Donnerstag, 26. Mai 2016

DTM-Piloten fiebern 24-Stunden-Rennen entgegen

DTM-Piloten starten bei 24h Rennen für Audi
Foto: Audi-Motorsport

Vier Audi-DTM-Piloten starten am kommenden Wochenende (28./29. Mai) beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Vorjahressieger Nico Müller startet für das Audi Sport Team WRT. Edoardo Mortara, Zweiter in der DTM-Fahrerwertung, startet in einem von Phoenix Racing eingesetzten Audi R8 LMS. Die Mannschaft von Teamchef Ernst Moser gewann bereits 2012 und 2014 den Eifelklassiker mit Audi. Mike Rockenfeller und Timo Scheider sind nicht nur in der DTM Teamkollegen. Beim 24-Stunden-Rennen teilen sie sich einen Audi R8 LMS des Teams Montaplast by Land-Motorsport, das in diesem Jahr erstmals auf die Vier Ringe setzt.

ADAC GT Masters und DTM – Wiedersehen in der Lausitz

  • Gemeinsames Rennwochenende am Lausitzring (3. bis. 5. Juni) steht kurz bevor
  • Blick auf die Piloten mit ADAC GT Masters- und DTM-Erfahrung
  • Teamchef Christian Abt bestritt ebenso in beiden Serien Rennen
Bild: Jens Hawrda
In knapp zwei Wochen (3. bis 5. Juni) steigt das große Highlight der ADAC GT Masters-Saison 2016: Auf dem Lausitzring bestreitet die "Liga der Supersportwagen" erstmals wieder seit 2008 ein gemeinsames Rennwochenende mit der DTM - beim Motorsportfestival Lausitzring. Dabei wird es das eine oder andere Wiedersehen geben, denn manche Piloten blicken auf eine Vergangenheit sowohl im ADAC GT Masters als auch in der DTM zurück.
Rahel Frey fuhr 2011/2012 20 DTM-Rennen für Audi
Foto: Jens Hawrda
Unter den mehr als 60 ADAC GT Masters-Fahrern und 24 aktuellen DTM-Piloten gibt es vier Fahrer, die in beiden Serien mindestens eine komplette Saison absolviert haben. Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach/Phoenix Racing) und Rahel Frey (30, CH/YACO Racing) fuhren erst in der DTM und nun im ADAC GT Masters. Die Schweizerin bestritt 2011 und 2012 insgesamt 20 DTM-Rennen als Audi-Werksfahrerin. 2013 wechselte sie in die "Liga der Supersportwagen". In diesem Jahr teilt sie sich mit Philip Geipel einen neuen Audi R8.

 "Weder die beiden Serien, noch die beiden Einsatzautos sind zu vergleichen", so Frey. "Es sind einfach völlig unterschiedliche Konzepte. In der DTM fährt man allein, die Autos sind technologisch auf einem anderen Level als die seriennahen GT3-Fahrzeuge. Der Leistungsdruck in der DTM ist höher, weil man auch für einen Hersteller fährt. Im ADAC GT Masters wechselt man sich mit einem Teamkollegen ab, in den Rennen geht es etwas härter zur Sache und man hat an den Wochenenden sehr viel Kontakt zu den Fans."
Markus Winkelhock
Foto: Jens Hawrda
Der Belgier Maxime Martin (30) und Maximilian Götz (30, Uffenheim) schlugen den umgekehrten Weg in ihrer Motorsportkarriere ein: Zunächst starteten sie im ADAC GT Masters, nun reisen sie als DTM-Piloten an den Lausitzring. Götz ist der "Liga der Supersportwagen" in besonders guter Erinnerung: Zusammen mit Sebastian Asch (29, Ammerbuch/AMG-Team Zakspeed) gewann er 2012 im Mercedes-Benz SLS AMG die Fahrerwertung.

 "Ich verfolge das ADAC GT Masters immer noch ganz genau", so Götz. "Im Vorfeld zu diesem Event haben mich schon viele alte Bekannte angerufen, ob sie mich in meiner DTM-Box besuchen dürfen. Im Gegenzug werde ich auch mal bei Sebastian Asch vorbeischauen, zu dem ich immer noch engen Kontakt habe. Für die Fans am Lausitzring ist die Zusammenlegung dieser beiden bedeutenden Serien natürlich ein Zuckerschlecken. Vier Top-Rennen an zwei Tagen mit unterschiedlichen Rennformaten - was will man mehr?"

