Mittwoch, 6. September 2017

Im Tempel des Motorsports startet der Endspurt in die DTM-Saison

  • Audi kommt als Tabellenführer in die Eifel
  • Für BMW ist der Nürburgring ein gutes Pflaster
  • Auer ist im Qualifying der „Herr des Rings“

Die DTM biegt auf die Zielgerade ein. Mit Tempo geht es in das letzte Saisondrittel. Am Wochenende stehen auf dem Nürburgring die Rennen 13 und 14 an, und auf der legendären Strecke dürfte es trotz des zu erwartenden typischen nasskalten Eifelwetters heiß hergehen. Insgesamt acht Piloten haben noch Chancen auf Meisterehren in der berühmten Tourenwagenserie. Audi will die Führung in allen drei Wertungen verteidigen. BMW hat nach den Rennen an der niederländischen Nordseeküste ordentlich Rückenwind. Mercedes-AMG will nach der Enttäuschung in Zandvoort zurück in die Erfolgsspur.
Mattias Ekström kommt als Tabellenführer zum Nürburgring
Foto: dtm.com / Hoch Zwei
Fünf Siege, drei Pole-Positions und neun schnellste Rennrunden. Bei Audi läuft es wie geschmiert. Mit Mattias Ekström (128 Punkte), René Rast (114) und Mike Rockenfeller (110) liegen drei Audi-Piloten an der Spitze der Fahrerwertung. Die Audi Sport Teams Rosberg und Abt Sportsline führen die Teamwertung an und in der Herstellerwertung ist Audi mit 518 Punkten deutlich vor BMW (405) und Mercedes-Benz (361). Dennoch gelten die Ingolstädter auf dem 3,629 Kilometer langen Sprint-Kurs des Nürburgrings nicht als Favoriten. „Vor allem im Qualifying wird es extrem schwer für uns. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich immer kämpfe und nie aufgebe. Ich komme mit 14 Punkten Vorsprung zum Nürburgring und möchte die Tabellenführung dort verteidigen“, unterstreicht Spitzenreiter Ekström.
 
Den drei Audi-Piloten im Nacken sitzen mit Timo Glock (104) und Maxime Martin (102) zwei BMW-Fahrer. Generell ist der Ring für die Münchner ein gutes Pflaster. Seit dem Comeback 2012 gewannen dort bereits Bruno Spengler, Maxime Martin und zweimal Marco Wittmann. „Ich hoffe, dass wir dort wieder ein gutes Wochenende haben und konstant punkten werden. Der Nürburgring hat für uns in Sachen Wetter auch immer Überraschungen parat, von daher bin ich gespannt, was auf uns zukommt“, so Glock. Markenkollege Augusto Farfus ergänzt: „Es ist der Nürburgring in seiner Gesamtheit, der etwas Besonderes ist. Es ist einfach ein Tempel des Motorsports, und es ist immer toll, dort zu sein. Ich liebe den Nürburgring einfach. Unsere Pace in Zandvoort war fantastisch. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen und am Nürburgring weitere wichtige Punkte sammeln.“
Lucas Auer ist als Tabellensechster immer noch im Titelrennen
Foto: dtm.com / Hoch Zwei
Trotz einer Nullnummer in Zandvoort ist Lucas Auer weiterhin als Sechster in der Gesamtwertung mit 99 Punkten die Speerspitze von Mercedes-AMG. Die Rennen am Nürburgring kommen für den Österreicher gerade zur rechten Zeit. In den letzten vier Qualifyings ist er dort dreimal die schnellste Runde gefahren. Eine außergewöhnliche Leistung bei der Leistungsdichte der DTM. „Es scheint so, als würden die Kurven in der Eifel und ich sehr gut zusammenpassen. Die letzten beiden Rennwochenenden in Moskau und Zandvoort waren komplett verschieden. In Moskau waren wir langsam, haben aber trotzdem super Punkte mitgenommen. In Zandvoort waren wir auch langsam, haben jedoch keine Punkte eingefahren. Jetzt ist es an der Zeit, am Nürburgring wieder anzugreifen und generell mehr Mercedes in die Top-6 zu bringen. Dass ich auf dieser Strecke immer zu den Schnellsten gehört habe, ist eine gute Voraussetzung dafür", so Auer.
 
