Sonntag, 17. Juli 2016

René Rast ersetzt Adrien Tambay

Renè Rast startet am heutigen Sonntag für Adrien Tambay
Foto: Jens Hawrda
Adrien Tambay kann am heutigen Sonntag nicht starten. Der Franzose war im Rennen am Samstag in den Startunfall mit Martin Tomczyk und Maximilian Götz verwickelt. Nach dem Unfall, der eigentlich recht harmlos aussah, klagte Tambay über starke Schmerzen in der linken Hand, die von einem Zurückschlagen des Lenkrades während des Unfalls herrühren. Er wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Röntgenaufnahmen schlossen inen Bruch aus, doch waren die Schmerzen am heutigen Sonntagmorgen einfach immer noch zu groß.
 
An seiner Stelle wird Audi-Ersatzfahrer René Rast zum Einsatz kommen. Der 29-Jährige ist dreifacher Champion des Porsche Supercups (2010/2011/2012) und gewann gemeinsam mit Kelvin van der Linde im Jahr 2014 das ADAC GT Masters. Rast wird in Zandvoort mit der Startnummer 72 an den Start gehen.

Samstag, 16. Juli 2016

DTM: Wickens gewinnt Samstagsrennen in Zandvoort

Robert Wickens siegt in Zandvoort für Mercedes
Foto: DTM-Media
Robert Wickens hat das neunte DTM-Saisonrennen im niederländischen Zandvoort souverän gewonnen. Von der Pole-Position in das 40-minütige Samstagsrennen gestartet, überquerte er nach 25 Runden mit 7,217 Sekunden Vorsprung vor Marco Wittmann die Ziellinie. Dritter wurde Mercedes-AMG-Pilot Christian Vietoris. Für den Kanadier Wickens ist es der vierte Sieg in seiner DTM-Karriere – zuletzt gewann der Mercedes-AMG-Pilot 2015 am Norisring. „Auch wenn es einfach aussah – es ist niemals einfach ein Rennen zu gewinnen“, sagte Wickens im Ziel. „Ich bin einfach nur happy. Heute Abend feiern wir.“ Glücklich ist auch Marco Wittmann, denn nach neun von 18 DTM-Saisonrennen trägt der BMW-Pilot den inoffiziellen Titel des ‚Halbzeit-Champions‘. „Zandvoort scheint mir zu liegen, auch wenn Robert (Wickens) heute ein Tick schneller war. Mit Platz zwei und den 18 Punkten bin ich zufrieden. Morgen können wir das Blatt vielleicht noch wenden.“ Im Gegensatz zu Wickens musste sich Wittmann den Angriffen von Christian Vietoris erwehren, über die gesamte Renndistanz Druck auf Wittmann machte. Der konnte nur einmal kurz durchatmen, als Gary Paffett den Platz seines Markenkollegen Vietoris übernahm um den Druck auf Wittmann zu erhöhen – jedoch ohne Erfolg. Erst in der letzten Runde konnte Vietoris den Podestrang zurückerobern.
 
Mit dem achten Sieger im neunten Rennen geht es für die DTM am Sonntag in die zweite Saisonhälfte. Marco Wittmann hat mit seinem zweiten Platz die Führung in der DTM-Fahrerwertung ausgebaut. Er führt die Tabelle mit 93 Punkten an. Auf Platz zwei liegt mit zehn Punkten Rückstand Robert Wickens. Nach einer Durchfahrtsstrafe kam Audi-Pilot Edoardo Mortara am Samstag nicht über Platz 17 hinaus. In der Tabelle liegt er nun punktgleich mit Jamie Green auf dem dritten Rang mit 73 Punkten. Der Brite war im Rennen bester Audi-Pilot auf Rang fünf.
Top-Ten Rennen 1 Zandvoort
Quelle: dtm.com

 

DTM Zandvoort: Wickens und Wittmann in Startreihe eins

Mercedes bestätigt den starken Eindruck aus den freien Trainings und holt sich mit Robert Wickense die Pole für das erste Rennen in Zandvoort. Platz zwei holt sich der Meisterschaftsführende Marco Wittmann (BMW). Wickens’ Mercedes-Markenkollegen Christian Vietoris und Gary Paffett landeten auf den Plätzen drei und vier, gefolgt vom Audi-Duo Jamie Green und Edoardo Mortara.
 
Stimmen der drei bestplatzierten Fahrer

Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens, Mercedes-AMG, Platz 1:
„Endlich - ich glaube, das ist meine erste Pole-Position seit zwei Jahren. Ein absolut super Gefühl mal wieder von ganz vorne starten zu dürfen. Dieses Resultat geht zum großen Teil auf mein Team und für die freut es mich am meisten. Alle haben die ganze Saison lang schon so hart gearbeitet und alles für meinen Erfolg getan. Wir haben fast immer Punkte einfahren können und eigentlich eine fehlerlose Saison abgeliefert. Auch an diesem Wochenende haben wir wieder sehr fokussiert gearbeitet und das zahlt sich aus. Meine Runde war sehr gut, das Auto funktioniert schon das gesamte Wochenende lang nahezu perfekt. Jetzt hoffe ich natürlich, dass wir jede Menge Punkte aus Zandvoort mitnehmen können. Die Chancen auf meinen ersten Saisonsieg sind heute besonders groß, doch hatte ich auch in der Vergangenheit aus anderen Startpositionen heraus die Chance zu gewinnen – so wie am Norisring. Wir werden alles geben, um diesen ersten Sieg zu feiern. Aber, ich glaube, besonders Marco wird es uns alles andere als leicht machen.“
 
