Samstag, 2. Oktober 2021

DTM-Krimi in Hockenheim: Nach viertem Saisonsieg Kelvin van der Linde punktgleich mit Liam Lawson an der Tabellenspitze

  • Südafrikaner siegt souverän vor Albon, Rockenfeller, Lawson und Götz
  • 188 Punkte für van der Linde und Lawson, 165 Zähler für Wittmann und Götz
  • Wittmann Opfer einer Kollision in der ersten Runde
  • Ex-DTM-Champion Rockenfeller verkündet Abschied von Audi
  • Nächste Krimifolge am Sonntag: Start um 13:30 Uhr – live ab 13:00 Uhr in SAT.1 

Nach Sieg Nummer vier ist van der Linde nun punktgleich mit Lawson
Foto: dtm.com

Wahnsinnige Spannung im DTM-Krimi in Hockenheim bis zur Zielflagge und am Ende ein überraschender Abschied: Kelvin van der Linde und Liam Lawson sind nach 13 von 16 Saisonrennen punktgleich mit 188 Zählern. Ebenfalls punktgleich mit 165 Zählern folgen in der Fahrerwertung Marco Wittmann und und Maximilian Götz. Der zweimalige DTM-Champion Wittmann blieb nach einer unverschuldeten Kollision in der ersten Runde erstmals in dieser Saison ohne Punkte. Was für eine Ausgangssituation für das Sonntagrennen in Hockenheim und das große DTM-Finale in einer Woche am Norisring. In der anschließenden Pressekonferenz überraschte Mike Rockenfeller mit der Verkündung, Audi nach 15 Jahren zum Saisonende zu verlassen.

Rockenfellers Teamkollege Kelvin van der Linde war der Mann des Tages. Mit dem Audi des Kemptener ABT-Teams fuhr der Südafrikaner aus der Pole-Position einen souveränen Sieg heraus. Zweiter wurde Alex Albon (THA) im AlphaTauri Ferrari, dessen Teamkollege Lawson erst in der letzten Runde den dritten Podiumsrang an den beherzt heranstürmenden Rockenfeller verlor. Maximilian Götz (GER), als Tabellenvierter ins Rennen gegangen, sah die Zielflagge mit dem Mercedes-AMG des Teams HRT als Fünfter.

„Das war ein sehr wichtiger Sieg. Der Erfolg war überfällig, vor allem fürs Team“, strahlte Kelvin van der Linde, der vom Auftakt in Monza bis Assen die Tabelle angeführt hatte. „Erstmals seit langer Zeit sind meine Eltern dabei. Ich freue mich sehr, dass ich in ihrer Anwesenheit diesen Sieg einfahren konnte.“ Sichtlich zufrieden war auch Alex Albon: „Vom neunten Platz in der Startaufstellung war es zunächst in der Startrunde sehr turbulent, aber ich konnte mich aus allem raushalten. Auch der Restart hat gut funktioniert, und so konnte ich suksessive nach vorne fahren, auch wenn diese Strecke uns nicht unbedingt entgegenkommt. Natürlich war es eine Überlegung, Liam (Lawson) zu helfen, aber ich konnte nicht so viel riskieren, zumal Mike (Rockenfeller) von hinten sehr schnell näher kam.“

Rockenfeller verabschiedet sich zum Saisonende von Audi

Mike Rockenfeller absolvierte vom 17. Startplatz einen beherzten Sprint aufs Podium. „Nach dem enttäuschenden Qualifying bedingt durch einen Defekt ist das natürlich ein tolles Ergebnis. In der letzten Runde ging es im Duell mit Liam (Lawson) hart zur Sache, das war für beide am Limit.“ Doch dann überraschte der gebürtige Neuwieder, der mit Audi einmal DTM-Champion wurde und auch die 24 Stunden von Le Mans gewann, mit dem Abschied vom Ingolstädter Automobilhersteller: „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen: Ich werde nächstes Jahr nicht mehr für Audi in der DTM fahren. Ich möchte mich ausdrücklich bei Dr. Wolfgang Ullrich und Dieter Gass bedanken für all die Chancen, die sie mir bei Audi gegeben haben. Jetzt ist es Zeit für eine neue Herausforderung. Ich habe meine Zeit in der DTM bis zum heutigen Tag genossen, und gerade in dieser Saison macht es wieder richtig viel Spaß.“

