinemann seinen Vorsprung in der Fahrerwertung auf 64 Punkte auf Colin Caresani (118 Punkte, Project 1 BMW) ausgebaut. Der Niederländer ging am Sonntag in Belgien als 13. genauso leer aus wie Samstagsieger Daniel Gregor (GER), der im Porsche des KÜS Team Bernhard nach einem Reifenschaden vorzeitig ausschied, und der Brasilianer Thiago Vivacqua (Heide Audi). Dritter in der Punktetabelle ist Oeverhaus (115), der mit zwei zweiten Plätzen in Spa-Francorchamps bis auf drei Punkte an Caresani heranrückte. Dahinter folgen vor dem nächsten Gastspiel der DTM Trophy auf dem Red Bull Ring in Österreich (23. bis 25. September) Vivacqua (92), der Franzose Eduoard Cauhapé (72, BWT Mücke Mercedes-AMG) und Gregor (69).

Tim Heinemann, 2020 der erste Champion der mit seriennahen GT-Sportwagen ausgetragenen DTM Trophy, ließ auf dem anspruchsvollen 7,004-km-Kurs in Belgien nichts anbrennen. Von der Pole-Position, seiner vierten der laufenden Saison, dominierte er das Geschehen über die gesamte Distanz von 14 Runden. Im Ziel verwies er Oeverhaus um 5,526 Sekunden auf Rang zwei, der in einem einsamen Rennen seine vierte Podiumsplatzierung dfer Saison erzielte. Über mehr als die Hälfte des Rennen fuhr Jacob Riegel (GER), im Aston Martin des Teams Speed Monkeys aus der dritten Position gestartet, auf Rang drei. Dich Löhner wurde im Verlauf des Rennens immer stärker, zog im Schlussdrittel an Riegel vorbei und sicherte sich den letzten Podiumsplatz. Riegel sah die Zielflagge als Vierter.

Riegels Teamkollege Hancke lieferte sich mit den KÜS-Team-Bernhard-Teamkollegen Daniel Gregor und Ricky Capo (AUS) sehenswerte Positionskämpfe. verwickelt. Nach einer Vorteilsnahme durch das Überschreiten der Track-Limits musste Hancke jedoch Gregor zunächst den Vortritt lassen. Kurz darauf bezwang er den Porsche-Youngster im Zweikampf erneut. Doch damit nicht genug, denn in der Schlussphase überholte er auch noch den Mercedes-AMG von Rodrigo Dias Almeida (MOZ, BWT Mücke Motorsport) für Platz fünf. Hinter Hancke und Almeida kamen die beiden Mercedes-AMG von Edouard Cauhaupé und Alexandre Papadopulos (USA, Selleslagh Racing Team) auf die Plätze sieben und acht, gefolgt von den dem Bulgaren Steriyan Folev und Jordan Wallace (beide FK Performance BMW). Wie Gregor schied auch Capo aufgrund eines Reifenschadens vorzeitig aus.

Sonntag, 11. September 2022

Langersehnter erster DTM-Sieg für Neuseeländer Nick Cassidy

  • Erlösung: Cassidy verteidigt bis zum Schluss und fährt ersten DTM-Sieg ein
  • Heiße Rad-an-Rad-Duelle: Spannende Zweikämpfe an der Spitze
  • Topfavorit: Sheldon van der Linde bleibt Meisterschaftsführender

Nick Cassidy (NZL), AlphaTauri AF Corse Ferrari © DTM

Es ist der erste Sieg für den Neuseeländer Nick Cassidy in der DTM. Der 28 Jahre alte Ferrari-Pilot aus dem Team Red Bull AlphaTauri AF Corse setzte sich beim Sonntagsrennen auf dem Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps in extrem spannenden Zweikämpfen ganz vorne an der Spitze stets durch. Gestartet von Platz drei, ist Cassidy der glückliche Rennsieger vor Sheldon van der Linde im Schubert BMW und Thomas Preining im KÜS Team Bernhard Porsche. Der Südafrikaner Sheldon van der Linde startete gut, überholte direkt Polesitter René Rast (ABT Sportsline Audi) und führte das Feld an, ehe er Ende der neunten Runde zum Pflichtboxenstopp kam, bei dem es ein Problem vorne links gab und der ihn mit über elf Sekunden die Führungsposition kostete. Nick Cassidy musste fortan die Spitze bis zur letzten Runde mehrfach hart verteidigen.

