Samstag, 4. Mai 2019

Geschichtsträchtiger Sieg in Hockenheim: Marco Wittmann gewinnt für BMW das erste Rennen der neuen Turbo-Ära in der DTM

Marco Wittmann holt ersten Sieg der neuen DTM-Ära
Foto: BMW-Motorsport
BMW Motorsport hat erneut DTM-Geschichte geschrieben: Marco Wittmann (GER) vom BMW Team RMG konnte auf dem Hockenheimring (GER) am Samstag das erste Rennen der Saison 2019 und damit zugleich das erste Rennen der neuen Turbo-Ära der DTM gewinnen. Im Schaeffler BMW M4 DTM zeigte der zweimalige Champion bei nassen Bedingungen eine fehlerfreie Vorstellung und sicherte sich nach der Poleposition auch den Sieg im Rennen. Für Wittmann war es der insgesamt zwölfte Triumph seiner Karriere, zum 82. Mal überquerte ein BMW in der DTM auf Platz eins die Ziellinie. Zugleich war es der perfekte Auftakt für das Jubiläum zu 50 Jahren BMW Turbo Power im Motorsport.  

Timo Glock (GER) verpasste im JiVS BMW M4 DTM als Vierter nur knapp eine weitere Podiumsplatzierung für BMW. In der ersten Runde war er von einem Konkurrenten umgedreht worden, bewies danach aber Kampfgeist und machte Platz um Platz gut. Auch BMW Neuzugang Sheldon van der Linde (RSA) konnte bei seinem Debüt auf Anhieb Punkte sammeln. In seinem Shell BMW M4 DTM sicherte er sich Position sechs. Direkt dahinter auf Platz sieben folgte der BMW Bank M4 DTM von Bruno Spengler (CAN). 

Joel Eriksson (SWE) kam im CATL BMW M4 DTM auf dem 13. Rang ins Ziel. Philipp Eng (AUT) wurde 14., nachdem er aufgrund eines Sensorikproblems in der Motorperipherie seines ZF BMW M4 DTM keine gezeitete Runde im Qualifying hatte absolvieren können und von Platz 17 ins Rennen gegangen war.

Donner im Regen – Wittmann und die DTM starten spektakulär in neue Ära

  • Spektakulär: Wittmann gewinnt Saisonauftakt 2019 in Hockenheim, zwölfter Karriere-Sieg
  • Donner: 18 DTM-Fahrzeuge mit rund 10.000 PS beginnen neue Ära lautstark
  • Regen: Wetter bildet mit kniffligen Bedingungen das Tüpfelchen auf dem i

Marco Wittman holt ersten Sieg der neuen DRTM-Ära für BMW
Foto: dtm.com
Die schnellste DTM aller Zeiten, so spektakulär wie eh und je: Marco Wittmann (GER, BMW) hat den nervenaufreibenden Saisonauftakt 2019 in Hockenheim für sich entschieden. Beim Start in eine neue Ära der DTM, die mit rund 610 PS und Zwei-Liter-Turbo-Motoren die schnellste aller Zeiten ist, sorgte eine zunächst regennasse, später abtrocknende Rennstrecke für schwierige Bedingungen. Wittmann, 2014 und 2016 Titelträger der DTM, setzte sich am Start an die Spitze, die er durchgängig bis ins Ziel verteidigte, obwohl er gegen Rennmitte unter starken Druck von René Rast (GER, Audi) geriet. Rang zwei ging dennoch nicht an Rast – Champion von 2017 –, sondern an dessen Audi-Markenkollegen Mike Rockenfeller (GER), der Rang zwei nach einem technischen Problem Rasts übernahm. Rang drei feierte Robin Frijns (NED, Audi) vor Timo Glock (GER, BMW), der sich nach einem Dreher am Start mit einer starken Fahrt und der schnellsten Rennrunde zurück nach vorn arbeitete. Aston Martin erreichte beim bemerkenswerten DTM-Debüt mit Daniel Juncadella (ESP) Rang neun. Die Marke war mit Paul Di Resta (GBR) vom dritten Startplatz ins Rennen gegangen.

Für Marco Wittmann war es der zwölfte Karriere-Sieg. Auch im Jahr seines ersten DTM-Titels, 2014, feierte er beim Auftaktrennen einen Triumph.

