Freitag, 5. April 2019

Schaeffler wird neuer BMW M Motorsport Premium Partner in der DTM

Design des Schaeffler  BMW M4 DTM von Marco Wittmann
Bild: BMW-Motorsport
BMW Motorsport geht mit einem neuen starken Partner in die DTM-Saison 2019. Im Rahmen einer langfristigen Kooperationsvereinbarung wird die Schaeffler AG aus Herzogenaurach (GER) neuer BMW M Motorsport Premium Partner in der DTM. Der Schaeffler BMW M4 DTM wird in diesem Jahr an allen 18 Rennen teilnehmen. Er zeigt die auffällige grüne und weiße Farbgebung des Automobil- und Industriezulieferers und wird vom zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann (GER) vom BMW Team RMG gefahren.

Die Schaeffler AG leistet mit ihren hochpräzisen Komponenten und Systemen in Motor-, Getriebe- und Fahrwerksanwendungen sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl industrieller Anwendungen bereits jetzt einen entscheidenden Beitrag für "Mobility for Tomorrow". Das Unternehmen Schaeffler zeichnet sich seit seinen Anfängen durch wegweisende Innovationen und globale Kundenorientierung aus.
Design des Schaeffler BMW M4 DTM
Bild: BMW-Motorsport
„Genau wie wir ist Schaeffler ein wahrer Global Player in Bezug auf Automobile und Motorsport. Dies ist eine perfekte Kombination “, sagte BMW Motorsport-Direktor Jens Marquardt. „Es ist immer wichtig, mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten und Verbindungspunkte für eine umfassende Zusammenarbeit zu schaffen, die über das einfache Branding hinausgeht. Bei Schaeffler ist dies sicherlich der Fall. Die beiden Unternehmen haben bereits eine sehr enge Beziehung in der Produktion, und wir erweitern diese jetzt auf die Rennstrecke. “

Matthias Zink, CEO Automotive OEM bei Schaeffler, erklärt: „Ein erfolgreiches Engagement in einer Reihe von Rennserien ist für Schaeffler seit vielen Jahren von großer Bedeutung - und die neue Zusammenarbeit mit BMW Motorsport in der DTM ermöglicht es uns, unsere Marktabdeckung zu erweitern. Die DTM ist und bleibt eine starke Plattform mit guten Zukunftsperspektiven. Aufgrund jahrzehntelanger vertrauensvoller Zusammenarbeit freuen wir uns darauf, gemeinsam mit BMW eine neue Ära des Engagements in dieser Serie zu beginnen. “


Donnerstag, 4. April 2019

Erster Auftritt des neuen Audi RS 5 DTM

Aral Ultimate Audi RS 5 DTM #4 (Audi Sport Team Abt Sportsline), das Fahrzeugdesign
 mit dem Robin Frijns in der Saison 2019 unterwegs sein wird
Copyright: Audi Communications Motorsport 
Bei einem PR-Event in München hat am Donnerstagabend der neue Audi RS 5 DTM in seiner finalen Spezifikation seinen ersten öffentlichen Auftritt. Gezeigt wird das Einsatzauto von Robin Frijns. Der Niederländer geht in der Saison 2019 für das Audi Sport Team Abt Sportsline im blauen Aral Utlimate Audi RS 5 DTM an den Start. Aral Ultimate ist bereits im 14. Jahr der exklusive Kraftstoff der DTM.

In seiner ersten DTM-Saison stand Frijns im vergangenen Jahr zweimal auf dem Podium. „Ich habe viel gelernt, vor allem, was ich im Auto brauche, um schnell zu sein“, sagt der Niederländer. „In der DTM geht es sehr um Details in Sachen Set-up und wie das Auto auf Änderungen reagiert. Jeder fährt etwas anders und braucht etwas anderes. Ich musste da erst meinen Weg finden. In der zweiten Saisonhälfte lief es deutlich besser.“

Deshalb geht Frijns voller Zuversicht in seine zweite DTM-Saison: „Ich weiß einfach viel mehr als Anfang 2018. Die Lernkurve wird nicht mehr so steil sein, auch wenn wir ein neues Auto, neue Turbomotoren und mehr Power haben. Es wird sehr interessant und die Reifen werden eine noch härtere Zeit haben als bisher ...“

Erfolgreiches Streckendebüt des neuen Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01

Nächster Meilenstein für das Mercedes-Benz EQ Formel E Team: Erste Ausfahrt des neuen Autos im italienischen Varano

  • Stoffel Vandoorne und Venturi-Fahrer Edoardo Mortara absolvieren erste Testkilometer mit dem Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01
  • Das Auto legte beim Shakedown und an den ersten beiden Testtagen insgesamt 527 km zurück
  • Toto Wolff: „Wir haben nicht nur einen wichtigen Meilenstein erreicht, sondern auch eine solide Basis für die Weiterentwicklung gelegt.“

Erste Testkilometer des Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01
Foto: Mercedes-Motorsport / Sebastian Kawka
Das Renndebüt des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams rückt näher. In der vergangenen Woche absolvierte das Team den nächsten Meilenstein auf dem Weg zu seinem ersten Renneinsatz in der ABB FIA Formel E Saison sechs. Im italienischen Varano absolvierten Stoffel Vandoorne und Edoardo Mortara am vergangenen Mittwoch bis Freitag die erste Ausfahrt des neuen Mercedes-Benz EQ Silver Arrow 01.

Edoardo Mortara ging in den vergangenen beiden Jahren für Mercedes-AMG Motorsport in der DTM an den Start und ist dem Team weiterhin verbunden. Bei den Testfahrten in Varano sprang der Venturi-Pilot für Gary Paffett ein, der bei der Intercontinental GT Challenge in Laguna Seca im Einsatz war.

Am ersten Tag stand ein Filmtag mit dem neuen Auto auf dem Programm, in dessen Zuge das Team gemäß Reglement maximal 50 Kilometer zurücklegen durfte. Alles in allem absolvierte das neue Fahrzeug an den ersten Testtagen 527 km. Das Ziel war es, so viele Informationen und Daten wie möglich über die erste Version der Power Unit und des restlichen Antriebs zu sammeln.

„Wenn ein neues Rennauto zum ersten Mal zum Leben erwacht und auf die Strecke hinausfährt, ist das stets ein ganz besonderer Moment“, sagte Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff. „Damit haben wir nicht nur einen wichtigen Meilenstein für unser noch junges Team erreicht, sondern auch eine solide Basis für die Weiterentwicklung gelegt. Bis zu unserem Renndebüt beim Saisonstart Ende dieses Jahres liegt aber noch viel Arbeit vor uns.“

„Wir sind mit dem Verlauf unseres ersten Tests mit dem neuen Auto sehr zufrieden“, sagte Ian James, Managing Director von Mercedes-Benz Formula E Ltd. „Die ersten Testtage in Varano waren ein sehr wichtiger Schritt in der Entwicklung unseres Teams. Dabei kamen Experten von unseren Standorten in Affalterbach, Brackley, Brixworth und Stuttgart zusammen, die nach erfolgreicher Arbeit als Mitglieder eines Teams wieder abreisten – es war die Geburtsstunde des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams. In den kommenden Wochen und Monaten werden noch viele weitere Meilensteine auf dem Weg zu unserem ersten Rennen folgen.“

Mittwoch, 3. April 2019

Vorhang auf für die neue ADAC GT4 Germany

  • Über 20 GT4-Fahrzeuge beim Vorsaisontest
  • Medientag am 8. April läutet Premierensaison ein

Ab 2019 startet die ADAC GT4 Gemany
Foto: ADAC-Motorsport / Gruppe C GmbH
Nur noch wenige Tage bis zum ersten Schlagabtausch in der ADAC GT4 Germany. Am 8. und 9. April geht die neue Rennserie beim offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben erstmals auf die Rennstrecke. Einen ersten Ausblick auf die ADAC GT4 Germany gibt es dabei sogar schon am Sonntag, 7. April. Im Rahmen des Auto Frühlings und des Tags des Motorsports des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt in der Motorsport Arena präsentiert sich die neue Serie zwischen 17.00 und 18.00 Uhr bereits auf der Rennstrecke. Der Saisonstart der ADAC GT4 Germany findet dann vom 26. bis 28. April an gleicher Stelle im Rahmen des ADAC GT Masters statt. 

