Freitag, 19. April 2019

Mit Turbo-Power zum Saisonauftakt: BMW Motorsport absolviert das Finale vor 2019 DTM

Diese Woche ging es auf dem Lausitzring (GER) erneut um die DTM. Von Montag bis Donnerstag waren die sechs BMW Piloten und ihre Konkurrenten auf der 4,570 Kilometer langen Strecke unterwegs. BMW Team RBM, BMW Team RMG und die Fahrer nutzten den Test, um sich und den 2019 BMW M4 DTM auf den Saisonstart vorzubereiten.

Insgesamt legten die BMW-Teams über 1.250 Runden und 5.500 Kilometer zurück. BMW Team RBM, BMW Team RMG und die Fahrer nutzten den Test, um sich und den 2019 BMW M4 DTM auf den Saisonstart vorzubereiten. Herzstück des Rennwagens ist der neue BMW P48-Turbomotor, der gemäß den Vorschriften der Klasse 1 von Grund auf neu entwickelt wurde. Der BMW M4 DTM wurde auch in vielen anderen Bereichen umfassend modifiziert. 

Stimmen aus dem DTM-Test auf dem Lausitzring:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Das war ein sehr intensiver Abschlusstest für unsere Teams und Fahrer vor dem DTM-Saisonauftakt. Ein großes Dankeschön gilt den Mechanikern und Ingenieuren, die während dieser langen Testtage hart gearbeitet und großes Engagement gezeigt haben. Das gesamte System der 2019 Fahrzeuge ist völlig neu. Daher ist es offensichtlich, dass Sie mit jeder einzelnen Runde lernen und Erfahrungen sammeln werden. Die ersten zwei Tage verliefen nicht genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Das gesamte Team - einschließlich der Fahrer - zeigte jedoch, wie flexibel sie in dieser Phase sein können, und ließ sie nicht stören. Am Mittwoch und Donnerstag konnten wir dann viele Runden fahren. Insgesamt konzentrierten wir uns auf die Bestätigung der neuen Komponenten im System und auf ein besseres Verständnis des gesamten Fahrzeugs. Wir haben in dieser Hinsicht große Fortschritte gemacht. In Bezug auf die Leistung Wir haben alle geplanten Vorbereitungen abgeschlossen, um in guter Form in Hockenheim anzukommen. Wie immer geben nur die ersten Qualifying-Sessions und Rennen einen wirklichen Hinweis darauf, wo wir uns befinden. Wir freuen uns sehr auf den Saisonstart. “
Bruno Spengler - BMW M4 DTM
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler (# 7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RMG):
„Vor dem Saisonstart war es sehr wichtig, noch mehr zu testen, wieder hinter das Steuer des Wagens zu fahren, letzte Einstellungen am Setup vorzunehmen und sich auf die ersten Rennen vorzubereiten. Für mich und meinen neuen Renningenieur war es auch wichtig, eine Beziehung zu pflegen und zusammen einen Rhythmus zu finden. Wir haben uns durch ein gutes Programm gearbeitet. Das war wichtig Nun geht es weiter zur Eröffnungsrunde. Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen in Hockenheim in 14 Tagen. Wir werden dann mehr wissen, wo wir alle stehen. “

Marco Wittmann (# 11 Schaeffler BMW M4 DTM, BMW Team RMG):
„Ein Test wie dieser ist immer wichtig - besonders in dieser Saison mit den neuen Vorschriften und dem neuen Motor. Nach all der Arbeit, die wir im Winter in die Entwicklung gesteckt haben, war es gut, hier den letzten Schliff zu geben. Es gab hier und da ein seltsames Problem, aber das ist im Moment bei jedem Hersteller das Gleiche. Wir müssen sie jetzt bis zum Saisonstart ausbügeln. Daher war es sehr gut, wieder auf dem Lausitzring zu fahren. Wir sind alle natürlich fasziniert zu sehen, wie sich der Saisonauftakt herausstellt und wie gut wir tatsächlich sind. “

