Freitag, 19. Mai 2017

Jan Bühn möchte beim 8-Stunden-Rennen in Oschersleben um den Sieg mitfahren

Jan Bühn aus Kronau geht am Samstag zum dritten Mal beim 8-Stunden Langstreckenrennen in Oschersleben an den Start. Der 26-jährige Badener startet für das deutsche Voelpker NRT48 by Schubert-Motors Racing Team auf BMW im FIM Endurance World Cup in der Langstrecken-WM in der Stocksport-Klasse. Für das NRT48 Racing Team von Ingo Nowaczyk aus Oschersleben in der Nähe von Magdeburg ist dies das Heimrennen.

Jan Bühn ging bereits 2014 und 2015 beim Langstrecken-Rennen in Oschersleben an den Start und hat 2015 zusammen mit seinen Teamkollegen Holger Schwarz und Ralph Uhlig vom Team Zweiradtechnik Grebenstein aus Gera das Rennen in der Open Klasse gewonnen. Der deutsche Supersport 600-Meister von 2015 wurde im Vorjahr als bester BMW-Pilot mit sechs Podiumsplatzierungen IDM-Dritter in der Superstock 1000-Klasse und feierte am letzten Wochenende beim IDM-Saisonauftakt auf dem Nürburgring einen fünften sowie einen hervorragenden zweiten Platz in der Superbike-Klasse. Bei seinem ersten Einsatz in diesem Jahr beim 24 Stunden-Rennen in Le Mans/Frankreich musste das NRT48-Team nach einem Sturz von Stefan Kerschbaumer in den Abendstunden aufgeben, da sich der Österreicher das Schlüsselbein gebrochen hatte.

„Ich freue mich auf das Rennen in Oschersleben, ich fahre gerne dort. Wir wollen auf jeden Fall ein Wörtchen um den Sieg in der Stocksport-Klasse mitreden. Es ist das Heimrennen von unserem Team und wir alle kennen die Strecke sehr gut“, ist Jan Bühn optimistisch.

Auch Teamchef Ingo Nowaczyk freut sich auf das Wochenende: „Jan Bühn, Lucy Glöckner und Stefan Kerschbaumer sind schnelle Fahrer, aber wie immer bei uns im Team gilt nicht die Spitzengeschwindigkeit. Da wir im Titelrennen keine Rolle mehr spielen, haben wir uns ein neues Ziel gesetzt und möchten das Heimrennen in unserer Klasse gewinnen.“

Der Start zur 20. Ausgabe des 8-Stunden-Rennen in Oschersleben ist am Samstag um 14 Uhr und es endet um 22 Uhr. Weitere Informationen über Jan Bühn gibt es auf der Internetseite unter www.jan-buehn.de bzw. vom NRT48-Team unter www.nrt48.de. Mehr Informationen über die Speedweek in Oschersleben ist unter www.german-speedweek.de erhältlich.

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Donnerstag, 18. Mai 2017

Fakten zum ADAC GT Masters-Wochenende auf dem Lausitzring

  • Zweiter Saisonlauf der "Liga der Supersportwagen"
  • Zweite Auflage des Motorsport-Festival Lausitzring mit der DTM
  • SPORT1 überträgt beide Rennen am Samstag und Sonntag live
 
Foto: Jens Hawrda
Am kommenden Wochenende (19.-21. Mai) startet das ADAC GT Masters beim Motorsport-Festival Lausitzring zum einzigen Mal in diesem Jahr gemeinsam mit der DTM. Wissenswertes zu den beiden Rennen der "Liga der Supersportwagen", die am Samstag (ab 12.45 Uhr) und am Sonntag (ab 13.00 Uhr) bei SPORT1 live und in voller Länge übertragen werden:
 