Nick Cassidy: „Es fühlt sich wirklich fantastisch an, und in dieser Meisterschaft zu gewinnen, ist etwas, das ich schon lange machen wollte. Der Kampf mit René war sehr, sehr hart, genauso wie der mit Sheldon auf den kalten Reifen. Und ja, ich habe alles gegeben, ich hatte nichts zu verlieren, aber ich wollte unbedingt gewinnen, und ich habe nichts ausgelassen.“

Polesitter René Rast war in der Qualifikation am Morgen mit einer Zeit von 2.23,424 Minuten der Schnellste und sicherte sich damit drei Punkte. Nachdem er von Sheldon van der Linde direkt beim Start überholt wurde, touchierte der 35-Jährige im unmittelbaren Duell Nick Cassidy. Mit ihm lieferte er sich einen spannenden Zweikampf über mehrere Runden. Die Berührung hätte ihn eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe gekostet, jedoch musste Rast kurz vor Schluss seinen Boliden mit Reifenschaden abstellen, wodurch er eine Full-Course-Yellow-Phase auslöste. Der Re-Start nur eine Runde vor Schluss machte es noch einmal spannend. Im spektakulären Formations-Start konnte sich Cassidy aber vor van der Linde halten. Der Dritte auf dem Podium war wie schon am Vortag Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (KÜS Team Bernhard).

Der Schweizer Rolf Ineichen fuhr am Sonntag im Lamborghini von GRT Team Grasser Racing die schnellste Rennrunde und verdiente sich damit seinen ersten Punkt in der Gesamtwertung.

Gesamtführender mit 130 Punkten ist auch nach den Rennläufen elf und zwölf Sheldon van der Linde. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Lucas Auer (98 Punkte, Mercedes-AMG Team WINWARD) beträgt mittlerweile 32 Punkte. Dahinter reihen sich René Rast (96) und der Italiener Mirko Bortolotti (94, GRT Lamborghini) in die Riege der engsten Verfolger. Geburtstagskind Lucas Auer startete von Platz zehn, kämpfte sich nach vorn und hatte zwischenzeitlich sehr gute Chancen auf eine Podiumsplatzierung, die er als Vierter letztlich nur knapp verpasste. Weitere Punkte möchte der Österreicher bei seinem Heimrennen in zwei Wochen am Red Bull Ring (23. bis 25. September) sammeln. In Spielberg geht dann der Kampf um den Titel des DTM-Champions 2022 in die vorletzte Runde der Saison. Tickets und weitere Infos zum siebten Rennwochenende gibt es unter www.dtm.com.

Renè Rast holt Pole für`s Sonntagsrennen in Spa

Renè Rast holt die Pole für das Sonntagsrennen in Spa
Foto: Jens Hawrda

Die Strecke trocknete mehr und mehr ab, so dass es im Zeittraining für das zwölfte Rennen der DTM-Saison auf dem Circuit de Spa-Francorchamps auf das richtige Timing ankam: Wer als Letzter eine schnelle Runde absolvieren konnte, hatte die besten Chancen. René Rast nutzte die Gelegenheit und die Strategie seines Teams bezahlte sich aus: Mit einer Zeit von 2:23,424 Minuten sicherte sich der dreimalige DTM-Champion im Audi des Team ABT zum zweiten Mal in dieser Saison und zum 22. Mal in seiner Karriere den besten Startplatz.

Am Anfang des 20-Minütigen Zeittrainings war es auf dem 7,004 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs in den belgischen Ardennen noch so nass, dass auf Regenreifen gefahren wurde. Erst in der zweiten Hälfte ließen die meisten Fahrer Slickreifen aufziehen. Danach ging es Schlag auf Schlag: Nicht weniger als neunmal wechselte in den letzten sechs Minuten die Führung. Ricardo Feller, Kelvin van der Linde, Maximilian Götz, Lucas Auer, René Rast und Sheldon van der Linde hatten alle zwischenzeitlich die Führung inne, Feller und Rast sogar mehrmals, aber zum Schluss war es Rast, der sich durchsetzte und sich den besten Startplatz für das Sonntagsrennen (Start um 13.30 Uhr, live auf ProSieben ab 13.00 Uhr) sicherte.

