Dienstag, 22. Januar 2019

Kampf um den ADAC GT Masters-Titel wird 2019 noch spannender

  • Neues Punktesystem sorgt für noch mehr Spannung
  • Handicap-Gewichte werden verringert
  • Offizieller Vorsaisontest am 8. und 9. April in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda

Das ADAC GT Masters wird in der Saison 2019 noch spannender. Durch ein neues Punktesystem haben mehr Teams als zuvor die Chance in einem der 14 Rennen Meisterschaftszähler zu sammeln, eine neue Abstufung der Punkte wird auch weiterhin für eine enge Tabelle sorgen. Dazu wurden die sogenannten Handicapgewichte angepasst, die für die sportliche Fairness zwischen den Fahrerpaarungen sorgen. Einen ersten Ausblick auf die ADAC GT Masters-Saison gibt es am 8. und 9. April in der Motorsport Arena Oschersleben. Drei Wochen vor dem Saisonstart (26. bis 28. April) findet dort der offizielle Vorsaisontest statt. 

Ab der neuen Saison erhalten in den Rennen die ersten 15 Autos Meisterschaftspunkte. Nach dem bisherigen, seit 2011 verwendeten System durften sich die Top 10 eines Rennens über Zähler freuen. Zukünftig werden die Punkte nach dem Schlüssel 25-20-16-13-11-10-9-8-7-6-5-4-3-2-1 vergeben. Angewendet wird die neue Verteilung im Fahrer- und Teamklassement und auch in der Pirelli-JuniorWertung und der Pirelli-Trophy-Wertung. 

„Wir erwarten auch in diesem Jahr ein großes Starterfeld mit mehr als 30 Teilnehmern im ADAC GT Masters. Um diesem gerecht zu werden, wurde das Punktesystem angepasst“, sagt Thomas Voss, ADAC Leiter Motorsport und Klassik. „Dank der neuen Verteilung haben mehr Fahrer und Teams Chancen auf Meisterschaftszähler und damit auf eine Belohnung für ihre Leistung.“ 

Ebenfalls überarbeitet wurde die Vergabe der Handicap-Gewichte, die im Sinne der sportlichen Fairness nach den FIA-Fahrereinstufungen der jeweiligen Paarungen vergeben werden. Betrug das maximale Handicap-Gewicht für zwei professionelle Piloten bisher 30 Kilogramm, wird dies für die Saison 2019 auf 20 Kilogramm reduziert. Analog dazu werden auch die Zusatzgewichte für Fahrerkombinationen mit den Einstufungen „Professional“ und „Semi-Professional“ verringert. Fahrerpaarungen, in denen mindestens ein Nicht-Profi der FIA-Einstufung „Bronze“ startet, erhalten weiterhin kein Handicap-Gewicht. 

Der offizielle Vorsaisontest des ADAC GT Masters und der neuen ADAC GT4 Germany findet am 8. und 9. April in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Am 9. und am 10. April bereiten sich dort auch die Teilnehmer aus ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4 auf die neue Saison vor. 

Montag, 21. Januar 2019

Formel E: Audi-Werksteam hat in Santiago das Podium fest im Visier

  • Elektrorennserie startet am 26. Januar in Santiago de Chile
  • Gastspiel in Südamerika für Lucas di Grassi „ein kleines Heimspiel“
  • Eurosport überträgt live im TV, ZDF im Livestream
Daniel Abt, Audi e-tron FE04 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Malte Christians

Die Formel E kommt nach Südamerika: Am Samstag, 26. Januar, trägt die rein elektrische Rennserie ihren dritten Saisonlauf aus. Nachdem Daniel Abt und Lucas di Grassi bisher in allen Rennen dieser Saison gepunktet haben, wollen die Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler jetzt auf das Podium.

Schauplatz des Rennens ist der Parque O'Higgins, der mit 750.000 Quadratmetern zweitgrößte Park der chilenischen Hauptstadt. Der 2,348 Kilometer lange Kurs im Zentrum Santiagos mit seinen langen Geraden, Spitzkehren und Schikanen führt rund um die Movistar Arena. „Das Streckenlayout sieht spannend aus, aber was uns genau erwartet, sehen wir erst vor Ort“, sagt Teamchef Allan McNish. „Eines wissen wir jedoch schon jetzt: Es wird ein komplett anderes Rennen als die beiden bisherigen Läufe in dieser Saison. Erstens bekommen wir es mit viel höheren Temperaturen zu tun. Und zweitens ist es der erste richtige Stadtkurs im Kalender, mit all den dafür typischen Besonderheiten.“