  • Nach der gelungenen Premiere 2016 startet das ADAC GT Masters zum zweiten Mal gemeinsam mit der DTM beim Motorsport-Festival Lausitzring. Es ist inklusive des Saisonfinales 2007 in Hockenheim und dem Norisring-Wochenende im Jahr 2008 erst das vierte Mal, dass die beiden populärsten deutschen Rennserien zusammen antreten
  • Das ADAC GT Masters trug seit der Premierensaison 2007 auf dem Lausitzring zehn Rennwochenenden mit insgesamt 20 Rennen aus
  • Bei den bisher 20 Rennen fuhren dort insgesamt zehn verschiedene Supersportwagen zu einem Sieg
  • Mit sieben Siegen ist Porsche die bisher erfolgreichste Marke im ADAC GT Masters in der Lausitz, dahinter folgen Corvette mit vier Triumphen und Mercedes (drei Siege)
  • Vom aktuellen Starterfeld der "Liga der Supersportwagen" sind Sebastian Asch, Christian Engelhart, Daniel Keilwitz und Robert Renauer mit jeweils zwei Siegen die erfolgreichsten Piloten in der Lausitz
  • Mit den DTM-Piloten Maxime Martin und René Rast sowie den ADAC GT Masters-Assen Rahel Frey, Maximilian Götz, Patrick Huisman, Stefan Mücke, Frank Stippler und Markus Winkelhock starten am Wochenende insgesamt acht Piloten, die bereits in beiden Rennserien fuhren
  • Die ADAC GT Masters-Teams BWT Mücke Motorsport, BMW Team Schnitzer und Mercedes-AMG Team ZAKSPEED starteten ebenfalls bereits in der DTM
  • Der 3,478 Kilometer lange Lausitzring ist die kürzeste Strecke im ADAC GT Masters-Kalender, auf keiner Strecke bekommen die Fans die Supersportwagen in beiden Rennen öfter zu sehen als in der Lausitz
  • Neben dem Sachsenring ist der Lausitzring die einzige Strecke des ADAC GT Masters, die gegen den Uhrzeigersinn befahren wird
  • ADAC GT Masters-Titelverteidiger Christopher Mies ist mit 1.22,569 Minuten der ADAC GT Masters-Rundenrekordhalter auf dem Lausitzring. Er stellte diese Bestmarke im vergangenen Jahr im zweiten Rennen im Audi R8 LMS auf
  • Den Qualifyingrekord hält seit dem vergangenen Jahr die Corvette C7 GT3-R. Dominik Schwager fuhr mit einer Bestzeit von 1.21,613 Minuten auf die Pole-Position. Der Lausitzring ist für Corvette ohnehin ein gutes Pflaster. Die Corvette-Mannschaft Callaway ist mit vier Siegen das erfolgreichste Team auf dem Lausitzring, 2007 gelang der Corvette Z06.R GT3 dort der erste von insgesamt 23 Siegen im ADAC GT Masters
  • 17 Teams mit Supersportwagen von sieben Herstellern (Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Mercedes-AMG, Nissan und Porsche) starten am Wochenende
 

Stimmen der BMW-Piloten vor dem Rennen am Lausitzring

Marco Wittmann:
"Ich habe gute Erinnerungen an den Lausitzring, hier habe ich im Jahr 2014 meinten Meistertitel geholt und im Jahr 2016 ist es mit einem vierten und sechsten Platz auch ganz gut für mich gelaufen, obwohl die Strecke uns nie wirklich passte. Ich bin sehr zuversichtlich und denke, mit dem neuen Auto und den neuen Regeln ist dieses Jahr auf jeder Rennstrecke ein Neuanfang und es versteht sich von selbst, dass es darum geht, ein gutes Ergebnis zu erzielen. "
 
Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Augusto Farfus:
"Es kann nur besser werden als in Hockenheim, wir müssen positiv nach vorn blicken. Am Hockenheinring war nicht unser Wochenende. Der Lausitzring gibt uns die Gelegenheit, neu in die Saison zu starten. "
 
Timo Glock:
"Wie bei der Premiere im vergangenen Jahr werden wir auch diese Saison wieder mit dem ADAC GT Masters auf dem Lausitzring starten. Es wird ein unglaubliches Spektakel für die Fans sein. Ich habe sehr positive Erinnerungen an den Lausitzring, obwohl es für BMW hier nicht immer so gut gelaufen ist. Ich bin gespannt zu sehen, wie wir uns in diesem Jahr positioniert und ich glaube wir weren am Lausitzring viele Zuschauer vor Ort begrüßen können."
Bruno Spengler
Foto: Jens Hawrda
Bruno Spengler:
"Ich habe sehr, sehr gute Erinnerungen an den Lausitzring. Dort stand ich schon ein paar mal auf dem Podium und habe dort auch schon gewonnen, vor allem der erste Sieg, nachdem DTM Comback von BMW ist mir gut in Erinnerung. Dieser Sieg war auch der 50 DTM-Sieg für BMW im Jahr 2012, weshalb der Lausitzring für mich besonders ist. Ich mag die Strecke und genieße es wirklich, dort zu fahren. Die Zuschauer dort sind sehr leidenschaftlich und Motorsportbegeistert. Ich bin hoch motiviert. "
Tom Blomqvist
Foto: Jens Hawrda
Tom Blomqvist:
"Ich hatte zwei harte Rennen am Lausitzring im Jahr 2016 und hoffe es wird in diesem Jahr besser. Im vergangenen Jahr war das Motorsport Festival ein ganz besonderes Event mit dem gemeinsamen Wochenende mit dem ADAC GT Masters, also hoffentlich werden viele Fans zurückkehren. Sie können sich auf jeden Fall auf ihren Besuch freuen. "
 
Maxime Martin:
"Nach dem missglücktem Wochenende in Hockenheim hoffe ich auf ein erfolgreiches Wochenende am Lausitzring. Ich war hier in der Vergangenheit immer gut, weshalb ich glaube, wir haben dieses Wochenende gute Chancen. Zweifellos werden wir hier zwei spannende Rennen erleben und wir wollen hier Punkte holen."

Die neue DTM-App ist da

Bild: DTM-Media
Gute Nachrichten für die Fans der DTM. Ob unterwegs in der Bahn, im Café oder bei der Familienfeier: Auf aktuelle News aus der DTM muss künftig auch unterwegs niemand mehr verzichten. Mit der neuen offiziellen DTM-App, die jetzt in den Stores für Apple und Android kostenlos erhältlich ist, gibt die DTM auch digital Vollgas.

Die App ermöglicht es, die Serie noch intensiver zu erleben und bringt die Faszination der über 500 PS-starken Boliden auf das Smartphone. Neben News, Ergebnissen und umfassenden Informationen zu den 18 DTM-Fahrern unterstützt die App vor allem das Erlebnis vor Ort. Der aktuelle Zeitplan informiert die Fans über alle Aktivitäten vor Ort, so verpasst er kein Rennen, kein Konzert und keine Autogrammstunde mehr. Zur besseren Planung und Orientierung des DTM-Besuchs stehen in der App weitere wichtige Informationen zur Verfügung: von der Anfahrt bis zum Lageplan vereint die App alles, was bei einem DTM-Besuch wichtig ist. Mit individuellen Einstellungen für Push-Benachrichtigungen kann der Fan das DTM-Erlebnis auf seine Bedürfnisse und Wünsche anpassen, so dass er nur die Nachrichten bekommt, die ihn interessieren.

Ob an der Rennstrecke oder unterwegs: Dank Live-Timing und Live-Ticker behält der Fan auch in turbulenten Rennen immer den Überblick. Oder er schaltet den Audio-Live-Stream mit dem Kommentar der Streckensprecher ein und fühlt sich mittendrin im Renngeschehen. Der Startschuss für die offizielle DTM-App ist nur der Anfang: Die App wird im weiteren Verlauf der Saison stetig aktualisiert und mit neuen, spannenden und informativen Features erweitert.

Die App steht ab sofort im Apple App Store und im Google Play Store zum download bereit.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Motorsport Festival auf dem Lausitzring

  • Lucas Auer kehrt als Tabellenführer an den Ort seines ersten DTM-Siegs zurück
  • Motorsport Festival Lausitzring: DTM meets ADAC GT Masters
  • Pit View, Fan-Village & Co: Attraktive Angebote für Fans
Lausitzring 2016 - Start
Foto: DTM-Media

Vom 19. bis 21. Mai geht es wieder rund auf dem Lausitzring. Und die Zuschauer sollten sich anschnallen. Denn nach den Eindrücken des ersten DTM-Wochenendes in Hockenheim wird es manchen Fan vor Begeisterung vom Sitz reißen. Die Vielzahl an Neuerungen in der populären Tourenwagenserie zahlen sich aus. Die Saison 2017 verspricht besonders zu werden – in vielerlei Hinsicht: schnellere Rennfahrzeuge, eine neue Aerodynamik, neue Reifen, zwei gleichlange Rennen, Punkte für die ersten Drei des Qualifyings und mehr Fan-Nähe als jemals zuvor.

Das zweite DTM-Wochenende der Saison steht unter dem Motto „Motorsport Festival Lausitzring“. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, gibt es auf der östlichsten deutschen Rennstrecke auch 2017 die volle Ladung Motorsport. Neben der DTM bilden das ADAC GT Masters, die ADAC Formel 4 und der Porsche Carrera Cup Deutschland ein Veranstaltungspaket, das seinesgleichen sucht. Insgesamt stehen neun Rennen auf dem Programm – Langeweile kommt dabei bestimmt nicht auf.

Lucas Auer kommt als Tabellenführer nach Brandenburg

Es waren zwei turbulente und unglaublich spannungsgeladene Tagen in Hockenheim. Samstags siegte Auer (Mercedes) vor Timo Glock (BMW) und Mike Rockenfeller (Audi), der eine Aufholjagd von Platz 16 mit einem Platz auf dem Podium krönte. Beim zweiten Lauf half der Regen kräftig mit bei der Dramaturgie des Rennens. Wer dachte, die Spannung und Abwechslung des Vortages könnte nicht mehr überboten werden, der wurde eines Besseren belehrt. Audi-Pilot Jamie Green stoppte letztlich weder der Wettergott noch eine Fünf-Sekunden-Boxenstoppstrafe. Der Brite fuhr von Platz drei nach dem Qualifying allen Widrigkeiten zum Trotz zu einem souveränen Sieg vor Gary Paffett (Mercedes-AMG) und Titelverteidiger Marco Wittmann (BMW), der sich vom vorletzten Platz bis auf Position drei vorkämpfte. In der Gesamtwertung führt derzeit Auer mit 40 Punkten vor Green und Paffett mit jeweils 26 Zählern. Der Österreicher hofft nach dem gelungenen Start in Hockenheim auf eine Wiederholung des Vorjahreserfolges: „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, wie es weitergeht. Es ist etwas Besonderes für mich, ein Jahr nach meinem ersten Sieg an den Lausitzring zurückzukehren. Ich bin gespannt, wie das Kräfteverhältnis auf einer anderen Strecke aussieht. Letztes Jahr war das Motorsport Festival ein Wahnsinns-Event.“
Luca Auer kommt als Meisterschaftsführender zum Lausitzring
Foto: DTM-Media
Nun heißt es Ring frei zur Runde zwei. Audi-Pilot Mike Rockenfeller kann die Fortsetzung nach dem starken Einstand der neuen DTM kaum erwarten. „Rocky“ punktete in beiden Rennen und begeisterte die Fans im ersten Lauf mit einer Aufholjagd von Platz 16 auf Rang drei. „Die DTM macht wieder richtig Spaß“, sagt der DTM-Champion von 2013. „Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf die nächsten DTM-Rennen gefreut wie in diesem Jahr. Ich denke, den Zuschauern geht es auch so.“ Auch BMW-Pilot Timo Glock, der sich im ersten Lauf mit Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer auf den letzten Runden mit der Dramatik eines Hitchcock-Klassikers duelliert hatte, freut sich auf den Lausitzring: „Es wird ein Wahnsinns-Spektakel für die Fans. Ich bin gespannt, wie wir in diesem Jahr aufgestellt sind und freue mich auf eine volle Tribüne und ein volles Fahrerlager.“

Mitreißende Überholmanöver, spektakuläre Aufholjagden und puren Rennsport. Das erwartet die Fans am Lausitzring. Dank des neuen Regelwerkes reichte der Spannungsbogen bereits in Hockenheim jeweils bis ins Ziel. Die neuen Reifen, das Funkverbot aus der Box und weniger Personal beim Boxenstopp sorgten immer wieder für Verschiebungen im Klassement und gaben den Teams zusätzliche Taktik-Optionen. Vor allem aber steht der Fahrer nun mehr im Mittelpunkt als zuvor.

DTM zum Anfassen: Viele Attraktionen für Fans

Motorsport zum Greifen nahe, wird es für die Fans auch wieder am Lausitzring geben. Egal ob Fan-Village mit viel Unterhaltung und Foodtrucks, der Pitwalk am Samstag- und Sonntagmorgen, bei dem man die Boxenstopp-Trainings der Teams miterleben kann, oder die Fan-Terrasse, bereits in Hockenheim wurde den Fans einiges geboten und sie nahmen die Neuerungen dankbar an. Der absolute Renner des Wochenendes wird zweifelsohne der Pit-View sein, der Blick in die Heiligen Hallen.
neu in diesem Jahr für die Fans "Pit-View" exklusiver Einblick in die Arbeit in der Box
Foto: DTM-Media
Drei Boxen – eine je Hersteller – stehen den DTM-Besuchern mit Fahrerlagertickets offen und erlauben einen Einblick in die wichtigste Zone der Teams. Von einer Box aus können die Fans die Arbeit in den beiden benachbarten Garagen während der meisten DTM-Sessions beobachten. Auch nach vorne hin ist der Blick in die Boxengasse frei – und wenn ein DTM-Bolide durch die selbige donnert, ist der Sound der über 500 PS-starken V8-Triebwerke zu hören und zu spüren. „Das ist das Ziel, wir brauchen eine gute Show. Wir haben den Pit View, alles geht für die Fans in die richtige Richtung. Wir haben auch Spaß auf der Strecke“, bringt es Jamie Green auf den Punkt.