„Ein perfektes Timing, ein perfektes Qualifying“, bilanzierte Rast. „Vielen Dank an meine Jungs, sie haben mich zum richtigen Zeitpunkt rausgeschickt. Ich hatte wirklich die besten Bedingungen auf der Strecke, musste es dann nur noch umsetzen. Pole-Position, drei Punkte. Die erste Startreihe ist natürlich super für das Rennen heute!“

Hinter Rast fuhr Tabellenführer Sheldon van der Linde im BMW des Teams Schubert Motorsport auf Rang zwei, vor Nick Cassidy im AlphaTauri AF Corse Ferrari, der sich als Dritter sein bestes DTM-Qualifyingergebnis sicherte. Dahinter folgte ein Mercedes-AMG-Trio mit Mikaël Grenier (GruppeM Racing), Maro Engel (GruppeM Racing) und Maximilan Götz (WINWARD Racing) auf den Plätzen vier bis sechs. Dem Schweizer Ricardo Feller (ABT Audi) auf Position sieben folgten drei Österreicher: Thomas Preining (KÜS Team Bernhard Porsche), Clemens Schmid (GRT grasser-racing.com Lamborghini) und Lucas Auer (Mercedes-AMG, Team WINWARD). Auer feiert heute seinen 28. Geburtstag.

Quelle: dtm.com

Marc Hessel rudert im BMW zum Sieg im DTM Classic Cup

  • Regen in Spa-Francorchamps: Herausforderung für Mensch und Material
  • Markenvielfalt auf dem Podium: BMW vor Ford und Mercedes-Benz
  • Achter Saisonlauf der historische Tourenwagen am Sonntag um 16:15 Uhr

R. Scheer, M. Hessel, K. Koppejan (l-r) © DTM

Regennasser Asphalt, intensive Gischt-Fontänen, und all das auf einer der anspruchsvollsten Rennstrecken überhaupt, dem Circuit de Spa-Francorchamps – eine echte Herausforderung für Mensch und Material im DTM Classic Cup. In einer spannenden Entscheidung setzte sich schließlich Marc Hessel durch. Der ehemalige BMW-Junior und Meisterschaftsdritte der DTM 1987 ruderte förmlich mit dem BMW 320is zum Sieg im siebten Saisonrennen zum DTM Classic Cup, der Rennserie für Tourenwagen aus den Jahren 1984 bis 2007 auf der hochkarätigen DTM-Plattform. Der Markenmix auf dem Podium erinnerte an die Achtzigerjahre der Traditionsserie DTM: Neben Hessel mit BMW schaffte es Ronny Scheer im Ford Sierra Cosworth RS500 auf den zweiten Platz und Ko Koppejan brachte seinen Mercedes-Benz 190E 2.5 Evo als Dritter ins Ziel. Unter schwierigen Witterungs-Bedingungen zeigten die Classic-Piloten eine beachtliche Fahrzeugbeherrschung. Mit Fingerspitzen-Gefühl am Volant und manchmal auch mit hektischen Lenkbewegungen gaben alle Fahrer, ganz gleich ob Ex-Profi oder Amateur, eine bemerkenswerte Kostprobe ihres Könnens.

Erst nach zwei Runden hinter dem Safety-Car wurde das Rennen freigegeben. Marc Hessel übernahm sofort die Führung und verwies Yannik Trautwein, der mit einem BMW 320is nach STW-Reglement souverän die Pole-Position erkämpft hatte, auf Rang zwei, verfolgt von Moritz Horn im Alpina M3. Das Duell Hessel gegen Trautwein war nur von kurzer Dauer, dann konnte sich der ehemalige DTM-Pilot durchsetzen. Dahinter rückte Ronny Scheer an die zweite Position vor. Der Samstagssieger vom Saisonauftakt auf dem Lausitzring versuchte immer wieder, die enorme Leistung seines „Cossie“ auszuspielen, um Hessel unter Druck zu setzen. So gelang es ihm, dank überschüssiger Geschwindigkeit mehrfach, auf der Bergauf-Passage an Hessel vorbeizuziehen. So war es auch in der letzten Runde, als Scheer die finale Attacke startete. Er zog erneut vorbei, aber Hessel gab alles, um in Blanchimont schließlich den Spieß wieder umzudrehen und den Sieg ins Ziel zu bringen.

Vor allem Leopold Prinz von Bayern freute sich als Co-Kommentator am TV-Mikrofon über den Sieg des schmal gebauten BMW 320is, fieberte bis zur Zieldurchfahrt mit und würdigte die Leistungen der Piloten bei diesen schwierigen Bedingungen. Im zweiten Rennen am Sonntagnachmittag (Rennstart um 16:05 Uhr MESZ, live via tv.dtm.com) wird DTM-Legende „Poldi“ das Volant des BMW aus dem Team von 2.0 Automotive übernehmen und seinem Teamkollegen nacheifern. Mercedes-Benz-Fahrer Koppejan (NLD) fuhr ebenfalls ein beherztes Rennen und schwamm von ganz hinten nach vorne auf Rang drei, vor Horn und Trautwein. Der zweimalige DTM-Vizemeister Olaf Manthey wurde im BMW 635 CSi Sechster und verteidigte damit seine Spitzenposition in der Punktetabelle des DTM Classic Cup. Der Sechser-BMW aus dem Jahr 1984 wird am Sonntag von Mantheys Teamkollegen Jürgen Adi Schumann pilotiert. Ein BMW-Quartett mit Rene Ruch (SUI), Mark Verhaegh (NLD), Reinier van Abbe (NLD) und Albrecht Kamenzin (GER) komplettierte die Top Ten.



