Montag, 17. Oktober 2016

Nachgefragt bei ... Mattias Ekström

Der zweimalige DTM-Champion nach dem vorzeitigen Gewinn der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft 2016 auf dem Estering.

Mattias Ekström
Foto: Jens Hawrda
Wie fühlt man sich als Weltmeister?

Ich bin überglücklich! Bereits vor dem letzten Rennen Weltmeister zu werden, ist ein tolles Gefühl. Und ich bin unglaublich stolz auf meine ganze EKS-Mannschaft. Einen Dank möchte ich auch an meinen Arbeitgeber Audi Sport aussprechen. Meine Chefs haben mir erlaubt, auf dem Estering an den Start zu gehen, um die Chancen auf den Titelgewinn so groß wie möglich zu halten. Das war nicht selbstverständlich und ich bin sehr, sehr dankbar dafür. Hoffentlich kann ich ihnen mit dem WM-Titel auch ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Wie lief es am Estering aus Ihrer Sicht?

Mein Audi S1 EKS RX quattro war auf dem Estering wie schon das ganze Jahr über wieder fantastisch. Unser Ziel war es, den Titel vorzeitig zu holen, deshalb war ich vielleicht etwas konservativer unterwegs als sonst – das hat man im Finale beim Start und in der ersten Kurve gesehen. Aber es hat zum Glück trotzdem geklappt, weil Petter (Solberg) nur Zweiter wurde und Johan (Kristoffersson) im Finale einen Reifenschaden hatte.

Ist der WM-Titel mehr wert als Ihre beiden DTM-Titel?

Weltmeister zu werden ist schon etwas ganz Besonderes – das war ich in meiner Karriere bisher noch nie. Meine Titel und Siege mit Audi Sport in der DTM sind auch extrem wertvoll. Das Besondere an diesem WM-Titel ist aber, dass wir vor drei Jahren bei null angefangen haben. Im Oktober 2013 gab es gar nichts. Was mein Team EKS und ich in dieser Zeit aufgebaut haben, können sich nur die Wenigsten vorstellen.
Haben Sie auch das DTM-Finale in Hockenheim vom Estering verfolgt?

Natürlich! Ich war die ganze Zeit mit meinen Jungs in Hockenheim im Kontakt. Sie haben mir nach dem DTM-Rennen direkt ein Glückwunschfoto per WhatsApp geschickt. Ich bin froh, dass Abt auch ohne mich die Teammeisterschaft geholt hat und Audi Sport den Herstellertitel. Schade, dass Edo (Mortara) am Ende vier Punkte zum Fahrertitel gefehlt haben. Wer gesehen hat, wie er in Hockenheim gefahren ist, weiß, dass er den Titel verdient gehabt hätte. Meister der Herzen ist er für mich auf jeden Fall! Ich liebe es, wie er fightet.

Wie geht es weiter?

Wir werden den WM-Titel ordentlich feiern, aber auch die Batterien etwas aufladen. Dann werden wir unsere beiden Audi S1 EKS RX quattro für das Finale in Argentinien vorbereiten und am 26. und 27. November in Rosario versuchen, auch noch Team-Weltmeister zu werden.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Mattias Ekström ist Rallycross-Weltmeister

  • Audi-Werksfahrer feiert auf dem Estering vorzeitig den Titel
  • Erster WM-Titel weiterer Höhepunkt seiner außergewöhnlichen Karriere
  • „Früher war mir Rallycross zu dreckig“, sagt Mattias Ekström
Mattias Ekström
Foto:Colin McMaster/EKS/McKlein
Mattias Ekström hat sich mit einem fünften Platz auf dem Estering vorzeitig den Titel in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft gesichert. Der Schwede hatte für den vorletzten WM-Lauf der Saison 2016 auf das DTM-Finale in Hockenheim verzichtet und damit zum ersten Mal in seiner 16-jährigen DTM-Karriere ein Rennen verpasst.


„Das ist vielleicht der beste Tag in meiner Motorsport-Karriere“, sagt Ekström. „Es gab so viele schöne Momente mit Audi Sport in der DTM, aber das hier ist etwas ganz, ganz Besonderes. Wir haben vor drei Jahren bei null angefangen. Im Oktober 2013 gab es gar nichts. Was mein Team und ich in dieser Zeit aufgebaut haben, können sich nur die Wenigsten vorstellen. Ein großer Dank gebührt natürlich auch meinem Arbeitgeber Audi Sport. Meine Chefs haben mir erlaubt, auf dem Estering an den Start zu gehen, um die Chancen auf den Titelgewinn so groß wie möglich zu halten. Das war nicht selbstverständlich und ich bin sehr, sehr dankbar dafür. Hoffentlich kann ich ihnen mit dem WM-Titel auch ein Lächeln auf die Lippen zaubern.“

