Montag, 30. Mai 2016

Audi bereit für DTM-Rennen am Lausitzring

  • Hochspannung vor dem Motorsport-Festival am 4. und 5. Juni
  • Audi-Pilot Mortara auf Tabellenplatz zwei, Green Rekordhalter
  • Ekström auf dem Lausitzring schon neunmal auf dem Podium

Foto: Jens Hawrda
Vier verschiedene Sieger bei den ersten vier Rennen: In der DTM finden am 4. und 5. Juni die nächsten beiden Rennen statt – und es ist zu Beginn der Saison spannender als je zuvor. Bei den ersten vier Rennen der neuen Saison gab es vier verschiedene Sieger. Mit Paul Di Resta (Mercedes-Benz/43 Punkte), Edoardo Mortara (Audi/40 Punkte) und Timo Glock (BMW/37 Punkte) liegen Fahrer aller drei Marken an der Tabellenspitze dicht zusammen. Und das Feld ist insgesamt noch enger zusammengerückt: In Spielberg lagen alle 24 Autos im Zeittraining zuletzt innerhalb von nur 0,640 Sekunden.

„Es ist inzwischen nahezu unmöglich, Prognosen abzugeben“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Die Einschätzung ist dieses Jahr extrem schwierig. Wir haben bei den ersten beiden Veranstaltungen schon die eine oder andere Überraschung erlebt. Wir wollen auf dem Lausitzring eine ähnlich starke Performance abrufen wie im Vorjahr. Aber es wäre total verkehrt, mit zu viel Selbstvertrauen in die Lausitz zu reisen.“

Im Vorjahr erlebte Audi auf dem rund 140 Kilometer südlich von Berlin gelegenen Lausitzring ein Bilderbuch-Wochenende: Im ersten Rennen am Samstag gelang ein Vierfachsieg, im zweiten Rennen am Sonntag belegten sogar fünf Audi RS 5 DTM die ersten fünf Plätze. Mike Rockenfeller hält im Schaeffler Audi RS 5 DTM den Streckenrekord im Rennen (1.18,268 Minuten), Jamie Green im Hoffmann Group Audi RS 5 DTM die absolute Bestzeit in der DTM (1.17,386 Minuten).
Jamie Green siegte 2015 am Lausitzring in beiden Rennen
Foto: Jens Hawrda
Green war im vergangenen Jahr der „Überflieger“ in der Lausitz. Der Brite gewann beide Rennen souverän und sorgte im zweiten Zeittraining am Sonntag mit einer sensationellen Runde für Furore, mit der er den Zweitschnellsten um mehr als eine halbe Sekunde distanzierte – in der DTM ist das eine Welt. Mit einer Pole-Position und einem dritten Platz im zweiten Rennen in Spielberg hat sich Green nach einem schwierigen Saisonstart an der DTM-Spitze zurückgemeldet. Dasselbe gilt für Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), der in der Lausitz ebenso im Rampenlicht stehen wird: Bei bisher 17 Starts auf der ostdeutschen Rennstrecke gelangen dem Schweden zwei Siege und neun Podiumsplätze – darunter vor 16 Jahren auch sein erstes Podium in der DTM.
Mattias Ekström, bisher neun mal am Lausitzring auf dem Podest
Foto: Jens Hawrda
Unvergessen sind Ekströms Duelle mit Mercedes-Benz-Pilot Gary Paffett in der Saison 2005 und BMW-Fahrer Bruno Spengler vor drei Jahren. „Vielleicht sollte man Videos davon bei der Fahrerbesprechung zeigen“, meint Ekström. „Von Champions und alten Hasen wie Gary, Bruno und Paul (Di Resta) können einige unserer jungen Fahrer eine Menge lernen. Rubbing ist Racing, aber nicht Crashing.“

Die Fans dürfen gespannt sein: Auf dem Lausitzring haben sie von der großen Haupttribüne aus einen einzigartigen Blick auf das Renngeschehen. Und die DTM-Rennen in der Lausitz waren auch schon in der Vergangenheit meist hart umkämpft und turbulent. Mit der DTM, den Motorrädern der SUPERBIKE*IDM, dem Porsche Carrera Cup, der ADAC Formel 4 und dem ADAC GT Masters erleben die Zuschauer am ersten Juni-Wochenende ein echtes Motorsport-Festival, das sich unter dem Hashtag #Motorsportfestival in den sozialen Medien verfolgen lässt. In der „Liga der Supersportwagen“, dem ADAC GT Masters, starten nicht weniger als zehn Audi R8 LMS. Die beiden Audi-Piloten Christopher Mies (D) und Connor De Phillippi (USA) kommen als Spitzenreiter zum Lausitzring.

