Donnerstag, 18. Mai 2017

Die neue DTM-App ist da

Bild: DTM-Media
Gute Nachrichten für die Fans der DTM. Ob unterwegs in der Bahn, im Café oder bei der Familienfeier: Auf aktuelle News aus der DTM muss künftig auch unterwegs niemand mehr verzichten. Mit der neuen offiziellen DTM-App, die jetzt in den Stores für Apple und Android kostenlos erhältlich ist, gibt die DTM auch digital Vollgas.

Die App ermöglicht es, die Serie noch intensiver zu erleben und bringt die Faszination der über 500 PS-starken Boliden auf das Smartphone. Neben News, Ergebnissen und umfassenden Informationen zu den 18 DTM-Fahrern unterstützt die App vor allem das Erlebnis vor Ort. Der aktuelle Zeitplan informiert die Fans über alle Aktivitäten vor Ort, so verpasst er kein Rennen, kein Konzert und keine Autogrammstunde mehr. Zur besseren Planung und Orientierung des DTM-Besuchs stehen in der App weitere wichtige Informationen zur Verfügung: von der Anfahrt bis zum Lageplan vereint die App alles, was bei einem DTM-Besuch wichtig ist. Mit individuellen Einstellungen für Push-Benachrichtigungen kann der Fan das DTM-Erlebnis auf seine Bedürfnisse und Wünsche anpassen, so dass er nur die Nachrichten bekommt, die ihn interessieren.

Ob an der Rennstrecke oder unterwegs: Dank Live-Timing und Live-Ticker behält der Fan auch in turbulenten Rennen immer den Überblick. Oder er schaltet den Audio-Live-Stream mit dem Kommentar der Streckensprecher ein und fühlt sich mittendrin im Renngeschehen. Der Startschuss für die offizielle DTM-App ist nur der Anfang: Die App wird im weiteren Verlauf der Saison stetig aktualisiert und mit neuen, spannenden und informativen Features erweitert.

Die App steht ab sofort im Apple App Store und im Google Play Store zum download bereit.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Motorsport Festival auf dem Lausitzring

  • Lucas Auer kehrt als Tabellenführer an den Ort seines ersten DTM-Siegs zurück
  • Motorsport Festival Lausitzring: DTM meets ADAC GT Masters
  • Pit View, Fan-Village & Co: Attraktive Angebote für Fans
Lausitzring 2016 - Start
Foto: DTM-Media

Vom 19. bis 21. Mai geht es wieder rund auf dem Lausitzring. Und die Zuschauer sollten sich anschnallen. Denn nach den Eindrücken des ersten DTM-Wochenendes in Hockenheim wird es manchen Fan vor Begeisterung vom Sitz reißen. Die Vielzahl an Neuerungen in der populären Tourenwagenserie zahlen sich aus. Die Saison 2017 verspricht besonders zu werden – in vielerlei Hinsicht: schnellere Rennfahrzeuge, eine neue Aerodynamik, neue Reifen, zwei gleichlange Rennen, Punkte für die ersten Drei des Qualifyings und mehr Fan-Nähe als jemals zuvor.

Das zweite DTM-Wochenende der Saison steht unter dem Motto „Motorsport Festival Lausitzring“. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, gibt es auf der östlichsten deutschen Rennstrecke auch 2017 die volle Ladung Motorsport. Neben der DTM bilden das ADAC GT Masters, die ADAC Formel 4 und der Porsche Carrera Cup Deutschland ein Veranstaltungspaket, das seinesgleichen sucht. Insgesamt stehen neun Rennen auf dem Programm – Langeweile kommt dabei bestimmt nicht auf.

