Dienstag, 24. September 2019

Showdown am Sachsenring: Titelentscheidungen beim ADAC GT Masters-Finale

  • Insgesamt 14 Titelentscheidungen in elf Rennen auf dem Sachsenring
  • Drei Rennställe kämpfen um Gewinn der Teamwertung in der "Liga der Supersportwagen"
  • Elf Nachwuchsfahrer entscheiden Pirelli-Trophy-Wertung unter sich 

Foto: Jens Hawrda
Fünf Serien, elf Rennen und 14 Titelentscheidungen: Das Finale des ADAC GT Masters und seiner vier Rahmenrennserien auf dem Sachsenring (27. bis 29. September) verspricht Spannung pur. Im ADAC GT Masters ist die Fahrerwertung schon vorzeitig entschieden, in den beiden Rennen in Sachsen entscheidet sich noch, welches das beste Team und wer der beste Junior-Pilot im ADAC GT Masters ist. Daher können sich auch die neuen Fahrerchampions Patric Niederhauser (27/CH) und Kelvin van der Linde (23/ZA, beide HCB-Rutronik Racing) noch nicht zurücklehnen, denn deren Audi-Rennstall kämpft noch um die Teamkrone. Auch die Pirelli-Junior-Wertung ist zwischen elf Fahrern noch hart umkämpft, und das zu Recht: Für die Junior-Champions der vergangenen drei Jahre war der Titel in der Pirelli-Junior-Wertung das Sprungbrett zu einem Werksvertrag. SPORT1 überträgt die beiden Rennen live und in voller Länge. Beide Durchgänge beginnen diesmal am Samstag und Sonntag jeweils um 14.45 Uhr. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen. 

Als Spitzenreiter der Teamwertung reist HCB-Rutronik Racing nach Hohenstein-Ernstthal. Zuletzt beeindruckten die Neueinsteiger mit einer starken Teamleistung, auch der zweite Audi R8 LMS mit Dennis Marschall (23/Eggenstein-Leopoldshafen) und Carrie Schreiner (21/Völklingen) sammelte in Hockenheim Punkte in der Teamwertung. "Unsere tolle Debütsaison mit dem Gewinn des Teamtitels zu krönen wäre das Tüpfelchen auf dem i", sagt Fabian Plentz, Teamchef von HCB-Rutronik Racing. "Darauf liegt unser klarer Fokus. Nach dem tollen Wochenende in Hockenheim sind wir jetzt noch motivierter, auch die Teamwertung zu gewinnen." Einen kleinen Nachteil sieht Plentz jedoch bei seinem Team: "Der Sachsenring ist für uns völliges Neuland. Wir waren noch nie dort. Mit Kelvin van der Linde haben wir jedoch einen viermaligen Sachsenringsieger in unseren Reihen. Er wird uns mit seiner Erfahrung dort sicher helfen."

Neun Punkte hinter HCB-Rutronik Racing liegt auf dem zweiten Tabellenplatz Orange1 by GRT Grasser. Die Österreicher setzen beim Saisonfinale zwei Lamborghini Huracán GT3 für die dreimaligen Saisonsieger Christian Engelhart (32/Starnberg) und Mirko Bortolotti (29/I), sowie für Rolf Ineichen (41/CH) und Franck Perera (35/F) ein, die ebenfalls 2019 schon mehrmals den Sprung auf das Podium schafften. Teamchef Gottfried Grasser ist optimistisch: "Der Titel ist unser absolutes Ziel. Wir waren in den vergangenen Jahren auf dem Sachsenring immer ganz gut dabei. Die neue Evo-Version des Lamborghini Huracán GT3 ist zwar sehr anders als die bisherige Version, aber wir haben ein gutes Basis-Set-up, das auf sehr unterschiedlichen Strecken funktioniert - wie unsere Rennsiege bei den letzten drei Rennwochenenden zeigen. Wir sollten daher gut dabei sein."