Im Bentley Team ABT gibt es einen ganz speziellen Fall: Christian Abt fuhr zunächst acht Jahre für drei verschiedene Audi-Teams in der DTM, bevor er in seiner Debütsaison im ADAC GT Masters 2009 auf Anhieb den Fahrertitel für das Team ABT Sportsline holte. Im Folgejahr wechselte der Allgäuer an den ABT-Kommandostand und gewann als Teamchef insgesamt drei Mal die Teamwertung. Am Lausitzring trifft er als Teamchef des Bentley Team ABT auf seinen Bruder Hans-Jürgen Abt, der die Fäden beim DTM-Rennstall Audi Sport Team Abt Sportsline in der Hand hält.

 "Dem Hightech und schnelleren Rundenzeiten in der DTM setzt das ADAC GT Masters mehr Überholmanöver und die enorme Strahlkraft der Supersportwagen entgegen", so Christian Abt. "Wer träumt nicht davon, einen Bentley, einen Porsche oder Lamborghini in der Garage zu haben? Dass beide Serien tollen, actiongeladenen Motorsport bieten können, haben die ersten Rennen der Saison gezeigt. Für mich als Motorsport-Fan stellt sich daher nicht die Frage ob ADAC GT Masters oder DTM - ich will beides sehen. Und genau deswegen ist es einfach großartig, dass wir den Zuschauern am Lausitzring diesen Doppelpack bieten werden", so Abt.

Ebenfalls einen Doppeleinsatz am Lausitzring hat das Team Phoenix Racing. Im ADAC GT Masters setzt die Mannschaft von Ernst Moser einen Audi R8 und in der DTM zwei Audi RS 5 DTM ein. "Betrachtet man die Manpower, die vor Ort sein wird und das Material, das wir mitnehmen müssen, so ist das sicher der größte Einsatz, den wir bisher hatten", so Moser. "Allerdings sind das zwei komplett eigenständige Teams, die auch an so einem Wochenende wunderbar unabhängig voneinander funktionieren werden. Klar - Hotels haben wir natürlich für alle Mitarbeiter gemeinsam gebucht, wir fahren auch alle zur gleichen Zeit los. Fünf Phoenix-Trucks in einem Konvoi, drei für die DTM und zwei für das ADAC GT Masters. Ich werde mich in der Funktion als Teamchef um das DTM-Programm kümmern, unser Teammanager Bernhard Demmer hält die Fäden im GT-Bereich in der Hand."
Martin Tomczyk unterstützte BMW bei den beisen ersten Saisonrennen in der GT-Masters
Foto: Jens Hawrda
Mit den BMW-Stars Bruno Spengler (32, CDN) und Martin Tomczyk (34, Rosenheim) haben zwei aktuelle DTM-Piloten einen Gasteinsatz im ADAC GT Masters vorzuweisen - mit punktebringendem Ausgang. Spengler unterstützte das Team Schubert Motorsport beim Saisonfinale 2015 in Hockenheim. Zusammen mit Dominik Baumann (23, A) holte der Kanadier einen vierten und einen dritten Rang und verhalf Schubert damit zum Gewinn des Teamtitels. Tomczyk ersetzte beim Saisonauftakt 2016 - ebenfalls bei Schubert - Louis Delétraz (19, CH) und bescherte dem neuen BMW M6 GT3 zusammen mit Jesse Krohn (25, FIN) nach Platz fünf und Rang acht die ersten Zähler im ADAC GT Masters.

