Samstag, 22. Dezember 2018

TCR Swiss Trophy im Rahmen der ADAC TCR Germany 2019

  • Eigene Wertung für Fahrer mit Schweizer Nationalität oder Lizenz
  • Piloten aus der Alpenrepublik zweitstärkste Fraktion hinter Deutschland
  • ADAC TCR Germany 2019 mit sieben Rennwochenenden mit 14 Saisonrennen
Foto: Jens Hawrda
Die ADAC TCR Germany wird ab dem kommenden Jahr noch attraktiver: Erstmals wird innerhalb der Tourenwagenserie des ADAC in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Automobilsportverband Auto Sport Schweiz eine eigene Wertung für Fahrer aus der Schweiz ausgeschrieben, die „TCR Swiss Trophy“. Nennungen für die Saison 2019 der ADAC TCR Germany sind online unter adac.de/motorsport möglich, Saisonstart ist vom 27. bis 29. April 2019 in der Motorsport Arena Oschersleben.

Startberechtigt in der „TCR Swiss Trophy“ sind alle fest in die Serie eingeschriebenen Fahrer mit Schweizer Pass oder Lizenznehmer von Auto Sport Schweiz. Diese werden bei einer Nennung in der ADAC TCR Germany automatisch in der „TCR Swiss Trophy“ geführt, eine separate Registrierung ist nicht notwendig. Punkte für die „TCR Swiss Trophy“ können im Qualifying und in allen 14 Saisonrennen gesammelt werden.

„Für die Schweiz und im speziellen für Auto Sport Schweiz ist es eine sensationelle Möglichkeit, mit der Integration der TCR Swiss Trophy in der ADAC TCR Germany die Möglichkeit zu schaffen, dass die Schweizer Piloten so in kleinen Schritten wieder in den Rundstreckensport zurückfinden können. Die hochprofessionell organisierte ADAC TCR Germany bietet europaweit die besten Bedingungen für hochklassigen Tourenwagensport und wird so für die Schweizer Piloten noch attraktiver“, sagt Auto Sport Schweiz Geschäftsführer Daniel Fausel.

„In den vergangenen Jahren waren Fahrer aus der Schweiz in der ADAC TCR Germany immer stark vertreten und stellten nach deutschen Fahrern die zweitstärkste Fraktion. Die TCR Swiss Trophy ist ein guter Schritt, die Serie für Fahrer aus der Schweiz noch attraktiver zu gestalten und für die ADAC TCR Germany eine deutliche Steigerung der sportlichen Bedeutung der Serie. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Automobilsportverband Auto Sport Schweiz“, sagt der ADAC .

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Sechs Richtige: Audi bestätigt Fahrer für die DTM

  • Audi Sport mit bewährtem Fahrerkader beim Auftakt der Turbo-Ära in der DTM
  • Sextett mit 32 DTM-Siegen, 26 Pole-Positions und 42 Schnellsten Runden
  • DTM-Champions René Rast und Mike Rockenfeller als Speerspitzen
Die Audi-DTM-Piloten für die Saison 2019 sind bestätigt
Foto: Audi-Motorsport / Michael Kunkel

Audi Sport startet mit einem bewährten Fahrerkader in die neue Turbo-Ära der DTM. Loïc Duval (F/36), Robin Frijns (NL/27), Jamie Green (GB/36), Nico Müller (CH/26), René Rast (D/32) und Mike Rockenfeller (D/35) sind als Piloten für die DTM-Saison 2019 bestätigt. Auch die bisherigen Paarungen bei den drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg bleiben bestehen. In der neuen Saison kommt der leistungsstärkere Turbomotor zum Einsatz.

„In der DTM gibt es im nächsten Jahr viele spannende Neuerungen“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Die größte ist sicherlich der stärkere Motor.“ Die ersten Testfahrten haben bestätigt, dass es am Steuer der neuen Class-One-Rennwagen noch mehr auf den Fahrer ankommt. Deshalb besetzt Audi seine sechs Cockpits mit Piloten, die bereits über DTM-Erfahrung verfügen und mit den nochmals gewachsenen Anforderungen klarkommen. „Wir hatten mit Loïc, Robin, Jamie, Nico, René und Mike bereits 2018 einen extrem starken Fahrerkader und knüpfen in der neuen Saison daran an. Aus meiner Sicht sind sie für Audi Sport die sechs Richtigen. Alle sechs haben das Potenzial, in der DTM um den Titel zu kämpfen. Abgesehen davon haben sie sich in der vergangenen Saison erneut als extrem gute Teamplayer präsentiert.“

