Dienstag, 6. Februar 2018

René Rast siegt im Nationencup beim Race of Champions

Timo Bernhard (l.) und Renè Rast siegen beim ROC
Foto: Audi-Motorsport
DTM-Champion René Rast sorgt weiter für Furore: Der Audi-Werksfahrer gewann am Freitag in Riad gemeinsam mit Timo Bernhard für Deutschland den Nationencup beim Race of Champions – und das genau wie in der DTM als Rookie. Im Gruppenwettbewerb setzten sich das Team Deutschland gegen Latein Amerika, Mexiko und die USA durch. Nach ihrem Halbfinalsieg gegen Saudi-Arabien waren Rast und Bernhard auch im Finale gegen Latein Amerika nicht zu schlagen, wobei der DTM-Champion beim 2:1-Erfolg beide Siege des deutschen Teams gegen Juan Pablo Montoya und Helio Castroneves beisteuerte. „Es ist ein tolles Gefühl, den Nationencup gewonnen zu haben“, sagt René Rast. „Aber Timo und ich hatten auch viel Spaß.“ Für Deutschland war es bereits der achte Sieg beim Nationencup. Sechsmal haben Michael Schumacher und Sebastian Vettel für Deutschland gewonnen, 2017 Sebastian Vettel als Einzelkämpfer. Am Samstag steht in Riad der Einzelwettbewerb auf dem Programm, bei dem René Rast ebenfalls antritt.

Sonntag, 4. Februar 2018

FIA Formel-E: Doppelte Enttäuschung für Audi in Chile

  • Team Audi Sport ABT Schaeffler bei Formel-E-Premiere in Santiago ohne Punkte
  • Beide Piloten vorzeitig ausgeschieden
  • Nächster E-Prix am 3. März in Mexico City
Daniel Abt, Audi e-tron FE04 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler)
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Die Elektro-Rennserie Formel E feierte in Santiago de Chile zum Auftakt ihrer Lateinamerika-Tournee eine spektakuläre Premiere, die für das Team Audi Sport ABT Schaeffler jedoch mit einer doppelten Enttäuschung endete: Daniel Abt und Lucas di Grassi schieden beide vorzeitig aus.

Titelverteidiger Lucas di Grassi kämpfte sich in der ersten Rennhälfte vom 13. Startplatz bis auf Position sechs nach vorn. Unmittelbar nach dem Autotausch bei Halbzeit musste der Brasilianer seinen zweiten Audi e-tron FE04 jedoch mit Leistungsverlust an der Box abstellen.

Sein von Startplatz neun ins Rennen gegangener Teamkollege Daniel Abt wurde kurz nach dem Start von Nick Heidfeld am Hinterrad getroffen. Dabei wurde die Hinterradaufhängung seines Audi e-tron FE04 beschädigt. Abt musste nach nur sieben Runden auf sein zweites Auto wechseln und gab dann vorzeitig auf, weil die Energie aufgrund des extrem frühen Boxenstopps nicht bis zum Rennende gereicht hätte.

„Ich bin schon lange im Motorsport: Manchmal läuft alles wie am Schnürchen, manchmal geht alles schief, was schiefgehen kann – Letzteres ist derzeit bei uns der Fall“, sagte Teamchef Allan McNish nach dem Rennen. „Es ist extrem enttäuschend, zwei Ausfälle aus unterschiedlichen Gründen zu verbuchen. Aber wir wissen, dass das im Motorsport manchmal so ist. Daniel wurde in der ersten Runde unglücklich getroffen. Lucas fuhr ein starkes Rennen und hatte nach dem Boxenstopp plötzlich keine Leistung mehr. Den Grund dafür kennen wir noch nicht.“

Der nächste E-Prix findet am 3. März in Mexico City statt. Dort siegte Lucas di Grassi im vergangenen Jahr nach einer spektakulären Aufholjagd.

Freitag, 2. Februar 2018

Start für die IDM 2018 offiziell

Nun ist es offiziell. Die Internationale Deutsche Meisterschaft für Motorräder (IDM) fährt 2018 in die nächste Runde. Alle Partner haben ihre Verträge unterschrieben.
Auch 2018 wird die IDM an den Start gehen
Foto: Jens Hawrda
Der neuen IDM-Saison steht nichts mehr im Wege. Alle Partner haben sich geeinigt. Zwischen der Arbeitsgruppe Motorsport des Industrieverbande Motorrad e.V. sowie der  Wirtschaftsdienst GmbH des Deutschen Motorsportbundes e.V. wurden Kooperationen mit dem neuen Promoter der IDM geschlossen. Diese Funktion übernimmt erstmals die Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, die dafür das hauseigene Motorrad action Team in Position bringt. „Wir wollen gemeinsam mit den Partnern ein gesundes Fundament für die IDM finden. Ohne Kontinuität ist das nicht möglich.  Man hätte die Serie nicht für ein Jahr aussetzen und danach einfach neu beginnen können.“ Das Promoter-Team hat nicht nur die Austragung der einzelnen Veranstaltungen im Visier, sondern auch die Zuschauer. Besonders bei der Vermarktung wird Gas gegeben. Die Motorradmarken und der DMSB haben ihre volle Unterstützung zugesagt.  

Sechs Hersteller beteiligen sich an der höchsten Serie im deutschen Motorrad-Straßenrennsport: BMW, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki und Yamaha. Unabhängig von den Vertragsunterzeichnungen ist IDM im Hintergrund schon längst am Rollen. Die ersten Teams haben sich fest aufgestellt und in allen Klassen sind Fahrer mit Rang und Namen vertreten. Die IDM hält, was ihr Name verspricht: Sie bleibt international.