Starke Rookies: van der Linde, Dennis und Fittipaldi

Einen mehr als starken Eindruck hinterließen die DTM-Rookies Sheldon van der Linde (RSA, BMW), Jake Dennis (GBR, Aston Martin) und Pietro Fittipaldi (BRA, Audi). Für van der Linde und Fittipaldi bedeuteten die Ränge sechs und zehn beim Debüt prompt die ersten Punktresultate, das Dennis als Elftplatzierten nur knapp verwehrt blieb. Ebenfalls stark aber unbelohnt blieb die couragierte Leistung von Jonathan Aberdein (RSA, Audi), der lange in den Top Ten rangierte, jedoch mit einer zu mutigen Reifenstrategie die Chance auf Punkte einbüßte. Aberdein wechselte früh auf profillose Slicks, während die Top-Platzierten konservativ von Regenreifen auf Regenreifen wechselten.

Stimmen nach dem Rennen:

Marco Wittmann, Sieger
"Der perfekte Einstand! Der erste Sieg der Saison, der erste Sieg der neuen Turbo-Ära, dazu im neuen Design meines Sponsors Schaeffler – besser geht es nicht. Zuerst hat mir Mike Rockenfeller mächtig Druck gemacht, dann war es René Rast. Erst nach Renés Ausfall konnte ich dem Sieg sicher entgegenfahren." 

Mike Rockenfeller, 2. Platz
"Der zweite Platz zwei ist gut, und ich bin glücklich über die wertvollen Punkte. Zu Beginn lief es nicht ganz perfekt. Wir hatten neue Reifen aufgezogen und die gebrauchten Reifen aus dem Qualifying für den Schlussspurt aufgehoben. Die neuen Reifen hab sich im Regen komisch verhalten. Mit dem zweiten Satz ging es dann wieder besser. Mit dem Ergebnis bin ich aber zufrieden, die Saison ist lang und man muss konstant punkten, um erfolgreich zu sein. Das ist uns gelungen." 

Robin Frijns, 3. Platz
"Mein Start war gut, die ersten vier Runden waren wir schnell unterwegs. Danach habe ich es nicht geschafft, die Reifen ans Arbeiten zu bekommen und habe Zeit verloren. Ich habe Mike Rockenfeller vorbeigelassen und René Rast. Erst mit dem zweiten Reifensatz lief es besser – doch dann waren nur noch sechs Runden zu fahren."

Marco Wittmann holt Pole-Position. Paul di Resta mit Ausrufezeichen

Die Schnellsten aus dem ersten Qualifying in Hockenheim
Foto: dtm.com
Es regnete zwar nicht mehr, aber die Strecke war nass und rutschig. Somit wurden die schnellsten Zeiten erst am Ende des Qualifyings gefahren, als zumindest die Rennlinie einigermaßen trocken war. BMW-Fahrer Marco Wittmann zeigte seine Fähigkeiten im Nassen und fuhr etwa zwei Minuten vor Schluss mit 1:48.215 Minuten die Bestzeit, die bis zum Fallen der Zielflagge Bestand hatte.

Für den zweimaligen DTM-Champion war es die elfte Pole-Position in der Serie. Mit nur 0,066 Sekunden Rückstand qualifizierte sich Audi-Fahrer Mike Rockenfeller als Zweiter. Mit einigen schnellen Runden in der Schlussphase sicherte sich Paul Di Resta Rang drei für das R-Motorsport-Aston-Martin-Team. Dank der Leistung des Schotten schafften es alle drei Marken auf die ersten drei Positionen. 

Vorher hatte es eine Unterbrechung mit der roten Flagge gegeben, nachdem Philipp Engs BMW Ausgangs der Boxengasse ausgerollt war. Danach kam er nicht mehr zum Einsatz. Bereits gestern musste er wegen Elektronikprobleme das gesamte zweite Freie Training in der Box verbringen. Bislang war es für den Österreicher ein durchwachsenes Wochenende.
Nachdem der Wiederaufnahme des Zeittrainings wechselten sich Wittmann und Rockenfeller mehrere Male an der Spitze der Zeitenmonitore ab, bis Wittmann etwa zwei Minuten vor  chluss die Zeit fuhr, die ihm letztendlich die Pole-Position sicherte. „Bereits gestern hattenwir im Regen ein gutes Gefühl, aber dass es nun für die Pole-Position gereicht hat, ist natürlich gigantisch“, schwärmte Wittmann.