Mit Mike Rockenfeller (2013) und René Rast (2017) zählen zwei ehemalige DTM-Champions zum Audi-Fahrerkader. Vier der sechs Audi-Piloten haben bereits DTM-Rennen gewonnen. Insgesamt gehen 32 Siege, 26 Pole-Positions und 42 Schnellste Runden auf das Konto des Audi-Sextetts. 16 der Siege hat Jamie Green erzielt. Das Team bringt Erfahrung aus 514 DTM-Rennen mit und hat bisher 2.573,5 Punkte in der populären Rennserie gesammelt.

Robin Frijns und Nico Müller starten für das Audi Sport Team Abt Sportsline. Loïc Duval und Mike Rockenfeller bilden das Audi Sport Team Phoenix, Jamie Green und René Rast das Audi Sport Team Rosberg. „In der Vergangenheit haben wir die Teamzusammensetzungen immer mal wieder geändert“, sagt Dieter Gass. „In der aktuellen Zusammenstellung ergänzen sich die Fahrer aber perfekt, sodass hier kein Verbesserungspotenzial erkennbar war.“

Das Audi-Kundenteam WRT setzt 2019 zwei weitere Audi RS 5 DTM der neuen Generation ein. Ihre Fahrer gibt diese Mannschaft zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

Die Audi-Teams in der DTM 2019:

Audi Sport Team Abt Sportsline
#4 Robin Frijns (NL)
#51 Nico Müller (CH)

Audi Sport Team Phoenix
#28 Loïc Duval (F)
#99 Mike Rockenfeller (D)

Audi Sport Team Rosberg
#33 René Rast (D)
#53 Jamie Green (GB)

Sonntag, 16. Dezember 2018

Formel-E: Drei Fragen an ... António Félix da Costa

Antònio Felix da Costa nach seinem Sieg 
Foto: BMW-Motorsport
António, jetzt haben Sie nach Ihrem Sieg in Ad Diriyah eine Nacht geschlafen, wie fühlt es sich an?

António Félix da Costa: „Um ehrlich zu sein, fühlt es sich immer noch unwirklich an. Als ich in der dritten Staffel zum Andretti-Team kam, wollte ich immer diesen Punkt erreichen. In den letzten zwei Jahren gab es jedoch viele schwierige Rennen und knifflige Momente. Ich wurde in dieser schwierigen Zeit von vielen Teammitgliedern begleitet, die unseren Sieg dieses Mal erlebten. Das ist einfach eine großartige Geschichte und ich bin unglaublich begeistert, wie es gelaufen ist. ”

Wie hat sich der verstärkte Einfluss von BMW auf den Fortschritt des Teams ausgewirkt?

Félix da Costa: „Die Möglichkeiten und das Know-how von BMW haben das Projekt in eine völlig neue Richtung gelenkt. Ich war regelmäßig in der Vorbereitungsphase für die neue Saison in München und habe gesehen, wie die Serienentwickler ihre Arbeit erledigen. Der von mir entwickelte BMW i-Antrieb ist einfach fantastisch. Trotzdem ist es vor dem ersten Rennen unmöglich zu wissen, wo Sie im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Wir haben gesehen, dass wir in Ad Diriyah nicht das schnellste Auto im Feld hatten. Das motiviert jeden, etwas härter zu arbeiten. Aber wir haben das Rennen trotzdem gewonnen, weil wir als Team keine Fehler gemacht haben. Deshalb habe ich ein sehr gutes Gefühl für den Rest der Saison. “

Wie bewerten Sie den neuen "ATTACK MODE" und den "FANBOOST"?

Félix da Costa: „Aus strategischer Sicht ist der„ ATTACK-MODUS “eine große Herausforderung, da es sehr schwierig ist, zu entscheiden, wann und wie er richtig im Rennen eingesetzt wird. Das macht das Rennen weniger vorhersehbar, was für die Fans aufregender ist. Ich freue mich, dass ich zum ersten Mal in meiner Karriere in der Formel E die „FANBOOST“ erhalten habe. Das zeigt, dass ich viel Unterstützung bekomme, nicht nur von portugiesischen Fans, sondern auch von BMW-Fans auf der ganzen Welt und von Andretti-Fans in Nordamerika. Das ist wirklich cool. Ich denke, dass diese beiden Boost-Ideen für die Fans großartig sind. “