Mittwoch, 25. Mai 2016

DTM: Meisterschaftstand nach vier Rennen

Paul di Resta ist nach wie vor Meisterschaftsführender
Foto: Jens Hawrda
Fahrer-Meisterschaft:

1. Paul di Resta (43 Punkte),
2. Edoardo Mortara (40),
3. Timo Glock (37),
4. Maxime Martin (37),
5. Marco Wittmann (35),
6. Tom Blomqvist (34),
7. Augusto Farfus (32),
8. Robert Wickens (28),
9. Nico Müller (22),
10. Mattias Ekström (20),
11. Jamie Green (15),
12. Gary Paffett (12),
13. Martin Tomczyk (12),
14. Christian Vietoris (10),
15. Bruno Spengler (10),
16. António Félix da Costa (6),
17. Mike Rockenfeller (5),
18. Adrien Tambay (4),
19. Miguel Molina (1),
20. Timo Scheider (0),
21. Maximilian Götz (0),
22. Daniel Juncadella (0),
23. Lucas Auer (0),
24. Esteban Ocon (0). 
nach den beiden Siegen am Red Bull Ring für das BMW Team RMG die Teamwertung an
Foto: BMW-Motorsport
Team-Meisterschaft:
 
1. BMW Team RMG (72 Punkte),
2. BMW Team RBM (71),
3. Audi Sport Team Abt Sportsline (60),
4. Mercedes-AMG (43),
5. BMW Team MTEK (42),
6. SILBERPFEIL Energy/UBFS invest Mercedes-AMG (28),
7. Audi Sport Team Abt (23),
8. Audi Sport Team Rosberg (19),
9. BMW Team Schnitzer (18),
10. EURONICS/FREEMEN`S WORLDMercedes-AMG (12),
11. BWT Mercedes-AMG (10),
12. Audi Sport Team Phoenix (6).  
BMW führt die Herstellerwertung deutlich an
Foto: DTM-Media
Hersteller-Wertung:

1. BMW (203 Punkte),
2. Audi (108),
3. Mercedes-Benz (93).

Dienstag, 24. Mai 2016

DTM: Stimmen der BMW-Piloten nach den Rennen in Spielberg

das siegreiche BMW Team RMG
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (BMW Team RMG, So .: 1. Platz, Sa .: 4. Platz): "Dieses Rennen war ein Traum. Es hätte nicht besser laufen können.  Ich konnte bereits in den ersten Runden einen Vorsprung heraus fahren und diesen dann behaupten. Nach dem kleinen Fehler im Qualifying und dem Unglück in Hockenheim, das war sehr befriedigend für mich. Mein BMW Team RMG hatte zudem ein perfektes Wochenende mit den Siegen für Marco und mir. Das macht mich wirklich glücklich. Im Allgemeinen war es ein großartiges Wochenende für BMW. "

Augusto Farfus (BMW Team Mtek, So .: 4. Platz, Sa .: 9. Platz): "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieses Rennens. Sie müssen berücksichtigen, wie wir an diesem Wochenende gestartet sind. Wir mussten eine Menge Boden in Bezug auf die Set-up gutmachen und das Team hat dabei einen tollen Job gemacht. Mein Auto war heute viel besser. Das Wichtigste ist, konsequent Punkte  zu holen. Das scheint bisher gut zu funktionieren."

Maxime Martin (BMW Team RBM, So .: 5. Platz, Sa .: 6. Platz): "In Bezug auf Tempo, wir hier in Spielberg in der Lage auf die Konkurrenz aufzuholen. Wir haben eine Menge Punkte von hier mitgenommen. Bisher konnte ich in allen bisherigen vier Rennen dieses Jahres punkten. Diese Konsistenz ist sehr viel Wert. Natürlich werde ich versuchen, dies auf dem Lausitzring fortzusetzen."

Tom Blomqvist (BMW Team RBM, So .: 6. Platz, Sa .: 2. Platz): "Vom achten Startplatz, nach vorn zu fahren ist immer positiv. Das Auto war gut, aber es ist nicht leicht, hier zu überholen. Am Ende des Tages sind meine Plazierungen hier völlig in Ordnung. BMW hat hier wirklich ein super Wochenende gehabt."

Marco Wittmann (BMW Team RMG, So .: 7. Platz, Sa .: 1. Platz): "Leider hatte ich ein technisches Problem im zweiten Rennen, so dass ich mit stumpfen Waffen kämpfte. Es war sehr enttäuschend aber mehr als Platz 7 war nicht drin. Trotzdem war es ein fabelhaftes Wochenende insgesamt für unser Team."

