Donnerstag, 21. April 2016

SUPERBIKE*IDM: Kräftemessen der Motorradelite und Nachwuchstalente beim Saisonauftakt am Lausitzring

Xavi Forès (#1) und Markus Reiterberger (#21) starten dieses Jahr in der Superbike-WM
Foto: Jens Hawrda
Die Winterpause ist vorbei – Vom 29. April bis 1. Mai lässt die nationale und internationale Motorradelite bei der SUPERBIKE*IDM auf dem Lausitzring wieder die Motoren dröhnen. Profis und Nachwuchstalente gehen in insgesamt acht PS-starken Klassen an den Start: Superbikes und Superstock 1000, Superstock 600 und SuperNaked, Sidecar, Yamaha R6-Dunlop-Cup sowie die Nachwuchsklassen ADAC Junior Cup powered by KTM und ADAC Northern Europe Cup Moto3. Beim Saisonauftakt in der Lausitz wird sich zeigen, wer den Winter am besten zur Vorbereitung nutzen konnte.
 
Max Neukirchner steht als einer der großen Titelanwärter auf der diesjährigen Superbike-Starterliste. Der Stollberger konnte bereits reichlich Erfahrungen in der Weltmeisterschaft sammeln. 2015 kämpfte der 32-Jährige bis zu einem Sturz vor Saisonmitte auf der neuen Yamaha YZF-R1M um die Spitze in der Königsklasse. In diesem Jahr will er den Pokal endlich nach Sachsen holen.
 
Konkurrenz bekommt er unter anderem aus dem eigenen Team: Florian Alt (19) bestritt 2015 eine Saison in der Moto2-Weltmeisterschaft. Nun will der Superbike-Rookie sein Talent im Team Yamaha MGM unter Beweis stellen. Ein weiterer Favorit ist der amtierende Superstock 1000-Meister Mathieu Gines (27). Sein Team Van Zon-Remeha-BMW stellte mit Markus Reiterberger in der Saison 2015 zum dritten Mal den Titel in der Superbike-Kategorie. Auch wenn die BMW S 1000 RR Neuland für den jungen Franzosen ist, scheut er nicht die Herausforderung, in die Fußstapfen des amtierenden Seriensiegers zu treten.
 
Mit gerade einmal 15 Jahren ist der Berliner Tim Georgi bereits ein alter Hase im Geschäft. 2015 gab der Förderkandidat des ADAC Berlin-Brandenburg und Mitglied der ADAC Stiftung Sport sein Moto3-Debüt und sicherte sich prompt den Meistertitel in der Standard-Klasse. Mit dem Freudenberg Racing Team tritt der Youngster in dieser Saison im ADAC Northern Europe Cup Moto3 gegen zahlreiche nationale und internationale Talente an.
 
Sieben Jahre lang stand ihr Name auf den Starterlisten der SUPERBIKE*IDM. Schon längst hat sich Sarah Heide aus Zwickau als eine von wenigen Frauen im Motorsport etabliert. 2013 holte sie sich einen Laufsieg in der Supersport-Klasse und wurde damit zur ersten weiblichen Fahrerin, die in der Geschichte der SUPERBIKE*IDM ein Rennen gewinnen konnte. An ihre Erfolge will die 27-Jährige auch in dieser Saison in der Superstock 600 anknüpfen.

Mittwoch, 20. April 2016

Dieter Gass: „Wettbewerb in der DTM ist extrem hart“

  • Noch zwei Wochen bis zum Beginn der neuen DTM-Saison
  • Saisonstart am 7. und 8. Mai in Hockenheim
  • Der Leiter DTM bei Audi Sport im Interview
Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport über die Ziele für die am 7. und 8. Mai in Hockenheim beginnende DTM-Saison 2016 und die Änderungen, die es im vergangenen Winter gab.
Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport
Foto: Audi-Motorsport
Im vergangenen Jahr war der Audi RS 5 DTM mit zehn Siegen bei 18 Rennen das erfolgreichste Auto. Trotzdem reichte es in der Fahrer-, Hersteller- und Teamwertung jeweils nur zum zweiten Platz ...
Der Audi RS 5 DTM war ohne Zweifel das schnellste Auto. Dass wir trotzdem keinen Titel geholt haben, war deshalb besonders ärgerlich. Aufgrund unserer Erfolge bei den ersten Rennen hatten wir früh im Jahr sehr viel Gewicht in unseren Autos. Das war sicher ein Grund – aber nicht der einzige. Auf einigen Strecken haben wir einfach nicht das Maximum herausgeholt und zu oft Punkte liegenlassen. Wir haben im Winter intensiv daran gearbeitet, uns in diesen Bereichen zu verbessern.
 
