Sonntag, 11. Juni 2017

Josh Files feiert Doppelsieg auf dem Red Bull Ring

  • Der Meister siegt erneut und baut seine Führung in der Gesamtwertung aus
  • Moritz Oestreich und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Mike Halder auf den Plätzen
  • Pole-Setter Robin Brezina wird als Zehnter bester Rookie
Josh Files dominierte das Rennen
Foto: ADAC-Motorsport
Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) hat auch das vierte Saisonrennen der ADAC TCR Germany gewonnen und sein herausragendes Wochenende auf dem Red Bull Ring mit seinem neunten Sieg im 18. Rennen der ADAC TCR Germany gekrönt. Der Titelverteidiger, von Rang drei gestartet, setzte sich im Honda Civic TCR souverän vor seinem Markenkollegen Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen) und dem von der ADAC Stiftung Sport geförderten Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) im Seat Leon TCR durch.

"Hoffentlich kann uns niemand aufhalten", sagte Files grinsend: "Ich hatte wieder einen tollen Start und war direkt vorne. Auch dieses Mal habe ich mich einfach auf mich konzentriert und Vollgas gegeben. Die Jungs von Target machen einen überragenden Job, das macht es mir natürlich viel leichter."

Hinter dem Spitzentrio reihten sich Honda-Pilot Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition), Dino Calcum (27, Bochum, Lubner Motorsport) im Opel Astra TCR, Antti Buri (28, Finnland, LMS Racing) im Audi RS3 LMS, José Rodrigues (27, Portugal, Target Competition) im Honda sowie die beiden Audi-Fahrer Sheldon van der Linde (18, Südafrika, AC Mayen e.V. im ADAC) und Robin Brezina (18, Dauchingen, Aust Motorsport) ein. Der ehemalige ADAC Formel 4-Pilot Brezina, der von der Pole Position ins Rennen gegangen war, war als Zehnter zudem bester Rookie. Außerdem holte Jasmin Preisig (24, Schweiz, Lubner Motorsport) im Opel als 19. Ihre ersten beiden Punkte in der ADAC TCR Germany.

Files erwischte wie schon am Samstag einen perfekten Start und lag bereits an der Spitze, bevor er in die erste Kurve einbog. Polesetter Brezina hingegen musste gleich zu Beginn einige Rivalen passieren lassen und fand sich zunächst hinter Files, Audi-Pilot Sandro Kaibach (19, Bad Waldsee, Aust Motorsport) und Oestreich auf Position vier wieder.

Während sich im Feld viele spannende Zweikämpfe abspielten, setzte sich Files vorne kontinuierlich ab. Erst als das Safety Car nach einem Kontakt zwischen dem Seat von Alex Morgan (30, Großbritannien, Wolf-Power Racing) und Florian Thoma (21, Schweiz, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR auf die Strecke kam, lag das Feld wieder eng zusammen.

Nachdem Morgans Seat nach acht Minuten geborgen war, erfolgte der Restart. Files exekutierte den Restart geschickt, und nur Oestreich konnte dem Tempo des 26-Jährigen zunächst folgen. Dahinter arbeitete sich Halder auf Position drei und verteidigte diese erfolgreich bis zum Schluss.

Spannend war es vor allem in der Mitte des Feldes, dort lieferten sich die Piloten viele umkämpfte und packende Duelle. Unter anderem Jasmin Preisig zeigte dabei ihre Überholkünste. Nach einem verpatzten Start startete die Schweizerin eine sehenswerte Aufholjagd, die letztlich mit zwei Meisterschaftspunkten gekrönt wurde.

Weiter geht es in der ADAC TCR Germany mit den Saisonrennen fünf und sechs in Oschersleben. Dort steigt vom 7. bis 9. Juli das dritte Rennwochenende der Tourenwagenserie des ADAC gemeinsam mit der ADAC Formel 4 im Rahmen der TCR International Series.x

Weitere Stimmen zur ADAC TCR Germany


Josh Files (Sieger, Target Competition):
"Das Auto war wieder einmal überragend. Es ist alles aufgegangen. So kann es definitiv weitergehen! Nach dem Safety Car hatte ich kurzzeitig Probleme, aber im Endeffekt ist alles gut. Oschersleben kenne ich ganz gut, wir werden also nicht mehr vorher testen."

