Samstag, 22. September 2018

DTM: Wittmann (BMW) im zweiten Freien Training Schnellster

Marco Wittman
Foto: Jens Hawrda
Marco Wittmann (BMW) war im zweiten Freien Training am Samstagmorgen auf regennasser Streckeder Schnellste am Red Bull Ring. Platz zwei belegte Robin Frijns. Hinter dem Audi-Pilot wurde Timo Glock (BMW) Dritter. Der Führende der Fahrerwertung, Gary Paffett, wurde Sechster hinter den Audi-Piloten René Rast und Mike Rockenfeller. Mercedes-Gaststarter Sébastien Ogier hatte bei schwierigen Wetterverhältnissen als 19. und Letzter 2,132 Sekunden Rückstand auf den Ersten. 

„Es lief gut. Ich bin das erste Mal hier in Spielberg auf nasser Strecke gefahren. Als ich zuletzt im Regen gefahren bin, hatte ich Probleme. Jetzt bin ich zurück in der Spur. Warten wir mal das Qualifying ab“, sagte Rookie Frijns. 

Im ersten Qualifying geht es ab 10:35 Uhr um die besten Startplätze für das erste Rennen in der Steiermark, der Rennstart ist um 13:30 Uhr.

Freitag, 21. September 2018

DTM Spielberg: Auer legt vor

Lucas Auer (Mercedes) Schnellster im ersten Freien Training
Foto: Mercedes-Motorsport
Das erste Freie Training am heutigen Freitag auf dem Red Bull Ring wurde von Audi und Mercedes bestimmt. Beide Marken stellten am Ende des Tages vier Fahrer in die Top-Ten. Lucas Auer (Mercedes) fuhr vor heimischer Kullisse die Tagesbestzeit er verwieß Jamie Green (Audi) auf Platz zwei. Dritter wurde Pascal Wehrlein. 


„Ich hatte ein schlechtes Jahr in der DTM. Deshalb experimentieren wir hier ein bisschen mit meinem Auto. Ich war froh, dass es trocken war, weil die letzten beiden Wochenenden war es nass, so dass wir nicht am Setup arbeiten konnten. Ich habe die Session genossen, das Auto war gut“, sagte Green, der derzeit Letzter der Fahrerwertung ist.


Das derzeit in der Fahrerwertung führende Trio beendete das erste Freie Training auf den Plätzen fünf (René Rast), sechs (Gary Paffett) und acht (Paul Di Resta). Bester BMW-Pilot war Augusto Farfus als Zwölfter. Gaststarter Sébastien Ogier beendete den Tag auf Position 17. 


Das zweite Freie Training in Österreich beginnt am Samstagmorgen um 8:30 Uhr. Im ersten Qualifying geht es ab 10:35 Uhr um die besten Startplätze für das erste Rennen.

ADAC GT-Masters: Van der Linde-Brüder legen beim Finale vor

  • Audi-Piloten mit Bestzeit im ersten Training des ADAC GT Masters-Saisonfinales
  • Mercedes-AMG und Lamborghini auf den weiteren Positionen
  • 15 Fahrer mit Titelchancen beim letzten Saisonlauf
Kelvin u. Sheldon van der Linde mit Bestzeit am Freitag
Foto: Jens Hawrda
Starkes Statement im Titelkampf von den aktuellen Tabellendritten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) im ersten freien Training beim Finale in Hockenheim. Im Audi R8 setzten die Brüder im ersten freien Training die Bestzeit und lagen 0,254 Sekunden vor ihrem nächsten Verfolger. Die beiden Rennen des großen Finalwochenendes werden am Samstag (ab 14:30 Uhr) und Sonntag (ab 13:00 Uhr) von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen. 

Die Brüder van der Linde beherrschten von Anfang an die 50-minütige Sitzung. Kelvin van der Linde setzte mit 1.40,074 Minuten bereits früh die erste Bestmarke, die bis in die Schlussminuten Bestand hatte. Zwar verloren die Titelkandidaten kurz vor Ende der Session zwischenzeitlich noch einmal den Spitzenplatz, doch dann erzielte Sheldon van der Linde mit 1.39,471 Minuten die endgültige Bestzeit. "Ich hatte bereits zu Beginn mit alten Reifen einen sehr guten Run", so Kelvin van der Linde. "Zum Schluss haben wir unsere Qualifying-Abstimmung für morgen ausprobiert, da es wohl im Lauf des Tages zu regnen beginnen soll. Wir sind gut vorbereitet. Ein paar Kleinigkeiten gibt es noch zu tun, aber wir sind startklar für Samstag." 

