Mittwoch, 3. Juli 2019

Stimmen der BMW Piloten vor dem Rennwochenende am Norisring

Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler:
„Ich habe eine ganz besondere Beziehung zum Norisring. Das Publikum und die Atmosphäre dort sind immer brillant. Sie müssen die wenigen Kurven dort perfekt eingeben. Die Lücken dort sind immer sehr eng, so dass Sie sich keine Fehler leisten können und ein perfektes Rennen liefern müssen. Ich habe vier Mal auf dem Norisring gewonnen und freue mich immer sehr darauf, auf den Norisring zurückzukehren, einer meiner Lieblingsstrecken. “

Marco Wittmann:
„Ich freue mich natürlich sehr darauf. Der Norisring ist für mich immer etwas Besonderes, besonders nach dem Sieg im letzten Jahr. Es ist immer ein tolles Wochenende und ich freue mich natürlich darauf, meine ganze Familie, meinen Fanclub und so viele Leute dort zu haben, die mich unterstützen. Auch in diesem Jahr ist unser neuer Premium Partner Schaeffler, der ebenfalls aus der Region stammt, stark vertreten. Darauf freue ich mich auch ganz besonders und hoffe natürlich auf ein erfolgreiches Wochenende. “

Timo Glock:
„Ich hoffe, dass das Glück, das uns bisher entgangen ist, auf dem Norisring zurückkehrt und wir ein Wochenende ohne Probleme haben werden. Es versteht sich von selbst, dass die Strecke wirklich etwas Besonderes ist - sie unterscheidet sich von jeder anderen mit nur vier Kurven. Ich bin gespannt, wie das Wochenende vergeht. “

Philipp Eng:
„Der Norisring ist ein großes Highlight und ich freue mich sehr darauf. Das Layout des Norisrings mit seinen vier Kurven sieht relativ einfach aus, aber die Strecke ist in der Realität alles andere als einfach. Insbesondere im Qualifying müssen Sie sich zu 100 Prozent konzentrieren, damit Sie jeden Bremspunkt und jeden Einstiegspunkt perfekt treffen. Die Lücke zwischen dem ersten und dem letzten Platz im Qualifying beträgt nur einige Zehntelsekunden, daher ist kein Fehler zu befürchten. Und im Laufe des Rennens kann viel passieren - vor allem in den engen Kehren. Es wird auf jeden Fall sehr aufregend. “

Sheldon van der Linde:
„Ich bin 2016 auf dem Norisring gefahren und freue mich sehr auf meine Rückkehr. Wir standen in dieser Saison ein paar Mal kurz vor dem Podium und ich bin ein wenig enttäuscht, dass es noch nicht genug war - besonders, dass es oft nicht in meiner Hand war. Aber wir wissen, dass wir ein gutes Tempo haben und das stimmt mich zuversichtlich für das bevorstehende Rennen. “ 

Joel Eriksson:
„Ich freue mich sehr auf die Rückkehr auf den Norisring. Ich liebe Straßenstrecken und fahre sehr gerne dort. Ohne Zweifel eines der absoluten Highlights im gesamten DTM-Kalender. Ich kann es kaum erwarten, alle Fans und die vielen Zuschauer zu sehen und die Atmosphäre aufzusaugen. Letztes Jahr haben wir gezeigt, dass wir sehr wettbewerbsfähig sind. Unser Tempo und die Ergebnisse waren sehr gut. “


Procar Revival auf dem Norisring im Rahmen der DTM

Comeback auf dem Norisring: Berühmte Fahrer des BMW M1 erleben die Procar-Serie noch einmal.

BMW M1 Procar  Nürnberg 1980
Foto: BMW-Motorsport
Spannende Kämpfe um die Plätze zwischen Formel-1-Piloten und internationalen Privatfahrern in identischen BMW M1-Fahrzeugen machten jedes Rennen der vor 40 Jahren gestarteten Procar-Serie zu einem wahrhaft spektakulären Ereignis. Am Wochenende des Deutschen Tourenwagen-Masters vom 5. bis 7. Juli 2019 auf dem Norisring kehren die Procar Racers zurück. 14 der nach den Vorgaben der Gruppe 4 gebauten Mittelmotor-Sportwagen mit 470 PS werden die Faszination der Procar-Baureihe wiedererleben, die speziell für das Rennstreckendebüt des BMW M1 auf dem Nürnberger Stadtkurs entwickelt wurde. Die Zuschauer am Norisring dürfen sich an den drei Veranstaltungstagen auf insgesamt fünf Auftritte der Procar Racers freuen.

Es ist der BMW Group Classic gelungen, anlässlich des Procar Revival eine Reihe berühmter Fahrer zurück in das Cockpit des BMW M1 zu locken. Bereits 1980 belegte Hans-Joachim Stuck beim Procar Race auf dem Norisring den ersten Platz, gefolgt von Jan Lammers und Marc Surer. Dieses Wochenende werden sich diese drei Legenden in Nürnberg wieder auf der Strecke treffen. Harald Grohs wird auch dabei sein. Vor 35 Jahren fuhr er einen BMW 635 CSi zum Sieg und gewann bei Zolder in Belgien das erste Rennen in der Geschichte des Deutschen Tourenwagen-Masters.

Dienstag, 2. Juli 2019

DTM-Heimspiel für BMW auf dem Norisring

Der BMW M4 DTM im Einsatz auf den Straßen von Nürnberg

2018 holte Marco Wittmann einen Sieg für BMW am Norisring
Foto: BMW-Motorsport
Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison 2019 ist das Heimspiel von BMW auf dem legendären Norisring in Nürnberg (GER), nur rund 160 Kilometer von der BMW-Heimat in München (GER) entfernt. Die Rennen Nummer sieben und acht der Saison finden am Samstag und Sonntag (6./7. Juli) auf dem einzigen Straßenkurs im Kalender statt.

Nach sechs Rennen ist Philipp Eng (AUT) als Gesamtzweiter der bestplatzierte BMW Pilot in der DTM-Fahrerwertung. Er hat 83 Punkte auf seinen Namen und liegt zehn Punkte hinter dem aktuellen Tabellenführer René Rast (GER, Audi). Der norisringische Lokalmatador Marco Wittmann (GER) köpft mit 68 Punkten auf dem vierten Gesamtrang ins 'Monaco der DTM'. Wittmann hatte im vergangenen Jahr Grund zum Feiern: Am Samstag feierte er auf der 2,3 Kilometer langen Dutzendteich-Strecke sein erstes Heimpodest und am Sonntag seinen ersten Heimsieg.

Fans können sich auf ein besonderes Highlight im Rahmenprogramm freuen, den BMW M1 Procar Revival. Die legendären BMW M1 Procars absolvieren an allen drei Tagen schnelle Demo-Runden. Die 470 PS starken BMW Sportwagen bestritten 1979 und 1980 Markenpokalrennen. Auf dem Norisring werden in diesem Jahr die Legenden von damals am Steuer der BMW M1 Procars stehen, darunter der frühere Formel-1-Pilot Marc Surer (SUI), Hans-Joachim Stuck (GER) und Jan Lammers (NED).

Montag, 1. Juli 2019

DTM verlängert Partnerschaft mit Hankook bis 2023

  • Vertrag zwischen ITR und Hankook Tire vorzeitig um vier Jahre verlängert 
  • Premiummarke bereits seit 2011 exklusiver Reifenausrüster
  • Berger: „Ausdruck einer vertrauensvollen Zusammenarbeit“
Hankook Ventus Race
Foto: dtm.com

Die DTM fährt auch in den nächsten vier Jahren exklusiv mit Reifen von Hankook. Die DTM-Dachorganisation ITR und Hankook Tire haben ihre erfolgreiche Partnerschaft vorzeitig bis 2023 verlängert. Der Premium-Reifenhersteller ist seit 2011 offizieller Partner und exklusiver Ausrüster der internationalen Tourenwagen-Rennserie. 

In der DTM treten 2019 die beiden Premiumhersteller Audi und BMW sowie der Luxus-Sportwagenhersteller Aston Martin gegeneinander an. Seit 2000 kommen in der Rennserie Einheitsreifen zum Einsatz. Mit dem neuen Vertrag steht Hankook für die längste Reifenpartnerschaft in der mehr als 30jährigen Geschichte der DTM.

Gerhard Berger lobt professionelle Zusammenarbeit   

„Die DTM fordert höchste Standards in Sachen Technologie und Qualität von ihren technischen Partnern“, sagt Gerhard Berger, Vorsitzender der ITR, und ergänzt: „Insbesondere in dieser Saison sind die Belastungen für die Reifen durch die neuen, mehr als 600 PS starken Turbomotoren noch ein Stück gestiegen. Die Hankook-Rennreifen sind stets allen Anforderungen gerecht geworden und haben hohes Leistungspotenzial bewiesen. Die vorzeitige Verlängerung unserer etablierten Partnerschaft ist Ausdruck einer vertrauensvollen und professionellen Zusammenarbeit.“   

Auch Achim Kostron, Geschäftsführer der ITR GmbH, würdigt die langjährige Partnerschaft. „Wir freuen uns, dass Hankook gemeinsam mit uns die geplante Internationalisierung und das Wachstum der DTM vorantreiben möchte“, sagt Kostron und ergänzt: „Dass Hankook als ein Global Player und Erstausrüster von Premium-Automobilherstellern in unserer Rennserie derart langfristig präsent ist unterstreicht den Stellenwert der DTM als Technologie- und Marketingplattform.“ 

Hankook-Präsenz in der DTM: Technologie und Marketing

Der neue Vertrag sieht vor, dass Hankook auch künftig nicht nur die DTM-Fahrzeuge mit Reifen ausrüsten sowie durch seine Ingenieure technischen Unterstützung vor Ort bei den Rennveranstaltungen geben wird. Zudem wird die Marke mit Werbebanden entlang der Rennstrecke, einer Ausstellungsfläche im Fan Village sowie mit weiteren Marketingmaßnahmen die Partnerschaft aktivieren.

„Wir freuen uns, dass wir erneut zum offiziellen Exklusiv-Ausrüster für die wohl populärste internationale Tourenwagen-Rennserie ausgewählt worden sind“, sagt Hyun Bum Cho, Präsident & CEO von Hankook Tire. „Die DTM bietet uns mit ihrer internationalen Plattform die Möglichkeit, unser etabliertes, technologisches Know-how kontinuierlich unter Beweis zu stellen und unsere globale Präsenz im Motorsport fortlaufend zu stärken.“     

Nächster Einsatz auf dem Traditionskurs Norisring

Die nächste DTM-Veranstaltung wird vom 5. bis 7. Juli am Norisring ausgetragen. Bei dem Traditionsrennen auf dem Stadtkurs werden die Saisonläufe sieben und acht ausgetragen. Tickets für das Rennwochenende gibt es über die offizielle Website DTM.com/tickets und die DTM-Ticket-Hotline 0180 6 386386 (0,20€/Anruf inkl. MwSt aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) montags bis freitags sowie am Veranstaltungswochenende samstags und sonntags jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr. SAT.1 berichtet am Samstag und Sonntag jeweils ab 13.00 Uhr live aus Nürnberg. SPORT1 zeigt am Sonntagabend ab 22.30 Uhr die Höhepunkte des DTM-Wochenendes.

Turbo-Power und Hochleistungsbremsen: Heimspiel für Audi in Nürnberg

  • Tabellenführer René Rast mit ungewöhnlicher Norisring-Bilanz und neuem Design
  • Rekordsieger Jamie Green nach Blinddarm-Operation wieder fit
  • Audi-Motorsportchef Dieter Gass: „Norisring ist ein absolutes Highlight“
Bisher konnte Renè Rast am Norisring noch nie punkten, das will er dieses Jahr ändern
Copyright: Audi Communications Motorsport / Malte Christians 

Am Wochenende (6./7. Juli) blickt die Motorsport-Welt gespannt nach Nürnberg: Zum ersten Mal starten die neuen Class-1-Rennwagen der DTM mit ihren mehr als 610 PS starken Vierzylinder-Turbomotoren auf einem Stadtkurs.

„Der Norisring war schon immer ein absolutes Highlight im DTM-Kalender“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „In diesem Jahr dürfen sich die Zuschauer aber auf ein ganz besonderes Spektakel freuen. Die neuen Autos sind stärker und schneller. Wir erwarten Rundenrekorde, über 270 km/h Topspeed und dadurch natürlich eine noch extremere Belastung für die Bremsen. Durch die höheren Geschwindigkeiten werden die Bremswege länger, die Bremsen dadurch heißer.“

Bereits im vergangenen Jahr wurden die Bremssättel des Audi RS 5 DTM in Nürnberg zusätzlich mit Wasser gekühlt. In diesem Jahr kommen außerdem stärker durchlüftete Bremsscheiben zum Einsatz, die auch mit der zu erwartenden großen Hitze klarkommen.

„Die Strecke ist wegen der beiden Spitzkehren am Ende der schnellen Geraden superhart für die Bremsen“, sagt Audi-Pilot Nico Müller. „Im Rennen müssen wir mit den Bremsen haushalten. Es wird ein Härtetest nicht nur für uns Fahrer, sondern auch für das Material. Noch dazu hat die Strecke sehr viele Bodenwellen, die sich jedes Jahr verändern.“

Müller gewann 2016 auf dem 2,3 Kilometer kurzen Stadtkurs zwischen Dutzendteich und Max-Morlock-Stadion sein erstes DTM-Rennen. Auch im vergangenen Jahr war er in Nürnberg der erfolgreichste Audi-Pilot. Nach seinem Sieg in Misano Anfang Juni liegt der Schweizer auf dem dritten Tabellenrang und kann es kaum erwarten, erstmals mit einem Turboauto auf dem Norisring zu starten.

Mit dem neuen Audi RS 5 DTM setzt Audi Sport seine Erfolgsgeschichte in der DTM nahtlos fort. Mit drei Siegen und zwölf von achtzehn möglichen Podiumsplätzen ist die Bilanz des neuen Class-1-Rennwagens eindrucksvoll. Dank der starken Auftritte bei den ersten drei Veranstaltungen kommt Audi als Spitzenreiter aller drei Wertungen zum Norisring und möchte seine führende Position beim DTM-Heimspiel behaupten.

Mit René Rast (4), Nico Müller (3), Robin Frijns (2), Loïc Duval (1), Jamie Green (1) und Mike Rockenfeller (1) haben alle sechs Audi-Werksfahrer in diesem Jahr bereits Podiumsergebnisse erzielt. Alle sechs liegen vor dem Norisring in der Top Ten der Meisterschaft.

Spitzenreiter der Fahrerwertung ist René Rast, der in der DTM im Eiltempo von Rekord zu Rekord fährt. Nur auf dem Norisring hat der Champion des Jahres 2017 und amtierende Vizemeister bisher eine für ihn äußert ungewöhnliche Bilanz: Rast kam in Nürnberg bei vier Starts in der DTM noch nie in die Punkte. Ein zwölfter Platz ist sein bisher bestes Ergebnis auf dem Stadtkurs.

„Höchste Zeit, das zu ändern“, sagt der Audi-Pilot. „Vielleicht ist ja das Design meines Autos ein gutes Omen.“ Rast startet am Norisring und auch 14 Tage später in Assen mit einem Audi RS 5 DTM in den Farben des FC Bayern München. Mit dem Logo des Fußball-Rekordmeisters auf dem Dach wirbt der DTM-Star für den Audi Cup, der am 30. und 31. Juli in der Allianz Arena in München ausgetragen wird.

Rast selbst ist kein Fußballfan, wohl aber sein Teamkollege Jamie Green. Rechtzeitig vor dem Highlight-Rennen in Nürnberg, das er schon viermal gewinnen konnte, hat sich der Brite von einer Blinddarm-Operation erholt und ist wieder einsatzbereit. „Auch wenn die Narben noch nicht ganz verheilt waren, konnte ich bereits zwei Wochen nach der OP wieder mit dem Training beginnen“, sagt Green. „Bisher verläuft der Heilungsprozess planmäßig.“

Die beiden DTM-Rennen starten am Samstag und am Sonntag jeweils um 13.30 Uhr. SAT.1 überträgt an beiden Tagen ab 13 Uhr live. Tickets und Fan Packages für den Besuch vor Ort sind online unter www.audi.com/dtm erhältlich. Auch am Norisring gibt es eine Audi Thrill Zone. Der Treffpunkt im DTM Fan Village bietet virtuelle Rennen, Autogrammstunden, Interviews und viele andere Fanaktionen.