Nicht nur für die Fahrer, auch für die DTM hat der Nürburgring einen besonderen Stellenwert. Seit dem Debütjahr 1984 steht der Traditionskurs, der in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert, in jeder Saison im DTM-Kalender.
 
Die Zuschauer dürfen sich auf ein unterhaltsames Wochenende mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm freuen. Neben der DTM sind die Autos der Formel 3 Europameisterschaft, der Tourenwagen Classics, des Audi Sport TT Cups und des Porsche Carrera Cups auf der Strecke unterwegs. Im Rahmen der ARD Chartshow tritt am Sonntag die weltweit bekannte Sängerin Anastacia auf. Fans mit Fahrerlagerticket können beim Pit View den DTM-Teams bei der Arbeit in den Boxen über die Schulter blicken. Auch die Fan-Terrasse auf dem Boxendach und das Fan-Village sind wieder geöffnet. Die ARD überträgt die beiden DTM-Rennen am Samstag ab 14.30 Uhr und am Sonntag ab 15:00 Uhr live aus der Eifel.

Dienstag, 5. September 2017

DTM: Mercedes Piloten zum bevorstehenen Rennen am Wochenende

Der Nürburgring ruft: Start in den DTM-Endspurt

 
Mercedes-AMG Motorsport DTM Team reist mit gestärktem Teamgeist zu den Saisonrennen 13 und 14 in die Eifel. Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer bereiteten sich im Fitness-Camp in Schladming (21.-25. August) auf das letzte Saisondrittel vor.

  • Ring-Experte Lucas Auer fuhr in drei der letzten vier Qualifyings auf dem Nürburgring die schnellste Rundenzeit
  • Für Edoardo Mortara ist es das zweite Rennen innerhalb einer Woche auf dem Nürburgring: Er fuhr am vergangenen Wochenende in einem Mercedes-AMG GT3 in der VLN in die Top-5
  • Ulrich Fritz: „Wir sind zuversichtlich, dass ein gutes Wochenende in der Eifel vor uns liegt.“
Blick in die Box von Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer (22 Jahre, Österreich):
„Ich freue mich wirklich auf den Nürburgring, auf dem ich in der Vergangenheit schon erfolgreich gewesen bin. Ich werde versuchen, daran am kommenden Wochenende anzuknüpfen. Aber das Wichtigste ist, Punkte einzufahren und im Endspurt noch einmal anzugreifen.“
 
Gary Paffett (36 Jahre, England):
„Es macht viel Spaß, auf dem Nürburgring zu fahren. Als Team erwischten wir in Zandvoort nicht gerade eines unserer besten Wochenenden. Deshalb werden wir versuchen, uns am Nürburgring zu steigern. Das Saisonende rückt immer näher und somit ist es wichtig, einige gute Ergebnisse einzufahren. Persönlich möchte ich auf das Podium fahren und vielleicht meinen ersten Sieg des Jahres erzielen.“
 
Paul Di Resta (31 Jahre, Schottland):
„Ich freue mich wie immer vor allem darauf, wieder ins Auto zu steigen. Erst recht auf dem Nürburgring, auf dem ich sehr gerne fahre. Die Saison geht nun in die entscheidende Phase und wir wollen als Hersteller das Beste aus dem Wochenende herausholen. Nach einem schwierigen Wochenende in Zandvoort reisen wir bestmöglich vorbereitet in die Eifel und können den Spieß dort hoffentlich umdrehen.“
Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens (28 Jahre, Kanada):
„Die Saison neigt sich langsam dem Ende und leider verlief sie nicht ganz so, wie wir es uns gewünscht hatten. Dennoch steht es außer Zweifel, dass der Speed vorhanden war. Mein Team und ich haben großartige Arbeit abgeliefert, aber leider hatten wir immer wieder Pech. Jetzt müssen wir versuchen, die Pechsträhne am Nürburgring zu durchbrechen. Ich habe sehr hart trainiert und das Fitness-Camp hat viel Spaß gemacht. Entsprechend bin ich fitter denn je, um gute Ergebnisse einzufahren.“
 
