Mittwoch, 15. Juni 2022

Alfa Romeo, BMW, Ford und Porsche

Rennwagen-Klassiker aus den Siebzigern debütieren in Imola im neuen DTM Classic DRM Cup

  • Motorsport-Historie blüht auf der DTM-Plattform auf – live auf ServusTV On und DTM Grid
  • Volles Starterfeld mit 24 legendären Tourenwagen und GT-Sportwagen von 1972 bis 1981
  • Otto Rensing und Stefan Mücke – zwei ehemalige DTM-Piloten am Start

Foto: Jens Hawrda

Renaissance der Deutschen Rennsport-Meisterschaft: Die Tourenwagen und GT-Sportwagen aus den Siebzigern kehren im neugeschaffenen DTM Classic DRM Cup auf die Rennstrecke zurück. Bei der Premiere am Wochenende (17. bis 19. Juni) im Autodromo Enzo e Dino Ferrari sorgen 24 Rennwagen-Klassiker von sechs Marken mit 14 verschiedenen Modellen für eine beachtliche Bandbreite und eine eindrucksvolle Präsentation der Motorsport-Historie auf der DTM-Plattform.

Der legendäre Ford Zakspeed Capri Turbo und der wuchtige Sauber BMW M1 Gruppe 5 zählen zu den eindrucksvollsten Vertretern der DRM-Zeit, die von 1972 bis 1981 reichte. Die Münchner Automarke, mit elf Autos die stärkste Marke im Feld, ist gleich mit fünf verschiedenen Fahrzeug-Typen vertreten, neben dem einzigartigen M1 auch mit dem wunderschönen 3.0 CSL, dem klassischen 2002, dem 635 CSi und den ersten 3er-Modellen. Neben dem Capri ergänzt ein Escort RS 1600 die frühe DRM-Zeit des Kölner Herstellers. Porsche – der Zuffenhausener Sportwagen-Bauer prägte die DTM-Vorgängerserie DRM maßgeblich – ist mit dem klassischen Carrera RSR 3.0 dabei, aber auch einem der seltenen 914/6. Speziell für die fünf Teilnehmer mit Fahrzeugen der italienischen Marke Alfa Romeo dürfte der Auftritt auf dem Grand-Prix-Kurs in der Emilia-Romagna ein unvergessliches Erlebnis werden. Neben drei 1750 GT-Am und einer Giulia Sprint GTA ist auch ein seltener Montreal in Gruppe-4-Version mit von der Partie. Seltenheitswert haben zudem ein De Tomaso Pantera, ebenfalls nach dem freizügigen Gruppe-4-Reglement vorbereitet, und ein Opel Monza 3.0 im prägnanten Gilden-Kölsch-Design.

Alle Fahrer und Fahrerinnen haben ein großes Herz für ihre automobilen Schätze, die mühevoll gehegt und gepflegt werden, jedoch auf Rennstrecken wie dem 4,909 Kilometer langen Kurs von Imola zu bemerkenswerten Rundenzeiten getrieben werden. Im Teilnehmerfeld mischen auch zwei ehemalige DTM-Piloten mit: Otto Rensing, ab 1986 BMW-Junior und 1991 im BMW M3 in der DTM, wechselt sich mit Michael Hess am Steuer eines Porsche Carrera RSR 3.0 ab, im Zakspeed-Capri bilden Stefan Mücke, von 2002 bis 2008 für Mercedes-Benz in der DTM am Start, und der populäre Teamchef Peter Mücke ein Vater-Sohn-Team. Zwei Brüder-Paare mit Peter und Jürgen Schumann im BMW 635 CSi sowie Stephan und Matthias Jocher im Opel Monza, dazu Ute und Stefan Schreiber im Alfa Romeo 1750 GT-Am als einziges Ehepaar gehören genauso zum illustren Feld wie Adrian van Hooydonk, der als Designchef der BMW Group selbstverständlich ein schmuckes BMW 3.0 CSL Coupé auf die Rennstrecke bringt.