Timo Glock (# 16 BMW M4 DTM, BMW Team RMR):
„Ich hätte natürlich gerne ein paar Runden mehr im Auto gehabt, aber die Tatsache, dass ich bei den Wintertests gefahren bin, bedeutete, dass meine Zeit hier etwas eingeschränkt war. Wir haben die Zeit optimal genutzt, um für Hockenheim gut gerüstet zu sein. Wir werden die positiven Ergebnisse aus dem Test nehmen und jetzt mit den letzten Vorbereitungen für die ersten Rennen beginnen. “
Philipp Eng - BMW M4 DTM
Foto: Jens Hawrda
Philipp Eng (# 25 ZF BMW M4 DTM, BMW Team RMR):
„Es war cool, nach langer Pause wieder in einem DTM-Auto zu sein. Der BMW M4 DTM ist ein unglaublicher Rennwagen, insbesondere mit dem neuen Motor. Es hat großen Spaß gemacht, meinen Rhythmus wieder zu finden und ein paar Dinge zu klären. Vor dem ersten Rennen in Hockenheim haben wir noch einige Arbeit vor uns, aber alle tun alles, um sicherzustellen, dass wir wieder ganz vorne mit dabei sind. “

Sheldon van der Linde (# 31 BMW M4 DTM, BMW Team RBM):
„Es war wirklich ein schöner Test. Ich habe viele Runden im Auto, was sehr schön ist. Es war auch ein wichtiger Test für mich, weil es gut war, sich einfach an das Auto zu gewöhnen. Der neue Turbomotor ist sehr leistungsfähig, es macht viel Spaß, ihn zu fahren, und er sollte es dieses Jahr interessant machen. “

Joel Eriksson (# 47 CATL BMW M4 DTM, BMW Team RBM):
„An den ersten beiden Tagen hatten wir leichte Probleme, aber das wurde gelöst und alles sieht gut und vielversprechend aus. Ich fühle mich eigentlich sehr wohl mit dem Auto. Alles ist für alle recht neu, aber es funktioniert gut für mich. Es gibt noch ein paar Dinge zu verbessern, aber das ist für alle gleich. Ich fühle mich positiv. "

DTM: Neuer Audi RS 5 DTM hinterlässt souveränen Eindruck

  • Audi bei DTM-Testfahrten auf dem Lausitzring an allen vier Tagen am schnellsten
  • DTM-Rundenrekord um mehr als zwei Sekunden unterboten
  • Beginn der neuen Turbo-Ära der DTM am 4./5. Mai in Hockenheim

Die Audi-Piloten scheinen perfekt auf die neue Saison vorbereitet
Foto: Jens Hawrda
Der neue Audi RS 5 DTM hat bei der Generalprobe vor dem DTM-Saisonstart am 4./5. Mai in Hockenheim einen souveränen Eindruck hinterlassen. Bei den abschließenden Testfahrten auf dem Lausitzring ging die Bestzeit an allen vier Tagen an einen Audi-Fahrer. Auch die meisten Kilometer spulte die Audi-Mannschaft in der Lausitz ab.

„Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden und haben viel gelernt. Man darf die Ergebnisse natürlich nicht überbewerten. Bei Testfahrten packt erfahrungsgemäß niemand alle Karten auf den Tisch“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Trotzdem ist es schön, wenn man seine Autos oben auf der Zeitenliste sieht. Mit den veränderten Fahrzeugen und den neuen Turbomotoren hatten wir etwas mehr Arbeit als vor einer normalen Saison, aber insgesamt können wir zufrieden sein. Wo wir wirklich stehen, werden wir erst in Hockenheim wissen. Es wird extrem spannend.“ 

Beim Test auf dem Lausitzring war Audi mit allen acht Einsatzautos und einem Testträger des Audi RS 5 DTM vor Ort. Die Werksfahrer Loïc Duval, Robin Frijns, Jamie Green, Nico Müller, René Rast und Mike Rockenfeller legten von Montag bis Donnerstag insgesamt 6.462 Kilometer (1.414 Runden) zurück. Dazu kamen 469 Runden des Audi-Kundenteams WRT Team Audi Sport mit seinen beiden DTM-Neulingen Jonathan Aberdein und Pietro Fittipaldi. 