Auch die DTM-Rookies überzeugten im Qualifying: Di Restas Aston-Martin-Teamkollege belegte Rang sechs, BMW-Fahrer Sheldon van der Linde fuhr auf Position sieben.

Für die WRT-Audi-Fahrer Pietro Fittipaldi und Jonathan Aberdein war es etwas schwieriger: Fittipaldi qualifizierte sich als 15., sein Teamkollege folgte auf Rang 16. Aberdein drehte sich einmal ausgangs der letzten Kurve und touchierte mit der Frontpartie seines Fahrzeugs die Boxenmauer.Nachdem das WRT Team allerdings die Parc Fermé Bestimmungen beim Audi RS5 DTM Nummer #27 von Jonatahn Aberdein verletzte, wurde seine Zeit gestrichen. Der junge Südafrikaner muss daher sein erstes DTM Rennen vom letzten Startplatz aus in Angriff nehmen.

Quelle: dtm.com

Freitag, 3. Mai 2019

Müller (Audi) und Spengler (BMW) fahren die Bestzeiten in den freien Trainings am Freitag

Nico Müller fährt schnellste Zeit im ersten Freien Training
Bild: Audi-Motorsport
Müller schnellster im ersten freien Training

Zum Ende des ersten freien Trainings lagen die Zeiten der ersten 17 Fahrer zwei Sekunden auseinander. Nico Müller führte mit einer Zeit von 1:30.746 Minuten die Rangliste an. Mit René Rast, Robin Frijns und Jonathan Aberdein auf den Positionen zwei bis vier belegten Audi-Fahrer die ersten vier Positionen.

Aberdein war damit bestplatzierter Rookie im DTM-Training, das sowohl für ihn als Fahrer als auch für sein Team WRT das erste in der Geschichte war. Marco Wittmann war schnellster BMW-Fahrer auf Platz fünf; auch seine BMW-Kollegen Timo Glock und Philipp Eng schafften es in die Top Ten. R-Motorsport-Fahrer Daniel Juncadella war schnellster der vier Aston Martin-Fahrer auf Rang 14 mit 1,751 Sekunden Rückstand auf Müllers Bestzeit.


Bruno Spengler Schnellster im zweiten Freien Training
Foto: Jens Hawrda

Spengler fährt Bestzeit im zweiten Training

Das 30-minütige zweite Freie Training fand auf abtrocknender Strecke statt. Nachdem die Anzahl der gefahrenen Runden anstieg, fielen auch die Rundenzeiten immer mehr. Bruno Spengler, der DTM-Champion des Jahres 2012, belegte letztendlich mit einer Zeit von 1:43,780 Minuten Platz eins. Er war 0,014 Sekunden schneller als Jake Dennis im schnellsten der vier R-Motorsport-Aston Martin auf Rang zwei. Mit Marco Wittmann (BMW) und René Rast (Audi) wurden zwei weitere Ex-Champions auf den Positionen drei bzw. vier gewertet.

Mit Timo Glock und Nico Müller wechselten sich BMW- und Audi-Fahrer auch auf den nächsten Positionen ab. Dani Juncadella sorgte mit Platz sieben dafür, dass es zwei Aston Martin in die Top Ten schafften. Die Audi-Fahrer Robin Frijns, Loïc Duval und Mike Rockenfeller folgten auf den Positionen acht bis zehn.

Quelle: dtm.com

Donnerstag, 2. Mai 2019

DTM startet in Hockenheim mit Turbo-Power in eine neue Ära

  • Neuling Aston Martin tritt ab Saisonstart mit vier Autos an
  • Berger: „Extrem schwer zu sagen, wer die Nase vorn hat“
  • SAT.1 berichtet live, Highlights bei SPORT1
Foto: dtm.com