Daniel Gregor holt ersten Porsche-Sieg in der DTM Trophy

  • Premierensieg für das 16 Jahre alte Talent aus dem KÜS Team Bernhard
  • Theo Oeverhaus Zweiter – Thiago Vivacqua erobert in der letzten Runde Rang drei
  • Tabellenführer Tim Heinemann büßt als Neunter an Vorsprung ein

DTM Trophy: erster Sieg für Daniel Gregor, erster Sieg für Porsche © DTM

Erster Sieg für Porsche in der Talentschmiede DTM Trophy: Im 718 Cayman gewann der erst 16-jährige Daniel Gregor (GER) das neunte Saisonrennen auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps. Auch für den Schüler aus dem KÜS Team Bernhard von Teamchef Timo Bernhard war es der erste Sieg in der Rennserie mit seriennahen GT-Sportwagen auf der hochkarätigen DTM-Plattform. Hinter Gregor belegte der ein Jahr ältere Theo Oeverhaus (GER) im Walkenhorst BMW den zweiten Rang, der Brasillianer Thiago Vivacqua holte sich im Hei Audi in der letzten Runde noch den dritten Platz. Der Circuit de Spa-Francorchamps verlangte den jungen Fahrern auf regennassem Asphalt alles ab, doch die Nachwuchspiloten meisterten die Herausforderung mit Bravour.

Daniel Gregor übernahm bereits bei der Freigabe des Rennens zu Beginn der zweiten Runde hinter dem Safety-Car sofort das Zepter und sollte den Gegnern im weiteren Verlauf der insgesamt zwölf Umläufe auf der 7,004 Kilometer langen Berg- und Talbahn nicht den Hauch einer Chance lassen. Seine beiden direkten Verfolger, der von der Pole-Position gestartete Theo Oeverhaus und Aston-Martin-Fahrer Nick Hancke (GER, Speed Monkeys), konnten nur in der Anfangsphase das Tempo von Daniel Gregor mitgehen, der zuletzt am Nürburgring als Zweiter und Dritter gleich zweimal auf dem Podium gestanden hatte. Oeverhaus, der am Nürburgring erstmals in der DTM gestartet war, brachte den zweiten Platz sicher nach Hause und hatte im Ziel 4,713 Sekunden Rückstand auf Gregor. Hancke dagegen geriet in der Schlussphase unter enormen Druck von Audi-Pilot Thiago Vivacqua (Heide-Motorsport). Der Brasilianer klebte Hancke förmlich an der Heckstoßstange und rang ihn schließlich in der letzten Rennrunde mit einem sehenswerten Manöver in der S-Kurve "Fagnes" nieder.

Vivacqua bildete zu Rennbeginn eine Dreiergruppe mit Gregors australischem Teamkollegen Ricky Capo sowie Toyota-Pilot Tim Heinemann (GER, Toyota Gazoo Racing Germany powered by Ring-Racing), der als Gesamtführender der DTM Trophy nach Belgien gereist war. Während Porsche-Fahrer Capo (AUS) letztlich hinter Hancke als Fünfter über den Zielstrich fuhr, ging es für Heinemann im weiteren Rennverlauf nach hinten. Der DTM-Trophy-Champion von 2020 war in den letzten Runden des Rennens in ein spektakuläres Duell mit seinem niederländischen Titelrivalen Colin Caresani im Project 1 BMW und dem Franzosen Edouard Cauhaupé im BWT Mücke Mercedes-AMG verwickelt. Heinemann behauptete sich lange gegen seine Kontrahenten, doch nach einem atemberaubenden Rad-an-Rad-Duell, das sich über eine halbe Runde hinzog, musste der Toyota-Fahrer seine beiden Gegner ziehen lassen. In der letzten Runde gab Heinemann noch eine weitere Position an Caresanis Teamkollegen Louis Henkefend (GER) ab und kam somit als Neunter ins Ziel. Mit 153 Punkten geht Heinemann auch am Sonntag ins zweite Rennen (Rennstart: 15:15 Uhr MESZ), Caresani ist mit 118 Zählern Zweiter vor Oeverhaus (97).