Trotz neuer Location und unbekannter Strecke bleibt das Ziel für das Werksteam gleich. „Wir wissen um das Potenzial unseres Audi e-tron FE05, unseres Teams und unserer Fahrer – jetzt müssen wir alles zusammenbringen, damit wir auf dem Podium stehen“, sagt Allan McNish. „Rennen in Südamerika sind ohnehin immer etwas ganz Besonderes, denn die Fans sind enthusiastisch und schaffen eine tolle Atmosphäre.“
Lucas di Grassi, Audi e-tron FE05 #11 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Malte Christians 
Das motiviert auch Audi-Pilot Lucas di Grassi zusätzlich. „Santiago de Chile liegt nur vier Flugstunden von meiner Heimatstadt São Paulo entfernt. Das Rennen ist also so etwas wie ein kleines Heimspiel für mich“, sagt der Brasilianer. „Nach einem schwierigen Auftakt in Riad haben wir zuletzt in Marrakesch einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Mit etwas mehr Glück wäre dort ein Podiumsplatz möglich gewesen. Jetzt greifen wir in Santiago an. Der Kurs ist Neuland für alle, daher müssen wir umso konzentrierter arbeiten und von der ersten Minute an fokussiert sein.“

Ebenso wie sein Teamkollege hat auch Daniel Abt in den ersten beiden Rennen der Saison gepunktet, das Podium allerdings verfehlt. „Jeder in unserem Team ist hungrig auf Erfolg und will so schnell wie möglich wieder einen Pokal mit nach Hause nehmen“, sagt der Deutsche. „Dafür arbeiten alle hart – an der Strecke, bei Audi in Neuburg und im Simulator. Wir verstehen das neue Auto immer besser und optimieren unsere Abläufe. Ich bin zuversichtlich, dass wir in Santiago den nächsten Schritt in Richtung Spitze machen werden.“ 

Das Rennen in Santiago de Chile beginnt um 16 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ) und ist live auf Eurosport zu sehen. Außerdem überträgt das ZDF im Livestream unter zdf.de. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.

In dieser Saison sind in der Formel E gleich vier Autos mit Technologie von Audi und Schaeffler am Start: Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler geht auch die Mannschaft von Envision Virgin Racing mit Sam Bird und Robin Frijns mit dem Audi e-tron FE05 ins Rennen. Beide Piloten des britischen Rennstalls fuhren zuletzt in Marrakesch aufs Podium.

Audi-Rennfahrer begeistern auf Schnee und Eis

  • Daniel Abt und René Rast zwei der Hauptdarsteller beim GP Ice Race
  • Audi e-tron FE04 und Audi RS 5 DTM erstmals mit Spikes
  • Walter Röhrl komplettiert Audi-Show im historischen Audi Sport quattro
René Rast, Audi Sport RS 5 DTM #33 (Audi Sport Team Rosberg)
Foto: Audi Communications Motorsport / Malte Christians

Spektakuläre Szenen in Österreich: Beim GP Ice Race in Zell am See wagten sich Formel-E-Teamchampion Daniel Abt und DTM-Champion René Rast mit ihren Rennautos bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt auf Schnee und Eis. Ebenfalls für Audi Sport im Einsatz: Rallyelegende Walter Röhrl und Freestyle-Skistar Benedikt Mayr.

Diese Bilder gehen um die Welt: Beim erfolgreichen Revival der traditionellen Eisrennen in Zell am See begeisterte ein Trio von Audi-Rennwagen die zahlreichen Zuschauer. Daniel Abt pilotierte den Audi e-tron FE04, mit dem das Team Audi Sport ABT Schaeffler in der Saison 2017/2018 den Titel in der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft gewonnen hatte. René Rast saß am Steuer seines Audi RS 5 DTM. Komplettiert wurde der spektakuläre Auftritt auf Schnee und Eis von Rallye-Weltmeister Walter Röhrl am Steuer eines historischen Audi Sport quattro.

„Das war ein superschönes Wochenende mit einer tollen Atmosphäre und tollen Menschen“, sagte Daniel Abt. „Für mich war es das erste Mal, ein Formel-E-Auto auf Eis zu fahren. Ein cooles Feeling! Es hat unheimlich viel Spaß gemacht – auch die Fans zu sehen, wenn man das Auto anstellt und durch die Kurven driftet. Ich hoffe, ich kann nächstes Jahr wieder dabei sein.“
Daniel Abt, Audi e-tron FE04 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Malte Christians
Abt versuchte sich auch erfolgreich im traditionellen Skijöring, bei dem ein Skifahrer von einem Auto gezogen wird. Der erste Mensch, der auf Schnee und Eis am Seil eines Formel-E-Rennwagens hing, ist seit diesem Wochenende Freestyle-Skirennläufer Benedikt Mayr. „Das war klasse. Nun möchte ich unbedingt ein Formel-E-Rennen erleben“, sagte der Deutsche.