Der große Verlierer am Samstag hieß Marco Wittmann. Der zweimalige DTM-Champion hatte schon im Qualifying mit Rang 13 das Nachsehen, im Rennen erwischte es ihn schon in der ersten Runde. Als der Inder Arjun Maini zu optimistisch die sechste Kurve auf der Innenlinie ansteuerte, touchierte er mit dem GetSpeed-Mercedes seinen Markenkollegen Lucas Auer (AUT), den Sonntagsieger von Assen. Auer drehte sich, Wittmann konnte Mainis Mercedes nicht ausweichen. Für Auer und Maini war das Rennen sofort beendet, während Wittmann alles versuchte, mit seinem beschädigten BMW von Walkenhorst Motorsport doch noch den einen oder anderen Punkt zu ergattern. Als dieses Bemühen endgültig aussichtslos war, rollte Wittmann an den Boxen aus. Bis Hockenheim war Wittmann der einzige DTM-Pilot, der in allen DTM-Rennen gepunktet hatte. Diese Serie ist nun gerissen.

Als das Rennen nach der Bergung von Mainis Mercedes zur sechsten Runde wieder freigegeben wurde, führte Kelvin van der Linde das Rennen vor Götz, Lawson und Philip Ellis (SUI, WINWARD-Mercedes-AMG) an. Durch die Pflichtboxenstopps zum Reifenwechsel gab es die üblichen Verschiebungen, aber der 25-jährige Kelvin van der Linde hatte das Rennen jederzeit unter Kontrolle. Dahinter tobte aber die Hatz um Punkte und Positionen. Ganz gleich, ob Timo Glock (GER) im ROWE-BMW gegen DTM-Rookie Marvin Dienst (GER) im Mücke-Mercedes oder Glock gegen DTM-Vizemeister Nico Müller, der sich ohne Berührung sogar mit seinem Rosberg-Audi drehte.

Sehr zur Freude der Zuschauer auf den Tribünen und im Fahrerlager nahm das Rennen mit jeder Runde an Spannung zu. Sah es zeitweise so aus, als könnte Lawson mit Unterstützung von Teamkollege Albon sogar Platz zwei erobern, so wurde der Neuseeländer in der letzten Runde noch von Rockenfeller vom Podium verdrängt und musste auf den letzten Metern noch aufpassen, dass nicht auch Götz vorbeizog. Das Podium hätte die weitere Tabellenführung für Lawson bedeutet, doch es wurde ein Gleichstand, der die DTM noch spannender macht.

Die nächste Krimi-Folge startet am Sonntag um 13:30 Uhr (ab 13:00 Uhr live in SAT.1) wiederum in Hockenheim. Das große DTM-Finale mit den letzten beiden Saisonrennen steigt nur eine Woche später (08.-10. Oktober) auf dem traditionsreichen Norisring in Nürnberg.  


Debütsieg von Aston Martin in der ADAC GT4 Germany am Sachsenring

  • Hugo Sasse und Mike David Ortmann gewinnen für Prosport Racing auf dem Sachsenring
  • TV-Moderator Niki Schelle auf Podium in der Trophy-Wertung
  • Michael Schrey/Gabriele Piana verteidigen Tabellenführung

Der Aston Martin Vantage GT4 führt das Feld am Sachsenring an
Foto: ADAC-Motorsport

Aston Martin hat den ersten Sieg in der ADAC GT4 Germany eingefahren: Hugo Sasse (17/Aschersleben) und Mike David Ortmann (21/Ahrensfelde, beide Prosport Racing) gewannen im Samstagsrennen auf dem Sachsenring im Aston Martin Vantage GT4 und setzen sich im mit 26 Sportwagen am stärksten besetzten Rennen der bisherigen Saison durch. Rang zwei ging an Christer Jöns (33/Ingelheim) und Indy Dontje (28/NLD, beide Dörr Motorsport) im McLaren 570S vor Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (19/FRA, beide Team Zakspeed) im Mercedes-AMG GT4. „Wir sind einfach nur unfassbar glücklich über den Sieg. Das Team hat uns ein super Auto hingestellt“, jubelte ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Sasse, der wie Teamkollege Ortmann auf dem Sachsenring einen Doppelstart absolviert und auch im ADAC GT Masters antritt.

