Mittwoch, 27. März 2019

Formel E: Ergebnisse und Meisterschaftsstand nach E-Prix Sanya

Das Team DS TECHEETAH feiert seinen Sieg
Foto: www.media.fiaformulae.com/Sam Bloxham
Rennergebnis (Top-Ten):  

1. Jean-Eric Vergne DS TECHEETAH
2. Oliver Rowland Nissan e.dams
3. Antonio Felix da Costa BMW i Andretti Motorsport
4. Andre Lotterer DS TECHEETAH
5. Daniel Abt Audi Sport ABT Schaeffler
6. Jerome D’Ambrosio MAHINDRA RACING
7. Pascal Wehrlein MAHINDRA RACING
8. Sebastien Buemi Nissan e.dams
9. Mitch Evans Panasonic Jaguar Racing
10.Felipe Massa VENTURI Formula E Team


Fahrerwertung (Top-Ten):

1. Antonio Felix da Costa BMW i Andretti Motorsport   62 Pkt.
2. Jerome D’Ambrosio MAHINDRA RACING   61 Pkt.
3. Jean-Eric Vergne DS TECHEETAH   54 Pkt.
4. Sam Bird Envision Virgin Racing   54 Pkt.
5. Lucas di Grassi Audi Sport ABT Schaeffler   52 Pkt.
6. Edoardo Mortara VENTURI Formula E Team   52 Pkt
7. Daniel Abt Audi Sport ABT Schaeffler   44 Pkt.
8. Robin Frijns Envision Virgin Racing   43 Pkt.
9. Andre Lotterer DS TECHEETAH   41 Pkt.
10.Pascal Wehrlein MAHINDRA RACING   36 Pkt.


TEAM Wertung:

1. Envision Virgin Racing   97 Pkt.
2. MAHINDRA RACING   97 Pkt.
3. Audi Sport ABT Schaeffler   96 Pkt.
4. DS TECHEETAH   95 Pkt.
5. BMW i Andretti Motorsport   80 Pkt.
6. VENTURI Formula E Team   67 Pkt.
7. Nissan e.dams   46 Pkt.
8. Panasonic Jaguar Racing  37 Pkt.
9. HWA RACELAB   7 Pkt.
10.NIO Formula E Team   6 Pkt.
11.GEOX DRAGON   2 Pkt.

Dienstag, 26. März 2019

Formel-E: Stimmen Bestplazierten zum E-Prix in SANYA

Sieg in Sanya: Jean-Eric Vergne
Foto:www.media.fiaformulae.com/Sam Bloxham
JEAN-ERIC VERGNE (DS TECHEETAH)
"Dies ist unser erster Sieg als neues Team, und ich bin sehr stolz und glücklich, dass ich diesen Sieg für DS gewinnen konnte. Es ist eine neue Beziehung und es ist immer schwierig, wenn Sie beginnen. Aber nach 20 Rennen in Folge mit Punkten Die letzten drei Rennen, in denen keine Punkte erzielt werden konnten, waren extrem hart - ich habe zwischen Hongkong nicht besonders gut geschlafen. Es war ein großer Tag für uns - wir sind ein chinesisches Team und hier zu gewinnen, war absolut fantastisch Podium, als wir die chinesische Hymne hatten und alle Fans sangen ... es war eigentlich ziemlich emotional. "
# 22 Oliver Rowland
Foto: www.media.fiaformulae.com/Sam Bloxham
OLIVER ROWLAND (NISSAN E.DAMS)
"Auf der einen Seite bin ich glücklich und auf der anderen Seite etwas enttäuscht. Ich hatte dort eine gute Gelegenheit - JEV hat gute Arbeit geleistet - er hat mich überrascht und ich wusste, dass er irgendwann mal dorthin gehen würde. Ich bin natürlich sehr glücklich Ich war glücklich mit dem Podium und es ist eine Weile her. Ich habe es in Mexiko verloren und war erneut in Hongkong vorn. Es war ein ziemlich hartes Rennen mit drei DNFs, also ist es schön, ein paar Punkte zu erzielen. Ich hatte viel zu kämpfen und ich Ich wusste, wenn ich zurückfalle - wenn Sie anfangen, in den Rennen der Formel E zurückzufallen -, denken alle, dass Sie langsam sind und sie ihre Energie dazu verwenden, Sie zu überholen das Limit innerhalb der Regeln, aber am Limit. Ich musste aggressiv sein. "