Lucas Auer kommt als Tabellenführer nach Brandenburg

Es waren zwei turbulente und unglaublich spannungsgeladene Tagen in Hockenheim. Samstags siegte Auer (Mercedes) vor Timo Glock (BMW) und Mike Rockenfeller (Audi), der eine Aufholjagd von Platz 16 mit einem Platz auf dem Podium krönte. Beim zweiten Lauf half der Regen kräftig mit bei der Dramaturgie des Rennens. Wer dachte, die Spannung und Abwechslung des Vortages könnte nicht mehr überboten werden, der wurde eines Besseren belehrt. Audi-Pilot Jamie Green stoppte letztlich weder der Wettergott noch eine Fünf-Sekunden-Boxenstoppstrafe. Der Brite fuhr von Platz drei nach dem Qualifying allen Widrigkeiten zum Trotz zu einem souveränen Sieg vor Gary Paffett (Mercedes-AMG) und Titelverteidiger Marco Wittmann (BMW), der sich vom vorletzten Platz bis auf Position drei vorkämpfte. In der Gesamtwertung führt derzeit Auer mit 40 Punkten vor Green und Paffett mit jeweils 26 Zählern. Der Österreicher hofft nach dem gelungenen Start in Hockenheim auf eine Wiederholung des Vorjahreserfolges: „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, wie es weitergeht. Es ist etwas Besonderes für mich, ein Jahr nach meinem ersten Sieg an den Lausitzring zurückzukehren. Ich bin gespannt, wie das Kräfteverhältnis auf einer anderen Strecke aussieht. Letztes Jahr war das Motorsport Festival ein Wahnsinns-Event.“
Luca Auer kommt als Meisterschaftsführender zum Lausitzring
Foto: DTM-Media
Nun heißt es Ring frei zur Runde zwei. Audi-Pilot Mike Rockenfeller kann die Fortsetzung nach dem starken Einstand der neuen DTM kaum erwarten. „Rocky“ punktete in beiden Rennen und begeisterte die Fans im ersten Lauf mit einer Aufholjagd von Platz 16 auf Rang drei. „Die DTM macht wieder richtig Spaß“, sagt der DTM-Champion von 2013. „Ich habe mich schon lange nicht mehr so sehr auf die nächsten DTM-Rennen gefreut wie in diesem Jahr. Ich denke, den Zuschauern geht es auch so.“ Auch BMW-Pilot Timo Glock, der sich im ersten Lauf mit Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer auf den letzten Runden mit der Dramatik eines Hitchcock-Klassikers duelliert hatte, freut sich auf den Lausitzring: „Es wird ein Wahnsinns-Spektakel für die Fans. Ich bin gespannt, wie wir in diesem Jahr aufgestellt sind und freue mich auf eine volle Tribüne und ein volles Fahrerlager.“

Mitreißende Überholmanöver, spektakuläre Aufholjagden und puren Rennsport. Das erwartet die Fans am Lausitzring. Dank des neuen Regelwerkes reichte der Spannungsbogen bereits in Hockenheim jeweils bis ins Ziel. Die neuen Reifen, das Funkverbot aus der Box und weniger Personal beim Boxenstopp sorgten immer wieder für Verschiebungen im Klassement und gaben den Teams zusätzliche Taktik-Optionen. Vor allem aber steht der Fahrer nun mehr im Mittelpunkt als zuvor.

DTM zum Anfassen: Viele Attraktionen für Fans

Motorsport zum Greifen nahe, wird es für die Fans auch wieder am Lausitzring geben. Egal ob Fan-Village mit viel Unterhaltung und Foodtrucks, der Pitwalk am Samstag- und Sonntagmorgen, bei dem man die Boxenstopp-Trainings der Teams miterleben kann, oder die Fan-Terrasse, bereits in Hockenheim wurde den Fans einiges geboten und sie nahmen die Neuerungen dankbar an. Der absolute Renner des Wochenendes wird zweifelsohne der Pit-View sein, der Blick in die Heiligen Hallen.
neu in diesem Jahr für die Fans "Pit-View" exklusiver Einblick in die Arbeit in der Box
Foto: DTM-Media
Drei Boxen – eine je Hersteller – stehen den DTM-Besuchern mit Fahrerlagertickets offen und erlauben einen Einblick in die wichtigste Zone der Teams. Von einer Box aus können die Fans die Arbeit in den beiden benachbarten Garagen während der meisten DTM-Sessions beobachten. Auch nach vorne hin ist der Blick in die Boxengasse frei – und wenn ein DTM-Bolide durch die selbige donnert, ist der Sound der über 500 PS-starken V8-Triebwerke zu hören und zu spüren. „Das ist das Ziel, wir brauchen eine gute Show. Wir haben den Pit View, alles geht für die Fans in die richtige Richtung. Wir haben auch Spaß auf der Strecke“, bringt es Jamie Green auf den Punkt.