Ekström hat mit dem Titelgewinn einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er einer der komplettesten Rennfahrer der Welt ist. Seit 2001 hat er 177 DTM-Rennen für das Audi Sport Team Abt Sportsline bestritten und dabei 22 Siege und zweimal den Titel gefeiert (2004, 2007). Ekström ist damit der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot der Geschichte. In seiner Karriere triumphierte der 38-Jährige auch viermal beim Race of Champions – einmal in der Teamwertung mit Tom Kristensen (2005) sowie dreimal in der Einzelwertung (2006, 2007, 2009). Dabei besiegte er unter anderem den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. Daneben fuhr er unter anderem erfolgreich in der schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft STCC, in der Rallye-Weltmeisterschaft sowie in der NASCAR und der australischen V8 Supercars.

Der Gewinn des Weltmeistertitels ist auch für Audi Sport etwas ganz Besonderes. Denn neben der Formel 1, WRC, WEC und WTCC ist der Titel in der Rallycross-WM einer von nur fünf Weltmeistertiteln der FIA. Zuletzt konnten 2012 und 2013 die Audi-Teams in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC Siege in der Fahrerwertung bejubeln. Der letzte Titel eines einzelnen Audi-Piloten liegt 32 Jahre zurück. 1984 gewann Ekströms Landsmann Stig Blomqvist die Rallye-Weltmeisterschaft. „Stig ist mit quattro-Antrieb zum Titel gefahren, in der WEC war der Audi R18 e-tron quattro erfolgreich und ich konnte nun mit meinem Audi S1 EKS RX quattro ein Kapitel zu dieser Erfolgsgeschichte beitragen“, sagt Ekström.

Audi sichert sich zwei der drei DTM-Titel

  • Klarer Sieg in der Herstellerwertung
  • Audi Sport Team Abt Sportsline gewinnt die Teamwertung
  • Finalsieger Edoardo Mortara fehlen die Punkte aus Zandvoort zum Fahrertitel
Foto: Audi-Motorsport
Audi hat sich beim Finale in Hockenheim zwei der drei DTM-Titel gesichert. Zum dritten Mal ist Audi Hersteller-Champion der DTM und das Audi Sport Team Abt Sportsline zum vierten Mal Teammeister. Den Fahrertitel verpasste Audi-Pilot Edoardo Mortara im Castrol EDGE Audi RS 5 DTM trotz seines fünften Saisonsieges um vier Punkte nur ganz knapp.

„Das war der bitterste Sieg, an den ich mich erinnern kann“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Der Super-GAU ist eingetreten: Wir haben die Teammeisterschaft und die Herstellermeisterschaft gewonnen, was gut ist. Aber in der Fahrerwertung fehlen uns weniger als jene Punkte, die Edoardo Mortara in Zandvoort unberechtigterweise verloren hat. Das ist ganz bitter und schwer zu verdauen.“

Kurze Rückblende: Im neunten Saisonrennen lag Edoardo Mortara in Zandvoort hinter seinem Markenkollegen Jamie Green an sechster Stelle, als gegen den Italiener eine Durchfahrtsstrafe wegen einer angeblichen Verletzung der Slow-Zone-Regeln verhängt wurde. Noch am selben Abend räumte die Rennleitung Unstimmigkeiten im offiziellen GPS-System ein.

„Natürlich sind wir traurig, dass uns nun genau diese Punkte zum Titelgewinn fehlen“, sagt Edoardo Mortara. „Aber damit muss ich leben. Mein Team, mein Renningenieur, meine Mechaniker: Alle haben in diesem Jahr einen fantastischen Job gemacht und ich habe mich in meinem Audi RS 5 DTM sehr wohl gefühlt. Ich konnte heute nicht mehr machen, als das Rennen zu gewinnen. Es war mein fünfter Sieg in diesem Jahr, darauf bin ich sehr stolz.“
Wie schon am Vortag begeisterte der neue Vizechampion der DTM die Zuschauer mit einer eindrucksvollen Aufholjagd. Trotz eines technischen Problems im Qualifying war Mortara auf Startplatz sechs der schnellste Audi-Pilot. Im Rennen benötigte er nur sechs Runden, um sich an die Spitze des Feldes zu kämpfen und anschließend einen überlegenen Sieg herauszufahren.