Sonntag, 29. Mai 2016

Mattias Ekström dominiert Rallycross-WM

Mattias Ekström siegt in Lydden Hill und verteidigt WM-Führung
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström bleibt der dominierende Pilot in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft: Nach den umjubelten Siegen auf dem Hockenheimring und in Belgien gewann der schwedische Audi-Pilot auch den Lauf im „Home of Rallycross“ im englischen Lydden Hill. Nach einem deutlichen Sieg im Halbfinale bezwang Ekström in einem dramatischen Finale den amtierenden Rallycross-Weltmeister Petter Solberg. In der Fahrerwertung führt der 37-Jährige nach dem vierten von zwölf Läufen mit fünf Zählern vor Solberg. Ekströms Team EKS baute die Führung in der Teamwertung der Rallycross-WM auf 56 Punkte aus.

Samstag, 28. Mai 2016

Motorsport Festival auf dem Lausitzring steht vor der Tür

Bild: Jens Hawrda

Buntes Rahmenprogramm mit Fan-Partys, Konzerten und Stuntshows

Es ist ein absoluter Motorsport-Knüller, der vom 3. bis zum 5. Juni auf dem Lausitzring steigt. Im Osten der Bundesrepublik treffen gleich fünf spektakuläre Rennserien aufeinander – auf vier und auf zwei Rädern: Neben den Duellen der DTM-Piloten, die auf dem Lausitzring die Saisonrennen fünf und sechs austragen, tobt am gleichen Wochenende auch der Kampf im ADAC GT Masters, in der ADAC Formel 4, im Porsche Carrera Cup Deutschland und in der Superbike*IDM. Die Konstellation, dass an einem Wochenende, auf der gleichen Strecke sowohl Tourenwagen, GT- und Formel-Autos, als auch schnelle Motorräder fahren, ist nahezu einzigartig. Für die Rennbesucher ist das Motorsport Festival in der Lausitz maximale Unterhaltung auf höchstem Niveau. Doch damit nicht genug. In den wenigen Rennpausen liefert das Rahmenprogramm abwechslungsreiche Unterhaltung für jeden Geschmack.
Finn Martin
Foto; DTM-Media
Finn Martin auf der Bühne

Finn Martin wandelt auf den Spuren von Tim Bendzko, dem Elektropop-Duo Glasperlenspiel und den Guano Apes. Sie alle lieferten in der Vergangenheit den offiziellen DTM-Song. 2016 ist es der Berliner, der mit dem Titel „The World Will Know Your Name“ für die Hymne für Fahrer und Fans verantwortlich zeichnet. Ein Song, der vom Herz in den Kopf geht und sich dort sofort als Ohrwurm festsetzt. Schon beim Auftaktwochenende auf dem Hockenheimring stand Finn Martin zum ersten Mal mit dem offiziellen DTM-Song auf der Bühne und begeisterte mit den kraftvollen Beats, den elektronischen Sounds und seiner markanten Stimme auf Anhieb die Fans. Nun will der sympathische Musiker das Publikum am Lausitzring von seinem Talent überzeugen und wird am Samstag und Sonntag ein Konzert auf der Show-Bühne im Fahrerlager geben.
der Pit-Walk gehört für die Fans einfach dazu und ist immer gut besucht
Foto: DTM-Media
Buntes Programm im Fahrerlager

Am selben Ort ist während des gesamten Wochenendes für bestes Entertainment gesorgt. Autogrammstunden mit Fahrern aus allen Serien, jede Menge Gewinnspiele, spezielle Fahrerlager-Touren, Taxifahrten, der beliebte Pitwalk, Live-Interviews und vieles mehr steht auf dem Programm.