Wie konnten Sie das Auto weiter verbessern, obwohl die Technik per Reglement „eingefroren“ ist?
Natürlich waren keine großen Schritte möglich, also war Detailarbeit angesagt. Wir haben viel Zeit mit Analysen verbracht und sind zuversichtlich, dass wir die richtigen Maßnahmen ergriffen haben. Unser Ziel war es, viele Setup-Optionen zu entwickeln, um bei den unterschiedlichsten Bedingungen immer optimal vorbereitet zu sein. Das ist bei der extremen Leistungsdichte in der DTM ganz entscheidend. So haben wir im Winter zum Beispiel an der Tool Box gearbeitet, die unseren Teams zur Verfügung steht. Wir wollen 2016, unabhängig von den Performance-Gewichten, konstantere Ergebnisse liefern.
 
Über die Performance-Gewichte wurde im vergangenen Jahr viel und kontrovers diskutiert. Warum braucht man diese überhaupt?
Aus Kostengründen ist derzeit keine Weiterentwicklung der Autos erlaubt. Deshalb können wir als Hersteller nicht reagieren, wenn eine Marke aus irgendeinem Grund einen zu großen Vorteil hat. Die Performance-Gewichte sollen die Autos auf einem Niveau halten und so die Dominanz eines Herstellers verhindern. Im vergangenen Jahr war das System rund um die Performance-Gewichte leider generell nicht perfekt abgestimmt und hat stark in die Rennergebnisse eingegriffen. Für 2016 wurde das optimiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Weg gefunden haben und die Performance-Gewichte gut funktionieren.
 
Wie sieht der Weg aus?
Die Gewichte werden nun von Rennen zu Rennen angepasst – und zwar direkt nach dem Qualifying, basierend auf den Zeitabständen. Alle Autos einer Marke bekommen dasselbe Gewicht. Wir wollen schließlich keinen Fahrer bestrafen, sondern damit verhindern, dass ein Hersteller dominiert.
 
Auch beim Einsatz des Drag Reduction Systems – kurz DRS – gab es Veränderungen. Warum?
Prinzipiell führt das DRS wie erwartet zu mehr Überholmanövern. Aber es soll noch gezielter zum Überholen genutzt werden und nicht dazu, hinter einem schnelleren Auto herfahren zu können. Deshalb wird die Zahl der Aktivierungen limitiert.
 
Im vergangenen Jahr wurde das Format der DTM radikal geändert. Hat sich das neue Format bewährt?
Absolut! Zwei Rennen und ein Qualifying pro Rennen – das ist aus meiner Sicht der richtige Weg. Es ist zwar stressig für alle Beteiligten und wir haben nun mehr Startrunden, die immer besonders teuer sind. Aber die Fans bekommen doppelt so viel Action geboten. Wir arbeiten permanent daran, die DTM noch attraktiver zu machen. Deshalb war der Schritt hin zu zwei Rennen pro Wochenende definitiv der richtige.

2016 gibt es nur einen einzigen Rookie im gesamten Starterfeld der DTM. Wird die Leistungsdichte dadurch noch größer?
Das ist in der DTM kaum noch möglich. Wir gehen davon aus, dass das gesamte Feld wieder extrem eng zusammenliegt, auch weil technisch niemand einen großen Sprung machen konnte. Eine kleine Unbekannte sind sicher die Kollegen von Mercedes-Benz, die nach dem Modellwechsel in der Serie auch mit einem neuen DTM-Auto an den Start gehen. Das steht bei uns für 2017 an.