Moritz Oestreich (Zweiter, Honda Team ADAC Sachsen):
"Das Tempo von Josh Files konnte ich nicht mitgehen, er war einfach zu schnell an diesem Wochenende. Aber mal schauen, die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren und er kann auch mal ausfallen. Ich hatte schon gehofft, heute aufs Podium zu fahren. Mein Speed war das ganze Wochenende über gut."

Mike Halder (Dritter, Wolf-Power Racing):
"Ich habe mir ehrlich gesagt keine Chance ausgerechnet, hier in Spielberg zweimal auf dem Podium zu stehen. Das ist überragend, fast wie ein Sieg - auf dieser Strecke. Wir haben einfach mit dem Top-Speed zu kämpfen. Wenn es noch ein paar Runden gegangen wäre, wäre es für mich noch einmal eng geworden. Vielen Dank ans Team, ich hatte ein super Setup, das Auto war perfekt. Wir können mehr als zufrieden sein."

Robin Brezina (Zehnter und bester Rookie, Aust Motorsport):
"Mein ganzes Wochenende verlief eigentlich schleppend, bis auf das Qualifying, das war relativ gut und überraschend. Ich war das ganze Wochenende angeschlagen, hatte Hals- und Kopfschmerzen. Aber heute wenigstens bester Rookie, das ist schon etwas. Ich brauche noch viel Erfahrung, dann wird es sicher besser. An einen Sieg in der Rookie-Wertung denke ich noch nicht. Wir denken von Rennen zu Rennen. Einfach ins Auto setzen und Volldampf."

Heimsieg für Grasser-Lamborghini auf dem Red Bull Ring, Podium für DTM-Pilot Auer

  • Ineichen/Engelhart holen Sieg für heimisches Team
  • DTM-Star Lucas Auer fährt als Zweiter erstmals auf das ADAC GT Masters-Podest
  • Samstagssieger und Tabellenführer Gounon/Keilwitz (Corvette) werden Dritte
Die Sieger: Rolf Ineichen (l.) / Christian Engelhart
Foto: ADAC-Motorsport
Österreich jubelt auf dem Red Bull Ring: Die Lamborghini-Piloten Rolf Ineichen (39/CH) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser-Racing-Team) triumphierten im Sonntagsdurchgang auf dem Red Bull Ring zum ersten Mal in diesem Jahr - sehr zur Freude ihres Rennstalls, der nur unweit der österreichischen Strecke seinen Sitz hat. Als Zweiter im Rennen mit dem schnellsten Durchschnittstempo in der Geschichte des ADAC GT Masters fuhr DTM-Tabellenführer Lucas Auer (22/A) zusammen mit Sebastian Asch (31/Ammerbuch, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG auf das Podium. Platz drei holten die Tabellenführer und Samstagssieger Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition) in einer Corvette C7. "Wir sind sehr happy und sehr dankbar", so Sieger Ineichen. "Das Auto war heute wirklich perfekt, besser ging es nicht. Das Team hat super gearbeitet." Ineichen/Engelhart waren im sechsten Saisonrennen die sechsten unterschiedlichen Sieger der Saison 2017.

Engelhart bestimmt das Tempo

Die erste Rennhälfte stand ganz im Zeichen von Pole-Setter Christian Engelhart. Der Lamborghini-Pilot drehte die schnellsten Runden im Feld und setzte sich an der Spitze kontinuierlich ab. Als er zur Rennmitte an Partner Rolf Ineichen übergab, betrug sein Vorsprung fast sieben Sekunden. Ineichen baute danach den Abstand zu den in Zweikämpfe verwickelten Verfolgern zwischenzeitlich auf mehr als zehn Sekunden aus. Nach 41 Runden sah der Schweizer als Sieger die Zielflagge - obwohl sein Lamborghini Huracán in der Schlussphase an Aussetzern litt und der Vorsprung auf 3,6 Sekunden schrumpfte. Für Engelhart und Ineichen war es nach Oschersleben 2016 der zweite Gesamterfolg im ADAC GT Masters. Mit einer Durchschnittgeschwindigkeit von 170,9 km/h war der Sonntagslauf das bisher schnellste Rennen in der Geschichte des ADAC GT Masters.