ANTONIO FELIX DA COSTA (BMW I ANDRETTI MOTORSPORT)
"Ich bin natürlich mit den Punkten zufrieden, aber ich wollte heute noch ein bisschen mehr mitnehmen. Nachdem ich diesen beiden Typen gefolgt war, dachte ich, wir hätten das Auto zu gewinnen, aber es ist nicht leicht zu überholen, man muss viel riskieren Vor allem, wenn es sich um jemanden wie Oliver handelt. Ich wusste genau, was in seinem Kopf vorging, er wollte dieses Podium sehr, und er wusste, dass ich die Punkte brauchte - also ging ich irgendwann ein kleines Risiko ein, aber er verteidigte sich spät und war schon da halb engagiert. Es hätte schlecht ausgehen können, aber zum Glück hat alles geklappt. Ich bin glücklich damit, es ist noch ein weiter Weg, wir sind jetzt nur noch die Hälfte und wir müssen uns vergewissern Wir sind im Juli da. "

Sonntag, 24. März 2019

Timo Bernhard: Der deutsche Motorsport braucht die ADAC GT4 Germany

  • Das KÜS Team75 Bernhard startet in der neuen ADAC GT4 Germany
  • Einsatz läuft parallel zum Engagement im ADAC GT Masters
KÜS Team 75 startet 2019 neben der GT3 auch in der GT4-Klasse
Foto: Jens Hawrda

Timo Bernhard gehört zu den erfolgreichsten deutschen Rennfahrern. Neben seinen Einsätzen als Porsche-Werksfahrer betreibt der 38-jährige Sportwagen-Weltmeister auch ein eigenes Rennteam. Dieses tritt in der Debütsaison der ADAC GT4 Germany mit einem Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport an. Im Interview erklärt Bernhard die Hintergründe des Engagements. Der Saisonauftakt der ADAC GT4 Germany findet vom 26. bis 28. April im Rahmen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben statt. 

Als Fahrer sind Sie amtierender Sportwagen-Weltmeister. Darüber hinaus besitzen Sie einen eigenen Rennstall. Warum steigen Sie mit dem Team in die neuen ADAC GT4 Germany ein?
Timo Bernhard: "Zum einen finde ich die GT4-Meisterschaft als Plattform unterhalb des ADAC GT Masters sehr interessant - vor allem für junge Fahrer aber auch für Fahrer, die Motorsport als Hobby ausüben. Und zum anderen macht es für uns als Team Sinn, die Synergien, die sich mit unserem Einsatz im ADAC GT Masters am selben Rennwochenende ergeben, zu nutzen." 

Die GT4-Kategorie hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Wie bewerten Sie die Klasse im Allgemeinen?
"International habe ich die Serie nicht ganz verfolgt. Aber ich finde es gut, dass sie jetzt auf nationaler Ebene beim ADAC GT Masters mit dabei ist. Für die Fans ist es toll, denn ihnen wird mit dem ADAC GT Masters als Top-Serie, der ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany, dem Porsche Carrera Cup und der ADAC Formel 4 richtig viel geboten werden. Ich hoffe aber sehr, dass man bei den Kosten für die Fahrzeuge darauf achtet, dass es nicht ausartet, sondern für die Teams und Kunden auch noch erschwinglich bleibt. GT4 ist ein reiner Kundensport und das sollte es auch bleiben." 

Ihr Team tritt weiterhin im ADAC GT Masters mit zwei neuen Porsche 911 GT3 R an. Welche Synergieeffekte versprechen Sie sich am Rennwochenende durch die Teilnahme an beiden Serien?
"Die Synergieeffekte sind für uns ganz klar. Wir sind für das ADAC GT Masters schon vor Ort und können somit alle bis auf ein Rennen in Doppelfunktion mit dem ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Germany abdecken. Zusätzlich haben wir dadurch ein sehr gutes Umfeld für unsere GT4-Fahrer geschaffen, die sich mit den GT-Masters-Fahrern austauschen können. Wir sehen uns als ein Team. Aus diesem Grund macht es besonders Sinn, beide Serien mitzunehmen." 

Im ADAC GT Masters haben Sie als Pilot und Teambesitzer eine Doppelrolle. Welche Aufgaben übernehmen Sie beim Einsatz in der ADAC GT4 Germany? Werden wir Sie dort ebenfalls am Kommandostand sehen?
"Bei dem GT4-Einsatz werde ich als Teambesitzer und Berater vor Ort sein. Am Kommandostand werde ich natürlich interessehalber dabei sein und 'meinem' Fahrzeug die Daumen drücken, das übrigens im gleichen Design wie die GT-Masters-Fahrzeuge fährt. Wir haben die Rollen klar verteilt und die GT4-Mannschaft hat beim Rennen ihre eigene Crew, die von der GT3-Crew natürlich unterstützt wird." 