Marco Wittmann, BMW, Platz 2:
„Ein richtig gutes Ergebnis. Wenn man bedenkt, dass wir am Freitag so gut wie gar nicht fahren konnten, kann sich der zweite Startplatz mehr als sehen lassen. Wir haben eine Menge im Vergleich zu den Konkurrenten aufgeholt, haben hart gearbeitet und in der Kürze der Zeit ein wirklich gutes Setup hinbekommen. Ich hatte in meinem letzten Versuch leider noch ein wenig Verkehr in Person von Mike Rockenfeller. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich mich, glaube ich, noch ein wenig steigern können. Aber, egal. Die erste Reihe ist nach den bisherigen Ereignissen hier wirklich großartig. Es wird natürlich nicht leicht, weil um mich herum nur andere Marken vertreten sind. Wenn mir der Start gelingt und ich das Beschleunigungsduell gegen Robert für mich entscheide, kann ich vielleicht sogar an der Spitze in die erste Kurve einbiegen. Auf meiner Seite ist der Weg dahin kürzer, auf Roberts Seite ist aber der Grip besser.“
 
Christian Vietoris, Mercedes-AMG, Platz 3:
„Insgesamt bin ich natürlich sehr zufrieden, die Runde ist mir schon ganz gut gelungen. Allerdings wäre ich in der darauffolgenden noch ein wenig besser gewesen. Leider haben im letzten Sektor die Reifen stark nachgelassen, weshalb eine Verbesserung nicht mehr möglich war. Aber, der dritte Startplatz – der ist schon richtig gut. Vor allem, weil ich bei der Anreise so gar kein gutes Gefühl hatte. Im gestrigen Freien Training lief es dann aber schon richtig gut, heute Mittag hat sich der positive Eindruck nochmals verstärkt. Es sieht wirklich so aus, als wäre Mercedes hier in der Breite sehr stark aufgestellt. Es ist jetzt das dritte Mal in dieser Saison, dass ich unter den drei Schnellsten im Qualifying bin. Einmal wurde ich zurückversetzt – was am Norisring passiert ist, weiß jeder. Es wird höchste Zeit, dass wir im Ziel auf dem Podium feiern dürfen. Das hat sich vor allem auch das Team mal verdient.“

DTM Zandvoort zweites Freies Training

Schnellster im zweiten Freien Training: Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda
Die Schnellsten im zweiten Freien Training in Zandvoort waren Gary Paffet (Mercedes) vor Marco Wittmann (BMW) und Daniel Juncadella (Mercedes), auf Platz vier folgt der erste Audi-Pilot mit Mattias Ekström. Insgesamt zeigt sich Mercedes wieder stark, die fünf Fahrer unter die Top-Ten bringen, aber auch BMW hat sich im Vergleich zum ersten Freien Training gesteigert (3 Fahrer in den Top-Ten). Audi bring mit Mattias Ekström und Nico Müller (Platz 8) zwei Piloten in die Top-Ten. Insgesamt ging es wieder sehr eng zu, die ersten achtzehn Fahrer liegen nur maximal eine Sekunde auseinander. Das Qualifying zu Rennen 1 startet um 15.45 Uhr.

Top-Ten zweites Freies Training
Bild: dtm.com
 

Freitag, 15. Juli 2016

DTM Zandvoort: Mercedes dominiert erstes freies Training

Robert Wickens (Mercedes) Schnellster im ersten freien Training in Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
Mit Robert Wickens, Daniel Juncadella und Christian Vietoris zeichneten ausschließlich Mercedes-AMG-DTM-Fahrer für die drei Top-Zeiten am Freitagnachmittag verantwortlich. Wickens hatte seine schnellste Runde bereits zur Hälfte der Session gesetzt. Seine Rundenzeit von 1:31.639 Minuten war von der Konkurrenz nicht mehr zu unterbieten und gleichzeitig um gut drei Zehntel schneller als die Bestzeit des Vorjahres
 
Vieles deutet somit darauf hin, dass die bisherige Rekord-Rennrundenzeit von Marco Wittmann (1:32.411 Minuten/2014) nach diesem Wochenende nicht mehr Bestand haben wird – sofern die Wetterlage stabil bleibt. Schon bei den vergangenen Rennwochenenden in Spielberg, am Lausitzring und auf dem Norisring wurden neue Rundenrekorde in den Rennen aufgestellt.

Gleich acht Fahrer knackten am Freitagabend die 1:32-Minuten-Marke – fünf von ihnen saßen in einem Mercedes. Der Zweitschnellste, Daniel Juncadella, benötigte 1:31.738 Minuten, der Drittschnellste, Christian Vietoris, hatte seine beste Runde in 1:31.791 Minuten beendet. Gary Paffett (1:31.894 Minuten) schaffte es auf Platz fünf, Lucas Auer (1:31.962 Minuten) auf Rang sieben.
 
Hinter dem Mercedes-AMG-DTM-Trio setzte Mattias Ekström die viertschnellste Zeit. Einen Tag nach seinem 38. Geburtstag beendete er seine beste Runde nach 1:31.816 Minuten und war damit vor Mike Rockenfeller (1:31.990 Minuten/Platz 8) bester Audi-Fahrer. Als schnellster BMW-Pilot gelang Bruno Spengler kurz vor dem Ende der Session noch der Sprung unter die 1:32-Minuten-Marke. Er belegte nach seiner Zeit von 1:31.937 Minuten den sechsten Rang. Probleme gab es dagegen beim Gesamtführenden Marco Wittmann. Er zeitete lediglich vier Runden und belegte mit einem Rückstand von 1,403 Sekunden den letzten Platz.

Text übernommen von: dtm.com