Oschersleben ist im DTM-Kalender 2016 durch Budapest ersetzt worden. Wie finden Sie das?
Ich persönlich finde das gut, auch wenn wir in Budapest 2014 nicht so stark waren. Diesen Eindruck möchten wir 2016 korrigieren. Das Rennen in Budapest war schon 2014 ein schönes Event mit vielen Zuschauern, trotz des eher ungünstigen Termins. Die Begeisterung für die DTM ist dort sehr groß. Natürlich war sie das auch in Oschersleben, aber die Rennen war immer extrem teuer. Wir haben uns aufgrund der Streckencharakteristik regelmäßig die Autos kaputtgefahren.
 
Sie starten mit einem nahezu unveränderten Fahrerkader. Nur Nico Müller und Adrien Tambay haben die Teams getauscht. Was war der Grund für den Platztausch?
Es ist kein Geheimnis, dass wir uns von beiden vergangenes Jahr ein bisschen mehr erwartet haben, zumal beide auch schon gezeigt haben, dass sie mehr können. Ein Teamwechsel bringt häufig frischen Wind und neue Energie, um so die Situation zu verbessern. Darauf hoffen wir im Fall von Nico und Adrien.
 
Im Audi Sport Team Abt Sportsline bilden Mattias Ekström und Edoardo Mortara in diesem Jahr erstmals ein Team. Warum?
Als ein Team hätten die beiden 2015 die Teamwertung nach Punkten überlegen gewonnen. Wir wollen in diesem Jahr alle drei Titel holen – die Fahrer-, die Hersteller- und die Teamwertung. Deshalb haben wir es als sinnvoll erachtet, zwei potenzielle Punktesammler in einem Team zu vereinen.
 
Braucht man für den Fahrertitel eine Stallregie?
Stallregie ist im Motorsport ein legitimes Element der Rennstrategie, aber es darf nicht in eine Wettbewerbsverzerrung ausarten, oder über die Grenzen des guten Geschmacks hinausgehen.

Fit for Fans - mit der SUPERBIKE*IDM zur Intermot 2016

Zusammen mit der Messe INTERMOT erhalten die Fans der SUPERBIKE*IDM in dieser Saison ein ganz besonderes Angbot. Jeder Besucher einer SUPERBIKE*IDM-Veranstaltung 2016 erhält freien Eintritt zur diesjährigen INTERMOT in Köln.

SO GEHT'S:

1. Besucht eine SUPERBIKE*IDM-Veranstaltung 2016 eurer Wahl
2. Ticket* am SUPERBIKE*IDM-Zelt im Paddock abstempeln lassen
3. Ticket* an der Kasse der INTERMOT gegen eine Eintrittskarte (Tageskarte) tauschen

* Akzeptiert werden alle VVK- und Tageskassen-Tickets, ausgenommen sind Permanent- und Partner-Tickets


INTERMOT 2016
Köln, 05. - 09. Oktober 2016



Die Internationale Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe in Köln stärkte ihre internationale Leitfunktion als führende Messe für motorisierte Zweiräder. Das Motorrad-Spektakel begeisterte mit rund 960 Anbietern  über 200.000 Fachbesucher, Motorradfans und Medienvertreter aus 105 Ländern mit zahlreichen Weltpremieren und nicht zuletzt durch die Abbildung der gesamten Produktpalette rund um das motorisierte Zweirad.

Dienstag, 19. April 2016

Erfolgreicher Start für Martin Tomczyk im BMW M6 GT3


BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (DE) und BMW DTM-Pilot Martin Tomczyk (DE) erzielte die ersten Punkte im ADAC GT Masters Saisonauftakt in Oschersleben (DE). Das  60-Minuten-Rennen am Samstag beendeten die beiden Piloten für das Team von Schubert Motorsport im BMW M6 GT3 auf einem fünften Platz und damit mit zehn Punkte in der Gesamtwertung.
der BMW M6 GT 3 holt Platz 5 und 8
Foto: Jens Hawrda
Martin Tomczyk:
Platz 5 ist ein guter Start für den BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters. Jesse hat im ersten Teil des Rennens einen guten Job gemacht und gezeigt, dass er mit den besten Fahrern im Feld mithalten kann. Dann hat dat Team Schubert einen erstaunlichen Boxenstopp hingelegt, leider konnte ich in meinem Stint meine Position nicht verbessern, da ich nicht mit dem Tempo der Spitzengruppe mithalten konnte. Wir werden hart arbeiten um in der Zukunft, diese Lücke schließen zu können. Eins ist auf alle Fälle klar, wir wollen mit dem BMW im Laufe der Saison aufs Podium fahren".