Der dritte Rennstall mit Titelchancen in der Teamwertung ist Montaplast by Land-Motorsport. Die Mannschaft aus Niederdreisbach hat seit ihrem Seriendebüt 2016 die Saisons jeweils immer unter den Top drei abgeschlossen - vor drei Jahren sogar als Teamchampion. Land-Motorsport liegt bei noch 50 zu vergebenden Zählern vor den letzten zwei Rennen 31 Punkte hinter der Tabellenspitze. "Solang es mathematisch noch möglich ist, geben wir nicht auf", zeigt sich Teammanager Christian Land kämpferisch. "Die Teamwertung ist für uns und unsere Sponsoren sehr wichtig. Wir haben auf dem Sachsenring in den vergangenen Jahren immer gut abgeschnitten, daher bin ich zuversichtlich." 2017 und 2018 gelang dem Rennstall auf der Berg-und-Tal-Bahn jeweils ein Sieg. Die beiden Audi R8 LMS pilotieren Ricardo Feller (19/CH) und Dries Vanthoor (21/B) sowie Max Hofer (20/A) und der viermalige Sachsenring-Sieger Christopher Mies (30/Heiligenhaus). Feller und Hofer sind zudem die beiden Führenden der Pirelli-Junior-Wertung für Nachwuchsfahrer, in der noch neun weitere Piloten Titelchancen haben.

Vor ihrem Heimspiel stehen auf dem Sachsenring die Neueinsteiger von T3 Motorsport aus Radebeul und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Maximilian Paul (19) aus Dresden. "Das wird für uns ein aufregendes Wochenende", so Paul, der zuletzt in Hockenheim zusammen mit William Tregurtha (19/GB) erstmals in die Top Ten fuhr. "Viele Freunde und Sponsor-Partner werden an die Strecke kommen, um uns zu unterstützen. Ich bin selbst leider noch nie am Sachsenring gefahren. Weder habe ich dort getestet noch ein Rennen bestritten. Das macht unser Debüt umso spannender. Um uns auf das Rennwochenende vorzubereiten, haben wir jedoch im Simulator getestet."

Neben dem ADAC GT Masters dürfen sich Fans am Sachsenring auf vier weitere Rennserien freuen - bei allen stehen die Titelentscheidungen noch aus. Neben der neuen ADAC GT4 Germany sind dies die Tourenwagen der ADAC TCR Germany, die Talente der ADAC Formel 4 sowie der traditionsreiche Porsche Carrera Cup Deutschland. Aber auch neben der Strecke gibt es für die Zuschauer viel zu sehen. Beim Pitwalk (Samstag, 10.05-10.45 Uhr und Sonntag, 10.05-10.40 Uhr) können sie in der Boxengasse hinter die Kulissen des ADAC GT Masters blicken. Autogrammsammler kommen beim Meet the Drivers am Samstag ab 17.20 Uhr vor der ADAC Hospitality auf ihre Kosten.
 
Finale der ADAC GT Masters Esports Championship

Auch die neue ADAC GT Masters Esports Championship trägt auf dem Sachsenring ihr Saisonfinale aus. Die SimRacer messen sich beim vierten und letzten Live-Event am Samstag ab 18.30 Uhr in zwei Rennen. Die Simulatoren befinden sich in den Boxen 32 und 33.

DTM-Kalender 2020: mehr Veranstaltungen, mehr europäische Länder

  • Premieren im schwedischen Anderstorp und im Formel-1-Mekka Monza
  • Wie seinerzeit in den 80ern: Saisonstart im belgischen Zolder
  • Ticket-Vorverkauf startet bereits am 4. Oktober  
Foto: Jens Hawrda

Zwei Wochen vor dem DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (4.–6. Oktober) steht bereits der Kalender für 2020. Im kommenden Jahr wird die populäre Tourenwagen-Serie zehnmal in Deutschland und im europäischen Ausland auftreten – und trägt damit eine Veranstaltung mehr aus als 2019. Mit je einem Lauf am Samstag und Sonntag bleibt die DTM beim bewährten Format. Mit einer kleinen Lücke macht es die DTM in Sachen Kalender 2020 noch spannend: Die Rennstrecke, auf der vom 29. bis 31. Mai die dritte Veranstaltung der Saison ausgetragen wird, gibt die DTM-Dachorganisation ITR in zwei Wochen vor dem diesjährigen Finale bekannt. 