Insgesamt stehen den Teams zwischen Sonntag und Dienstag beim Vorsaisontest sieben Stunden Streckenzeit zur Verfügung. Dabei gibt es einen Ausblick auf das Feld der ADAC GT4 Germany, mehr als 20 der bis zu 500 PS starken GT4-Renner von Aston Martin, McLaren, Mercedes-AMG und Co. werden erwartet. Zusammen mit der ADAC GT4 Germany testet am Montag und Dienstag auch das ADAC GT Masters, am Dienstag und Mittwoch die ADAC Formel 4 und die ADAC TCR Germany. 

Fans sind an allen drei Tagen in der Motorsport Arena herzlich willkommen. Am Sonntag (7. April) ist der Eintritt während des Arena Autofrühlings sogar frei. An den Folgetagen sind Tagestickets zum Preis von jeweils 5 Euro an der Tageskasse erhältlich. 

ADAC GT-Masters: Team ISR setzt auch 2019 auf Filip Salaquarda und Frank Stippler

  • Team ISR setzt auch 2019 auf Filip Salaquarda und Frank Stippler
  • Tschechen starten erneut mit einem Audi R8 LMS im ADAC GT Masters
  • Teamchef Igor Salaquarda: "Wollen regelmäßig um Podestplätze kämpfen"
Auch 2019 ein Team I.Salaquada (l.) u. F.Stippler
Foro: ADAC-Motorsport / Gruppe C GmbH
Nach einer vom Sieg auf dem Nürburgring gekrönten Debütsaison startet das Team ISR auch 2019 im ADAC GT Masters. Wieder als Fahrer mit dabei: Das letztjährige Duo Filip Salaquarda (35/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel), das einen weiterentwickelten Audi R8 LMS pilotiert. Der Saisonauftakt der "Liga der Supersportwagen" wird vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben ausgetragen. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

Die tschechische Mannschaft setzt damit 2019 auf Bewährtes. Das Fahrerduo Filip Salaquarda/Frank Stippler teilte sich erstmals 2016 in einer anderen Rennserie ein Fahrzeug des Teams. Und auch mit Audi arbeitet der Rennstall von Igor Salaquarda schon seit 2015 zusammen. "Das ADAC GT Masters ist eine der besten GT-Rennserien. Die Organisation ist top und die Teams und Fahrer spitze. Daher freuen wir uns auf unser zweites Jahr in der Serie", so Igor Salaquarda. "Wir kennen jetzt die Strecken viel besser und das wollen wir nutzen. Das Ziel sind möglichst viele Podestplätze." 

Audi-Sport-Pilot Frank Stippler, der 2018 am Sonntag auf dem Nürburgring auch die Pole-Position eroberte, sagt: "Wir werden unser Bestes geben und wollen auf der im vergangenen Jahr erarbeiteten Basis aufbauen. Es ist gut, dass wir in der gleichen Konstellation weitermachen. Kontinuität ist ein Vorteil, denn so sind die generellen Abläufe und Vorlieben bekannt und eingespielt." 

Mit der neuen Evo-Variante des Audi R8 LMS hat sich das Team ISR bereits in Barcelona vertraut gemacht. "Dabei ist Filip gefahren und ich denke, dass das Team sich während des Tests gut weiterentwickelt hat", ergänzt Stippler. "Natürlich müssen wir aufgrund des nicht nur aerodynamisch überarbeiteten neuen Audi R8 das Set-up etwas anpassen, und diesbezüglich hat das Team nun in Barcelona die ersten Schritte gemacht."