Was erwarten Sie sich sportlich von der ersten Saison der ADAC GT4 Germany?
"Wir erwarten uns einen ganz engen, harten aber vor allem fairen Sport. Man darf nicht vergessen: Es ist kein Profisport, sondern ein reiner Kundensport. Deshalb sollte es eben bei den Kosten und beim Aufwand nicht ausarten, sondern immer noch eine bezahlbare Plattform bleiben. Für mich ist die ADAC GT4 Germany eine wichtige Serie für Amateure und Fahrer, die das als Hobby machen und den Motorsport aus Leidenschaft betreiben sowie für junge aufstrebende Talente, die in den Top-GT Sport wollen." 

2019 startet Ihr KÜS Team75 Bernhard mit einem Fahrzeug in der ADAC GT4 Germany. Planen Sie, dieses Programm in den Folgejahren noch auszubauen bzw. von welchen Faktoren hängt dies ab?
"Ich sehe die neue Serie als Unterbau für das ADAC GT Masters und deshalb passt sie bei uns wunderbar als Zwischenstufe ins Portfolio rein. Wir sehen es als langfristiges Programm zusammen mit dem ADAC GT Masters, weil es sich sehr gut ergänzt. Bei uns kann man im Kartsport in unserem neu gegründeten Junior Team75 anfangen und über GT4 in die GT3 bis hin zum internationalen GT-Sport mit den 24 Stunden aufsteigen. Wir haben schon sehr viel Interesse von Kartfahrern, die mit einem Auge schon auf die GT4-Klasse schauen. Wir planen unser Engagement deshalb nicht nur für 2019, sondern die GT4 soll bei uns ein fester Bestandteil werden. Wir starten 2019 erst einmal mit einem Auto und zukünftig möchten wir 2020/2021 gerne mit einem zweiten Fahrzeug starten, wenn es realisierbar ist. Die GT4-Plattform muss bezahlbar bleiben und muss gleichermaßen für Amateure als auch für junge Fahrer leistbar und attraktiv bleiben. Das anfängliche Interesse, welches man bislang vernommen hat, war schon sehr positiv. Und das finde ich wichtig, weil wir diese Serie im deutschen Motorsport brauchen." 

Termine ADAC GT4 Germany 2019* 

26. - 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben
07. - 09.06.2019 Red Bull Ring (A)
09. - 11.08.2019 Circuit Zandvoort (NL)
16. - 18.08.2019 Nürburgring
13. - 15.09.2019 Hockenheimring Baden-Württemberg
27. - 29.09.2019 Sachsenring  
 
* Änderungen vorbehalten. 

Formel-E: Audi-Pilot Daniel Abt punktet auch in China

  • Platz fünf für den Deutschen beim ersten E-Prix in Sanya
  • Audi Sport ABT Schaeffler fehlt nur noch ein Punkt zur Tabellenführung
  • Lucas di Grassi durch unverschuldete Kollision aus dem Rennen gerissen
Daniel Abt holt mit Platz 5 Punkte in China
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Audi-Pilot Daniel Abt hat auch im sechsten E-Prix der Saison Punkte geholt. Durch seinen fünften Platz in Sanya (China) machte Audi Sport ABT Schaeffler in der Teamwertung der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft weiter Boden gut. Vor dem Beginn der Europasaison der Formel E am 13. April in Rom (Italien) liegen die Titelverteidiger nur noch einen Punkt hinter der Tabellenspitze.