Stunt-Show auf Start-Ziel

Passend zum Auftritt der Superbike*IDM wird Dominik Csauth auf der Start-Ziel-Geraden für eine atemberaubende Stuntshow auf zwei Rädern sorgen. Mit seinen zwei Suzukis zeigt Csauth neue akrobatische und waghalsige Tricks und Manöver. Lange suchte er nach einer passenden Herausforderung, bei der er sein sportliches Geschick sowie seine Leidenschaft für Motorräder verbinden konnte. Dieses fand der heutige Stuntfahrer im Alter von 14 Jahren im Trial-Sport. Er hielt sich einige Jahre erfolgreich in dieser Disziplin und räumte in diesem Bereich schon damals alle Preise ab. Erster Platz in der Deutschen Meisterschaft, Bayerischer Meister, usw. Immer auf der Suche nach einem neuen Kick kam Dominik Csauth mit 23 Jahren auf eine ‚Straßenmaschine’ zurück und fand die neue Leidenschaft im ‚Freestyle’. Eine Leidenschaft, die er bis zur Perfektion auslebt – seine Show wird das Publikum in der Lausitz von den Sitzen reißen.
voll besetzte Tribünen am Lausitzring im letzten Jahr
Foto: DTM-Media
Mit den Fan-Partys durch die Nacht

Sobald am Abend die Motorengeräusche verstummen, geht es am Freitag und am Samstag jeweils ab 19 Uhr direkt weiter auf dem Fan- & Partyareal an der Haupttribüne. Am Freitag erobern ab 21 Uhr die Coyote-Mädels das Festzelt und die Band „RockValley“ spielt auf der Open-Air-Bühne aus ihrem Repertoire aus über 200 Songs. Bei der Dance Party am Samstagabend wird bis bis spät in die Nacht gefeiert. Auch Diejenigen, die über kein DTM-Ticket verfügen, sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist zu den Partys ist an beiden Abenden frei.

Freitag, 27. Mai 2016

Drei Fragen an DTM-Pilot Christian Vietoris

Christian Vietoris
Foto: Jens Hawrda
Chris, am kommenden Wochenende nimmst du am 24h-Rennen am Nürburgring teil. Wie wichtig ist dir dieses Rennen?

Christian Vietoris: „Wenn man in der Nähe der Nordschleife aufwächst, dann kommt man schon sehr früh mit dem Mythos der Strecke in Kontakt. Dass ich jetzt selbst bei diesem Rennen mitfahre, ist natürlich der Hammer. Nachdem letztes Jahr nicht ganz so erfolgreich war, ist in diesem Jahr das klare Ziel, mit etwas Zählbarem nach Hause zu gehen.“

Hand aufs Herz, fährt auf der Nordschleife auch ein bisschen die Angst mit?

Christian Vietoris: „Na ja sagen wir so, das Rennen ist sicher nichts für Weicheier. Da muss man schon manchmal die Zähne zusammenbeißen und ein Stoßgebet nach oben abgeben. Es ist ja nicht nur die Strecke, die gefährlich ist. Du hast da so viele Autos mit unterschiedlicher Leistung im Rennen und auch die Fahrer unterscheiden sich in ihrem Können teilweise enorm voneinander. Gerade bei Nacht oder bei Eiffel-Wetter mit Nebel und Regen braucht man einen kleinen Schutzengel. Aber Angst habe ich keine, eher eine gute Portion gesunden Respekt.“

Nachdem das letzte DTM-Rennwochenende nicht so gut gelaufen ist, tut dir die Ablenkung beim 24h-Rennen zu starten erst einmal gut?

Christian Vietoris: „Nein, das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Bei mir ist es eher so, dass ich lieber gleich wieder ein DTM-Rennen fahren würde, um das schlechte Ergebnis vergessen zu machen. Klar, Spielberg war gar nix für unser Team, aber auch solche Rennwochenenden gibt es nun einmal. Ich denke aber, dass wir am Lausitzring wieder eine bessere Mercedes-Leistung sehen werden. Ich fahre ja dieses Jahr auch für Mücke Motorsport und habe damit in der Lausitz sogar noch ein Heimrennen.“

Donnerstag, 26. Mai 2016

DTM-Pilot Miguel Molina „down under“ im Audi R8 LMS

Miguel Molina
Foto: Audi-Motorsport
Miguel Molina macht zwischen den beiden DTM-Läufen in Spielberg und auf dem Lausitzring einen Abstecher nach Australien: Am kommenden Wochenende bestreitet der DTM-Pilot mit einem Audi R8 LMS zwei Läufe der Australischen GT-Meisterschaft auf Philipp Island. Im Audi-Kundenteam Jamec Pem Racing vertritt der Spanier den amtierenden Champion Christopher Mies, der für das Audi Sport Team WRT beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Einsatz ist. Für Molina ist es die erste Reise nach Down Under und der zweite Start mit einem GT3-Sportwagen.