Sasse begann das Rennen schon von der Pole-Position aus und setzte sich in den ersten Runden von den Verfolgern ab. Nach einem Fahrerfehler verlor er dann jedoch die Führung an den Mercedes-AMG von Marschalkowski. „Ich hatte Untersteuern bekommen und bin als Folge in den Kies gerutscht. Das hat uns rund drei Sekunden gekostet“, erläuterte Sasse die Situation. Zakspeed-Pilot Marschalkowski konnte sich aber nur kurz über die Spitze freuen. Aufgrund eines Vergehens beim Start musste er eine Penalty-Lap absolvieren, büßte daraufhin die Führung an Sasse ein und fiel hinter Tabellenführer Gabriele Piana (35/ITA, Hofor Racing by Bonk Motorsport) im BMW M4 GT4 auf die dritte Position zurück.

Die Reihenfolge auf den ersten drei Plätzen blieb bis zur Phase der Boxenstopps unverändert. Sasse übergab den Aston Martin an Ortmann, der die Führung im zweiten Rennabschnitt immer weiter ausbaute. Pianas Teamkollege Michael Schrey (38/Wallenhorst) geriet aber unter großen Druck von Nouet, der von Marschalkowski übernommen hatte. Rundenlang kämpften beide sehenswert um den zweiten Platz. Gut 15 Minuten vor Ende ging der Franzose mit einem gekonnten Manöver vorbei an Schrey, doch wenige Kurven später setzte der Routinier eine Konter und holte sich die Position zurück.

Von dem Zweikampf profitierte Christer Jöns im bis dahin viertplatzierten McLaren. Der Dörr-Pilot überholte erst Nouet und dann Schrey und setzte sich auf die zweite Position. Schrey verlor bis zum Rennende noch weiter an Boden und musste auch den Aston Martin von Phil Dörr (20/Butzbach, Dörr Motorsport), der gemeinsam mit Andreas Wirth (36/Waghäusel) startet, passieren lassen und beendete das Rennen auf Platz fünf. An der Spitze fuhr Ortmann mit 8,357 Sekunden Vorsprung zum Sieg. „Das war ein super Rennen. „Unsere Pace war heute richtig gut“, so Ortmann. „Hugo hat eine tolle Vorarbeit geleistet. Ich konnte das Rennen dann solide nachhause fahren. Es galt, keine Fehler zu machen und kühlen Kopf zu bewahren.“ Teamkollege Sasse gewann somit auch die Junior-Wertung.

Auf Rang sechs kamen Joel Sturm (19/Brühl) und Alexander Hartvig (18/DNK, beide Team Allied-Racing) vor Alexander Tauscher (19/Mitterfels) und Levi O'Dey (17/Jülich, beide Küs Team Bernhard), Moritz Wiskirchen (19/Euskirchen) und Phil Hill (19/Mülheim an der Ruhr, beide Team Allied-Racing) sowie Max Kronberg (34/Berlin) und Tim Heinemann (23/Fichtenberg, beide W&S Motorsport, alle Porsche. Die Top Zehn komplettierte das BMW-Duo Marcel Lenerz (24/Ludwigsau) und Christopher Dreyspring (23/Nürnberg, beide Schubert Motorsport). Den Sieg in der Trophy-Wertung sicherten sich die Porsche-Fahrer Tom Kieffer (46/LUX) und Christian Kosch (44/LUX, beide Team Allied-Racing). Platz zwei in diesem Klassement ging an TV-Moderator Niki Schelle (55/Böbing), der gemeinsam mit Steve Kirsch (42/Chemnitz, beide ADAC Sachsen e.V.) auf dem Sachsenring einen Gaststart in einem weiteren Porsche absolviert.