Der DTM Classic DRM Cup ist das erste reine Championat für DRM-Rennwagen und wird neben Imola noch auf zwei weiteren Traditions-Rennstrecken antreten: vom 26. bis 28. August auf dem Nürburgring und vom 23. bis 25. September auf dem Red Bull Ring in der Steiermark. Es werden am Samstag und Sonntag zwei Zeittrainings über je 20 Minuten (jeweils um 9:35 Uhr) und zwei Rennen über je 25 Minuten plus eine Runde (am Samstag um 17:05 und am Sonntag um 16:15 Uhr MESZ) ausgetragen, zudem gibt es am Freitag ein Freies Training über 30 Minuten. Alle Trainings und Rennen zum DTM Classic DRM Cup werden live auf ServusTV On (servusTV.com), der Video- und Streaming-Plattform von ServusTV, sowie über DTM Grid (grid.dtm.com) übertragen.



Mirko Bortolotti und Lamborghini peilen beim Heimrennen in Imola den ersten Sieg an

 Hohe Temperaturen, heißer Rennsport

  •  Historie: DTM-Legende Roberto Ravaglia als Teammanager von Rückkehrer Timo Glock
  •     Heimspiel: Lamborghini-Ass Bortolotti will Tabellenführer Sheldon van der Linde attackieren
  •     Heiß: Packendes Racing bei Temperaturen über 30 Grad in der Emilia-Romagna erwartet

Foto: Jens Hawrda

Premiere in Imola, Comeback von Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock und Hitzeschlacht erwartet – der DTM steht in der Emilia-Romagna ein heißes Rennwochenende bevor, nicht nur wegen Temperaturen über 30 Grad. Der legendäre Grand-Prix-Kurs ist heimisches Terrain für Ferrari und Lamborghini sowie für Alessio Deledda und Mirko Bortolotti. Werksfahrer Bortolotti brennt darauf, auf der 4,909 Kilometer langen Rennstrecke seinen ersten DTM-Sieg und den ersten Triumph für Lamborghini zu erobern und Lausitzring-Doppelsieger Sheldon van der Linde (BMW) von der Tabellenspitze zu verdrängen.


BMW-Werksfahrer Timo Glock kehrt in Italien, wo der 40-Jährige in dieser Saison die GT-Meisterschaft bestreitet, zurück ins Grid. Neun Jahre fuhr Glock in der DTM, erzielte in 146 Rennen fünf Siege und 15 Podiumsplätze. „Der neue BMW M4 passt gut zu mir“, gibt sich der Hesse zuversichtlich. Mit seinem Gaststart schreibt Glock ein Stück Geschichte, denn mit seinem Team Ceccato Racing bringt er eine DTM-Legende ins Fahrerlager zurück: Roberto Ravaglia, DTM-Champion von 1989. Der Italiener erzielte zwischen 1988 und 1992 sechs Siege. „Ich habe eine besondere Beziehung zur DTM“, unterstreicht Ceccato-Teammanager Ravaglia, der die M3-Ära von BMW maßgeblich mitgeprägt hat. Passend zum 50-jährigen Jubiläum von BMW M startet Glock mit der Startnummer 50.

Ein weiteres Jubiläum feiert in diesem Jahr der italienische Hersteller Ferrari – sein 75-jähriges Bestehen. Die legendäre Sportwagen-Marke hat ihren Sitz in Maranello keine Autostunde von Imola entfernt, ebenso wie Lamborghini in Sant´Agata Bolognese im sogenannten „Terra de Motori“, im Tal der Supercars. Seit 2021 stellen sich beide Hersteller dem prestigeträchtigen Marken-Duell mit Audi, BMW, Mercedes-AMG und seit diesem Jahr auch Porsche. Ferrari feierte 2021 vier DTM-Siege und wurde mit Liam Lawson (NZL) Vizemeister, Red Bull AlphaTauri AF Corse zudem Team-Champion. Dagegen wartet Lamborghini noch auf den ersten Sieg in der Traditionsserie. Den will Mirko Bortolotti – sein Markenkollege Alessio Deledda ist der zweite Italiener im Feld – am liebsten mit Heimvorteil erzielen. Bortolotti liegt mit 51 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang und würde den führenden Sheldon van der Linde beim Heimrennen gerne von der Spitze verdrängen, der mit dem Schubert BMW bislang 66 Zähler einfuhr. Tabellendritter ist der Österreicher Lucas Auer (48 Punkte) im WINWARD Mercedes-AMG vor dem Schweizer Nico Müller (38 Punkte) im Rosberg Audi.

Die italienische Komponente war in der DTM immer schon überaus stark, zum einen durch Marken – dazu zählt auch Alfa Romeo – oder Fahrer – neben Ravaglia beispielsweise auch der 93-er Champion Nicola Larini und Alessandro Nannini – zum anderen durch Rennen, die südlich der Alpen ausgetragen wurden. Imola ist nach Mugello, Misano, Monza und Adria Raceway die fünfte italienische Rennstrecke, auf der die DTM startet. Eine Rennstrecke, die im Motorsport ebenfalls Geschichte geschrieben hat, mit Streckenpassagen wie Tamburello, Tosa, Acque Minerali oder Rivazza – ein anspruchsvoller Kurs, für Mensch und Maschine gleichermaßen.

Weil das Dresdner Lamborghini-Team T3 Motorsport mit Nicki Thiim (DEN) und Esmee Hawkey (GBR) seine Teilnahme in Italien kurzfristig abgesagt hat, stellen sich 28 Weltklassepiloten der Herausforderung in der Hitze der Emilia-Romagna. Auch die Talentschmiede DTM Trophy ist mit den Saisonrennen drei und vier am Start, zudem der Porsche Carrera Cup Deutschland, der Lotus Cup Europe und die MitJet International Tourenwagen-Serie. Für ein besonderes Highlight sorgt die Premiere des DTM Classic DRM Cup. Rennsport-Klassiker aus der Zeit der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM) zwischen 1974 und 1982 sind am Start, vom BMW 3.0 CSL, BMW M1 Procar und BMW 2002 über Porsche 911 und Ford Capri Turbo, Alfa Romeo Gulia bis hin zum Opel Monza 3.0.

Alle Trainings- und Qualifying-Sessions sind live auf DTM Grid (grid.dtm.com) zu sehen. Im deutschsprachigen Raum werden die Rennen am Samstag und Sonntag jeweils ab 13:00 Uhr MESZ (Rennstart: 13:30) live auf ProSieben übertragen.

Dienstag, 14. Juni 2022

Coming soon !!!

 


Imola-Premiere auch für die DTM Trophy

 Vorbereitung am Simulator ist elementar

  •     Lausitz-Doppelsieger Tim Heinemann: „Die Strecke wird sicherlich für tolle Rennaction sorgen“
  •     Theo Oeverhaus: Am Lausitzring insgesamt 20 Positionen nach vorne gestürmt
  •     DTM Trophy live im Stream via grid.dtm.com und zeitversetzt im Fernsehen auf ServusTV

Foto: Jens Hawrda

Für die jungen Talente aus der DTM Trophy bedeutet Imola Neuland. Den 4,909 Kilometer langen Kurs in der Emilia-Romagna mit den namhaften Strecken-Passagen wie Tamburello, Tosa, Acque Minerali oder Rivazza kennen die meisten des 20-köpfigen Starterfeldes der Talentschmiede auf der DTM-Plattform zumeist nur von den Formel-1-Rennen aus dem Fernsehen – und aus dem Simulator. Für die Vorbereitung auf das zweite Rennwochenende der DTM Trophy vom 17. bis 19. Juni ist die Nutzung eines Simulators „elementar wichtig“, wie Tim Heinemann bekräftigt. Der DTM-Trophy-Champion von 2020 reist als Tabellenführer nach Italien, nachdem er beim Saisonauftakt auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero vor vier Wochen im Toyota Supra aus dem Team Ring-Racing zwei Pole-Positions und zwei Siege erzielt hatte.

„Dass es so gut läuft, hatte ich nicht erwartet. Selbstverständlich hoffe ich, dass noch einige Siege dazukommen, schließlich möchte ich ja wieder Meister werden. Aber das wird schwer, denn nun sind wir erst einmal die Gejagten“, so der 24-Jährige aus Fichtenberg. Immerhin kennt Heinemann, der sich nach Mercedes-AMG in 2020 (sieben Siege) und Aston Martin Vantage in 2021 (zwei Pole-Positions) nun mit der dritten Marke in die Serien-Statistik eingetragen hat, den Grand-Prix-Kurs bereits. „Ich war schon mal in Imola, allerdings nur mit einem Straßenauto. Das ist eine Rennstrecke alter Schule, mit Kiesbetten, die einen direkt bestrafen. Die Strecke wird sicherlich für tolle Rennaction sorgen“, ist er überzeugt. Heinemann, der aus dem Sim-Racing in den realen Motorsport aufgestiegen ist, nutzt seinen RaceRoom-Simulator, um sich „nicht nur die Ideallinie einzuprägen, sondern auch verschiedene Fahrsituationen auszutesten.“

Ähnlich sieht es bei Theo Oeverhaus aus. „Ich bereite mich ebenfalls am Simulator auf Imola vor, um die neue Strecke zu lernen.“ Der BMW-Pilot aus dem Team von Walkenhorst Motorsport war der „Überhol-König“ am Lausitzring. Im ersten Rennen ging Oeverhaus von Position 15 ins Rennen und kam als Sechster ins Ziel, im zweiten Rennen stürmte der Youngster von Startplatz elf bis auf Rang zwei nach vorne – macht an zwei Tagen kumuliert 20 Positionen, die Oeverhaus gutgemacht hat. „Theo muss sich im Qualifying verbessern“, hat Jörg Müller erkannt. Der ehemalige Formel-1-Testfahrer und langjährige BMW-Werksfahrer ist sein Fahrzeug-Ingenieur und Teammanager der DTM Trophy-Crew von Walkenhorst.

Internationales Feld: Neulinge und Nachwuchsfahrer enorm stark beim Auftakt

Bei den Saisonrennen drei und vier in Imola, dem zweiten Italien-Auftritt der noch jungen Rennserie nach dem Monza-Gastspiel im Juni 2021, werden wieder zahlreiche Neulinge in den Fokus rücken. In der Lausitz kamen im Samstag-Rennen gleich vier Rookies hinter Sieger Heinemann ins Ziel, der Brasilianer Thiago Vivacqua im Heide Audi R8, der Amerikaner J.P. Southern im T3 Audi R8, der Deutsche Nick Hancke im Aston Martin vom Team Speed Monkeys und der Mosambikaner Rodrigo Dias Almeida im Mercedes-AMG von BWT Mücke Motorsport. Ähnlich stark waren die Neueinsteiger auch im Sonntag-Rennen mit dem Niederländer Colin Caresani im Project 1 BMW sowie erneut Vivacqua, Almeida und Hancke. Mit Caresani schaffte es erstmals direkt beim Auftakt ein Aufsteiger aus dem ebenfalls auf der DTM-Plattform ausgetragen Markenpokal BMW M2 Cup auf das Podium. Und auch der jüngste Fahrer im Feld, der erst 16-jährige Daniel Gregor aus Maikammer, durfte sich im Porsche 718 Cayman vom KÜS Team Bernhard um den ehemaligen Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard als Neunter über erste Punkte freuen.

Die beiden Rennen zur DTM Trophy werden am Samstag und Sonntag jeweils im Anschluss an die DTM-Rennen um 15:15 Uhr gestartet. Alle Trainingssessions ebenso wie die Rennen sind live auf DTM Grid (grid.dtm.com) zu sehen. Im Fernsehprogramm von ServusTV werden die beiden Rennen von Imola am Samstag um 19:15 und am Sonntag um 23:50 Uhr MESZ übertragen.

Mittwoch, 8. Juni 2022

DTM-Comeback! Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock in Imola am Start

  •  Gaststart im neuen BMW M4 aus dem Ceccato-Team von DTM-Legende Roberto Ravaglia
  •  Ravaglia, DTM-Meister 1989: „DTM eine der spektakulärsten Meisterschaften“
  •  In 146 DTM-Rennen erzielte BMW-Werksfahrer Glock fünf Siege und 15 Podiumsplätze

Timo Glock
Foto; Jens Hawrda

Timo Glock ist zurück in der DTM! Nach nur zwei Rennwochenenden feiert der ehemalige Formel-1-Pilot ein überraschendes Comeback. Der BMW-Werksfahrer absolviert beim dritten DTM-Rennwochenende (17. bis 19. Juni) auf dem legendären Grand-Prix-Kurs von Imola einen Gaststart – und das im Team des ehemaligen DTM-Meisters Roberto Ravaglia. „Zusammen mit Roberto Ravaglia und seinem Team in der DTM zu starten, ist eine coole Story“, freut sich der 40-Jährige auf seine Rückkehr in die Traditionsserie.


Nach neun Jahren hatte sich Timo Glock, in Lindenfels im Odenwald geboren, am Ende der Saison 2021 aus der DTM verabschiedet. Mit BMW bestritt er insgesamt 146 Rennen und erzielte neben sechs Pole-Positions fünf Siege und 15 Podiumsplatzierungen. 2018 und 2020 beendete Glock die DTM jeweils auf dem fünften Platz der Fahrerwertung. Für die Saison 2022 hat ihn der Münchner Automobil-Hersteller in die italienische GT-Meisterschaft entsandt. Gemeinsam mit Werksfahrer-Kollege Jens Klingmann (GER) feierte Glock in Monza einen Auftakt nach Maß, gewann das erste Rennen und wurde im zweiten Durchgang Zweiter.

„Der neue M4 passt gut zu mir“, stellt Glock fest. Der 51-malige Grand-Prix-Pilot ist sich allerdings auch der Schwere der Aufgabe bei seiner DTM-Rückkehr bewusst: „Mit Michelin kommt in der DTM ein anderer Reifen als in der italienischen Meisterschaft zum Einsatz. Die Möglichkeiten zur Vorbereitung sind gering, weil aufgrund der allgemeinen Lieferschwierigkeiten Reifen nur sehr begrenzt verfügbar sind“, berichtet Glock. „Auch der Boxenstopp auf Zeit ist eine neue Aufgabe fürs Team. Insgesamt ist es eine riesige Herausforderung, aber eine tolle Geschichte, auf die ich mich wirklich sehr freue.“

Große Vorfreude verspürt auch Roberto Ravaglia. „Es ist wirklich aufregend, nach so vielen Jahren wieder in der DTM zu sein. Ich kenne den Nervenkitzel von 1989, als ich die DTM als Fahrer gewonnen habe. Jetzt habe ich das Glück, als Teammanager von Ceccato Racing auf der legendären Rennstrecke von Imola an der DTM teilzunehmen, vor allem im Jahr des 50-jährigen Jubiläums von BMW M“, so Ravaglia, der zwischen 1988 und 1992 sechs Siege und fünf Pole-Positions in der DTM erzielte.

Roberto Ravaglia weiß, welchen Stellenwert die DTM auch heute noch hat. „Mir ist bewusst, dass die DTM eine der spektakulärsten und umkämpftesten Meisterschaften ist, die ein Fahrer oder ein Team gewinnen möchte.“ Der Italiener kennt vor dem Gastspiel auf heimischem Terrain auch die Herausforderung: „Es wird nicht einfach für unser Team sein, in eine laufende Meisterschaft einzusteigen, und das für nur ein Rennwochenende. Doch unsere Motivation ist sehr hoch, wir werden alles geben.“ So ist Ravaglia durchaus auch zuversichtlich: „Ich weiß, dass ich auf ein konkurrenzfähiges Auto wie den BMW M4 und einen super motivierten Fahrer wie Timo Glock zählen kann.“

Mit zwei Siegen zuletzt auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero hat Sheldon van der Linde aus dem Team von Schubert Motorsport das Potenzial des neuen BMW M4 offenbart. In Imola, Schauplatz der Saisonrennen fünf und sechs, geht der Südafrikaner erstmals als DTM-Spitzenreiter an den Start.