Dass wir es gemeinsam mit unseren Teams Abt Sportsline, Phoenix, Rosberg und WRT geschafft haben, alle Autos rechtzeitig zum Test einsatzbereit zu haben, war ein großer Kraftakt und eine starke Leistung der gesamten Mannschaft“, sagt Projektleiter Andreas Roos. „Wir konnten uns dadurch einen kleinen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Es ist normal, dass mit neuen Autos beim ersten Test das eine oder andere kleinere Problem auftaucht. Wir konnten fast alles vor Ort lösen und viele wertvolle Erkenntnisse sammeln.“

Die schnellste Runde bei der DTM-Generalprobe gelang Robin Frijns am Mittwochmorgen. Mit 1.35,169 Minuten unterbot der Niederländer den DTM-Rundenrekord auf dem Lausitzring um mehr als zwei Sekunden. „Der Speed unseres neuen Autos ist vielversprechend“, sagt René Rast, DTM-Champion des Jahres 2017, stellvertretend für seine Audi-Fahrerkollegen. „Die größte Herausforderung sind die Long-runs. Da gibt es noch immer viel zu lernen.“

Der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor des Audi RS 5 DTM leistet mehr als 610 PS und damit rund 100 PS mehr als die bisherigen V8-Saugmotoren – eine extreme Mehrbelastung für die Reifen des exklusiven DTM-Reifenpartners Hankook, die gegenüber den vergangenen beiden Jahren unverändert blieben. 

Nach dem Test auf dem Lausitzring werden die Einsatzautos von den Teams für den Saisonstart am ersten Mai-Wochenende auf dem Hockenheimring vorbereitet. Das erste Rennen der neuen Turbo-Ära der DTM beginnt am Samstag, den 4. Mai um 13.30 Uhr. In Deutschland überträgt SAT.1 ab 13 Uhr live. Tickets und Fan-Packages für den DTM-Auftakt gibt es online unter www.audi.com/dtm.

Donnerstag, 18. April 2019

YouTube-Star Felix von der Laden in der ADAC GT4 Germany: "Ich liebe den Motorsport!"

  • 24-Jähriger startet im McLaren 570S GT4 vom Team GT
  • Platzierungen in den Top-Zehn als ausgemachtes Ziel
  • Fanaktionen im Fahrerlager geplant
Felix von der Laden
Foto: Jens Hawrda

Wenn die ADAC GT4 Germany vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihr Debüt feiert, steht auch Felix von der Laden im Fokus des Interesses. Der 24-jährige YouTube-Star startet in einem McLaren 570S GT4. Im Interview spricht er über sein motorsportliches Vorbild und die Ziele für die Saison 2019. Außerdem gibt er einen Einblick, wie er seinen Fans die ADAC GT4 Germany präsentieren möchte. Die Rennen der ADAC GT4 Germany werden von SPORT1 und SPORT1+ im Fernsehen sowie im Live-Stream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac übertragen. 

Du betreibst seit 2017 aktiven Motorsport. Warum hast Du den Schritt ins Renncockpit gewagt?

Felix von der Laden: "Schon seitdem ich fünf Jahre alt bin, interessiere ich mich für Motorsport. Ich habe mir immer die Formel 1 und auch diverse andere Rennserien angeschaut. Aus finanziellen Gründen hatte ich aber nie die Möglichkeit, selbst zu fahren. Durch meine Aktivitäten bei YouTube ergab sich die Chance, es einmal auszuprobieren. Ich machte die Rennlizenz und habe sofort Blut geleckt. Ich mache keine halben Sachen und habe mich direkt voll reingeworfen. Über Coaches und das Simulatorfahren konnte ich in der Zwischenzeit viel lernen. Somit fühle ich mich in der GT4-Klasse nun richtig wohl." 