Die DTM macht Druck: Mit Turbo-Power und einer neuen Automobilmarke bricht die Rennserie am Wochenende in Hockenheim (3.–5. Mai) in eine neue Ära auf. Die 33. Saison der Tourenwagen-Serie steht im Zeichen der neuen Vierzylinder-Turbomotoren, des Einstiegs von Aston Martin und des ersten Kundenteams seit Jahren, der Rückkehr der Traditionstrecke Zolder in den DTM-Kalender sowie gleich fünf hoffnungsvollen Rookies. „Endlich steht wieder der Sport im Vordergrund“, freut sich Gerhard Berger, Vorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR, nach einer intensiven Vorbereitszeit auf das erste von neun DTM-Wochenenden 2019. „Angesichts des neuen Reglements ist es extrem schwer zu sagen, wer die Nase vorn haben wird.“

Eine bemerkenswerte Leistung hat Neuling Aston Martin bereits vor dem Saisonstart hingelegt. R-Motorsport, das Schweizer Unternehmen, das unter exklusiver Lizenz des britischen Luxus-Sportwagenbauers mit dem Aston Martin Vantage DTM Neuland betritt, wird bereits in Hockenheim mit vier Autos antreten. Dies war bis zuletzt offen. Dank eines wahren Kraftakts beim Aufbau der Fahrzeuge können die erfahrenen Paul Di Resta (GBR) und Daniel Juncadella (ESP) sowie die Neulinge Ferdinand von Habsburg (AUT) und Jake Dennis (GBR) allesamt im badischen Motodrom antreten.

Fünf Youngster geben ihr DTM-Debüt

Damit kommt es in Hockenheim zum Debüt von gleich fünf DTM-Neulingen. Neben von Habsburg und Dennis kämpfen die Südafrikaner Sheldon van der Linde (BMW) und Jonathan Aberdein sowie Pietro Fittipaldi (beide Audi) erstmals um DTM-Punkte. Der Brasilianer Fittipaldi, Testfahrer beim Formel-1-Team Haas, ist Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi.

Mit Aberdein und Fittipaldi bildet das neue Audi-Kundenteam WRT ein vielversprechendes Juniorteam. In den sechs Audi-Werkswagen sitzen altbewährte Kräfte: die früheren Champions René Rast und Mike Rockenfeller (beide GER) sowie Nico Müller (SUI), Loïc Duval (FRA), Robin Frijns (NED) und Jamie Green (GBR). Ein starkes Sextett kann auch BMW vorweisen: Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock, der zweimalige DTM-Champion Marco Wittmann (beide GER), Ex-Meister Bruno Spengler (CAN), Philipp Eng (AUT), Joel Eriksson (SWE) und van der Linde.

„Cooler Turbo-Sound“

Wittmann kann es kaum erwarten: „Ich freue mich, dass wir mehr Leistung haben. Wir Fahrer spüren es – und es ist für die Fans von außen sichtbar. Der Turbo-Sound der Autos ist sehr cool, wir können uns alle auf einen tollen Auftakt freuen.“ Aston-Martin-Fahrer Juncadella: „Wir müssen realistisch sein. Wir haben ein Auto, das in kurzer Zeit entwickelt und aufgebaut worden ist, deshalb müssen wir noch einiges testen und verstehen. Am ersten Rennwochenende schaue ich noch nicht so viel auf die Resultate. Aber ich bin Rennfahrer und will natürlich immer gewinnen.“

Der aktuelle DTM-Champion Gary Paffett schaut derweil in aller Stille aus der Ferne zu. Der Brite ist nach dem Ausstieg von Mercedes zum Ende der vergangenen Saison in die Formel E gewechselt. „Die DTM spielt eine besondere Rolle in meinem Leben. 2019 wagt sie eine Zäsur – mit einem neuen technischen Reglement. Wie die neuen Kräfteverhältnisse ausfallen werden, wird aus meiner neuen Rolle als DTM-Fan sicher aufregend zu erleben sein.“

Mehr Leistung, weniger Abtrieb

Die signifikanteste Neuerung an den insgesamt 18 Renntourenwagen ist der Motor. Die neuen, effizienten Vierzylinder-Turboaggregate mit zwei Litern Hubraum leisten rund 610 PS und 650 Nm Drehmoment. Das zulässige Leergewicht der Autos wurde auf 986 Kilogramm abgesenkt. Gegenüber den Vorjahresautos sind die DTM-Renner der Generation 2019 rund drei Sekunden pro Runde schneller. Die Fahrer müssen ihren Fahrstil ändern, nicht zuletzt, da ein neuer Heckflügel in Verbindung mit einem geänderten Heckdiffusor sowie neuer Frontpartie für weniger aerodynamischen Abtrieb sorgen.