Auch im  zweiten Rennen am Sonntag fuhren BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (FI) und BMW DTM-Pilot Martin Tomczyk (DE) in die Punkte. Nach dem fünften Platz am Samstag beendete der Schubert Motorsport BMW M6 GT3 das Rennen auf Platz acht. Krohn und Gastfahrer Tomczyk haben damit am Wochenende in Oschersleben 14 Punkte in der Fahrer-WM gesammelt.

Tomczyk startete ins das Rennen am Sonntag als 18. nach dem Qualifying. Im Rennen konnten sich die beiden BMW-Piloten dann Platz um Platz nach vorn kämpfen. Nach dem Fahrerwechsel gelang es Jesse Krohn, für das Team Schubert Motorsport Platz acht zu sichern.
Martin Tomczyk vor dem Rennen am Sonntag
Foto: Jens Hawrda
Martin Tomczyk:
"Alles in allem, das war ein guter Start für den BMW M6 GT3 im ADAC GT Masters. Wir haben wichtige Rennerfahrung mit dem neuen Auto gesammelt. Jetzt kann das Team die Daten auswerten und Schlussfolgerungen ziehen. Es war bedauerlich, dass ich etwas Pech im Qualifying am Sonntag hatte, vielleicht wäre sonst am Sonntag ein besseres Ergebnis möglich gewesen. Für mich war es toll Jesse Krohn zu arbeiten, der ein wirklich guter Fahrer ist. Der Start in der ADAC GT Masters, als eine sehr hochwertige Rennserie war für mich eine tolle Erfahrung."

Sonntag, 17. April 2016

Überraschungssieg für Lamborghini-Duo Ineichen/Engelhart im ADAC GT Masters

  • Rolf Ineichen/Christian Engelhart gewinnen zweites Rennen in Oschersleben
  • Zwei Audi nach packender Schlussphase auf den Rängen zwei und drei
  • Späte Strafe für führendes Duo Sebastian Asch/Luca Ludwig
die Überraschungssieger vom Sonntag Ineichen/Engelhart Lamboghini Huracán GT3
Foto: Jens Hawrda
Die Fans beim Auftakt des ADAC GT Masters 2016 wurden mit Rennsport vom Feinsten verwöhnt. Auch der zweite Lauf in der Motorsport Arena Oschersleben hatte es in sich: Aus einer dramatischen Schlussphase gingen Trophy-Pilot Rolf Ineichen (37, CH) und Christian Engelhart (29, Kösching/GRT Grasser-Racing-Team) im Lamborghini Huracán als Überraschungssieger hervor. Auf den Rängen zwei und drei folgten die beiden Audi R8 von Connor De Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (26, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) und Florian Stoll (34, Rickenbach)/Laurens Vanthoor (24, B/beide kfzteile24 - APR Motorsport). „Damit hätte ich nie gerechnet“, so Serienneuling Rolf Ineichen. „Ich bin komplett ohne Erwartungen in mein erstes ADAC GT Masters-Rennwochenende gestartet – und dann springt ein Sieg heraus. Danke an das GRT Grasser-Racing-Team, das mir die Chance ermöglicht hat, in dieser tollen Rennserie zu fahren.“
 