Dabei überholte Mortara in Runde sechs auch Marco Wittmann und damit seinen direkten Rivalen im Titelkampf. Obwohl der BMW-Pilot des Tempo Mortaras nicht mitgehen konnte, reichte Wittmann am Ende ein vierter Platz zum knappen Gewinn der Fahrerwertung. Endstand: 206:202.

In der Herstellerwertung setzte sich Audi mit 700 Punkten deutlich vor BMW (647 Punkte) und Mercedes-Benz (471 Punkte) durch. Nach 2004 und 2014 ist es der dritte Herstellertitel für Audi in der DTM. Mit erneut zehn Siegen in 18 Rennen ist der Audi RS 5 DTM genau wie im Vorjahr das erfolgreichste Auto der Saison.

Die Teamwertung ging nach 2004, 2007 und 2011 zum vierten Mal an das Audi Sport Team Abt Sportsline mit Edoardo Mortara, Mattias Ekström und Mike Rockenfeller, der den neuen Rallycross-Weltmeister Ekström beim Finale in Hockenheim vertrat.

Den dritten Platz in der Fahrerwertung sicherte sich Jamie Green, der sich im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg nach einer Rangelei am Start vom 22. bis auf den achten Platz nach vorn kämpfte. Neben Edoardo Mortara war er der einzige Audi-Pilot, der am Sonntag Punkte sammelte.

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM) und Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM) verpassten Punkte auf den Positionen elf, 13 und 14 nur knapp. René Rast (Red Bull Audi RS 5 DTM) kam als bester Fahrer des Audi Sport Team Phoenix als 17. ins Ziel, Timo Scheider beendete sein letztes DTM-Rennen nach einer Durchfahrtsstrafe im AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM auf Rang 18. Adrien Tambay (Speedweek.com Audi RS 5 DTM) schied nach einer Kollision im Startgetümmel vorzeitig aus.

„Auch wenn wir den Fahrertitel so knapp verpasst haben, war es insgesamt eine starke DTM-Saison für Audi“, so die abschließende Bilanz von Dieter Gass. „Wir hatten das stärkste Paket und haben insgesamt zehn Rennen und zwei der drei möglichen Titel gewonnen. Ich möchte mich bei jedem bedanken, der dafür hart gearbeitet hat: bei der ganzen Mannschaft von Audi Sport in Neuburg und Neckarsulm. Bei unseren Kollegen in Ingolstadt. Bei unseren drei Teams, unseren Fahrern und natürlich auch unseren Partnern.“

Mortara gewinnt das letzte Saisonrennen – Marco Wittmann ist DTM-Champion 2016

Sieger des letzten Saisonrennens: Edoardo Mortara
Foto: Audi-Motorsport
Ein vierter Platz im Sonntagsrennen beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg hat BMW-Pilot Marco Wittmann gereicht, um sich zum DTM-Champion 2016 zu krönen. Sein letzter verbliebener Konkurrent im Titelkampf, Edoardo Mortara im Audi RS 5 DTM, fuhr am Sonntag in Hockenheim zwar erneut ein starkes Rennen und siegte souverän, am Ende fehlten dem Italo-Schweizer trotz seines insgesamt achten DTM-Siegs aber vier Punkte auf den neuen Champion Wittmann. Für Marco Wittmann ist es nach 2014 bereits der zweite Titel in der DTM; BMW stellt nach 1987, 1989, 2012 und 2014 zum fünften Mal den DTM-Champion. „Das war ein turbulentes Rennen und Edoardo war sehr stark“, fasste Wittmann die Ereignisse zusammen und lobte seinen Konkurrenten. „Es ist ein wahnsinniges Gefühl, nach 2014 erneut den Titel zu holen. Das ist einfach der Wahnsinn.“

Beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring präsentierte sich die DTM vor 142.000 Zuschauern am Rennwochenende von ihrer besten Seite – mit packendem Tourenwagensport und Tür-an-Tür-Duellen, die für ein würdiges Finale sorgten. Neben Rennsieger Edoardo Mortara verabschiedeten sich die beiden Mercedes-AMG-Piloten Christian Vietoris und Paul Di Resta auf den Plätzen zwei und drei mit Podestplatzierungen in die Winterpause.
Edoardo Mortara hat gekämft, aber ..., er hätte es auch verdient gehabt Meister zu werden
Foto: Audi-Motorsport
Edoardo Mortara hat alles getan, um die Titelentscheidung noch zu seinen Gunsten zu entscheiden: 17 Punkte betrug sein Rückstand vor dem Rennen. Nach einem verkorksten Start kämpfte er sich gegen zahlreiche BMW-Piloten Position für Position nach vorne und übernahm in Runde sechs die Führung vor Wittmann. Nach 39 Runden überquerte Mortara mit 3,040 Sekunden Vorsprung vor Vietoris die Ziellinie. Wittmann reichte der vierte Platz im letzten Saisonrennen zum Titelgewinn. Hinter ihm schafften es mit Timo Glock, Maxime Martin und Tom Blomqvist drei weitere BMW-Piloten in die Punkteränge. Diese wurden komplettiert durch Jamie Green und Robert Wickens auf den Positionen neun und zehn.