„Zurück zu den Wurzeln“ heißt es beim Saisonstart 2020 im belgischen Zolder (24.–26. April). Auf dem Kurs unweit der deutschen Grenze fand in den Anfangsjahren der DTM von 1984 bis 1994 mit einer Ausnahme (1987) der Saisonauftakt statt. Auch beim Finale folgt die DTM ihrer Tradition. Der Saisonabschluss wird wie in den vergangenen Jahren auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg ausgetragen (2.–4. Oktober).

Die DTM betritt Neuland: Anderstorp und Monza im Kalender

Die DTM betritt in der kommenden Saison wie schon 2019 Neuland. Erstmals fahren die mehr als 610 PS starken Tourenwagen in Schweden (12.–14. Juni). Der „Scandinavian Raceway“ von Anderstorp im Süden Schwedens ist die bekannteste Rennstrecke des Landes. Auf dem Kurs, der mehrere überhöhte Kurven aufweist, gastierte in den 70er-Jahren die Formel 1. Eine aktuelle Formel-1-Strecke ist ebenfalls neu im Kalender: Monza. Zwei Wochen nach Anderstorp machen die in der DTM engagierten Marken Aston Martin, Audi und BMW auf dem italienischen Hochgeschwindigkeits-Kurs „Autodromo Nazionale“ vor den Toren Mailands Station (26.–28. Juni). Nach Misano (2018, 2019), Adria Raceway (2003, 2004, 2010) sowie Mugello (1994–1996, 2007, 2008) ist die weltberühmte Strecke Monza im königlichen Park von Monza der vierte italienische Austragungsort der DTM.

Nach der erfolgreichen Premiere 2019 ist der TT Circuit im niederländischen Assen auch im kommenden Jahr Bestandteil der DTM-Tour (4.–6. September). Zwei Wochen vor Assen steht das Gastspiel im englischen Brands Hatch an (22.–23. August). Neben dem Hockenheimring sind auch die deutschen Traditionsstrecken Lausitzring, Norisring und Nürburgring fest im DTM-Kalender verankert. Am Lausitzring, der sich im Besitz des langjährigen DTM-Partners Dekra befindet, findet vom 15. bis 17. Mai das erste Saisonrennen des Jahres auf deutschem Boden statt. Der traditionell zuschauerstarke Auftritt auf dem Stadtkurs in Nürnberg ist für den 10.–12. Juli angesetzt, während in der Eifel die vorletzte DTM-Veranstaltung des Jahres stattfindet (11.–13. September).

ITR-Geschäftsführer Kostron: „Eine Überraschung haben wir noch parat“

Neu ist, dass die DTM eine mehrwöchige Sommerpause machen wird. Das Rahmenprogramm der einzelnen Events wird die ITR zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Fest steht, dass die neue W Series, in der ausschließlich junge Frauen gegeneinander antreten, auch in ihrem zweiten Jahr Rennen als Partnerserie der DTM austragen wird. 

„Der DTM-Kalender 2020 steht gleichermaßen für Kontinuität und Aufbruch“, sagt ITR-Geschäftsführer Achim Kostron. „Wir fahren weiterhin an den beliebtesten Motorsport-Standorten Deutschlands und wir erweitern die Präsenz der Serie in Europa. Während wir die Bekanntheit der DTM in wichtigen Kernmärkten wie Italien und Großbritannien stetig ausbauen wollen, kommt 2020 mit Schweden ein neuer Markt hinzu. Unsere deutschen Fans verlieren wir im Zuge der Internationalisierung der Serie nicht aus den Augen. So sind etwa die Rennen in Zolder und Assen auch für sie gut zu erreichen.“ In Bezug auf den noch ausstehenden Austragungsort der vom 29. bis 31. Mai stattfindenden Veranstaltung ergänzt Kostron: „Eine Überraschung haben wir noch parat.“  

Ticket-Vorverkauf startet in wenigen Tagen

Der Ticket-Vorverkauf für die Saison 2020 startet so früh wie nie. Fans können bereits ab dem 4. Oktober Karten für neun der zehn Veranstaltungen beziehen – ein Novum. Karten sind über die offizielle Website DTM.com/tickets und bei der DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) erhältlich. Die Hotline ist montags bis freitags sowie an einem Rennwochenende auch samstags und sonntags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet.

vorläufiger Terminkalender der DTM für 2020:

24.04.–26.04. Circuit Zolder (BEL)
15.05.–17.05. Lausitzring (GER)
29.05.–31.05. tba.
12.06.–14.06. Scandinavian Raceway Anderstorp (SWE)
26.06.–28.06. Autodromo Nazionale Monza (ITA)
10.07.–12.07. Norisring (GER)
22.08.–23.08. Brands Hatch Circuit (GBR)
04.09.–06.09. TT Circuit Assen (NED)
11.09.–13.09. Nürburgring (GER)

02.10.–04.10. Hockenheimring Baden-Württemberg (GER)

* Vorbehaltlich der Zustimmung durch die FIA.


Donnerstag, 19. September 2019

Japanische Gastspiel beim DTM-Finale in Hockenheim

  • Historisch: Honda, Nissan und Lexus aus der SUPER GT-Serie fordern Aston Martin, Audi und BMW heraus
  • Formel-1-Weltmeister und SUPER-GT-Champion Jenson Button feiert DTM-Debüt
  • Fan-Aktion: Freier Eintritt für Freunde japanischer PS-Kultur
Nick Cassidy (NZL) / Ryo Hirakawa (JPN) - Lexus LC500
Foto: GTA

Beim DTM-Saisonfinale 2019 (4.–6. Oktober) auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg kommt es zum lang ersehnten Gipfeltreffen des internationalen Motorsports: Erstmals treten Autos aus der beliebtesten Rennserie Asiens und der populärsten Tourenwagen-Serie Europas gegeneinander an. Honda, Nissan und Lexus aus der japanischen SUPER-GT-Serie fordern in den beiden letzten DTM-Rennen der Saison Audi, BMW und Aston Martin heraus. Angeführt wird das Aufgebot aus Japan vom aktuellen SUPER-GT-Champion und Formel-1-Weltmeister von 2009, Jenson Button (GBR).
Jenson Button (GBR) - Honda NSX-GT
Foto: GTA
Mit einer besonderen Aktion sorgt die DTM-Dachorganisation ITR für Unterstützung für Button und die anderen Gäste aus Japan. Fans japanischer Fahrzeuge erhalten beim großen Aufeinandertreffen der Motorsport-Kulturen freien Eintritt für die Nordtribüne B – so lange der Vorrat reicht. Die ITR kooperiert bei der Aktion mit dem Veranstalter von „Reisbrennen“, einem großen internationalen Treffen für japanische Fahrzeuge, Tuning und Rennbegeisterte. Mehr als 2.000 Mitglieder der „Reisbrennen“-Community haben sich bereits für Hockenheim angekündigt.

„Japanisches Dorf“ und Sonder-Parkplatz für getunte japanische Autos

Und als spezielles Extra obendrauf werden 100 Inhaber besonders stilvoll getunter japanischer Fahrzeuge ihre Schmuckstücke auf einem VIP-Parkplatz hinter der Südtribüne ausstellen. Dort wird mit Foodtrucks, die insbesondere japanische Speisen anbieten, sowie Tuning- und Zubehörständen ein „japanisches Dorf“ aufgebaut. Die Anmeldung für die Kartenaktion für die Nordtribüne B erfolgt auf DTM.com.

Apropos freier Eintritt: Die Werksteams von Honda, Nissan und Lexus werden sich am Donnerstag vor dem Rennwochenende (3. Oktober) mit zwei jeweils einstündigen Testfahrten auf ihr DTM-Debüt vorbereiten. Der Hockenheimring gewährt hierzu am Tag der Deutschen Einheit allen Fans freien Eintritt für die Südtribüne G.