DTM: Drei Fragen an Gary Paffett

Gary Paffett besteitet in der Lausitz sein 150 DTM-Rennen

Gary Paffett: Jubiläum am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Du bist vor dem zweiten Rennwochenende der Saison punktgleich mit dem Zweitplatzierten Jamie Green. Wie wichtig war ein guter Saisonstart für dich?

Gary Paffett: Wenn man beim Auftakt in Hockenheim keine Punkte holt, bedeutet das nicht, dass man die Meisterschaft nicht mehr gewinnen kann. Genauso bedeutet es anders herum auch nicht, dass Lucas den Titel schon gewonnen hat, nur weil er nach den ersten beiden Rennen die Meisterschaft anführt. Ein guter Saisonstart ist also nicht unersetzlich, aber er ist für den Fahrer, die Ingenieure und das Team eine gute Motivation für den Rest der Saison. Man ist positiv gestimmt, weiß, dass das Auto schnell ist. Die Punkte alleine sind nicht alles, aber sie helfen natürlich.

Du absolvierst auf dem Lausitzring dein 150. DTM-Rennen für Mercedes. Hättest du dir am Anfang deiner DTM-Karriere vorstellen können, einmal auf 150 Rennen zu kommen?

Gary Paffett: Nein, wenn man am Anfang seiner Karriere steht, ist es wirklich sehr schwer, sich vorzustellen, dass man das für mehr als ein Jahrzehnt seines Lebens machen könnte. 150 Rennen sind richtig viel. Ich bin sehr stolz darauf, was ich hier erreicht habe. Denn man ist nur so lange dabei, wenn man gute Leistungen zeigt. Das ist mir gelungen. Es ist harte Arbeit, so lange dabei zu sein. Denn es gibt sehr viele gute Fahrer, die deinen Platz gerne hätten und junge Fahrer, die aus den Nachwuchsklassen nachrücken. Man muss sehr hart arbeiten, um seinen Platz im Team zu behalten. In all den Jahren gibt es einige Rennen, die mir in Erinnerung geblieben sind. Für mich sticht zum Beispiel der Norisring 2005 heraus. Das war ein unglaubliches Rennen. Du erinnerst dich immer besonders gut an die harten Rennen, die schwierig waren und in denen nicht alles nach Plan lief. Ein besonders sentimentales Erlebnis war für mich mein Heimsieg in Brands Hatch – vor meinen heimischen Fans in Großbritannien. Das ist immer etwas Besonderes. Diese beiden Rennen stechen für mich am meisten heraus.

Du hältst zusammen mit Bernd Schneider den Rekord für die meisten Siege auf dem Lausitzring (3 Siege). Warum bist du auf dieser Strecke so gut und möchtest du den Rekord gerne für dich alleine haben?

Gary Paffett: Es bedeutet mir nicht so viel, aber es ist immer schön, einen Rekord zu halten. Wenn man zurückblickt und es gibt nur zwei Fahrer, die auf dieser Strecke dreimal gewonnen haben, dann denkt man sich: Wow, da war ich ja gar nicht so schlecht. Der Lausitzring ist eine Strecke, auf der ich auch gut war, wenn es woanders nicht so gut gelaufen ist. Als ich 2009 zu HWA zurückgekehrt bin, habe ich meinen ersten Sieg auf dem Lausitzring geholt. 2013 hatten wir eine schwierige Saison, aber auf dem Lausitzring habe ich meinen einzigen Saisonsieg eingefahren. Es ist eine dieser Strecken, die für Überraschungen sorgen kann. Deshalb werden wir das Rennwochenende voll konzentriert und gut vorbereitet angehen. Und dann hätte ich nichts dagegen, wenn ich als einziger Fahrer vier oder gar fünf Siege auf dieser Strecke hätte.