0,254 Sekunden hinter den Audi-Fahrern fuhren Luca Stolz (23/Brachbach) und Sebastian Asch (32/Ammerbuch, beide Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) im Mercedes-AMG auf den zweiten Rang vor Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) im schnellsten Lamborghini Huracán GT3. Die Top Fünf komplettierten Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbek, beide Mann-Filter Team HTP) und Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport). 

Die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) kamen auf den 14. Rang, nachdem sie in den Tests am Donnerstag die Tagesbestzeit erzielt hatten. 

Fahrerwechsel bei AutoArenA Motorsport und im GRT Grasser Racing Team

Der achtmalige Rennsieger Dominik Baumann (25/A) gibt in Hockenheim sein Comeback im ADAC GT Masters. Der Österreicher pilotiert beim Finale neben Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) den Mercedes-AMG von AutoArenA Motorsport. Auch beim GRT Grasser Racing Team gibt es beim letzten Saisonlauf ein neues Gesicht: der Niederländer Carlo van Dam (32/NL) gibt als Teamkollege von Ezequiel Perez Companc (24/RA) seinen Einstand in der "Liga der Supersportwagen". "Der Deal war sehr kurzfristig", so der ehemalige deutsche und japanische Formel-3-Meister. "Ich bin am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring gefahren und dann zurück nach Asien geflogen, wo ich lebe. Nachdem ich den Anruf vom Team bekommen hatte, hatte ich nur drei Stunden, um noch einen Flug zurück nach Europa zu bekommen. In Hockenheim bin ich das letzte Mal 2007 in der Formel 3 gefahren."

Quartett der Titelkandidaten: Die Favoriten der ADAC TCR Germany

  • Vier Fahrer von vier Marken kämpfen noch um den Titel
  • Hyundai-Pilot Engstler reist als Führender nach Hockenheim
  • Top Drei trennen nur elf Punkte - 85 Punkte werden noch vergeben 

Furioses Finale auf dem Hockenheimring: Ein Fahrer-Quartett kämpft am Wochenende (21. bis 23. September) im bisher spannendsten Titelkampf in der ADAC TCR Germany noch um den Meistertitel. Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) reist mit nur fünf Zählern Vorsprung auf seine ärgsten Verfolger nach Baden-Württemberg. Neben dem Hyundai-Piloten rechnen sich auch Fahrer der Marken Opel, Audi und Honda noch sehr realistische Chancen auf den Titel aus. SPORT1 überträgt die beiden Rennen der ADAC TCR Germany am Samstag (ab 12.00 Uhr) und Sonntag (ab 14.50 Uhr) im TV, zudem sind sie online im Livestream auf SPORT1.de., adac.de/motorsport, auf Facebook sowie im YouTube-Kanal des ADAC zu sehen. Das sind die vier Titelkandidaten der ADAC TCR Germany:

Luca Engstler
Foto: Jens Hawrda

Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler), 349 Punkte:

Luca Engstler übernahm erst mit dem letzten Rennen auf dem Sachsenring die Führung der Fahrerwertung und doch reist er nun als großer Favorit an den Hockenheimring. Seit seinem Wechsel vom Volkswagen Golf GTI TCR in den Hyundai I30 N TCR vor dem Nürburgring ist der 18 Jahre alte Sohn von Teamchef Franz Engstler das Maß aller Dinge in der Tourenwagenserie des ADAC. Drei Rennen gewann er in Folge und feierte als einziger Pilot in dieser Saison zwei Siege an einem Rennwochenende. Als Schnellster im Qualifying sicherte sich der Rookie-Sieger der Vorsaison die Maximalpunktzahl von 85 Zählern in Hohenstein-Ernstthal. "Ich werde alles daran setzen und alles geben und dann sehen wir, was dabei herauskommt", sagte Engstler noch zögerlich: "Ich bin realistisch und weiß, wie schwer es wird. Aber natürlich ist man stolz, wenn man das Ding nach Hause fährt." 

Harald Proczyk
Foto: Jens Hawrda

Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International), 344 Punkte:


Nur fünf Punkte trennen den Österreicher Routinier vom Führenden Engstler. "Hari" Proczyk, Vizemeister in der Premierensaison der ADAC TCR Germany 2016, fuhr in diesem Jahr im Opel zu zwei Siegen, stand insgesamt fünfmal auf dem Podium. Der Teamchef von HP Racing International war bei jedem Rennen in den Punkten vertreten und führte die Fahrerwertung nach dem ersten Rennen auf dem Sachsenring noch an. Im vergangenen Jahr sorgte Proczyk in Hockenheim für den Sieg von Opel in der ADAC TCR Germany. Die Chance am Ende ganz oben zu stehen ist da. "Es ist schön, nach Hockenheim zu fahren und um die Meisterschaft zu kämpfen. Ich kann keine Rechenspiele machen, deswegen werde ich ähnlich vorgehen wie im Rennen davor: das Maximum rausholen!", sagte Proczyk.
Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One), 338 Punkte:

Elf Punkte Rückstand auf die Spitze hat Niels Langeveld vor dem Wochenende auf dem Hockenheimring. Der Niederländer startet in der zweiten Saison in der ADAC TCR Germany und kommt ebenfalls mit zwei Saisonsiegen nach Baden-Württemberg - auch auf seiner Heimstrecke in Zandvoort triumphierte der Audi-Pilot. Langeveld stand am häufigsten auf dem Podium: sechsmal fuhr er in der Saison bislang in die Top Drei und reiste noch als Spitzenreiter an den Sachsenring. Trotz eines enttäuschenden Wochenendes in Sachsen mit den Positionen sechs und fünf, gibt sich der Niederländer kämpferisch: "Ich glaube immer noch daran. Es wird wieder aufregend."
Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen), 287 Punkte:

Wenn es auch nur noch Außenseiterchancen sind, so kann der Meister am Ende der Saison trotzdem Mike Halder heißen. Zwar ist der Rückstand auf 62 Punkte angewachsen, doch mit noch 85 zu vergebenden Punkten ist rechnerisch noch alles möglich. Und dass der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport seinen Honda zu Höchstleistungen treiben kann, stellte er in der Saison der ADAC TCR Germany bislang mehrmals unter Beweis: Dreimal fuhr Halder im Qualifying die schnellste Runde - am häufigsten von allen Fahrern - zweimal fuhr er sogar als Erster über die Ziellinie. Man sollte den jungen Schwaben also nicht unterschätzen.

Spannung pur: Zahlen und Fakten zum Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim

  • 15 Fahrer von sechs Marken haben Meisterschaftschancen
  • Porsche-Piloten Robert Renauer und Mathieu Jaminet sind Tabellenführer
  • Vier Titel werden beim Finale noch vergeben 
Foto: Jens Hawrda

Der Countdown läuft: Nur noch wenige Tage bis zur spannendsten Meisterschaftsentscheidung in der Geschichte des ADAC GT Masters. Beim Saisonfinale in Hockenheim am kommenden Wochenende (21.-23. September) liefern sich noch 15 Fahrer mit Supersportwagen von sechs Marken einen echten Titelthriller. Bei 50 noch zu vergebenden Punkten sind die Top Vier der Gesamtwertung gerade einmal durch 17 Punkte getrennt. Die beiden Rennen des großen Finalwochenendes werden am Samstag (ab 14:30 Uhr) und Sonntag (ab 13:00 Uhr) von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen. 

Favoritenstellung: Das Punktepolster der Tabellenführer und Porsche-Piloten Robert Renauer und Mathieu Jaminet auf ihre engsten Verfolger, die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer und Maximilian Götz, beträgt gerade einmal vier Zähler. Das Audi-Duo Sheldon und Kelvin van der Linde liegt als Tabellendritter nur 13 Punkte hinter der Spitze, die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz 17 Zähler 

Vielfalt: In Hockenheim haben noch Fahrer von Audi, BMW, Corvette, Mercedes-AMG, Lamborghini und Porsche Chancen auf den Meisterschaftsgewinn 

Dramatik: Bisher ist die Titelentscheidung im ADAC GT Masters immer erst am letzten Rennwochenende gefallen. Das Finale wird zum achten Mal in Folge in Hockenheim ausgetragen. In den vergangenen Jahren wurde der Titel zwei Mal bereits am Samstag entschieden, fünf Mal fiel die Entscheidung erst im Finalrennen am Sonntag 

Erfolgsfamilie: Sheldon und Kelvin van der Linde können sich beim Finale als erstes Brüderpaar überhaupt den Titel in der "Liga der Supersportwagen" sichern. Sheldon van der Linde führt zudem in der Pirelli-Junior-Wertung 

Erfahrungsvorsprung: Von den 15 Titelkandidaten haben drei Piloten die Meisterschaft schon einmal gewonnen: Maximilian Götz (2012), Daniel Keilwitz (2013) und Kelvin van der Linde (2014) 

Ausgeglichen: Das ADAC GT Masters präsentiert sich 2018 extrem ausgeglichen. In den bisherigen zwölf Rennen gab es elf verschiedene Siegerpaarungen von fünf Marken. Mit insgesamt 22 verschiedenen Piloten, die mindestens ein Rennen gewonnen haben, wurde der Rekord von 2015 eingestellt. Damals gab es jedoch mit acht Läufen zwei Rennen mehr als in dieser Saison 

Dutzendfach: Noch mehr Vielfalt gibt es bei den Pole-Positions und schnellsten Rennrunden. In jedem Qualifying gab es einen anderen Pole-Setter und auch bei den schnellsten Rennrunden gab es zwölf verschiedene Piloten, die diese aufstellten 

Als einzige Fahrerpaarung haben Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz in dieser Saison bisher zwei Rennen gewonnen. Dank ihres Doppelschlags auf dem Red Bull Ring haben sie auch die meisten Führungsrunden (66) 

Routine: Daniel Keilwitz reist zum vierten Mal seit 2012 mit intakten Titelchancen zum Saisonfinale. Dazu verhalf der Champion von 2013 im vergangenen Jahr Teamkollege Jules Gounon zum Titel und belohnte sich selbst mit der Vizemeisterschaft 

Titelquartett: Neben der Fahrer-Wertung fallen in Hockenheim auch die Entscheidungen im Team-Klassement sowie der Pirelli-Junior-Wertung und der Pirelli-Trophy-Wertung 

Chancenreich: Sollte der Punktevorsprung nach dem Samtagsrennen 25 oder mehr betragen, kann sich das Mann-Filter Team HTP bereits vor dem zweiten Durchgang vorzeitig den Teamtitel sichern 

Eidgenosse: Audi-Pilot Remo Lips kann in Hockenheim zum dritten Mal in Folge die Pirelli-Trophy-Wertung für Nichtprofis gewinnen. Der einzige verbliebene Titelrivale ist Porsche-Fahrer Jan-Erik Slooten 

Bestwert: Fünf Mal hat Audi bereits in Hockenheim gewonnen - so oft wie kein anderer Hersteller im ADAC GT Masters 

Siegertypen: Keiner stand in Hockenheim so oft ganz oben auf dem Podest wie Titelkandidat Daniel Keilwitz und Dominik Schwager. Beide triumphierten jeweils drei Mal 

Frauenpower: Beide Fahrerinnen im aktuellen ADAC GT Masters-Feld haben bereits in Hockenheim gewonnen: Claudia Hürtgen siegte 2012, Rahel Frey 2015 

Abwechslungsreich: Mit Audi, BMW, BMW Alpina, Corvette, Ferrari, Ford, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche siegten bereits neun verschiedene Marken in Hockenheim 

Lokalmatadore: Mit AutoArenA Motorsport, Callaway Competition, RWT Racing und Team Rosberg haben mehrere Rennställe ihren Teamsitz weniger als 100 Kilometer von Hockenheim entfernt 

Langstrecke: Mit 4,574 Kilometern ist keine andere Strecke im Kalender des ADAC GT Masters so lang wie die Rennstrecke in Baden-Württemberg. In der Parabolika werden die höchsten Topspeeds der Saison gemessen 

Generalprobe: Die Teams und Fahrer des ADAC GT Masters stimmen sich bereits am Donnerstag mit drei Testsitzungen über insgesamt vier Stunden auf das Wochenende in Hockenheim ein