Freitag, 16. Februar 2018

Mercedes bereitet sich im Fitness Camp auf DTM-Saison vor

Bevor die sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Piloten wieder in ihre Autos steigen dürfen, schwitzten sie bei der alljährlichen Fitnesswoche in La Manga

 
  • Start der Saisonvorbereitung beim Fitness Camp im spanischen La Manga vom 12.-16. Februar 2018
  • Umfangreiches Trainingsprogramm mit Einzelsportarten, Mannschaftstraining und Teambuilding
  • Pascal Wehrlein: „Es hat mega viel Spaß gemacht und ich bin von allen wieder super aufgenommen worden“
  • Ulrich Fritz: „Der Teamgeist ist vor dem Start in unsere letzte DTM-Saison besonders ausgeprägt“
Foto: Mercedes-Motorsport
Die neue DTM-Saison kann kommen: Vom 12.-16. Februar bereiteten sich die sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer bei der traditionellen Fitnesswoche im spanischen La Manga auf die bevorstehenden Aufgaben in der DTM-Jubiläumssaison vor. Ein besonderer Anlass für die Fahrer und das Team, denn vor exakt 30 Jahren startete die Marke mit dem Stern in ihre erste DTM-Saison mit einer Werksmannschaft.
 
„Es war eine gute Woche mit harten Trainingseinheiten“, fasste Team-Captain Gary Paffett zusammen. „Es war schön, viele Mannschaftssportarten auszuüben, um das Team noch näher zusammenzubringen und die Zusammenarbeit unter den Fahrern weiter zu verbessern. Schließlich haben wir uns über den Winter nicht so oft gesehen.“ Für Gary stellt die traditionelle Fitnesswoche in La Manga eine Art inoffiziellen Saisonstart dar. „Es war auch schön, dass einige Ingenieure und das Strategieteam hier waren, obwohl wir sie beim Laufen richtig abgehängt haben. Aber es ist super, dass sie sich so reinhängen und wir hatten alle zusammen eine schöne Zeit.“
 
Ein wichtiger Programmpunkt in dieser Woche war natürlich die sportliche Betätigung. Dabei reichte die Palette von Mountain Bike über Tennis und Fußball bis zu Pilates, Martial Arts und Stand-Up Paddeling. Komplettiert wurde der Zeitplan durch die obligatorischen medizinischen Checks sowie Besprechungen für die anstehende DTM-Saison. Aber auch Gemeinschaftsaktionen wie gemeinsame Abendessen oder ein Filmabend sorgten dafür, den ohnehin schon sehr guten Teamzusammenhalt weiter zu stärken.
Foto: Mercedes-Motorsport
„Die Gruppe ist harmonisch“, bestätigte Lucas Auer. „Mein Highlight war das Stand-Up Paddeling im Meer. Das war unglaublich schwierig und die beste Trainingseinheit. Alles war cool und wir hatten schönes Wetter in Spanien, besser geht’s nicht.“ So sieht es auch Daniel Juncadella, der das Trainingslager in seiner Heimat sichtlich genossen hat. „Es war super, wieder hier in La Manga dabei zu sein“, betonte Daniel. „Es ist einfach ein toller Ort, um zu trainieren.“
 
Auch Paul Di Resta gefiel der gemeinsame Startschuss für die letzte DTM-Saison von Mercedes-AMG Motorsport. „Es war klasse, den Körper zu mobilisieren und die Muskeln nach der Winterpause aufzuwecken“, so Paul. „Das Hauptaugenmerk lag auf dem Teamwork, aber jetzt folgt der Teil, für den unser Herz am meisten schlägt – wenn wir wieder am Lenkrad sitzen. Darauf freue ich mich am meisten.“
 
Mit dieser Vorfreude ist Paul natürlich nicht allein. Auch Edoardo Mortara ist nach seinem zweiten Fitnesscamp mit dem Team in La Manga bereit für die anstehende Saison. „Ich liebe die Fitnesswoche“, sagte er. „Wir hatten sehr viel Spaß beim Mountainbiking, Fußball spielen und Stand-Up Paddeling. Auch das Wetter war richtig gut, nicht zu heiß und nicht zu kalt.“
 