Mehrere SUPER-GT-Champions geben DTM-Debüt

Die Motorsport-Abteilungen von Honda, Nissan und Lexus entsenden jeweils einen SUPER-GT-Renner mit Topbesetzung ins badische Motodrom. Button soll in einem Honda NSX-GT an den Start gehen. Der Brite feierte in seiner über 17-jährigen Formel-1-Karriere 15 Grand-Prix-Siege und 50 Podiumsplatzierungen. Seit 2018 ist der 39-Jährige Stammpilot in der SUPER GT, wo er für das Team Kunimitsu fährt. In seiner Debütsaison gewann Button an der Seite seines Teamkollegen Naoki Yamamoto (JPN) den Fahrertitel.
Ronnie Quintarelli (ITA) / Tsugio Matsuda (JPN) - Nissan GT-R
Foto: GTA

Für Nissan voraussichtlich im Einsatz: Ronnie Quintarelli (ITA), der mit vier Fahrertiteln der Rekordmeister der SUPER GT ist, und Tsugio Matsuda (JPN), der bereits zweimal Champion war – jeweils an der Seite Quintarellis (2014, 2015). Die SUPER-GT-Champions von 2017, Nick Cassidy (NZL) und Ryō Hirakawa (JPN), sollen für Lexus starten. Nissan und Lexus bringen somit jeweils gleich zwei Fahrer nach Hockenheim, wobei jeder Pilot nur je eines der beiden Rennen bestreiten wird.

Dass der Hockenheimring – Schauplatz von bislang 93 DTM-Rennen – ein würdiger Ort für das Gipfeltreffen der japanischen und europäischen Motorsport-Kulturen ist, zeigt auch ein Blick in die Geschichtsbücher der DTM: Vor 30 Jahren sahen die Fans das DTM-Debüt des legendären Toyota Supra 3.0i in Hockenheim. Nun werden die Zuschauer an gleicher Stelle zum ersten Mal Werksautos von sechs Herstellern in einem DTM-Rennen erleben – bevor am 23./24. November das erste „SUPER GT x DTM Dream Race“ auf dem Fuji International Speedway in Japan stattfindet.

SAT.1 und J-Sports übertragen live

Wie gewohnt wird SAT.1 am 5. und 6. Oktober jeweils ab 13:00 Uhr live aus Hockenheim von der DTM berichten. Und auch in Japan ist das Interesse am ersten Gipfeltreffen von DTM und SUPER GT groß: Der Pay-TV-Sender J-Sports wird beide Rennen live in Japan übertragen. Um Jenson Button und dessen SUPER-GT-Kollegen aus nächster Nähe verfolgen zu können, werden in Hockenheim auch die drei Gastautos von Honda, Nissan und Lexus mit Live-Onboard-Kameras ausgestattet.

Reguläre Tickets für das DTM-Saisonfinale am Hockenheimring sind über die offizielle Website DTM.com/tickets und bei der DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20€/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) erhältlich. Die Hotline ist montags bis freitags sowie am Rennwochenende auch samstags und sonntags jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr geschaltet.

Mittwoch, 18. September 2019

Stimmen der Aston Martin Piloten nach dem Rennen am Sonntag am Nürburgring

Foto: R-Motersport
Daniel Juncadella
„Ich bin ein starkes Rennen gefahren. Der Start war recht kompliziert. Ich habe gegen meine Teamkollegen gekämpft und wollte dabei keine Risiken eingehen. Deshalb habe ich etwas zurückgesteckt und die Reifen geschont. Das hat sich gegen Ende des ersten Stints ausgezahlt, als ich eine gute Pace gehen konnte. Ich habe dann sehr spät gestoppt und konnte so auf dem zweiten Stint erneut einen sehr guten Speed zeigen. Vielen Dank an meine Teamkollegen, die mir die Chance gegeben haben, die Punkteränge anzugreifen. Ich konnte die Gruppe vor mir einholen, aber das Überholen war schwierig und so bin ich nur noch an einem Auto vorbeigekommen. Der zwölfte Platz ist unter diesen Umständen aber kein schlechtes Ergebnis.“ 