Rennabbruch nach Startkollision
 
Das zweite Rennen begann, wie das erste endete: Von der Pole-Position setzte sich Luca Ludwig (27, Bonn/AMG - Team Zakspeed) im Mercedes-AMG in Führung, wurde aber eingebremst, als das Rennen nach einem Startunfall in der ersten Kurve mit der roten Flagge abgebrochen wurde. Nach dem Restart hinter dem Safety Car blieb Ludwig in Führung. Mit Vanthoor und Mies folgten zwei Audi R8.
das Ergebnis des Unfalls nach wenigen Metern
Foto: Jens Hawrda
Nach den Fahrerwechseln führte Sebastian Asch (29, Ammerbuch), Teamkollege von Ludwig, das Rennen weiterhin an. Direkt hinter ihm folgte überraschend Ineichen, der den Lamborghini Huracán von Teamkollege Engelhart auf Platz vier übernommen und in der Phase der Boxenstopps die beiden Audi überholt hatte. Während Asch sich an der Spitze absetzte, startete Mies-Teamkollege Connor De Phillippi von Rang vier eine Aufholjagd. Zunächst überholte er den Audi von Stoll und machte anschließend Druck auf Rolf Ineichen.
 Eine späte Safety-Car-Phase nach einem Kontakt zwischen Lamborghini-Pilot Patrick Kujala (19, FIN) und Bentley-Fahrer Fabian Hamprecht (20, Hagen) bremste das Feld abermals ein. Asch behauptete die Spitze, sah als Erster die Zielflagge, bekam aber nachträglich eine 30-Sekunden-Zeitstrafe aufgrund eines Vergehens beim Restart hinter dem Safety-Car. Damit ging der Sieg an Ineichen und Teamkollege Engelhart, Asch/Ludwig wurden als 22. gewertet. Das Lamborghini-Duo gewann zudem die Trophy-Wertung. Der erste ADAC GT Masters-Sieg für Ineichen ist der erste Gesamtsieg eines Gentlemen-Piloten in der „Liga der Supersportwagen“ seit 2012. Mit Platz zwei gewannen De Phillippi/Mies wie schon beim ersten Rennen die Junior-Wertung.
 
Hinter den drittplatzierten Stoll/Vanthoor freute sich das Mercedes-Duo Nikolaj Rogivue (19, CH) und Felix Rosenqvist (24, S/beide AMG - Team Zakspeed) nach Rang vier über die ersten Punkte der Saison. Christiaan Frankenhout (34, NL)/Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Car Collection Motorsport) wurden in einem weiteren Audi R8 Fünfte vor Robert Renauer (31, Jedenhofen)/Martin Ragginger (27, A/beide Precote Herberth Motorsport) im besten Porsche 911. Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach)/Markus Pommer (25, Heilbronn/beide Phoenix Racing) fuhren im Audi R8 auf Rang sieben vor Jesse Krohn (25, FIN) und DTM-Pilot Martin Tomczyk (34, Rosenheim/beide Schubert Motorsport) im neuen BMW M6. Patrick Assenheimer (23, Heilbronn) und Dominik Schwager (39, Eisenhofen/beide Callaway Competition) in der besten Corvette C7 sowie Isaac Tutumlu-Lopez (30, E) und Kelvin van der Linde (19, ZA/beide Car Collection Motorsport) im Audi R8 komplettierten die Top Ten.
 
Stimmen der Sieger
 
Rolf Ineichen (GRT Grasser-Racing-Team, Lamborghini Huracán):
„Danke zunächst an mein GRT Grasser-Racing-Team und an meinen Teamkollegen Christian Engelhart. Ohne seine Vorarbeit wäre dieser grandiose Sieg gar nicht möglich gewesen. Als ich gegen Rennende auf Rang zwei lag, hab ich wirklich alles gegeben, um diese Position gegen Connor (De Phillippi) zu verteidigen. Beim kleinsten Fehler hätte er mich überholt. Die späte Safety-Car-Phase hat uns natürlich in die Karten gespielt. Von der Strafe gegen Sebastian Asch und damit unserem Sieg habe ich kurz nach Zieldurchfahrt über Funk mitbekommen. Dass ich als Trophy-Fahrer den Gesamtsieg in einer so starken Serie wie dem ADAC GT Masters geholt habe, macht mich stolz.“
 
Christian Engelhart (GRT Grasser-Racing-Team, Lamborghini Huracán):
„Ein sensationeller Sieg. Damit hätte ich niemals gerechnet. Kompliment an Rolf, der an seinem ersten ADAC GT Masters-Rennwochenende gleich auf Anhieb eine dermaßen starke Leistung zeigt. Klar – die Umstände mit der Safety-Car-Phase und der Strafe für Asch/Ludwig haben uns natürlich in die Karten gespielt. Ich habe gezittert bis zum Schluss. Meine erste Rennhälfte hatte Höhen und Tiefen: Am Anfang war ich in die Startkollision involviert, konnte danach aber ein paar Plätze gutmachen. Mit Platz vier beim Fahrerwechsel war ich im Endeffekt zufrieden.“