Edoardo Mortara (30 Jahre, Italien):
„Ich bin heiß auf die nächsten drei Rennwochenenden auf dem Nürburgring, in Spielberg und in Hockenheim. Normalerweise sollten das gute Wochenenden für mich sein. Ich habe auf jeder der drei Strecken bisher mindestens einmal gewonnen. Auf dem Nürburgring war ich immer konkurrenzfähig. Die Wetterbedingungen sind eigentlich fast immer gemischt, das macht es umso interessanter. Hoffentlich wird es auch in diesem Jahr ein gutes Wochenende für uns.“
 
Maro Engel (32 Jahre, Deutschland):
„Der Nürburgring ist in den letzten Jahren zu einer Art zweiter Heimat für mich geworden. Ich bin dort viele Rennen gefahren und hatte dort natürlich mit dem Sieg beim 24-Stundenrennen ein ganz besonderes Erlebnis. Entsprechend komme ich immer sehr gerne in die Eifel zurück. Selbstverständlich würde ich auch wahnsinnig gerne mit meinem DTM-Auto auf der Nordschleife Rennen fahren. Aber auch die Grand Prix-Strecke hat es in sich und bietet den Fans packendes Racing. Nach der Enttäuschung in Zandvoort möchten wir am Nürburgring zurückkommen. Der Reifenschaden am Sonntag hat mich im zweiten Rennen einen Podestplatz gekostet. Aber wir nehmen das Positive mit und versuchen, das an diesem Wochenende in eine gute Leistung umzusetzen.“

Jan Bühn fährt in Oschersleben als Zweiter auf das Podium

Jan Bühn in der Startaufstellung in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda
Der Motorradrennfahrer Jan Bühn aus dem badischen Kronau fuhr bei der sechsten Veranstaltung zur Internationalen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft in der Motorsport Arena Oschersleben als Zweiter im ersten Lauf zum vierten Mal in dieser Saison auf das Podium.

Bereits im freien Training am Freitag überzeugte der 26-jährige BMW-Pilot mit schnellen Zeiten und war im ersten Training Zweiter und im 2. Training Drittschnellster in der hubraumstarken Superbike-Klasse. Beim ersten Zeittraining am Samstag war Jan Bühn Dritter und konnte sich dann im Abschlusstraining um fast Vierzehntel Sekunden steigern und stand erstmals in dieser Saison auf dem zweiten Startplatz hinter seinem BMW-Teamkollegen Markus Reiterberger (Obing), der 0,923 Sekunden schneller war. Beim ersten Rennen am Samstag hatte Jan Bühn einen guten Start und bog als Zweiter in die erste Kurve ein und konnte diesen bis zum Zielstrich verteidigen. Nach 18 Runden (Gesamtdistanz 66,006 km) auf der 3,667 km langen Rennstrecke in der Nähe von Magdeburg hatte Jan Bühn im Ziel einen Rückstand von 10,275 Sekunden. Dritter wurde mit nur 0,171 Sekunden hinter dem Badener der Niederländer Danny De Boer. Somit standen erstmals alle drei Piloten vom Van Zon-Remeha-BMW Team auf dem Siegerpodest.

Beim zweiten Rennen am Sonntag hatte Danny De Boer einen besseren Start als Jan Bühn. Nach der ersten Runde führte Reiterberger vor De Boer und Jan Bühn. Nach zehn Runden wurde Jan Bühn vom Yamaha-Piloten Florian Alt (Nümbrecht) auf der Gegengerade überholt und im Ziel als Vierter mit 14,351 Sekunden auf Doppelsieger Reiterberger abgewunken. Der Bayer lag nach Rennende 10,561 Sekunden vor De Boer und 11,414 Sekunden vor Florian Alt.