Weitere Stimmen zum Rennen:

Christer Jöns – Platz 2 im McLaren: 

„Es ist etwas ganz Besonders, dass wir einen Podiumsplatz erreichen konnten. Das Auto hat heute unglaublich gut funktioniert. Ich musste sehr auf den Spritverbrauch und die Reifen achten. Als ich Nouet und Schrey vor mir gesehen habe, wollte ich unbedingt vorbei. Es galt jedoch auch, Vorsicht zu bewahren, da sich beide im Meisterschaftskampf befinden. Am Ende gelang es mir, sie zu überholen. Ich freue mich sehr über das Ergebnis.“

Indy Dontje – Platz 2 im McLaren: 

„Ich sitze dieses Wochenende zum ersten Mal in diesem Auto und konnte gleich auf die zweite Position fahren. Das ist ein Traum. Ich hatte einen guten Start, musste dann aber Gabriele Piana passieren lassen. Danach konnte ich meine Pace kontrollieren und versuchte, die Reifen so viel wie möglich für Christer zu schonen. Er konnte somit gut pushen und das Rennen nachhause fahren.“


Honda-Pilot Dominik Fugel gewinnt sein Heimspiel auf dem Sachsenring

  • Mit Honda, Hyundai, und VW drei Marken auf dem Podium
  • Fugel feiert seinen ersten Saisonsieg in der ADAC TCR Germany
  • Vorsprung vom Meisterschaftsführenden Engstler verringert sich

Heimsieg für Dominik Fugel am Sachsenring
Foto: Jens Hawrda 

Start-Ziel-Sieg beim Heimspiel: Polesetter Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) zeigte nur wenige Kilometer von seinem Geburtsort entfernt ein perfektes Rennen. Der gebürtige Chemnitzer dominierte das Geschehen in seinem Honda Civic TCR vom Start weg und fuhr letztlich mit 14,389 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Zweiter wurde der Däne Martin Andersen (27, Hyundai Team Engstler) im Hyundai i30 N TCR. Junior René Kircher (21, Hünfeld, Volkswagen Team Oettinger) im VW Golf GTI TCR komplettierte das Podium. „Der Civic und die Strecke – das passt einfach zusammen. Unser Auto hat eine sehr gute Aerodynamik, es war ein sehr gelungener Samstag. Ich hoffe doch, dass es morgen genauso weitergeht“, sagte Fugel.

Deutlich schlechter lief es für Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) im Hyundai i30 N TCR und Eric Scalvini (26, Italien, Wimmer Werk Motorsport) im Cupra Leon Competición TCR. Die beiden Piloten, die die Meisterschaft der ADAC TCR Germany auf Platz eins und zwei anführen, kamen nicht in die Top-10 und mussten sich mit den hinteren Plätzen begnügen. Der Meisterschaftsführende Engstler zeigte über weite Zeit ein gutes Rennen und steuerte einem Podestplatz entgegen, ehe ihn Probleme an seinem Hyundai und gleich zwei dadurch erzwungene Boxenstopps ausbremsten. Der 21-jährige beendete das Rennen auf Platz 16 und verpasste die Punkteränge. Sein erster Verfolger Scalvini ging von Startplatz elf ins Rennen und war in Runde neun in eine leichte Kollision mit dem Polen Albert Legutko (21, Albert Legutko Racing) verwickelt. Der Italiener beendete das Rennen auf dem 13. Platz und nimmt drei Punkte mit.

Schon nach den ersten Kurven setzte sich der Führende Dominik Fugel deutlich vom Feld ab und nutzte seine freie Fahrt aus, um seinen Vorsprung kontinuierlich zu vergrößern. Hinter ihm jedoch gab es mehrere Positionswechsel. Andersen, Kircher und Marcel Fugel (20, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen), Bruder von Rennsieger Dominik, lieferten sich über mehrere Runden einen spektakulären Fight, ehe auch Fugel durch Probleme am Auto ausgebremst wurde und bis auf Platz 15 zurückfiel.