Stimmen der Mercedes-Piloten vor dem Rennen am Lausitzring

  • Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt beim Heimrennen in Hockenheim geht es für Mercedes-AMG Motorsport an den Lausitzring, der sich in der Vergangenheit als ein gutes Pflaster für das Team erwiesen hat
  • 2017 findet auf dem Lausitzring zum zweiten Mal das gemeinsame Motorsport Festival von DTM und ADAC GT Masters statt
  • Mercedes-AMG Motorsport führt vor dem zweiten Rennwochenende der DTM-Saison 2017 die Fahrer-, Team- und Herstellerwertung an
  • Auf dem Lausitzring wurden seit 2000 21 DTM-Rennen ausgetragen. Bislang gab es zwölf verschiedene Sieger. Die meisten Rennen gewannen Bernd Schneider und Gary Paffett mit jeweils drei Siegen
  • Mit insgesamt zwölf Siegen ist Mercedes-AMG die erfolgreichste Marke auf dem Lausitzring
  • Ulrich Fritz: „Wir wissen, dass wir vom Grundspeed ein schnelles Auto haben, müssen aber sehen, wie sich das nun auf anderen Strecken auszahlt.“
Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer:
„Natürlich ist es etwas Besonderes für mich, ein Jahr nach meinem ersten Sieg an den Lausitzring zurückzukehren. Speziell nachdem ich zum Saisonstart ein gutes Wochenende in Hockenheim hatte. Entsprechend bin ich jetzt schon ein bisschen aufgeregt, wie es weitergeht. Wir haben ein super Auto, müssen aber noch etwas Feinschliff daran betreiben. Deshalb bin ich richtig gespannt, wie das Kräfteverhältnis auf einer anderen Strecke aussieht. Persönlich freue ich mich darauf. Letztes Jahr war das Motorsport Festival ein Wahnsinns-Event und ich hoffe, dass erneut so viele Zuschauer an die Strecke kommen.“
Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda
Gary Paffett:
„Nach einem relativ erfolgreichen Saisonauftakt in Hockenheim freue ich mich sehr darauf, auf dem Lausitzring wieder ins Auto zu steigen. Auf dieser Strecke habe ich in der Vergangenheit schon einige Siege einfahren können. Außerdem hatten wir dort im letzten Jahr ein gutes Rennwochenende. Deshalb bin ich gespannt darauf, wie es dieses Jahr laufen wird. Mein Ziel ist es, in beiden Rennen eine gute Punkteausbeute mitzunehmen.“

Edoardo Mortara:
„Der Lausitzring ist für mich ein wichtiges Rennwochenende. Nach dem Auftakt in Hockenheim habe ich das Gefühl, dass ich dort ein paar Punkte liegen gelassen habe. Deshalb können wir es uns nicht leisten, noch mehr Punkte zu verlieren. Der Lausitzring an sich zählt nicht unbedingt zu meinen Lieblingsstrecken. Dennoch hoffe ich, dass wir dort zwei gute Rennen fahren können. Mercedes war dort in der Vergangenheit meistens konkurrenzfähig und hat im letzten Jahr auch ein Rennen mit Lucas gewonnen. Hoffentlich sind wir dieses Jahr dort genauso gut, damit ich vorne mitkämpfen und viele Punkte einfahren kann.“

Paul Di Resta:
„Es ist gut, so schnell nach dem ersten Rennwochenende wieder im Auto zu sitzen. Wir haben durch das Durcheinander beim Boxenstopp in Hockenheim einige wertvolle Punkte verloren. Hoffentlich melden wir uns nun gestärkt zurück. Jeder im Team arbeitet jedenfalls hart daran, den Schwung unseres guten Mannschaftsergebnisses aus Hockenheim mitzunehmen. Hoffentlich können wir uns dann am Sonntagabend über ein weiteres freuen.“

Maro Engel:
„Hinter uns liegt ein spannender Saisonauftakt. Jetzt freue ich mich auf die zweite Runde auf dem Lausitzring. Das Motorsport Festival war im vergangenen Jahr schon eine fantastische Veranstaltung. Nach dem positiven Saisonstart möchte ich in der Lausitz natürlich darauf aufbauen und meinem Konto so viele Punkte wie möglich hinzufügen.“
Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens:
„Ich bin froh, dass ich auf das Rennwochenende auf dem Lausitzring nicht allzu lange warten muss. Das erste Wochenende in Hockenheim verlief nicht wie erhofft. Dennoch gibt es viel Positives, dass wir von dort mitnehmen können. Darauf müssen wir aufbauen und versuchen, so viele Punkte wie möglich für Mercedes einzufahren.“