Auf den Verfolgerpositionen sorgten spannende Kämpfe für beste Unterhaltung. Platz zwei holten schließlich Lucas Auer und Sebastian Asch. Für DTM-Star Auer war es an seinem ersten Rennwochenende in der "Liga der Supersportwagen" gleich der erste Podestplatz, auch für das Team BWT Mücke Motorsport, das seine erste Saison im ADAC GT Masters bestreitet, war es eine Podiumspremiere. Erst in der vorletzten Runde sicherte Jules Gounon (22/F, Callaway Competition) sich und Partner Daniel Keilwitz (27/Villingen) die dritte Position. Das Corvette-Duo, das das Rennen am Samstag gewonnen hatte, baute damit seine Tabellenführung aus.

Leidtragende des Überholmanövers von Gounon waren Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld) und Maximilian Götz (31/Uffenheim, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport), die mit ihrem Mercedes-AMG um lediglich 0,9 Sekunden ihren ersten Podestplatz des Jahres verpassten. Direkt hinter ihnen kamen Ricky Collard (20/GB) und Philipp Eng (27/A, beide BMW Team Schnitzer) im BMW M6 ins Ziel und schoben sich so auf Tabellenrang zwei nach vorn. Die Mercedes-Paarungen Luca Stolz (21/Brachbach) und Luca Ludwig (27/Bornheim, beide Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) sowie Indy Dontje (24/NL) und Marvin Kirchhöfer (23/Markkleeberg, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) wurden Sechste und Siebte.

Mit Ezequiel Perez Companc (22/RA) und Mirko Bortolotti (27/I) auf Platz acht fuhr auch der zweite Lamborghini Huracán des GRT Grasser-Racing-Team in die Punkteränge. Die Top Ten komplettierten Mathieu Jaminet (22/F) und Michael Ammermüller (31/Rotthalmünster, beide KÜS Team75 Bernhard) im besten Porsche 911 und Mike David Ortmann (17/Ahrensfelde) und Frank Stippler (42/Bad Münstereifel, beide BWT Mücke Motorsport) im erfolgreichsten Audi R8.

Stimmen der Sieger

Rolf Ineichen (GRT Grasser-Racing-Team, Lamborghini Huracán GT3):
"Danke an das ganze Team. Wir haben zum Schluss Glück gehabt, dass wir überhaupt ins Ziel gekommen sind. In meinem Stint hatte das Auto immer wieder Aussetzer, weshalb meine Rundenzeiten ziemlich geschwankt haben. Die letzte Runde war deshalb sehr schwierig. Wir haben uns daher entschlossen, dass Auto direkt nach der Zieldurchfahrt abzustellen."

Gottfried Grasser (Teamchef GRT Grasser-Racing-Team):
"Ein toller Tag, ein geniales Wochenende! Gestern hat es ja nicht so geklappt, aber heute ist alles für uns gelaufen. Im Qualifying ist Christian eine Fabelrunde gelungen, das war schon wunderschön. Im Rennen war der Start das Entscheidende. Christian konnte danach einen Vorsprung herausfahren. Allerdings war für uns der zweite Teil des Rennens ziemlich aufregend, weil wir immer wieder Leistungsverlust und Motoraussetzer hatten. Als die Aussetzer schlimmer wurden, haben wir uns die Fingernägel abgebissen, da wir nicht wussten, ob wir überhaupt ins Ziel kommen. Aber es hat gereicht und wir sind super happy."