Samstag, 15. Dezember 2018

Formel E: Abt und di Grassi punkten beim Saisonauftakt

  • Plätze acht und neun für das Team Audi Sport ABT Schaeffler in Ad Diriyah
  • Regen in der Wüste sorgt für Durcheinander im Zeitplan

Daniel Abt, Audi e-tron FE05 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Das Team Audi Sport ABT Schaeffler hat beim Saisonauftakt der Formel E in Ad Diriyah (Saudi-Arabien) mit beiden Autos Punkte gesammelt. Daniel Abt und Lucas di Grassi arbeiteten sich im Rennen nach einem chaotischen Qualifying von den Startpositionen 11 und 18 auf die Plätze acht und neun nach vorn.

Die Teams hatten beim Saisonstart in der Wüste alles erwartet, nur keinen Regen. Der sorgte am Samstagvormittag dafür, dass statt der beiden planmäßigen freien Trainingssitzungen nur eine kurze Session absolviert werden konnte, die noch dazu durch Rote Flaggen unterbrochen wurde. Das normalerweise in eine Gruppenphase und ein Super-Pole-Zeitfahren der schnellsten sechs aufgeteilte Qualifying wurde unmittelbar nach dem Freien Training in zwei Gruppen durchgeführt.

„Ich denke, unter den Bedingungen haben auf dieser schwierigen und für alle neuen Rennstrecke alle Teams sehr gelitten“, sagte Teamchef Allan McNish. „Das Qualifying glich einer Lotterie und niemand konnte sich perfekt vorbereiten. Am Ende müssen wir uns damit zufriedengeben, dass Daniel (Abt) und Lucas (di Grassi) noch in die Punkteränge nach vorn gefahren sind. Aber das Ergebnis entspricht natürlich nicht unseren Erwartungen. Wir nehmen reichlich Hausaufgaben mit nach Neuburg und werden alles daransetzen, uns bis zum nächsten Rennen in Marrakesch deutlich zu steigern.“
Lucas di Grassi, Audi e-tron FE05 #11 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Auf der regennassen Rennstrecke klagten beide Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler im Qualifying über zu wenig Grip an der Hinterachse. Zudem wurde Lucas di Grassi – genau wie mehreren anderen Piloten – aufgrund einer kurzzeitigen Leistungsspitze nachträglich die schnellste Qualifyingrunde gestrichen.

Im Rennen zeigten sich beide Audi-Piloten kämpferisch. „Wir waren heute aber einfach nicht schnell genug“, sagte Daniel Abt. „Entsprechend hart mussten wir um unsere Positionen kämpfen. Es war ein schwieriges Rennen für uns.“ Das zweite Rennen der neuen Formel-E-Saison findet am 12. Januar 2019 in Marokko statt.

Triumphales Debüt: Beim Saisonauftakt der Formel E gewinnt Félix da Costa für BMW und Andretti Motorsport

Antonio Felix da Costa siegt für BMW i Andretti Motorsport 
Foto: BMW-Motorsport
Perfekter Start für BMW i Andretti Motorsport und den BMW iFE.18 in der ABB FIA Formel E-Meisterschaft: António Félix da Costa (POR) feierte den Sieg beim Debüt des BMW-Werksteams in Ad Diriyah (KSA). Félix da Costa holte die Pole Position. Im Rennen half ihm die Unterstützung der Fans durch den „FANBOOST“, den ersten Platz in einem hart umkämpften Duell mit dem amtierenden Champion Jean-Eric Vergne (FRA) bis ins Ziel zu verteidigen.

Antonio Felix da Costa
Foto: BMW-Motorsport
Es war Félix da Costas zweiter Sieg in seiner Formel-E-Karriere. Alexander Sims (GBR) war in seinem ersten Formel-E Rennen in vielen Duell verwickelt und überquerte die Ziellinie auf dem in 18.Platz.

Das Rennen fand unter trockenen Bedingungen statt. Der neu eingeführte „ATTACK MODE“ und der „FANBOOST“ sorgten zusätzlich für Spannung. Félix da Costa war einer von fünf Fahrern, die diesen zusätzlichen Energieschub in der Schlussphase des Rennens nutzen konnten. Das Safety Car von BMW i8 Coupé war beim Saisonauftakt im Einsatz.

Das näcjste Rennen der ABB FIA Formel E Meisterschaft findet am 12. Januar 2019 in Marrakesch statt.