Jake Dennis
„Es war ein schwieriges Rennen. Der Reifenabbau war relativ hoch, weshalb ich mich vor allem darauf konzentrieren musste. Die Hinterreifen überhitzten recht schnell, was mir das Leben ziemlich schwer machte. Ich bin vor meinen Teamkollegen an die Box gegangen und durch einen Undercut vor sie gekommen. Am Ende sind mir jedoch die Reifen eingebrochen, sodass ich letztendlich auf P14 ins Ziel gekommen bin.“ 

Ferdinand von Habsburg
„Wir haben alle unser absolut Bestes gegeben, um die kleine Hoffnung auf Punkte am Leben zu erhalten. Auf diese Leistung können wir stolz sein. Die Fahrer und das gesamte Team haben vollen Einsatz gezeigt, um so wenig Fehler wie möglich zu machen. Am Ende reicht es im Moment noch nicht ganz, aber wir werden weiter zusammenarbeiten, um in Hockenheim hoffentlich in die Punkteränge zu fahren.“ 

Paul Di Resta
„Ich bin heute nur eine Runde gefahren und konnte aufgrund eines technischen Problems nicht am Rennen teilnehmen. So gesehen hatte ich leider nicht viel zu tun. Es ist immer besonders schade, wenn man gar nicht erst an den Start gehen kann. Das tut mir für das gesamte Team leid, das an jedem Wochenende unglaublich hart am Auto arbeitet. Immerhin haben wir am Freitag und Samstag einige positive Ansätze erkannt, die wir in das letzte Rennwochenende nach Hockenheim mitnehmen können.“

Schwieriges Rennen für R-Motorsport auf dem Nürburgring

  • Daniel Juncadella schließt den 16. Saisonlauf auf dem Nürburgring auf Rang 12 ab
  • Daniel Juncadella: „Ich habe sehr spät gestoppt und konnte so auf dem zweiten Stint erneut einen sehr guten Speed zeigen. Der zwölfte Platz ist unter diesen Umständen kein schlechtes Ergebnis.“
  • Dr. Florian Kamelger: „Das Ergebnis zeigt unseren aktuellen Leistungsstand. Wir sind zwar näher an unsere unmittelbaren Konkurrenten herangekommen, aber dies hat uns bei den Platzierungen noch nicht weiter nach vorne gebracht.“

Daniel Juncadella, bester Aston Martin Pilot am Sonntag
Foto: Jens Hawrda


Lehrreiches Rennwochenende in der Eifel: R-Motorsport sammelt weitere wertvolle Erfahrung mit dem Aston Martin Vantage DTM. 

Zwei Wochen nach dem Sieg beim Blancpain GT3-Rennen auf dem Nürburgring kehrte R-Motorsport an diesem Wochenende in die Eifel zurück. Im Rahmen des vorletzten Rennwochenendes der DTM-Saison 2019 absolvierte das Team die ersten beiden Rennen mit dem neuen Aston Martin Vantage DTM auf der Traditionsstrecke am Fuße der Nürburg.Schon am Samstag zeigte das Team im ersten Lauf eine ermutigende Performance, die am Ende mit einem Punkt belohnt wurde. Im zweiten Rennen am Sonntag konnte R-Motorsport trotz einer starken kämpferischen Leistung der Piloten keine Zähler mitnehmen.

Daniel Juncadella (28, Spanien), der am Samstag einen zehnten Platz einfuhr, beendete den 16. Saisonlauf am Sonntag als bester Fahrer des Teams auf dem 12. Platz. Dahinter belegten Jake Dennis (24, Großbritannien) und Ferdinand von Habsburg (22, Österreich) die Ränge 14 und 15.

Das Team setzte bei allen drei Fahrern auf einen langen ersten Stint, Juncadella kam in Runde 26 sogar als letzter Fahrer im Feld zu seinem Pflichtstopp an die Box. Paul Di Resta (33, Großbritannien) konnte in Folge eines Motorschadens nicht an den Start gehen und unterstützte seine Teamkollegen während des Rennens gemeinsam mit dem Team aus der Box.

Nach dem Rennwochenende in der Eifel geht es für R-Motorsport vom 4. bis 6. Oktober weiter zum Saisonfinale in Hockenheim, wo R-Motorsport seine Debütsaison in der DTM abschließen wird.