Wer ist denn Dein großes motorsportliches Vorbild?

"Früher und in der Phase, in der ich angefangen habe, war natürlich Michael Schumacher der Held. Heutzutage habe schaue ich zu keinem bestimmten Fahrer auf. Ich verfolge aber gerne Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg. Auch Charles Leclerc finde ich sehr interessant. Ich verfolge zudem die Formel E und feuere dort Daniel Abt an. Ich liebe einfach den Motorsport." 
Felix von der Laden
Foto: Jens Hawrda
Was erwartest Du sportlich von der Saison in der ADAC GT4 Germany?

"Das lässt sich sehr schwer einschätzen. Ich erwarte ein ausgeglichenes Fahrerfeld. Bei uns in der ADAC GT4 Germany wird es sicherlich genauso eng zugehen wie im ADAC GT Masters. Ich habe starke Teamkollegen, von denen ich lernen kann und mit denen ich mich messen kann. Das ausgemachte Ziel sind Platzierungen in den Top 10 - ein Podium wäre natürlich noch besser." 

Was sind Deine Stärken und Schwächen im Cockpit?

"Ich kann mich sehr schnell auf neue Gegebenheiten einstellen. Somit erreiche ich auf neuen Strecken gleich ein gutes Niveau. Um die letzten Zehntel aus dem Auto zu quetschen, fehlt mir aktuell noch die Erfahrung. Diesbezüglich konnte ich mich im letzten Jahr jedoch verbessern." 

Wohin soll Deine motorsportliche Karriere mittel- bis langfristig führen? 

"Das Fernziel stellt ganz klar die GT3-Klasse dar. Irgendwann möchte ich einmal am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen. Als großen Traum habe ich die 24 Stunden von Le Mans. Ansonsten lasse ich alles auf mich zukommen. Es ist sowieso schon der Wahnsinn, so weit gekommen zu sein. Ich genieße jede Sekunde." 

Gesellschaftlich stellst Du eine neue Generation dar. Ist Motorsport bei Jugendlichen heute noch cool?

"Es gibt jede Menge motorsportbegeisterte Fans, die sogar noch jünger sind als ich. In meiner Generation nimmt das Thema Motorsport jedoch nicht mehr dieselbe Rolle ein, wie es vielleicht früher einmal war. Das muss man ganz klar so sehen. Über meinen YouTube-Kanal gelingt es mir aber, viele Zuschauer anzusprechen, die sich vorher nicht für den Motorsport interessierten. Ich habe das Thema von Null an begleitet und alles wie eine TV-Serie aufgebaut. Damit konnte ich einen Spannungsbogen schlagen, sodass viele einfach nur wissen wollten, wie es weitergeht." 

Wie wirst Du auf Deinen Kanälen von den Rennen der ADAC GT4 Germany berichten?

"Ich begleite jeden Trainings- und jeden Renntag in einem eigenen Video. Dieses lade ich jeweils noch am Abend oder am nächsten Morgen hoch. Angefangen vom Aufstehen im Hotel bis zum Verfolgen des Rennens aus meiner Sicht, erhalten die Zuschauer einen sehr persönlichen Eindruck. Das fasziniert die Menschen." 

Hast Du auch Aktionen im Fahrerlager geplant?

"Ich freue mich, dass viele Zuschauer die ADAC GT4 Germany an der Rennstrecke verfolgen werden. Wir planen, einen Spielkind-Popup-Store mit Fanartikeln im Fahrerlager aufzustellen. Außerdem können die Fans die ferngesteuerten Autos von DR!FT ausprobieren. Jeweils sonntags trete ich dann gegen die Besten in einem Rennen an. Wir geben natürlich auch Autogrammstunden. Insgesamt versuchen wir, die Leute so viel wie möglich einzubinden. Nur durch meine Fans konnte ich soweit kommen. Ihnen möchte ich ein bisschen zurückgeben!" 