Auch die Team- und Markenwertung wurden erst im letzten Rennen entschieden. Das Audi Sport Team Abt Sportsine setzte sich in der Teamwertung mit 319 Punkten gegen das BMW Team RMG (290 Punkte) durch. In der Markenwertung siegte Audi mit 700 Punkten vor BMW (647 Punkte) und Mercedes-Benz (471 Punkte).

Pole für Félix da Costa – Wittmann und Mortara in Reihe drei

Wie am Samstag, holt sich BMW-Pilot António Félix da Costa auch am Sonntag die Pole-Position. Der Portugiese, der heute sein letztes DTM-Rennen fährt, sicherte den besten Startplatzvor Mercedes-Pilot Gary Paffett. Das Qualifying war aber vor allem wegen dem Kampf um den DTM-Titel interessant.

zweite Pole am Finalwochenende für Antonio Felix Da Costa
Foto: Jens Hawrda
Unfreiwillig war Edoardo Mortara – Zweitplatzierter in der DTM-Fahrerwertung und Verfolger von Marco Wittmann – Hauptdarsteller. Der Audi-Pilot beklagte im Qualifying Probleme mit der Lenkung und die Mechaniker arbeiteten in der 20-minütigen Session fieberhaft an seinem Audi RS 5 DTM. In seiner ersten gezeiteten Runde, nur wenige Minuten vor Ende des Qualifyings, fuhr er auf Anhieb vor Wittmann auf Platz fünf. Der konterte, verbesserte sich minimal und schob sich Mortara vorbei. In der Startaufstellung stehen die beiden Kandidaten nebeneinander in der dritten Startreihe auf den Positionen fünf und sechs – mit leichtem Vorteil für den um eine Position besser platzierten Wittmann.

Während Wittmann auf Schützenhilfe seiner Markenkollegen Tom Blomqvist und Maxime Martin auf den Startplätzen drei und vier hoffen kann, ist Mortara auf sich allein gestellt. Der nächstbeste Audi-Pilot ist Jamie Green auf Platz zehn. Dazwischen stehen Robert Wickens, Timo Glock und Christian Vietoris .


Stimmen nach dem Qualifying:

António Félix da Costa, Platz 1, BMW:
„Ein absolut fantastisches letztes Wochenenede meiner DTM-Karriere. Ich darf auch im zweiten Rennen von der Pole-Position starten – einfach perfekt. Es läuft einfach alles wie am Schnürchen. Das Auto fühlt sich großartig an und ist offensichtlich extrem schnell. Deshalb bin ich auch total entspannt und so kommt eines zum anderen. Jetzt will ich unbedingt das letzte DTM-Rennen meiner Karriere gewinnen und werde mächtig Gas geben. Ich hoffe, es läuft ein wenig besser, als gestern. Da haben die Reifen doch sehr stark abgebaut, was mich den Podiumsplatz gekostet hat.“


Marco Wittmann
, Platz 5, BMW:
„Für die Zuschauer ist diese Ausgangslage natürlich perfekt, es wird mit Sicherheit spannend. Edo und ich wissen beide, was wir zu tun haben. Ich selber bin total entspannt. Alles läuft hier eigentlich nach Plan. Wir haben zwei starke Qualifyings abgeliefert, obwohl in beiden vielleicht sogar ein Tacken mehr drin gewesen wäre. Aber, ich stehe auf Platz fünf und bin vorne mit dabei – im Titelkampf natürlich extrem wichtig.“

Edoardo Mortara, Platz 6, Audi:
„Unglaublich, wir haben an diesem Wochenende so viele Probleme, wie an keinem anderen in dieser Saison. Jetzt diese technischen Probleme im Qualifying. Dennoch habe ich es am Ende geschafft, ein gutes Resultat zu erzielen. Natürlich ist Marco jetzt im Vorteil und ich glaube ihm gerne, dass er ganz entspannt ist. Aber, noch ist hier nichts vorbei. Es gibt immer noch ein Rennen zu fahren, wir dürfen noch einmal fünf Kilogramm ausladen, während BMW fünf Kilo zuladen muss. Und so lange ich noch Chancen auf den Titel habe, werde ich alles versuchen und voll attackieren.