Pole für Lamborghini beim Heimspiel vom GRT Grasser-Racing-Team

  • Christian Engelhart sichert Lokalmatadoren zweite Pole der Saison
  • Mercedes-AMG-Piloten Maximilian Götz und Luca Ludwig auf den weiteren Plätzen
  • SPORT1 überträgt Rennen ab 13.00 Uhr live
Christian Engelhart holt Pole für's Grasser-Racing-Team
Foto: ADAC-Motorsport
Christian Engelhart (30/Wolnzach) sorgte im Qualifying zum zweiten Rennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring für Jubelstimmung beim GRT Grasser-Racing-Team. Der Lamborghini-Werksfahrer holte für die Mannschaft, die unweit der Rennstrecke ihren Teamsitz hat, die zweite Pole-Position der Saison. Ebenfalls in der ersten Startreihe steht Maximilian Götz (31/Uffenheim, Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) im besten Mercedes-AMG vor seinem Markenkollegen Luca Ludwig (27/Bornheim, Mercedes-AMG Team ZAKSPEED). SPORT1 überträgt das sechste Saisonrennen des ADAC GT Masters ab 13.00 Uhr live und in voller Länge, online ist es im Livestream auf sport1.de und adac.de/motorsport zu sehen.
Foto: Jens Hawrda
Das Zeittraining zum Sonntagsrennen der "Liga der Supersportwagen" auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs war extrem eng umkämpft. 20 Fahrzeuge lagen am Ende der 20-minütigen Sitzung innerhalb von knapp einer Sekunde. Ungewöhnlich groß war daher der Abstand von Pole-Sitter Engelhart zum Zweitplatzierten. Der Deutsche war mit 1.27,500 Minuten 0,240 Sekunden schneller als Ex-Champion Götz. "Ich habe eine absolut super Runde erwischt", so Engelhart. "Nachdem wir am Samstag keinen guten Tag hatten, lief es diesmal optimal. Das Team hat mir ein tolles Auto hingestellt und ich habe alles gegeben. Die ganze Mannschaft verdient diese Pole-Position."

Hinter Götz, der mit Platz zwei seinen bisher besten Startplatz der Saison einfuhr, folgte mit lediglich 29 Tausendstelsekunden Rückstand Luca Ludwig als Dritter. Auch auf den folgenden Positionen betrugen die Abstände zwischen den Fahrzeugen weniger als eine Zehntelsekunde. Michael Ammermüller (31/Rotthalmünster, KÜS Team75 Bernhard) wurde im schnellsten Porsche Vierter vor Philipp Eng (27/A), der im BMW M6 des BMW Team Schnitzer der bestplatzierte Österreicher im Zeittraining war. Ebenfalls in die Top Sechs schaffte es Sebastian Asch (31/Ammerbuch, BWT Mücke Motorsport). Der Schwabe teilt sich den Mercedes-AMG mit DTM-Spitzenreiter Lucas Auer (22/A).

Samstagssieger und Tabellenführer Daniel Keilwitz (27/Villingen, Callaway Competition) eroberte mit seiner Corvette C7 den achten Startplatz.

Samstag, 10. Juni 2017

Corvette-Doppelsieg auf dem Red Bull Ring

  • Gounon/Keilwitz gewinnen vor Corvette-Markenkollegen Barth/Hackländer
  • Lokalmatador Philipp Eng wird im BMW Dritter
  • DTM-Spitzenreiter Lucas Auer verpasst Podium als Vierter nur knapp
Daniel Keilwitz (l.) / Jules Gounom siegen im ersten Rennen
Foto: ADAC-Motorsport
Fünftes Saisonrennen, fünfter Sieger: Beim Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring triumphierten zum ersten Mal in diesem Jahr die Corvette-Piloten Jules Gounon (22/F) und Daniel Keilwitz (27/Villingen, beide Callaway Competition). Als Zweite sorgten ihre Markenkollegen Sven Barth (36/Illertissen) und Maximilian Hackländer (27/Rüthen, beide RWT Racing) für einen Corvette-Doppelsieg. Lokalmatador Philipp Eng (27/A) holte zusammen mit Ricky Collard (20/GB, beide BMW Team Schnitzer) im BMW M6 GT3 vor Lucas Auer (22/A) und Sebastian Asch (31/Ammerbuch, beide BWT Mücke Motorsport) im besten Mercedes-AMG GT3 die dritte Position. "Wir sind megahappy", so Sieger Keilwitz nach seinem sechsten ADAC GT Masters-Sieg auf dem Red Bull Ring in fünf Jahren. "Unser Ziel war es, hier am Wochenende ein Rennen zu gewinnen. Das haben wir geschafft."
Sven Bart u. Maximilian Hackländer sichern mit Platz Zwei Doppeksieg füe Corvette
Foto: ADAC-Motorsport
Gounon bleibt beim Start vorn

Pole-Sitter Jules Gounon übernahm beim Start die Führung und verteidigte diese bis zum Fahrerwechsel zur Rennmitte. Teamkollege Daniel Keilwitz behauptete die Spitzenposition trotz zweier Safety-Car-Phasen wegen gestrandeter Autos und einer knapp 15-minütigen Rennunterbrechung nach einem Unfall von Porsche-Pilot Alex MacDowall (26/GB, Schütz Motorsport) anschließend bis ins Ziel. Für das französisch-deutsche Duo war es der erste Saisonsieg. Mit diesem übernahmen sie auch die Tabellenführung in der "Liga der Supersportwagen".


Hinter dem Siegerfahrzeug kämpfte in der ersten Rennhälfte DTM-Star Lucas Auer mit Sven Barth um den zweiten Rang. Doch nach den Boxenstopps tauschten der Mercedes-AMG und die Corvette die Positionen. Während Barths Teamkollege Maximilian Hackländer den zweiten Platz bis ins Ziel verteidigte und damit seinem Team RWT Racing den ersten Podestplatz des Jahres sicherte, fiel Mercedes-AMG-Pilot Asch, der von Auer übernommen hatte, in der Schlussphase noch auf den vierten Rang zurück. Der letzte Podestplatz ging mit Philipp Eng dennoch an einen Österreicher. Der BMW-Pilot zeigte eine starke Aufholjagd und kämpfte sich vom achten Platz auf den letzten Podestplatz nach vorn. Für Eng und Teamkollege Ricky Collard war es das erste Podium seit dem Sieg im zweiten Saisonrennen in Oschersleben.

Luca Stolz (21/Brachbach) und Luca Ludwig (27/Bornheim, beide Mercedes-AMG Team ZAKSPEED) kamen mit ihrem Mercedes-AMG als Fünfte vor ihren Markenkollegen Patrick Assenheimer (25/Lehrensteinsfeld) und Maximilian Götz (31/Uffenheim, beide Mercedes-AMG Team HTP Motorsport) ins Ziel. Beste Porsche-Piloten waren als Siebte Mathieu Jaminet (22/F) und Michael Ammermüller (31/Rotthalmünster, beide KÜS Team75 Bernhard). Die Top Ten wurde von einem Audi-Trio komplettiert: Die Vorjahreschampions Connor De Phillippi (24/USA) und Christopher Mies (28/Heiligenhaus, beide Montaplast by Land-Motorsport) schlugen hier ihre Markenkollegen Markus Pommer (26/Neckarsulm) und Kelvin van der Linde (20/ZA, beide Aust Motorsport) sowie Philip Geipel (30/Rosenbach/Vogtland) und Rahel Frey (31/CH, beide YACO Racing).

Die bisherigen Tabellenführer Robert Renauer (32/Jedenhofen) und Sven Müller (25/Bingen, beide Precote Herberth Motorsport) lagen nach dem Start kurzzeitig auf dem zweiten Rang, mussten aber später wegen eines zu kurzen Pflichtboxenstopps eine Durchfahrtstrafe absolvieren. Als Zwölfte verpassten sie anschließend die Punkteränge.

Stimmen der Sieger


Jules Gounon
(Callaway Racing, Corvette C7 GT3-R):
"Endlich haben wir den ersten Saisonsieg geholt. Das Callaway-Team hat toll gearbeitet. Die Strecke passt unglaublich gut zur Corvette. Es ist fast so, als wäre das Auto nur für diese Strecke gebaut worden. Ich bin sehr glücklich. Anfangs hatte ich einen guten Zweikampf mit Lucas Auer. Der hat sehr viel Spaß gemacht. Es war ein tolles Gefühl, ihn hinter mir zu halten."


Daniel Keilwitz (Callaway Racing, Corvette C7 GT3-R):
"Das war ein super Rennen für uns. Jules hat einen tollen Job gemacht. Er hat von der Pole-Position aus den ersten Platz verteidigt, sodass ich am Ende die Führung mehr oder weniger nur noch verwalten musste. Auch bei den Restarts nach den beiden Safety-Car-Phasen ging alles gut. Morgen wollen wir noch mal viele Punkte holen. Dann sähe es für uns ganz gut in der Meisterschaft aus."