Der Effekt ist gewünscht – die Autos sollen für die Fahrer eine größere Herausforderung darstellen. Aus diesem Grund wurde auch das sogenannte Vorspannen der Autos kurz vor dem Start durch Arretierung der Bremse abgeschafft. Es kommt auf eine kurze Reaktionszeit und den geübten Umgang mit der Kupplung an. „Der Start wird eine der größten Herausforderungen für uns Fahrer“, sagt Audi-Pilot Rockenfeller. „Für mich ist es noch ein große Baustelle, die ich hoffentlich schnell in den Griff bekomme.“

Neu im Kalender: Zolder, Assen – und Fuji als Zugabe

Der DTM-Kalender weist gegenüber 2018 zwei neue Rennstrecken auf: Zolder und Assen. „Back to the roots“ heißt es Ende Mai im belgische Zolder, wo 1984 das erste Rennen der DTM-Historie ausgetragen wurde. Die Geburtsstätte der DTM zählte in den 80er- und 90er- Jahren zum Inventar der DTM. Zum ersten Mal gastiert die DTM im niederländische Assen. Die anspruchsvolle Rennstrecke ist seit Jahren fester Bestandteil des MotoGP-Kalenders.

Im November erhalten Race-Fans eine Zugabe der besonderen Art. Auf dem Fuji Speedway tragen DTM und die japanische SUPER-GT-Serie ein gemeinsames Non-Championship-Event aus. Bereits beim Saisonfinale der DTM in Hockenheim werden SUPER-GT-Fahrzeuge außerhalb der Wertung im DTM-Rennen teilnehmen. 2019 stellt den vorläufigen Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen DTM und SUPER GT dar. Die Autos beider Serien basieren auf dem gemeinsam erarbeiteten „CLASS 1“-Reglement. In Hockenheim inszenieren Aston Martin, Audi, BMW, Honda, Lexus und Nissan ein historisches Gipfeltreffen.

Die neue W Series: fester Bestandteil des Rahmenprogramms

Ein erstarktes Rahmenprogramm hat die DTM 2019 aufzubieten. An den ersten sechs Rennwochenenden der Saison trägt die neue W Series, in der ausschließlich junge Frauen antreten und gefördert werden, ihre Rennen aus. Ebenfalls sechs Mal sind die beliebten Porsche Markenpokale aus Deutschland, Benelux und Frankreich. Die Tourenwagen Classics sind bei fünf DTM-Veranstaltungen zu Gast. Dazu kommen weitere Rahmenrennen

Abseits der Rennstrecke hat die DTM auch 2019 viel zu bieten. Fans erwartet im Fan-Village ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Fahrerauftritten auf der Fanbühne, Autogrammstunden und Food-Trucks. Bei Pit-View und Pit-Walk lassen sich die DTM-Teams bei der Arbeit aus nächster Nähe über die Schulter schauen. Der Zugang zum Fahrerlager ist erstmals in allen Ticketkategorien im Eintrittspreis inklusive (solange der Vorrat reicht). Highlight des Unterhaltungsprogramms bildet ein Konzert am Samstagabend. An jedem Rennwochenende wird es ein Konzert im Fan-Village geben. Der Zutritt ist für alle Ticketinhaber frei. Den Anfang macht in Hockenheim DJ Antoine.

SAT.1 und SPORT1 berichten von der DTM

SAT.1 geht in die zweite Saison als exklusiver Live-TV-Partner der DTM in Deutschland. An jedem Rennsamstag und -sonntag starten die Live-Übertragungen um 13:00 Uhr (Brands Hatch 14:00 Uhr). Die Moderatoren Andrea Kaiser und Matthias Killing, die beiden früheren DTM-Fahrer Timo Scheider und Martin Tomczyk sowie Kommentator Edgar Mielke sind  auch 2019 vor Ort für ran racing im Einsatz. SPORT1 berichtet von beiden Läufen eines Rennwochenendes jeweils sonntags in halbstündigen Zusammenfassungen. Zum Saisonauftakt in Hockenheim am kommenden Wochenende gibt es die Höhepunkte der beiden Rennen am Sonntag, 5. Mai, ab 22:00 Uhr zu sehen.