Bei hohen Temperaturen und extremer Luftfeuchtigkeit ging es beim ersten E-Prix im Urlaubsparadies auf der südchinesischen Insel Hainan vor allem in der Schlussphase ziemlich zur Sache. Von Startplatz vier aus kämpfte Daniel Abt in der Spitzengruppe um ein Podiumsergebnis, ehe das Safety-Car auf die Strecke ging und das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen wurde. „Dadurch wurde unser Vorteil zunichtegemacht, den wir uns am Anfang des Rennens erarbeitet hatten“, sagte Abt. „Wir hatten ein gutes Energiemanagement und waren in einer starken Position, ehe die verrückten Dinge auf der Strecke passiert sind. Deshalb bin ich nicht hundertprozentig zufrieden. Aber in der Formel E kommt es darauf an, regelmäßig zu punkten. Das ist mir bisher in allen sechs Rennen gelungen.“
Daniel Abt, Audi e-tron FE05 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Teamkollege Lucas di Grassi kämpfte sich mit seinem Audi e-tron FE05 von Startplatz zehn auf Rang sechs nach vorn und lag unmittelbar hinter Abt, als er in der vorletzten Runde durch eine von Sébastien Buemi ausgelöste Kollision aus dem Rennen gerissen wurde. „Das war extrem ärgerlich, denn wir hätten heute die Führung in der Meisterschaft übernehmen können“, sagte der Brasilianer. „Bis dahin war es ein großartiges Rennen.“ 

„Einige Fahrer haben am Ende ihre Ellenbogen etwas zu sehr ausgepackt“, sagte Teamchef Allan McNish. „Dadurch ist Lucas ganz aus dem Rennen gerissen und Daniel ein wenig aus dem Weg gerempelt worden. Das Ergebnis ist etwas enttäuschend für uns, weil wir die Performance, die Fahrer und die Strategie für mehr hatten.“

Ohne Punkte blieb in Sanya das Audi-Kundenteam Envision Virgin Racing. Sam Bird und Robin Frijns fielen beide durch Kollisionen aus.

Samstag, 23. März 2019

Podium für BMW und Andretti Motorsport in Sanya: Félix da Costa führt die Fahrerwertung an


Platz 3 und Führung in der Meisterschaft für Antonio Felix da Costa
Foto: BMW-Motorsport
António Félix da Costa (POR) feierte beim Sanya E-Prix (CHN), dem sechsten Rennen der ABB FIA Formula E Championship, sein drittes Podest der Saison. Nach 36 Runden überquerte er als dritter die Ziellinie. Dank seiner 15 Punkte führt Félix da Costa nun die Fahrerwertung mit 62 Punkten an. Sein Teamkollege Alexander Sims (GBR) gehörte ebenfalls zu den Spitzenreitern, fiel jedoch nach einem Unfall aus.

Antonio Felix da Costa (BMW iFE 18)
Foto: BMW-Motorsport
Das Rennen war von den Startplätzen drei (Félix da Costa) und fünften (Sims) vor allem durch das Energiemanagement geprägt. Nachdem die Spitzenreiter mehr als die Hälfte des Rennens defensiv gefahren waren und das Feld dicht beieinander ließen, begannen die ersten Duelle nach etwa 30 Minuten. In einer direkten Begegnung mit André Lotterer (GER) rutschte Sims in die Absperrung und beschädigte seinen BMW iFE.18 zu stark, um das Rennen fortzusetzen. Nach diesem Vorfall kam das BMW i8 Coupé Safety Car auf die Strecke, bevor das Rennen kurz danach mit roter Flagge abgebrochen werden musste um das Fahrzeug zu bergen. Félix da Costa verteidigte seinen dritten Platz während des gesamten Rennens, das nach einem weiteren Unfall in der Mitte hinter dem BMW i8 Coupé Safety Car endete.

Félix da Costa hat mit 62 Punkten die Führung in der Fahrerwertung übernommen. Sims hat nach wie vor 18 Punkte auf dem 14. Platz der Gesamtwertung. In der Teamwertung liegt BMW i Andretti Motorsport mit 80 Punkten auf Rang fünf. Aufgrund zahlreicher Untersuchungen nach dem Rennen ist das Ergebnis vorläufig. 

Antonio Felix da Costa auf dem Weg zur Siegerehrung
Foto: BMW-Motorsport

António Félix da Costa nach dem Rennen:

„Natürlich bin ich mit dem Ergebnis, den Punkten und dem Vorsprung in der Fahrerwertung zufrieden. Aber ich bin auch etwas frustriert, wenn ich ehrlich bin, weil ich heute noch besser sein wollte. Ich konnte ohne Probleme mit den beiden Jungs mithalten und dachte, ich hätte gewinnen können. Die Strecke hier ist jedoch sehr eng und Sie müssen viel riskieren, um zu überholen. Ich habe es einmal versucht, entschied mich dann aber dazu, die wichtigen Punkte für den dritten Platz zu holen. Ich denke, so müssen wir handeln, wenn wir bis zum Ende der Saison an der Spitze bleiben wollen. “