An der Spitze des Feldes veränderte sich danach nichts mehr. Fugel gewann nach 22 Runden vor Andersen und Kircher, der somit die Honda Junior Challenge gewann. Auf den nächsten Plätzen folgten Patrick Sing (29, Crailheim, Race Sing) und Christopher Röhner (23, Mülsen, Honda ADAC Sachsen). Als Erster der Trophy Wertung kam Roland Hertner (61, Heilbronn, Hyundai Team Engstler) auf Platz acht ins Ziel. Auf dem Sachsenring folgt am Sonntag ab 08:05 Uhr noch das zweite Zeittraining und ab 11:45 das zweite Rennen der ADAC TCR Germany, welches auf adac.de/motorsport und bei TVNOW.de im Livestream übertragen wird.

Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany

Martin Andersen (Zweiter, Hyundai Team Engstler): 

„Es war ein hartes Rennen, ich hatte viele Zweikämpfe, habe mir aber auch hier und da ein paar Fehler geleistet. Daher musste ich in viele Duelle, was aber viel Spaß gemacht hat. Insgesamt war es ein gutes Rennen, ich bin zufrieden.“

René Kircher (Dritter und Sieger der Honda Junior Challenge, Volkwagen Team Oettinger):

„Es ist ein super Gefühl. Wir hatten dieses Jahr so große Probleme, immer wieder Pech mit dem Auto. Endlich sind wir mal wieder belohnt worden für die gute Leistung von allen in unserem Team. Ich hatte gehofft, dass es mit dem Podium funktioniert, als ich hergekommen bin. Jetzt bin ich überglücklich.“



Dritter Saisonsieg für Jaminet und Titelverteidiger Ammermüller in Deutscher GT-Meisterschaft

  • Porsche-Duo gewinnt Samstagsrennen auf dem Sachsenring
  • Drei Hersteller in den Top 3
  • Feller/Mies weiter Tabellenführer

Dritter Saisonsieg für Porsche-Duo Jaminet/Ammermüller
Foto: Jens Hawrda

Mit einer souveränen Leistung holten sich Mathieu Jaminet (26/F) und Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster, beide SSR Performance) im Samstagsrennen auf dem Sachsenring ihren dritten Saisonsieg in der Deutschen GT-Meisterschaft. Die Porsche-Fahrer gingen von der Pole-Position ins Rennen und gewannen schließlich mit 2,102 Sekunden Vorsprung. Auf Platz zwei kamen Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT) ins Ziel, Rang drei ging an die Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) im besten Audi R8 LMS, die das Markentrio auf dem Podium komplettierten.

DTM Hockenheim: van der Linde siegt in Rennen 1

Punktegleichstand! Kelvin van der Linde gleicht mit viertem Sieg gegen Lawson aus   

DTM in Hockenheim: Vierter Saisonsieg für Kelvin van der Linde im #3 ABT-Audi © DTM

Höchstspannung in der DTM: Mit 188 Punkten liegen Kelvin van der Linde und Liam Lawson punktgleich an der Tabellenspitze. Auch Marco Wittmann und Maximilian Götz haben in der Tabelle mit 165 die identische Punktzahl. Mit seinem vierten Saisonsieg hat Kelvin van der Linde den 15-Punkte-Rückstand auf Lawson ausgeglichen. Beim 13. von 16 Saisonrennen in Hockenheim fuhr der Südafrikaner im Audi des Kemptener Teams ABT Sportsline  von der Pole-Position zum souveränen Sieg.

Hinter Kelvin van der Linde kam Alex Albon (THA) im AlphaTauri-Ferrari als Zweiter ins Ziel. Sein Teamkollege Lawson büßte in der letzten Runde den dritten Platz an van der Lindes Teamkollegen Mike Rockenfeller ein. Hinter Lawson auf Platz vier erkämpfte mit Götz im HRT-Mercedes-AMG als Fünfter zehn Punkte in der Fahrer-Meisterschaft. Großes Pech hatte der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann. Bereits in der ersten Runde wurde Wittmann, als Tabellenzweiter ins Rennen gegangen, unverschuldet in eine Kollision verwickelt und musste später das Rennen aufgaben.