Nach den Rennen war Jan Bühn sehr zufrieden: „Dies war mein bisher bestes Wochenende in dieser Saison, erstmals ging ich vom zweiten Startplatz ins Rennen. Ich konnte den Abstand auf Markus Reiterberger im Training auf eine Sekunde verringern und dann im Rennen den Rückstand nochmals verkürzen. Es läuft immer besser, der Start war super – ich war von der ersten Kurve bis zum Schluss Zweiter. Wie beim Saisonauftakt auf dem Nürburgring wurde ich Zweiter. Im zweiten Lauf war ich am Anfang gleich schnell wie De Boer und blieb hintendran. Als mich Alt überholte, war ich 3 bis 4 Runden am Limit, ich habe dann den vierten Platz sicher nach Hause gefahren. Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht, vielen Dank an das ganze BMW-Team. Jetzt bin ich mit Florian Alt vor dem Finale in Hockenheim punktgleich, dort möchte ich mir bei meinem Heimrennen den Vizetitel holen. Beim letzten Rennen im Vorjahr stand ich als Dritter im Motodrom auf dem Podium.“

Nach 12 von 14 Läufen gibt es hinter Meister Markus Reiterberger mit 295 Punkten einen packenden Dreikampf um den Vizetitel. Florian Alt und Jan Bühn liegen punktgleich mit 154 Zählern auf dem zweiten Rang, knapp dahinter ist De Boer als Vierter mit 144 Punkten. Das Finale findet traditionell im badischen Hockenheim auf der Heimstrecke von Jan Bühn am 30. September/1. Oktober statt. Weitere Informationen über Jan Bühn gibt es auf der Internetseite von Jan Bühn www.jan-buehn.de bzw. über die Motorrad-IDM unter www.IDM.de.

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Montag, 4. September 2017

DTM: Hartes Titelrennen für Audi in der Eifel

  • Audi Spitzenreiter aller drei Wertungen und fünfmaliger Saisonsieger
  • Hohe Zusatzgewichte für den Audi RS 5 DTM auf dem Nürburgring
  • Tabellenführer Ekström: „Vor allem im Qualifying wird es extrem schwer“
Titelkandidat von Audi: Mattias Ekström
Foto: Jens Hawrda
Enges Rennen um die Meisterschaft in der DTM: Vor den letzten sechs Läufen der Saison haben mindestens acht Piloten echte Titelchancen. Vier von ihnen fahren einen Audi RS 5 DTM: Mattias Ekström, René Rast, Mike Rockenfeller und Jamie Green.

„Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir sehr zufrieden sein“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. Fünf Siege, drei Pole-Positions und neun schnellste Rennrunden gehen nach zwölf Rennen auf das Konto von Audi. Mit Mattias Ekström, René Rast und Mike Rockenfeller liegen drei Audi-Piloten an der Spitze der Fahrerwertung. Die Audi Sport Teams Rosberg und Abt Sportsline führen die Teamwertung an und in der Herstellerwertung liegt Audi mit 518 Punkten deutlich vor BMW (405) und Mercedes-Benz (361).

Trotzdem sind die Erwartungen vor den beiden Rennen auf dem Nürburgring am Wochenende gedämpft. Grund sind die bei Fans und Fahrern gleichermaßen unbeliebten „Performance-Gewichte“, die eigentlich kleinere Unterschiede zwischen den drei Marken ausgleichen sollten. Eine umstrittene Regeländerung hat nun dazu geführt, dass Audi mit 25 Kilogramm mehr Gewicht als BMW in das Nürburgring-Wochenende geht, obwohl der Münchner Konkurrent bei den beiden letzten Rennen die Ziellinie jeweils als erster überfahren hatte.

25 Kilogramm, die es der Mannschaft von Audi Sport im wahrsten Sinne des Wortes schwer machen werden. Denn laut Computersimulationen entspricht das Zusatzgewicht auf dem 3,629 Kilometer langen Sprint-Kurs des Nürburgrings einem Zeitverlust von knapp einer halben Sekunde pro Runde. Was das bedeuten kann, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse des Vorjahres: Damals lagen die Abstände zwischen den schnellsten 18 Fahrern im Zeittraining am Sonntag innerhalb von nur 0,476 Sekunden.