Bruno Spengler (BMW Team Mtek, So .: 9. Platz, Sa .: 13. Platz): "Insgesamt war es kein besonders tolles Wochenende für mich persönlich. Die beiden Siege für BMW waren auf jeden Fall positiv. Auch Glückwunsch an Timo auf seinem Sieg heute. Wir haben gemeinsam Fortschritte im Qualifying mit dem gesamten Team gemacht, aber dann waren wir nicht schnell genug im Rennen und hatte ständig zu kämpfen. Jetzt müssen wir untersuchen, warum wir nicht die optimale Balance hatten."

Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, So .: Platz 19, Sa .: 5. Platz): "Mein Rennen war bis zum Boxenstopp in Ordnung. Unsere Strategie war aus meiner Sicht richtig. Dann gab es einen Vorfall, der mich viele Plätze kostete. Trotzdem können wir viel Positives aus diesem Wochenende mitnehmen, vor allem vom Samstag."

António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, So .: Platz 21, Sa .: 22. Platz): "Ich muss mir die Aufzeichnungen noch einmal im Detail ansehen, aber aus meiner Sicht war ich klar vorn in dem Vorfall mit Edoardo Mortara. Ich verwendete DRS und war schneller. Er hätte das akzeptieren sollen, aber jetzt ist es nicht mehr zu ändern. Es tut mir vor allem Leid für das Team."

DTM: Stimmen der Audi-Piloten nach dem Rennen in Spielberg

Foto: Jens Hawrda
Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 16 / Platz 2
„Um mit den schlechten Dingen anzufangen: Im Qualifying zweimal um den zehnten Platz herum zu sein, ist einfach nicht gut genug, um in der DTM Rennen zu gewinnen. Am Samstag war der Startplatz verdient, denn ich war einfach das entscheidende Zehntel zu langsam. Aber am Sonntag war ich gut genug, um auf Platz drei bis fünf zu stehen – und dann fährt mir einer in den Weg. So langsam reicht es mir, einen Muskelkater davon zu bekommen, in der Startaufstellung den weiten Weg zur Toilette zu laufen! Gestern im Rennen macht es dann gleich in der ersten Kurve kamm-bams und ich bin wieder Letzter. Am Sonntag habe ich versucht, die ersten Runden zu überleben. Dass ich anschließend von Startplatz elf auf Platz zwei nach vorn gefahren bin, macht mich stolz und glücklich.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 14 / Platz 3
„Das Wochenende hatte Höhen und Tiefen. Am Samstag waren wir natürlich nicht zufrieden. Nach dem schlechten Ergebnis im Qualifying hatten wir im Rennen keine Chance mehr, weiter nach vorn zu fahren. Am Sonntag bin ich mit dem Auto wesentlich besser zurechtgekommen und konnte im Qualifying eine gute Zeit hinlegen. Dadurch wurde das zweite Rennen im Vergleich zum ersten um einiges einfacher. Nach drei enttäuschenden Läufen ohne Punkte war es ein sehr gutes Gefühl, wieder auf dem Podium zu stehen. Vielleicht wäre ohne Safety-Car-Phase und Slow Zones noch mehr drin gewesen. Aber ich freue mich sehr über die Punkte und werde am Lausitzring weiter angreifen.“

Edoardo Mortara (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #48) Platz 3 / Ausfall
„Das Wochenende hat einen etwas bitteren Nachgeschmack. Aber ich versuche, die guten Erinnerungen vom Samstag zu behalten und die tolle Pace, die wir gezeigt haben. Ich glaube, ich habe bis zum Unfall und dem technischen Problem im Rennen am Sonntag einen guten Job gemacht. Leider wurde das Auto schwer fahrbar. Es war nicht einfach, die anderen hinter mir zu halten. Ich hatte eine Berührung mit António Félix da Costa und wir sind beide im Kiesbett gelandet. Wer Schuld hat, ist nicht mehr wichtig, aber am Ende haben wir beide keine Punkte bekommen. Es wäre sicherlich möglich gewesen, das zu verhindern. Ich habe das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben, aber wir konnten nicht die Punkte holen, die wir verdient gehabt hätten. Ich hoffe, dass es in den nächsten Rennen gut läuft und wir die gute Performance des Audi RS 5 DTM zeigen können.“