Pascal Wehrlein kehrt in dieser Saison nach zwei Jahren in der Formel 1 in die DTM zurück. In La Manga hatte er zum ersten Mal seit der Bekanntgabe seines Comebacks die Gelegenheit, seine Teamkollegen zu treffen. „Es hat mega viel Spaß gemacht und ich bin von allen wieder super aufgenommen worden“, sagte Pascal, der besonderen Gefallen am Stand-Up Paddeling fand. „Obwohl das Wasser mit nur zehn Grad ein bisschen kalt war für diese Jahreszeit“, fügte er mit einem Lächeln hinzu. „Es war auch gut, dass einige Ingenieure hier waren und wir das Vorgehen für die anstehende Saison besprechen konnten. Denn wir haben alle das gleiche Ziel: Wir wollen eine sehr gute Saison abliefern und diese Woche stellt einen guten Anfang dafür dar.“
 
Dem konnte sich Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef Ulrich Fritz nur anschließen: „Das Fitnesscamp in La Manga ist für uns alle in den vergangenen Jahren zu einer liebgewonnenen Tradition geworden“, sagte er. „Natürlich steht dabei die körperliche Vorbereitung auf eine anstrengende Saison im Vordergrund, aber auch der Zusammenhalt innerhalb des Teams wird durch die gemeinsame Zeit in Spanien gestärkt. Das hat sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt. Unsere beiden Rückkehrer Dani und Pascal fanden sich auf Anhieb wieder in der Gruppe zurecht und der Teamgeist ist vor dem Start in unsere letzte DTM-Saison besonders ausgeprägt. Jetzt ist es an der Zeit, mit den ersten Testfahrten die nächste Stufe in unserer Saisonvorbereitung anzugehen.“

Donnerstag, 15. Februar 2018

DTM: Interview mit Audi-Pilot Robin Frijns

Robin Frijns: „Ich habe schon lange von der DTM geträumt“

  • Niederländer startet 2018 als Rookie in der DTM
  • Große Vorfreude auf sein Heimrennen in Zandvoort
  • Startnummer vier als bisherige Glückszahl auf seinem Audi RS 5 DTM
Robin Frijns
Foto: Audi-Motorsport
Robin Frijns ist vor Kurzem zum Audi-Werksfahrer in der DTM aufstiegen. Für den Niederländer ging damit ein Traum in Erfüllung, der 2015 im GT-Programm von Audi Sport seinen Anfang nahm. Im Interview blickt der 26-Jährige zurück auf seine bisherige Motorsportlaufbahn und verrät seine Ziele für seine Rookie-Saison in der DTM.
 
Zuallererst: Können Sie uns verraten, wie man Ihren Namen richtig ausspricht?

Frijns: „Auf Niederländisch wird mein Name „Freijns“ ausgesprochen, mit einem langen „e“. Im Englischen sagt man hingegen meistens „Frins“ mit einem kurzen „i“. Für mich persönlich macht es aber keinen Unterschied. Solange ich es merke, wenn ich angesprochen werde, ist beides für mich vollkommen in Ordnung.“
 
Wie viele andere Rennfahrer starteten auch Sie Ihre Motorsportlaufbahn mit Kartfahren. Ist es aus Ihrer Sicht ein guter Einstieg in den Rennsport?

„Für mich persönlich war es auf jeden Fall ein guter Start für meine Motorsportkarriere. Im Kartsport habe ich zum einen die Fertigkeiten des Rennfahrens erlernt und habe mich zum anderen bereits mit den technischen Dingen des Sports auseinandergesetzt. Ich habe damals schon am Kart und am Chassis getüftelt, um das Setup zu verbessern. Man fährt eben nicht nur Rennen, sondern erhält Einblicke in alle Aspekte des Motorsports.“
 
Sie waren im Formelsport aktiv, ehe Ihre GT-Karriere mit Audi Sport customer racing begann. Wie blicken Sie auf die Zeit zurück?

„Ich hatte drei sehr erfolgreiche Jahre im Formelsport, in denen ich mich gegen bedeutende Namen durchsetzen und jeweils die Meisterschaft gewinnen konnte. In den beiden Folgejahren hatte ich als Formel-1-Testfahrer nur noch wenig Gelegenheit, selbst Rennen zu bestreiten. Insofern war es für mich eine großartige Möglichkeit, mit Audi den Weg in den GT-Sport gehen zu können und endlich wieder Rennen zu fahren. Heute bin ich mehr als froh, die Chance damals ergriffen zu haben. Zusammen konnten wir viele Erfolge feiern.“
 
Beim Young Driver Test 2013 haben Sie das erste Mal in einem Audi RS 5 DTM Platz genommen. Fünf Jahre später sind sie selbst Audi-Werksfahrer und gehören zum DTM-Kader. Wie haben Sie reagiert, als Sie es erfuhren?

„Ich habe schon lange von der DTM geträumt. Die Serie hat eine so lange Tradition und steht für spannendes Racing – genau das, was ich mag. Als ich erfuhr, dass ich zum DTM-Kader von Audi gehören werde, war ich überglücklich und baff zugleich. Dementsprechend kann ich mein erstes DTM-Rennwochenende kaum noch erwarten.“
 
Während Ihrer Zeit im Formelsport konnten Sie zweimal als Rookie Titel gewinnen. Was sind Ihre Ziele für Ihre erste DTM-Saison?

„René Rast hat im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen, dass es auch hier möglich ist. Aber ich bleibe da ganz realistisch. Schließlich stehe ich Fahrern gegenüber, die seit Jahren – wenn nicht gar Jahrzehnten – in der DTM aktiv sind. Mein vornehmliches Ziel wird sein, mich möglichst schnell an das Umfeld und an das Auto zu gewöhnen. Und ich möchte einfach Spaß haben, denn das ist bei mir die Voraussetzung, um in den Rennen auch schnell zu sein. Wenn am Ende Podiumsplätze oder sogar Siege dabei rumkommen – umso besser.“
 
Sie haben Ihre Startnummer für die DTM-Saison 2018 bereits ausgesucht. Gibt es einen bestimmten Grund, warum Sie diese Zahl gewählt haben?

„Das stimmt, ich habe mich für die Startnummer vier auf meinem Audi RS 5 DTM entschieden. Die Zahl hat mich während meiner erfolgreichen Jahre im Formelsport begleitet und mir viel Glück gebracht. Und das wird sie hoffentlich auch weiterhin tun.“
 
Freuen Sie sich schon auf das Rennwochenende in den Niederlanden vor heimischem Publikum, wenn die DTM im Juli in Zandvoort zu Gast ist?

„Auf jeden Fall! Vergangene Saison habe ich mir das Sonntagsrennen in Zandvoort vor Ort angeschaut und war sehr beeindruckt. Es waren wirklich viele Zuschauer da. Ich hoffe all die Fans in diesem Jahr wiederzusehen. Als einziger Niederländer im DTM-Feld freue ich mich natürlich schon riesig auf das Event und die Unterstützung durch meine Landsleute.“
 
Während Ihrer Zeit im GT-Sport haben Sie sich zumeist ein Cockpit mit Ihren Teamkollegen geteilt und haben bei vielen Rennen Erfolge gefeiert. In Macau waren Sie sehr erfolgreich allein unterwegs und jetzt in der DTM werden Sie wieder allein im Auto sitzen. In der DTM werden Sie wieder allein hinter dem Lenkrad Platz nehmen. Was bevorzugen Sie?

„Ich persönlich ziehe es vor, ein Rennauto für mich allein zu haben. Gemeinsam mit dem Team kann ich somit Schritt für Schritt das Setup an meinen Fahrstil anpassen. Ein Cockpit mit Teamkollegen zu teilen macht natürlich auch großen Spaß. Aber du gehst dabei immer Kompromisse ein. Das ist auch ein Grund, warum ich mich auf die DTM freue. Als Fahrer hat man da eben das Privileg, sein eigenes Auto zu haben und individuelle Abstimmungen vornehmen zu können.“
 
Was war für Sie persönlich der bedeutendste Moment, seit Sie mit Audi Rennen bestreiten?

„Mein bisheriges Highlight war der Titelgewinn im Blancpain GT Series Sprint Cup im vergangenen Jahr, zusammen mit Stuart Leonard im Audi R8 LMS des Belgian Audi Club Team WRT. Vor dem finalen Rennwochenende lagen wir nicht so aussichtsreich wie manch andere Teams. Ich konnte mich in meinem Stint dann immer weiter nach vorn kämpfen. Wir haben das Rennen gewonnen und dadurch auch den Titel geholt. In der Art und Weise war es schon etwas ganz Besonderes.“
 
Welche Langzeitziele versuchen Sie in Zukunft noch zu erreichen?

„Zunächst liegt mein Fokus auf der DTM. Grundsätzlich ist meine Herangehensweise eigentlich immer die gleiche. Egal in welchem Rennen oder in welcher Serie ich an den Start gehe, ich möchte immer wettbewerbsfähig sein und nach Möglichkeit mit um den Sieg kämpfen. Ich freue mich sehr auf meine erste DTM-Saison, in der ich hoffentlich gute Platzierungen einfahren werde – für mich persönlich und für Audi.“

Mittwoch, 14. Februar 2018

DTM: Drei Fragen an Gary Paffett

Gary Paffett: „Wir werden in dieser Saison einen anderen Pascal sehen als Ende 2015“
Garry Paffet
Foto: Jens Hawrda
Gary, der Startschuss für die neue Saison ist gefallen und Du bist gerade mit dem gesamten Team im Fitness-Camp in La Manga. Wie sehr freust Du dich auf die kommenden Wochen bis zum Saisonstart?
 
Gary Paffett: Ich bin sehr gespannt darauf. Die Fitnesswoche stellt immer eine Art Startschuss für uns Fahrer dar; damit beginnt die Saison. Wir treffen uns alle, nicht nur die Fahrer, auch die Ingenieure und anderen Teammitglieder und planen gemeinsam die Saison. Wir sehen uns an, wie die Entwicklung über den Winter verlaufen ist und was wir von der anstehenden Saison erwarten. Es ist harte Arbeit, aber auch eine schöne Woche. Kurz darauf beginnen die Testfahrten und dadurch ist es für uns eine Art inoffizieller Saisonbeginn.
 
Mit Dani und Pascal ist die Mannschaft für die Saison nun komplett. Wie schätzt Du unseren Fahrerkader im Vergleich zu Audi und BMW ein?
 
Gary Paffett: Ich denke, Mercedes hatte schon in den letzten Jahren den besten Fahrerkader im Feld und das ist in diesem Jahr nicht anders. Natürlich war Rob (Wickens) sehr erfolgreich in der DTM und sein Abgang ist ein großer Verlust für uns. Er war in den vergangenen Jahren wirklich stark unterwegs und wir werden ihn im Team sehr vermissen. Aber wir haben auch zwei starke Neuzugänge: Pascal ist ein ehemaliger Meister, der zwei Jahre in der Formel 1 gefahren ist und ganz sicher eine Menge Talent besitzt. Er ist ganz klar eine Verstärkung und bringt jede Menge Speed mit ins Team. Dani war als Ersatzfahrer im letzten Jahr weiterhin Teil des Teams. Zudem spielte er eine große Rolle bei der Entwicklung der Reifen, die wir im Moment verwenden. Beide sind unglaublich talentierte Jungs, die zu uns zurückkehren. Allerdings müssen beide auch wieder einiges lernen, denn sie sind die Autos im letzten Jahr nicht mit den kalten Reifen gefahren. Aber beide haben viel DTM-Erfahrung. Es ist schwierig, zu sagen, ob unser Fahrerkader durch die Zu- und Abgänge stärker oder schwächer geworden ist. Aber ich bin weiter davon überzeugt, dass wir die stärkste Fahrermannschaft im Feld haben.
 
Die Reaktionen der Fans in Social Media fielen mit Blick auf Pascals Comeback sehr stark aus. Was sagst Du dazu?
 
Gary Paffett: Ich kenne Pascal von seinem DTM-Einstieg bis zu seinem Titelgewinn und blieb auch in den vergangenen Jahren mit ihm in Kontakt, da er weiterhin Teil der Mercedes-Familie war - und er ist in der Formel 1 viel reifer geworden. Er war noch sehr jung, als er die Meisterschaft in der DTM gewonnen hat und es lastete sehr viel Druck auf seinen Schultern. Es gab auch einige Zwischenfälle, die ihm nicht geholfen haben. Aber er hat ja selbst gesagt, dass er sich in den vergangenen beiden Jahren sehr verändert hat und ich glaube, dass er jetzt eine komplettere Persönlichkeit und ein kompletterer Fahrer ist als zur Zeit seines Titelgewinns. Ich denke, die Leute werden in dieser Saison einen anderen Pascal sehen als Ende 2015.

Frank Stippler und Filip Salaquarda starten für Neuzugang Team ISR

  • Rennstall aus Tschechien debütiert im ADAC GT Masters
  • Team ISR bringt einen Audi R8 LMS an den Start
Frank Stippler startet 2018 im Audi R8 für das Team ISR
Foto: ADAC-Motorsport
Mit dem Team ISR gibt in diesem Jahr ein weiterer Rennstall sein Debüt im ADAC GT Masters. Als Fahrer eines Audi R8 LMS verpflichtete die Mannschaft Frank Stippler (42/Bad Münstereifel) und Filip Salaquarda (34/CZ). Die „Liga der Supersportwagen“ hat vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 im Fernsehen übertragen.
 
Das Team ISR wurde 1993 von Igor Salaquarda gegründet. Nach Erfolgen im Formelsport – unter anderem mit den späteren Formel-1-Piloten Daniel Ricciardo und Alex Rossi sowie dem diesjährigen Williams-Rookie Sergey Sirotkin – wechselten die Tschechen 2014 in den GT-Sport. Nun gibt ISR mit einem Audi R8 LMS seinen Einstand im ADAC GT Masters.
 
Als Fahrer treten für das Team aus der Nähe von Prag der Audi-Sport-Pilot Frank Stippler sowie Filip Salaquarda, der Sohn des Teamchefs, an. Beide pilotierten in den vergangenen Jahren bereits den Audi R8 LMS – oft sogar als Teamkollegen. Stippler, 2012 Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens auf dem Nürburgring, debütierte 2008 im ADAC GT Masters und holte bisher einen Sieg, Teamkollege Salaquarda bestritt 2017 seine erste Saison in der Serie.
 
„Es ist sehr aufregend für unser Team, 2018 im ADAC GT Masters anzutreten“, so Teamchef Igor Salaquarda. „Mit dem Audi R8 LMS haben wir ein außergewöhnliches Auto und unser Pilotenduo ist sehr erfahren. Die neuen Strecken und die starken Gegner sind eine Herausforderung, aber wir sind sehr motiviert, jede Gelegenheit für ein gutes Ergebnis zu nutzen. Wir wollen ab dem ersten Rennen vorn dabei sein.“
 
Das Team ISR ist neben AutoArena Motorsport, EFP by TECE, Honda Racing und TEAM RING POLICE eines von fünf neuen Teams im ADAC GT Masters.

Dienstag, 13. Februar 2018

YACO Racing erneut mit Rahel Frey und Philip Geipel

  • Team im fünften Jahr mit gleicher Fahrerpaarung
  • Audi R8 LMS bleibt Einsatzfahrzeug
Philip Geipel und Rahel Frey starten auch 2018 für YACO Racing
Foto: ADAC-Motorsport
YACO Racing setzt auch 2018 im ADAC GT Masters auf das Fahrerduo Rahel Frey (31/CH) und Philip Geipel (31/Rosenbach/Vogtland). Mit dem Audi R8 LMS herrscht beim Rennstall aus Plauen auch beim Einsatzfahrzeug Beständigkeit. Die „Liga der Supersportwagen“ startet vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 im Fernsehen übertragen.
 
„Aller guten Dinge sind fünf“ heißt in dieser Saison das Motto bei YACO Racing. Mit Rahel Frey und Philip Geipel vertraut das Team im fünften Jahr hintereinander im ADAC GT Masters auf das Fahrerduo, das im Audi bereits zwei Siege eingefahren hat. „Wir setzen auf Kontinuität“, so Teamchef Uwe Geipel. „Rahel und Philip verstehen sich menschlich sehr gut. Zudem ist Rahel eine sehr umsichtige Fahrerin. Sie weiß, dass wir ein kleines Budget haben, und macht nicht unnötig das Auto kaputt. Sie muss nichts mehr beweisen. Neben den Fahrern und beim Fahrzeug herrscht bei uns auch im Team Kontinuität. Auch unsere Mechaniker sind schon viele Jahre bei uns.“
 
Uwe Geipel ist nach einem schwierigen Jahr 2017 zuversichtlich für die bevorstehende Saison: „Wir hoffen, uns bei dem riesigen Starterfeld gut zu verkaufen und durch geschickte Taktik gute Ergebnisse einzufahren. Wir haben 2017 die ganze Saison über mit unerklärlichen Problemen gekämpft. Erst vor dem Saisonfinale in Hockenheim haben wir festgestellt, dass unser Chassis nach einem Schlag durch einen Kerb in Oschersleben im nicht sichtbaren Bereich leicht beschädigt war. Deshalb haben Änderungen an der Abstimmung oft keine Auswirkungen gehabt. Das Problem haben wir jetzt abgestellt – was uns optimistisch stimmt. Das diesjährige Starterfeld des ADAC GT Masters toppt noch mal das schon hohe Niveau der Vorjahre. Es wird sicher sehr spannend.“
 
Parallel zum ADAC GT Masters startet YACO Racing 2018 erstmals in der ADAC TCR Germany. „Wir setzen dort einen Audi RS 3 LMS für Simon Reicher ein“, so Geipel. „Unser Plan ist ganz klar, Simon in diesem Jahr aufzubauen, um ihn dann 2019 im GT3-Auto einzusetzen.“