Deutlich schwierigere Bedingungen hatte René Rast. Während der Audi e-tron FE04 mit langen Rallyespikes perfekt ausgerüstet war, musste der DTM-Champion aufgrund der engen Radkästen des DTM-Autos mit kurzen Spikes auf den Eisparcours gehen. „Mit den kleinen Spikes und 500 PS an der Hinterachse hatten wir etwas Traktionsprobleme“, lachte Rast. „Es war trotzdem eine interessante Erfahrung, das DTM-Auto auf Eis zu fahren und hat sehr viel Spaß gemacht.“

Sonntag, 20. Januar 2019

DTM: Drei Fragen an ... Sheldon van der Linde

Sheldon van der Linde (RSA) wird 2019 der erste südafrikanische Fahrer in der DTM sein. In diesem Interview spricht der neue BMW-Werksfahrer über seinen großen DTM-Traum, die Erwartungen für die erste Saison und die Fortsetzung einer Familientradition.

Shedon van der Linde beim Test für BMW letztes Jahr in Jerez
Foto: BMW-Motorsport
Sheldon, wie fühlt es sich an, ein BMW DTM-Fahrer zu sein? 

Sheldon van der Linde:
„In dem Moment, in dem ich zu sagen habe, fühlt es sich unwirklich an. Ich denke, wenn ich in Hockenheim am Startplatz stehe, wird es sich realer anfühlen. Zuvor müssen noch viele Vorbereitungen getroffen werden. Die DTM war schon immer ein Traum von mir. Dieses Ziel zu erreichen, ist eine solche Erleichterung und eine Leistung, die Motivation bringt. Und natürlich freue ich mich sehr, auch zur BMW-Familie zu gehören. “ 

Was war Ihre Verbindung zu BMW in der Vergangenheit? 

Van der Linde:
„Mein Vater ist seit vielen Jahren auch als Werksfahrer in Südafrika für BMW unterwegs. Das ist eine sehr coole Verbindung. Es fühlt sich fantastisch an, die Familientradition auf diese Weise fortzusetzen, und ich freue mich sehr, den Namen "van der Linde" in der BMW-Familie hoch zu halten. " 

Welche Erwartungen haben Sie an Ihre DTM-Saison? 

Van der Linde:
„Natürlich wird es gar nicht so einfach sein. Es ist aus gutem Grund die beste Tourenwagen-Weltmeisterschaft der Welt. Es sind die besten Fahrer einer Serie. Es wird nicht einfach sein und ich werde noch viel zu lernen haben, besonders vom GT3. Aber ich weiß, dass ich das richtige Team um mich habe, um mich auf diese Weise zu unterstützen, um wirklich das Beste aus dem Gesamtpaket herauszuholen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir einen guten Job machen können. Wie gesagt, es gibt viele Dinge, die noch getan werden müssen, und ich freue mich sehr auf Hockenheim im Mai. “

Samstag, 19. Januar 2019

Callaway Competition mit neuem Look im ADAC GT Masters

  • Callaway Competition im 13. Jahr in Folge mit Corvette im ADAC GT Masters
  • Nach drei Jahren neuer Look für die erfolgreiche Corvette C7 GT3-R
  • Fahrer für die Corvette präsentiert Callaway Competition im März 
Neues Fahrzeugdesign für die Saison 2019
Bild: ADAC-Motorsport


Callaway Competition greift in der ADAC GT Masters-Saison 2019 im neuen Look an. Für die 13. Saison in der Serie präsentiert der Rennstall aus Leingarten bei Heilbronn eine neue Lackierung für seine Corvette. Das dienstälteste und erfolgreichste Team der Serie vertraut auch 2019 auf die selbst entwickelte Corvette C7 GT3, die seit ihrem Debüt im ADAC GT Masters bisher neun Siege eingefahren hat. Das ADAC GT Masters startet vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden live von SPORT1 im Fernsehen übertragen.

Von Callaway Competition gebaute Corvette haben bisher an jedem Rennen des ADAC GT Masters teilgenommen, das bleibt auch in der Saison 2019 so. "Wir freuen auf die neue Saison im ADAC GT Masters. In den vergangenen drei Jahren haben wir um den Titel gekämpft und das ist auch 2019 wieder unser Ziel. In unserer 13. Saison im ADAC GT Masters treten wir mit einer starken Fahrerpaarung an, die wir im März vorstellen werden", sagt Teamchef Mike Gramke.
Bild: ADAC-Motorsport
Corvette-Fans können sich bereits vor dem Saisonstart ein Bild vom neuen Look der Corvette machen. Ab dem Wochenende ist der US-Supersportwagen beim Corvette-Händler Kramm in Berlin ausgestellt.

Callaway Competition ist mit 30 Siegen, zwei Fahrertiteln (2013 und 2017) und zwei Teamtiteln (2009 und (2017) das erfolgreichste Team der Serie. Insgesamt haben von Callaway gebaute Corvette im ADAC GT Masters bisher 32 Laufsiege eingefahren.


Termine ADAC GT Masters 2019 *
26. - 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben

17. - 19.05.2019 Autodrom Most (CZ)

07. - 09.06.2019 Red Bull Ring (A)

09. - 11.08.2019 Circuit Zandvoort (NL)

16. - 18.08.2019 Nürburgring

13. - 15.09.2019 Hockenheimring Baden-Württemberg

27. - 29.09.2019 Sachsenring

 
* Änderungen vorbehalten.