Dienstag, 16. Mai 2017

Jan Bühn fährt als Zweiter beim IDM-Auftakt auf dem Nürburgring auf das Podium

BMW-Pilot Jan Bühn wird beim IDM-Saisonauftakt auf dem Nürburgring Zweiter
Foto: Michael Sonnick
Am Wochenende fand mit dem ADAC Siegerlandpreis auf dem Nürburgring der Auftakt zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) statt. In der Superbike-Klasse wurde Jan Bühn aus dem badischen Kronau im ersten Lauf Fünfter und beim zweiten Rennen stand er als Zweiter auf dem Podium. Der Supersport-IDM Meister von 2015 wurde im Vorjahr als bester BMW-Pilot gleich Gesamtdritter in der Superstock 1000-Klasse und startet wie im Vorjahr für das Van-Zon-Remeha-BMW Team.

Beim Abschlusstraining fuhr der BMW-Pilot die drittschnellste Zeit und ging aus der ersten Startreihe in die zwei Rennen über jeweils 18 Runden und der Gesamtdistanz von 65,124 km. Die erste Reihe komplettierten seine BMW-Teamkollegen Markus Reiterberger (Obing) mit der Bestzeit vor dem Niederländer Danny de Boer. Der erste Lauf am Sonntag musste in der 2. Runde nach einem starken Regenschauer abgebrochen werden und nachdem alle Fahrer auf Regenreifen gewechselt hatten, dann neu gestartet. Jan Bühn hatte in der Einführungsrunde Pech, dass an seiner BMW die Traktionskontrolle nicht funktionierte und er diese neu starten musste. Dadurch war er in der ersten Runde auf der regennassen 3,618 km langen Kurzanbindung des Eifelkurses vorsichtig und kam als Elfter vorbei. Danach kämpfte sich der Badener Runde um Runde bis auf den fünften Platz nach vorne. In der letzten Runde bremste sich Danny de Boer vor der Schikane zu Start und Ziel vorbei und siegte mit 0,477 Sekunden vor Markus Reiterberger sowie Florian Alt (Nümbrecht/Yamaha). Vierter wurde Dominik Vincon (Knittlingen/BMW) vor Jan Bühn, der im Ziel nach 16 Runden 34,653 Sekunden Rückstand hatte.

Im zweiten Rennen auf trockener Piste hatte Jan einen besseren Start und lag als Fünfter direkt hinter dem Niederländer Pepijn Bijsterbosch (Yamaha), den er in der fünften Runde überholte. Zu Rennmitte stürzten die zwei Yamaha-Piloten Florian Alt und Bastien Mackels (Belgien) und Jan war dadurch dann Zweiter. Den zweiten Lauf gewann der zweifache Superbike-Meister von 2013 und 2015 Markus Reiterberger mit 25,257 Sekunden vor Jan Bühn. Dritter wurde Dominik Vincon, der damit BMW einen Dreifachsieg bescherte. „Ich bin bei allen Trainings gleich gut zurechtgekommen, schade dass ich im ersten Lauf Probleme mit der Elektronik hatte, ich hatte dadurch zu Rennbeginn zu viel Zeit verloren. Der zweite Platz gleich beim IDM-Auftakt ist super, allerdings habe ich ein wenig profitiert. Vielen Dank an mein Team und an BMW, auch die Pirelli-Reifen haben super funktioniert. Mein Ziel ist regelmäßig unter die ersten Fünf zu fahren. Mit dem Pokal habe ich noch ein schönes Muttertagsgeschenk für meine Mutter, die leider nicht in die Eifel kommen konnte. Der Nürburgring liegt mir, jetzt stehe ich im dritten Jahr in Folge hier auf dem Podest“, strahlte der Badener. Nach 2 Läufen liegt Jan Bühn mit 31 Zählern auf dem zweiten Platz im Superbike-Gesamtklassement, es führt sein BMW-Teamkollege Markus Reiterberger mit 45 Punkten, Dritter ist Dominik Vincon mit 29 Zählern. Weitere Informationen über die Motorrad-IDM gibt es unter www.IDM.de bzw. über Jan Bühn unter www.jan-buehn.de.

Text: Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof