Donnerstag, 3. August 2017

ADAC GT Masters auf dem Nürburgring: Alle jagen Halbzeitmeister Jules Gounon

  • Corvette-Pilot Gounon kommt als Tabellenführer in die Eifel
  • Titelrivalen wollen in der Eifel Boden gutmachen
  • SPORT1 überträgt beide Rennen live und in voller Läng

Nach vier von sieben Saisonläufen des ADAC GT Masters hat sich Corvette-Pilot Jules Gounon (22/F, Callaway Competition) an der Tabellenspitze leicht abgesetzt. Am kommenden Wochenende (4. bis 6. August) nimmt der Titelkampf auf dem Nürburgring weiter Fahrt auf: Gounons Rivalen wollen in der Eifel den Vorsprung des Franzosen verkleinern. DTM-Star Lucas Auer (22/A, BWT Mücke Motorsport) startet am Wochenende zum zweiten Mal in der "Liga der Supersportwagen". Die beiden Rennen werden am Samstag und am Sonntag (jeweils ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, DAZN, adac.de/motorsport und unter youtube.com/adac zu sehen.

Das ADAC GT Masters feiert am Wochenende auf dem Nürburgring ein kleines Jubiläum: Die "Liga der Supersportwagen" trägt in der Eifel ihre insgesamt 80. Veranstaltung seit der Debütsaison 2007 aus. Einen Favoriten für das Rennwochenende zu bestimmen ist schwierig. In den bisherigen acht Saisonrennen holten bisher sieben verschiedene Fahrzeuge einen Sieg. Der einzige Pilot, der zweimal erfolgreich war, ist Tabellenführer Jules Gounon. Der Franzose schwimmt gerade auf einer Erfolgswelle: Am vergangenen Wochenende gewann er zusammen mit den ADAC GT Masters-Kollegen Markus Winkelhock (37/Schorndorf) und Christopher Haase (29/Kulmbach) in einem Audi R8 das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps. Eine Woche zuvor holte er beim vierten ADAC GT Masters-Lauf in Zandvoort zusammen mit Lokalmatador Renger van der Zande (31/NL) in der Corvette C7 seinen zweiten Saisonsieg und sicherte sich damit die "Halbzeitmeisterschaft". Ob sein Stammpartner Daniel Keilwitz (27/Villingen) nach seinem Beinbruch am Wochenende wieder fahren kann, steht noch nicht fest. "Der Nürburgring ist eine der schwierigeren Strecken für uns und die Corvette im Kalender", so Gounon. "Wir wollen zwei Mal Punkte holen. Ich hoffe auf trockenes Wetter, aber wie man zuletzt in Zandvoort gesehen hat, ist unsere Corvette auch im Regen schnell."

Die Mercedes-AMG-Fraktion darf sich über einen namhaften Rückkehrer freuen. Bei BWT Mücke Motorsport steigt wieder DTM-Star Lucas Auer (22/A) in den Mercedes-AMG GT3. Bei seinem ADAC GT Masters-Debüt in Spielberg fuhr der Österreicher, der direkt vor dem Nürburgring einen Formel-1-Test mit Force India absolvierte, zusammen mit Stammpilot Sebastian Asch gleich auf das Podest. "Der Mercedes-AMG GT3 sollte auf der Strecke gut funktionieren", so der zweimalige ADAC GT Masters-Champion Asch. "Ich kenne den Nürburgring gut und mag ihn sehr gerne. Wir müssen versuchen, diesmal ein problemfreies Wochenende zu haben und viele Punkte für die Meisterschaft mitzunehmen. Mit Lucas hat die Zusammenarbeit am Red Bull Ring schon sehr gut geklappt, und ich sehe keinen Grund, warum es am Nürburgring anders sein sollte. Ich freue mich jedenfalls auf das Wochenende."

Engster Verfolger Gounons im Titelkampf ist BMW-Pilot Philipp Eng (27/A, BMW Team Schnitzer), der 44 Zähler Rückstand hat. Der Österreicher teilt sich wie schon in Zandvoort den BMW M6 GT3 mit Nicky Catsburg (29/NL). Dort verlor Eng im Titelkampf etwas an Boden: Im ersten Rennen kam er als Sechster ins Ziel, am Sonntag blieb er nach einer Kollision von Catsburg ohne Zähler.

Mit Rückenwind kommen dagegen die letztjährigen Champions Connor De Phillippi (24/USA) und Christopher Mies (28/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) zum Nürburgring. Am Sonntag in Zandvoort standen sie erstmals 2017 ganz oben auf dem Podest und verbesserten sich damit auf den vierten Rang der Gesamtwertung. Nun wollen sie ihren derzeit 50 Punkte betragenen Rückstand auf Gounon weiter verringern.

Die besten Porsche-Piloten sind als Tabellenfünfte Robert Renauer (32/Jedenhofen) und Sven Müller (25/Bingen, beide Precote Herberth Motorsport). Das Duo, das mit einem Sieg beim zweiten Saisonlauf auf dem Lausitzring zwischenzeitlich die Tabellenführung übernommen hatte, holte in Zandvoort am Sonntag nach vier Nullern dank einer starken Aufholjagd erstmals wieder Punkte. Dem Porsche 911 GT3 R sollte der Kurs in der Eifel liegen: 2016 holten die "Elfer" zwei Pole-Positions und einen Sieg. "Es wäre schön, wenn wir mal wieder aufs Podium fahren könnten", so Porsche-Werkspilot Müller. "Persönlich kennen Robert und ich die Strecke sehr gut. Im Porsche Carrera Cup konnte ich dort auch schon einige Erfolge feiern, weshalb ich denke, dass wir ums Podium fahren können. Das wäre ein schöner Erfolg fürs Team." Der 25-Jährige hofft auf das typische, oft nasse Eifelwetter: "In Zandvoort haben wir gesehen, dass uns der Regen extrem gutgetan hat. Mit dem Porsche hat man eine gute Gewichtsverteilung sowie eine gute Traktion. Von daher könnte es dieses Jahr gern noch etwas öfter regnen."

Am Nürburgring soll für Mercedes-AMG endlich der erste Saisonsieg gelingen. Die in der Tabelle bestplatzierten "Stern"-Piloten sind derzeit Luca Stolz (22/Brachbach) und Luca Ludwig (28/Bornheim) auf Rang sieben. Für Ludwig und das Mercedes-AMG Team ZAKSPEED sind die Rennen auf dem Nürburgring das Saisonheimspiel. "Wir haben am Wochenende einiges aufzuholen, da wir bei den vergangenen Rennwochenenden nicht das rausgeholt haben, was möglich gewesen wäre", so der ADAC GT Masters-Gewinner von 2015. "Das soll bei unserem Heimspiel besser klappen. Einfacher wird es sicher nicht, da dort auch andere Fabrikate gut sein werden. Aber wir wollen eine Podiumsplatzierung erreichen - etwas, das uns dort seit 2014 nicht mehr gelungen ist."

Neben dem ADAC GT Masters können die Zuschauer in der Eifel jede Menge weitere Rennaction genießen. Neben der ADAC Formel 4 und der ADAC TCR Germany treten dort auch die Spezial Tourenwagen Trophy (STT) und der Renault Clio Cup Central Europe an. Karten können im offiziellen Ticket-Shop des ADAC GT Masters unter adac.de/motorsport bestellt werden und sind an der Tageskasse erhältlich.

Mit dem dritten Platz in Schleiz verbessert sich Jan Bühn auf den dritten Gesamtrang

BMW-Pilot Jan Bühn (Kronau) freut sich mit Teamchef Werner Daemen (links)
über den 3. Platz in Schleiz
Foto: Hermann Rüger
Mit einem dritten Platz im ersten Superbike-Rennen verbesserte sich Motorradrennfahrer Jan Bühn aus dem badischen Kronau bei der dritten Veranstaltung zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft in Schleiz auf den dritten Gesamtrang. Der 26-Jährige gebürtige Heidelberger fand sich auf der 3,805 km langen Schleizer Dreieck-Naturrennstrecke in Ostthüringen gleich gut zurecht. Im ersten Zeittraining fuhr der Supersport-Meister von 2015 die drittschnellste Zeit, im Abschlusstraining konnte Jan Bühn seine Zeit um vierzehntel Sekunden nochmals verbessern, fiel allerdings auf den vierten Rang zurück.

Für die zwei Rennen über jeweils 18 Runden (Gesamtdistanz 68,49 km) ging der BMW-Pilot aus der zweiten Startreihe ins Rennen. Im ersten Rennen lieferte sich der Badener einen packenden Dreikampf mit Florian Alt (Nümbrecht/Yamaha) und Dominik Vincon (Knittlingen/BMW) um den zweiten Rang, der erst in der letzten Kurve entschieden wurde. Vincon stürzte per Highsider und Florian Alt wurde Zweiter vor Jan Bühn. Das Rennen gewann der Bayer Markus Reiterberger (Obing/BMW) souverän mit 24,298 Sekunden vor Alt sowie 26,669 Sekunden vor Bühn. Dominik Vincon konnte noch weiterfahren und überquerte auf dem 13. Rang die Ziellinie. Auch im zweiten Lauf siegte Markus Reiterberger überlegen mit 14,621 Sekunden vor Dominik Vincon sowie dem Niederländer Danny de Boer (BMW) und feierte bereits seinen fünften Saisonerfolg.

Jan Bühn stürzte im zweiten Lauf in der 13. Runde auch in der letzten Kurve und da sein BMW-Motorrad mitten auf der Strecke lag, wurde das Rennen von der Rennleitung mit der roten Flagge abgebrochen und das Ergebnis nach 12 Runden gewertet. Da lag BMW-Pilot Jan Bühn auf der sechsten Position. „Ich habe gezeigt, dass ich vorne mitfahren kann, der Speed ist da und der Start war gut. Der erste Lauf war top, wir hatten einen packenden Dreikampf. Dominik Vincon und ich hatten beide den Plan in der letzten Kurve zu überholen, da es in Schleiz sehr schwierig ist zu überholen. Dominik wollte an Florian Alt vorbei und ich an Dominik, er stürzte dann und ich konnte ihm gerade noch ausweichen. Dies ist bereits mein zweiter Podiumsplatz nach dem 2. Rang beim Saisonauftakt auf dem Nürburgring. Im zweiten Lauf war mein Start nicht so gut und ich habe zuerst den Belgier Bastien Mackels (Yamaha) und danach Luca Grünwald (Waldkraiburg/Suzuki) überholt. Ich wollte dann schnell an Florian Alt vorbei und in der letzten Kurve vor Start-Ziel hatte ich dann auch einen Highsider und bin gestürzt. Da meine BMW auf der Piste lag wurde das Rennen abgebrochen und ich als Sechster noch gewertet. Beim Sturz habe ich mir Prellungen am Ellbogen und am Knie zugezogen, am Motorrad ist nichts passiert“, sagte der Schleiz-Sieger von 2015. Als zweitbester deutscher Fahrer verbesserte sich Jan Bühn nach sechs von 14 Läufen mit 75 Punkten auf den dritten Gesamtrang in der Superbike-IDM. Überlegener Spitzenreiter ist der zweifache Superbike-Meister Markus Reiterberger mit 145 Punkten vor Danny de Boer mit 88 Zählern. Damit führen drei BMW-Piloten vom Van Zon-Remeha-BMW Team von Teamchef Werner Daemen das Klassement an. Weitere Informationen über Jan Bühn gibt es auf der Internetseite von Jan Bühn www.jan-buehn.de bzw. über die IDM unter www.IDM.de.

Text  : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Mittwoch, 2. August 2017

IDM*Superbike Schleiz

Rennen in sieben Klassen, Autogrammstunden, öffentliche Pressekonferenzen, Testfahrten mit Motorrädern von fünf Herstellern, eine Händlermeile und vor allem blendendes Wetter: So präsentierte sich die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft vom 28. bis 30. Juli 2017 auf dem Schleizer Dreieck. Deutschlands höchste Straßenrennsportserie zog 28.500 Zuschauer an die älteste Naturrennstrecke der Republik.    

Schleiz 2017: Super Stimmung auf den Tribünen
Foto: IDM-Presse, Dino Eisele
Der Parkplatz vor dem Fahrerlager füllte sich in den frühen Morgenstunden des Rennsonntags rasant. Bis weit nach Oberböhmsdorf reihten sich die Autos. Schleiz ist eine Reise wert, besonders wenn die IDM fährt. Die Naturrennstrecke wird von Fahrern und Fans gleichermaßen geliebt. 


„Ich sage nur drei Worte: Schleiz ist geil!“ rief der zweifache Deutsche Superbike-Meister Markus Reiterberger bei der Siegerehrung den Fans übers Mikrofon zu. Wie erwartet gewann der 23-jährige BMW-Fahrer aus Bayern auch diesmal beide Superbike 1000-Läufe. Er hält auf der eigenwilligen Strecke mit 1:24,165 min den Rundenrekord. Reiterberger bleibt aber auch gar nichts anderes übrig, als überall zu gewinnen. Denn er hofft auf ein Comeback in der SuperbikeWM. Yamaha-Fahrer Florian Alt schaffte es als einziger Fahrer, in Schleiz in die mächtige BMWPhalanx an der Spitze einzudringen. Der Gummersbacher beendete den ersten Lauf als Zweiter, was ihm die Genugtuung gab, mit den Reifen einen weiteren Fortschritt getan zu haben. Das Yamaha-Werksteam setzt als eines der wenigen auf die Marke Dunlop. Die meisten Teams rollen auf Pirelli-Reifen. 
Markus Reiterberger bei der Autogrammstunde
Foto: IDM-Presse, Dino Eisele
Fünf Marken kämpfen in der IDM Superbike 1000 um den Titel: BMW, Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha. In jedem der Läufe kam mindestens ein Fahrer von ihnen in die Top Ten. Superbike 1000-Neuzugang Lucy Glöckner erlöste Kawasaki aus der Krise. Die schnelle Dame holte auf der ZX-10 R auf einen Schlag 16 Punkte. Damit ist nun auch Kawasaki bei der Musik dabei.

In der Supersport 600-Klasse gingen die Siege in beiden Rennen an Thomas Gradinger aus Österreich. Der Yamaha-Fahrer konnte sich damit ein kleines Punkte-Polster als Führender in der Meisterschaftswertung schaffen. Er war punktgleich mit seinem Markenkollegen Kevin Wahr aus Nagold nach Schleiz gekommen, der seine Niederlage schon vorher kommen sah. „Im Moment kann ich mit dem Motorrad nicht aus den Kurven heraus beschleunigen wie ich das gerne möchte.“ Wahr, der zwei Mal Dritter wurde, musste in beiden Rennen auch dem Sachsen Max Enderlein den Vortritt lassen. Lokalmatador und Ex-IDM´ler Thomas Walther vom gastgebenden MSC Schleizer Dreieck, der als Gast angetreten war, wurde auf seiner Yamaha einmal Fünfter und einmal Zehnter. Der Dachdecker lässt es sich nie nehmen, auf seiner Heimstrecke und vor allem den begeisterten Fans anzutreten, auch wenn er als Gastfahrer nicht punkteberechtigt ist.

In der IDM Supersport 300, der Nachwuchsklasse im Programm, ging in Abwesenheit der Niederländer, die das Feld sonst verstärken, nur ein kleines Feld auf die Strecke. Dieses bot jedoch  eine prächtige Unterhaltung. Den ersten Lauf gewann überraschend Troy Beinlich aus dem nahen Pößneck. Zuletzt in Zolder durfte er nicht starten, weil er mit 14 Jahren für die belgischen Bestimmungen zu jung war.  Nun gab er den Freudenberg-Teamkollegen Max Kappler und Jan-Ole Jähnig das Tempo vor. Die ersten fünf Fahrer trennten nur 0,6 Sekunden. Für Spannung war gesorgt. Am Ende gab es trotzdem nur halbe Punkte, denn das Rennen wurde vorzeitig abgebrochen. Kappler und Jähnig waren gestürzt. Weil die vorherige Runde in die Wertung kam, hätten sie zur Siegerehrung auf dem Podium stehen sollen, doch die Zeremonie fiel aus. Beide mussten zur medizinischen Kontrolle. Beide waren glimpflich davongekommen. Kappler blieb zwar noch zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus, aber Jähnig war zum zweiten Rennen zurück und wurde Dritter hinter Tim Georgi und Troy Beinlich.

In der IDM Sidecar hat das Duo Markus Schlosser/Thomas Hofer aus der Schweiz mit einem weiteren Sieg seine Titelambitionen einmal mehr angemeldet. Eine Erleichterung gab es bei Josef Sattler/Uwe Neubert. Die Deutschen konnten in Schleiz endlich wieder einmal Führungsluft schnuppern, auch wenn es nur für zwei Runden war
. Aber sie standen nach beiden Rennen auf dem dritten Podiumsplatz. Die Titelverteidiger Bennie Streuer/Gerard Daalhuizen aus den Niederlanden errangen ebenfalls einen Sieg. 


Der legendäre Yamaha-R6-Dunlop-Cup, der Twin 700Cup sowie der Suzuki GSX-R 1000-Cup rundeten das Rennprogramm auf dem Schleizer Dreieck ab. „Wir sind begeistert von den vielen Zuschauern, die an die Strecke gekommen sind“, sagte Henning Putzke. Der Leiter von BMW Motorrad Deutschland ist zugleich Sprecher der Arbeitsgruppe „Motorsport“ unter dem Dach des Industrieverbands Motorrad (IVM), die als Promoter der IDM fungiert. „Wir arbeiten daran, die Serie für alle Beteiligten noch attraktiver zu machen.“


Auch abseits der Rennstrecke kamen die Fans auf ihre Kosten. BMW, Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha boten interessierten Bikern Probefahrten mit Motorrädern aus der aktuellen Modellpalette an. Am Samstag ging bei der Race-Party mit Fahrervorstellung am Buchhübel die Post ab. Die Zuschauer kamen dank des offenen Fahrerlagers, den  öffentlichen Pressekonferenzen oder bei den Autogrammstunden hautnah an die Helden der Rennstrecke heran.  

Das Schleizer Dreieck ist kein Retortenkurs, sondern eine Naturrennstrecke mit schwerem Hang zur Nostalgie. Das verleiht ihr auch den ganz eigenen Charme. Doch eine zeitgemäße Veränderung tut not. Die Streckensicherheit wurde bereits weiter ausgebaut. Technische Belange wie die Elektrotechnik und Sanitäranlagen sollen folgen. Die Schleizer Dreieck GmbH will die Infrastruktur grundlegend verbessern. Nicht zuletzt, damit auch die IDM wieder in der kleinen Kreisstadt in Thüringen fährt. Sie ist der jährliche Höhepunkt im Streckenkalender.  

Montag, 31. Juli 2017

Reiterberger auch in Rennen 2 nicht zu schlagen

Markus Reiterberger (BMW)
Foto: Jens Hawrda
Auch im zweiten Rennen der IDM*Superbike am Sonntag in Schleiz erwies sich Markus Reiterberger (BMW) als unschlagbar. Er erwischte von Startplatz eins aus einen optimalen Start und setzte sich an die Spitze des Feldes. Bereits nach einer Runde kam er mit zwei Sekunden Vorsprung bei Start-und Ziel vorbei. Hinter ihm drängten sich Vincon, de Boer und Florian Alt ein. Auch Honda-Pilot Jan Halbich war gut weggekommen hinter ihm Luca Grünwald, Bastien Mackels, Jan Bühn und Stefan Kerschbaumer. 

In Folge setzte sich Reiterberger, wie schon in Rennen eins, immer weiter ab. Bei den Verfolgern wurde verbissen um die Plätze gefightet. Das Rennen wurde nach einem Sturz von Jan Bühn abgebrochen und am Ende feierte BMW einen Dreifachtriumpf mit dem Sieger Markus Reiterberger, vor Dominik Vincon und Danny de Boer.

Sonntag, 30. Juli 2017

Reiterberger siegt in Schleiz überlegen in Rennen 1

Einsame Fahrt zu überlegenem Sieg: Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda
Mit über 24 Sekunden Vorsprung gewann Markus Reiterberger (BMW) den ersten Lauf der Superbike in Schleiz überlegen, Zweiter wurde Florian Alt (Yamaha) vor Jahn Bühn (BMW). Lucy Glöckner (Kawasaki) holte einen starken sechsten Platz.

Reiterberger setzte sich vom Start weg vom Feld ab, nach vier von 18 Runden hatte er bereits sechs Sekunden Vorsprung. Vincon (BMW) führte lande die Verfolgergruppe mit Alt, Bühn, Kerschbaumer, Grünwald und Mackels an.

Mackels und Vincon verabschiedeten sich später durch Sturz, so das die Verfolger Alt, Bühn, Grünwald und dBoer schließlich um die Plätze auf dem Podest hinter Reiterberger kämpften.

Reiterberger holte sich schließlich einen souveränen Sieg mit 24,298  Vorsprung. Auf Platz zwei kam Florian Alt ins Ziel, Vincon kam nach Sturz nur als Dreizehnter in Ziel Die schnellste Suzuki im Feld fuhr Luca Grünwald auf Platz 4.