Pietro Fittipaldi startet für WRT Team Audi Sport in der DTM

WRT Team Audi stellt die jüngste Fahrerpaarung der Saison 2019
Jonathan Aberdein (l.) und Pietro Fittipaldi
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Der Brasilianer Pietro Fittipaldi feiert beim Saisonauftakt in Hockenheim am 4./5. Mai sein DTM-Debüt am Steuer eines Audi RS 5 DTM. Der 22 Jahre junge Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi wird im WRT Team Audi Sport Teamkollege des Südafrikaners Jonathan Aberdein (21). Damit bilden die beiden Piloten des Audi-Kundenteams die jüngste Fahrerpaarung in der DTM. „(WRT-Teamchef) Vincent Vosse hat eine Art Junior-Team geschaffen, das passt perfekt zu unserer Idee eines Kundenteams in der DTM“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Ich freue mich, dass wir WRT helfen konnten, Pietro als zweiten Fahrer für den DTM-Auftakt zu verpflichten.“
Das Design der beiden Audi RS 5 DTM mit dem WRT Team Audi 2019 antritt
Foto: Audi-Motorsport

Drei Schlußfolgerungen aus dem Geox Rome E-Prix

In folgendem stellen wir drei Schlussfolgerungen vor, die BMW und Andretti Motorsport nach jedem dem Geox Rome E-Prix (ITA) gezogen hat.

Foto: BMW-Motorsport
Das Team von BMW i Andretti Motorsport bestreitet seine erste Saison in der ABB FIA Formula E Championship. Die Ingenieure sammeln an jedem Rennwochenende mehr Erfahrung und beziehen ihre neuen Erkenntnisse in die Weiterentwicklung des BMW iFE.18 und dessen Vorbereitung auf die kommenden Rennen ein. In unserer Serie „Drei Lehren gelernt“ stellen wir drei Ergebnisse vor, die BMW und Andretti Motorsport nach jedem Rennen gemacht haben. Diesmal: der Geox Rome E-Prix (ITA).


1. Das Überholen wird auch auf breiteren Strecken immer schwieriger

Es ist keine Überraschung, dass das Überholen auf den Straßenkursen der Formel-E-Rennen schwierig ist. Wir haben jedoch in Rom gesehen, dass es auch auf einer relativ breiten Strecke nur mit großem Risiko möglich ist, andere Autos zu überholen - selbst mit ATTACK MODE und FANBOOST. Das ist eine weitere Bestätigung dafür, wie wichtig das Qualifying ist. Eine gute Startposition bleibt der Schlüssel zu einem guten Rennergebnis und wird auch bei den kommenden Rennen in Paris (FRA) und Monaco (MON) im Mittelpunkt stehen.


2. Das Energiemanagement war noch wichtiger als erwartet

Die Effizienz der Formula E-Antriebstechnologie - eine der Stärken des BMW i-Antriebsstrangs - erwies sich in Rom als noch wichtiger, als die Ingenieure von BMW i Andretti Motorsport erwartet hatten. Bei fast allen Autos war nur noch ein Prozent der verbleibenden Energie in der letzten Runde des Rennens übrig. Dies führte dazu, dass sich die Führenden in der vorherigen Runde verlangsamten und die verbleibende Rennzeit überwachten, um eine weitere Runde nicht fahren zu müssen. Daher war das Energiemanagement ein wichtiger Erfolgsfaktor.


3. Starke Belastung der Formel-E-Autos

Die Rennstrecke in Rom ist die größte Herausforderung der Saison für Formel-E-Autos. Wie von den Ingenieuren von BMW i Andretti Motorsport vorhergesagt, war die Strecke mit vielen Unebenheiten sehr uneben, was das Fahrwerk und das Aggregat sehr anspruchsvoll machte. Die Autos verließen den Boden tatsächlich über einen Kamm. Während Alexander Sims (GBR) im Qualifying mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, hielt der BMW iFE.18 von António Félix da Costa (POR) den Belastungen stand.