„Das klingt im ersten Moment nach einer ‚Mission Impossible‘ für unsere Fahrer“, sagt Dieter Gass. „Aber unsere Philosophie lautet: Du hast keine Chance – nutze sie! Wir müssen am Nürburgring versuchen, trotz der schwierigen Situation wichtige Punkte zu sammeln und dürfen nicht ausschließlich auf Siege oder das Podium schielen.“

Ähnlich sieht es auch DTM-Spitzenreiter Mattias Ekström: „Vor allem im Qualifying wird es extrem schwer für uns. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich immer kämpfe und nie aufgebe. Ich komme mit 14 Punkten Vorsprung zum Nürburgring und möchte die Tabellenführung auch dort verteidigen.“

DTM-Fans dürfen sich auf ein unterhaltsames Wochenende auch neben der Strecke freuen. Im Rahmen der ARD Chartshow tritt die weltweit bekannte Sängerin Anastacia auf. Außerdem können sie beim Pitview den DTM-Teams bei der Arbeit in den Boxen über die Schulter blicken.

Übrigens, wussten Sie, dass …
  • Walter Röhrl 1990 am Steuer eines Audi V8 quattro der erste Sieger für Audi bei einem DTM-Rennen auf dem Nürburgring war?
  • Nico Müller, René Rast und Mike Rockenfeller schon einmal das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen haben?
  • DTM-Rennen in der Eifel von 1988 bis 1993 auch auf der Nordschleife gefahren wurden?
  • der Nürburgring nur gut 3 km vom Standort des Audi Sport Team Phoenix entfernt und auch das Heimrennen für Mike Rockenfeller ist?

Reiterberger auch am Sonntag nicht zu schlagen

Erneuter Sieg für Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda
Zum Glück lag der Start des Sonntagsrennen der Superbikes in Oschersleben erst auf 16.20 Uhr. Gegen 14.00 Uhr entlud sich doch ein recht kräftiger Regenguss, nachdem es den ganten Vormittag sonnig war. Nach einer Stunde war der Regenspuk vorbei und ab 15.00 Uhr schien wieder die Sonne. Die Superbikes konnten also auf trockener Strecke starten.

Markus Reiterberker (BMW), von Pole gestartet übernahm sofort die Spitze, gefolgt von Danny de Boer (BMW) und Jahn Bühn (BMW). Hinter Bühn reite sich Florian Alt (Yamaha) und Dominik Vincon (BMW) ein, dann folgten Bastian Mackels (Yamaha), Jan Halbich (Honda) und Vincent Lonbois (BMW). An der Spitze fuhr Markus Reiterberger mit Vorsprung in seiner eigenen Liga, auch Danny de Boer auf Platz 2 konnte unbedrängt fahren.

Jan Bühn auf Platz 3 konnte nicht zum vor ihm fahrenden de Boer aufschließen. Das war umso erstaunlicher als Danny de Boer durch Krankheit stark geschwächt war und mit seinen Kräften haushalten musste. Ganz im Gegenteil Jan Bühn bekahm Druck vom hinter ihm fahrenden Florian Alt. In Runde 10 war es dann soweit Alt ging an Bühn vorbei, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Jan Halbig fuhr wieder ein sehr gutes Rennen und kämpfte sich Platz um Platz nach vorn, in Rund 14 ging er an Mackels vorbei und war damt wie am Vortag Fünfter.
Der von Krankheit geschwächte Danny de Boer kann die Podiumszeremonie nur sitzend miterleben
Foto: Jens Hawrda
Den Sieg holte erneut Markus Reiterberger mit guten 10 Sek. Vorsprung vor Danny de Boer und Florian Alt. Jahn Bühn wurde Vierter vor Jan Halbig. Bie beste Kawasaki lag mit Lucy Glöckner im Ziel auf Platz 11 vor dem besten  Suzuki-Piloten Dominic Schmitter auf Platz 12.