Adrien Tambay (Speedweek.com Audi RS 5 DTM #27) Platz 8 / Platz 11
„Im Großen und Ganzen war es ein ziemlich positives Wochenende für mich. Die Highlights waren der dritte Startplatz am Samstag und die ersten Punkte im ersten Rennen. Das zweite Rennen lief nicht ganz so wie erhofft und ich denke, ich hätte einen Punkt verdient gehabt. Aber es hat nicht sollen sein. Platz elf und ein heiles Auto zeigen, dass wir die richtige Richtung eingeschlagen haben. Auch dass wir im Qualifying schnell sind, stimmt mich optimistisch. Ich habe jetzt schon mehr Punkte eingefahren als im kompletten Vorjahr und freue mich daher schon auf die nächsten Rennen.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 12 / Platz 8
„Nach Hockenheim war es wieder ein Wochenende, bei dem nicht das herausgekommen ist, was ich mir erhofft hatte. Beide Qualifyings waren nicht gut. Gestern Zwölfter zu werden war das Maximum. Im Rennen am Sonntag war die erste Runde nicht gut, die Strategie hat auch nicht gepasst, denn ich war immer im Verkehr. Als ich endlich an Timo und Bruno vorbei war, hat man gesehen, dass meine Pace sehr gut war. Etwas schade, dass dabei nur vier Punkte herumgekommen sind. Positiv war in Spielberg unsere Rennpace. Den Rest müssen wir im Qualifying zusammenbringen. Das ist unser großer Schwachpunkt.“

Timo Scheider (AUTO BILD MOTORSPORT Audi RS 5 DTM #10) Platz 17 / Platz 10
„Samstag und Sonntag waren wir im Freien Training mit den Position zwei und drei sehr gut, nur leider in den beiden Qualifyings nicht. Am Samstag stimmte die Rundenzeit einfach nicht, obwohl das Auto und die Runde gut waren. Am Sonntag waren wir in den ersten beiden Sektoren sehr schnell, haben aber im letzten Abschnitt zu viel Zeit wegen Untersteuerns verloren. In beiden Rennen hatte ich Probleme mit dem DRS. Samstags funktionierte es das ganze Rennen über nicht richtig, im zweiten Rennen fiel es schon nach fünf Runden ganz aus. Da war es natürlich schwierig, sich zu verteidigen. Ich hatte einige sehr harte Zweikämpfe, aber das gehört ein Stück weit zum Motorsport und es war alles im Rahmen. Am Ende steht auf der Habenseite ein Punkt. Das ist ein Anfang, aber natürlich nicht zufriedenstellend.“

Nico Müller (Playboy Audi RS 5 DTM #51) Platz 10 / Platz Ausfall
„Leider war das Rennen am Samstag das einzig Positive des Wochenendes. Ich hatte Spaß, war schnell und habe einige Konkurrenten überholt. Am Ende habe ich einen Punkt gerettet. Das war wichtig, denn in dieser hart umkämpften Serie darf man sich über jede Top-Ten-Platzierung freuen. Leider haben wir am Sonntag die Abstimmung des Autos für das Qualifying nicht richtig hinbekommen. Ich bin daher aus dem Mittelfeld gestartet und dann kann passieren, was heute passiert ist. Robert Wickens ist für die Kollision zwar bestraft worden, aber mögliche Punkte waren weg. Doch ich lasse den Kopf nicht hängen: Wir konzentrieren uns jetzt auf den Lausitzring.“

Miguel Molina (Teufel Audi RS 5 DTM #17) Platz 19 / Platz 14
„Leider habe ich nicht die Ergebnisse eingefahren, die ich erhofft hatte. Wir tun uns derzeit im Qualifying schwer. Daher waren wir nicht in der Position, um in den Rennen um vordere Platzierungen zu kämpfen. In den Rennen habe ich mich viel wohler gefühlt, da das Auto viel besser als in den Zeittrainings war. Ich konnte – auch dank guter Strategie – einige Plätze gutmachen, obwohl das Überholen hier nicht einfach ist. Das ist das Positive, das ich aus diesem Wochenende mitnehme. Wir müssen im Zeittraining besser werden, dann klappt es auch wieder mit besseren Ergebnissen.“