Gefahren wird in den offiziellen Prädikatsklassen IDM Superbike 1000, IDM Supersport 600, IDM Supersport 300 und IDM Sidecar. Dazu kommt eine Klasse Superstock 600, die für Fahrer mit BLizenz geöffnet ist und den Status eines Cups hat. Umrahmt wird das Programm vom Suzuki GSX-R 1000 Cup, dem markenoffenen Twin-Cup und endlich kommen die Fans auch in den Genuss des neu aufgestellten BMW Boxer-Cup 2.0, der vor einem Jahr erstmals präsentiert wurde. Die Nachwuchsserie ADAC Junior Cup powered by KTM hat einen Gastauftritt angemeldet. 

Die IDM wird sich gewohnt zuschauerfreundlich zeigen mit Preisen ab 19,00 Euro für den Samstag und 35,00 Euro für ein komplettes Wochenende inklusive Fahrerlagezutritt, Autogrammstunden, Pit-Walk, Gewinnspielen und öffentlichen Pressekonferenzen nach den Rennen. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt frei. So nah wie bei der IDM kommen die Fans ihren Idolen sonst nie.

IDM-Termine 2018:

27. bis 29. April 2018: Oschersleben
07. bis 10. Juni 2018: Speedweek Oschersleben (Superbike 1000)
06. bis 08. Juli 2018: Zolder (Belgien)
27. bis 29. Juli 2018: Schleiz
24. bis 26. August 2018: Lausitzring
07. bis 09. September 2018: Assen (Niederlande)
28. bis 30. September 2018: Hockenheim

Formel-E: Inverterwechsel bei Lucas di Grassi

Lucas Di Grassi wird zehn Plätze zurückversetzt
Foto: Audi-Motorsport/Michael Kunkel
Audi-Pilot Lucas di Grassi wird in der Startaufstellung des Formel-E-Rennens in Santiago de Chile am Samstag um zehn Plätze zurückversetzt. „Wir sind den Problemen, die wir in Marrakesch hatten, auf den Grund gegangen“, sagt Teamchef Allan McNish. „Wir haben das Problem auf unserem Prüfstand reproduziert. Da es sich aber um eine Komponente handelt, die von der FIA versiegelt ist, konnten wir das Problem nicht ohne eine Strafe heben.“

Dienstag, 30. Januar 2018

Neues Team EFP by TECE startet mit zwei Audi R8 LMS

  • Neuer Rennstall debütiert 2018 im ADAC GT Masters
  • Elia Erhart/Pierre Kaffer und Dries Vanthoor/Florian Spengler als Fahrercrews
EFP by TECE als neues Team ab 2018 im ADAC GT-Masters
Foto: ADAC-Motorsport
Neuzugang im ADAC GT Masters: Mit dem Team EFP by TECE tritt in dieser Saison eine neue Mannschaft mit zwei Audi R8 LMS in der Serie an. Die beiden Audi des Rennstalls werden von Elia Erhart (29/Röttenbach) und Pierre Kaffer (41/Salenstein) sowie Dries Vanthoor (19/B) und Florian Spengler (30/Schaffhausen) pilotiert. Saisonstart des ADAC GT Masters ist vom 13. bis 15. April in der Motorsport Arena Oschersleben, SPORT1 zeigt alle Rennen live und in voller Länge.
 
"Ich freue mich schon riesig auf die neue Saison und das tolle Paket, das wir in der Winterpause schnüren konnten. Das Projekt habe ich Ende des vergangenen Jahres gemeinsam mit meinem Rennfahrerkollegen Florian Spengler ausgearbeitet und ins Leben gerufen", erklärt Elia Erhart. "Wir werden künftig mit dem Team EFP by TECE zwei neue Audi R8 LMS im ADAC GT Masters einsetzen und uns fahrerisch auf die beiden Autos verteilen". Erhart pilotiert ein Fahrzeug mit Audi-Sport-Pilot Pierre Kaffer, im zweiten Audi R8 LMS bekommt Florian Spengler Unterstützung von Dries Vanthoor. Der Belgier gehört ebenfalls zum Fahrerkader von Audi Sport customer racing und tritt erstmals im ADAC GT Masters an.
 
Für den technischen Support der beiden Fahrzeuge wurde die Holzer Firmengruppe als Dienstleister gewonnen. Seit über 35 Jahren ist das Unternehmen an Entwicklungsarbeiten, Aufbau und Betreuung verschiedenster Rallye- und Rundstreckenfahrzeuge im Motorsport beteiligt - darunter in Rennserien wie der DTM, FIA WEC und der Formel 1. Auch die Opel ADAM Cup aus dem erfolgreichen ADAC Opel Rallye Cup werden bei Holzer aufgebaut.
 
"Meiner Meinung nach haben wir mit diesem Gesamtpaket alle Voraussetzungen geschaffen, um eine erfolgreiche Saison bestreiten zu können", so Erhart. "Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die dabei geholfen haben, dieses Projekt zu verwirklichen. Das erste Auto ist bereits Ende Dezember an unser Team ausgeliefert worden, sodass wir die Zeit bis zum Saisonauftakt wirklich optimal zur Vorbereitung nutzen können. Und auch fahrerisch sind wir extrem gut aufgestellt. Ich bin überzeugt davon, dass wir trotz der starken Konkurrenz im ADAC GT Masters einiges gemeinsam erreichen werden."