Sonntag, 6. Dezember 2015

DTM: Youngster beeindruckt vom Audi RS 5 DTM

  • Dreitägige DTM-Testfahrten im spanischen Jerez abgeschlossen
  • Sechs internationale Nachwuchstalente im DTM-Auto von Audi
  • DTM-Star Mattias Ekström als Referenz
Mitch Evans, Antonio Giovinazzi, Matthew Brabham, Arthur Pic, Ben Hanley, Alex Palou (v.l.)
Foto: Audi-Motorsport
Zehn Siege bei 18 Rennen feierte Audi Sport in der Saison 2015 mit dem Audi RS 5 DTM. Im südspanischen Jerez de la Frontera erhielten nun sechs internationale Nachwuchstalente die Möglichkeit, das erfolgreichste DTM-Auto des Jahres zu testen.
 
Jeweils ein halber Tag mit der Testmannschaft von Audi Sport, rund 300 Kilometer am Steuer des Audi RS 5 DTM, Simulationen von Zeittraining und Rennen, Startübungen und der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot aller Zeiten – Mattias Ekström – als Referenz: Matthew Brabham (21/USA), Mitch Evans (21/Neuseeland), Antonio Giovinazzi (21/Italien), Ben Hanley (30/Großbritannien), Alex Palou (18/Spanien) und Arthur Pic (24/Frankreich) erhielten in Andalusien in der ersten Dezember-Woche eine Chance, von der viele junge Rennfahrer träumen.
Foto: Audi-Motorsport
„Der Young Driver Test hat bei Audi Sport Tradition“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport, der sich in Jerez vor Ort selbst ein Bild von den Nachwuchspiloten machte. „Eine ganze Reihe unserer heutigen Werksfahrer haben sich bei diesen Tests in der Vergangenheit empfohlen. Die jungen Fahrer haben ganz unterschiedliche Charaktere und es ist immer interessant zu sehen, wie sie mit so einer Aufgabe umgehen.“
Mattias Ekström setzte die Referenzzeit beim Test
Foto: Audi-Motorsport
Der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström legte am Steuer des Audi RS 5 DTM an allen drei Testtagen bei optimalen äußeren Bedingungen eine Referenzzeit vor. Zudem stand Miguel Molina, der selbst bei einem „Young Driver Test“ entdeckt wurde und in diesem Jahr sein erstes DTM-Rennen gewann, den sechs Youngstern beratend zur Seite. Auch der fünfmalige Le-Mans-Sieger Emanuele Pirro verfolgte die Testfahrten intensiv. Dabei ging es weniger um die reinen Rundenzeiten, sondern um den Gesamteindruck, den die Nachwuchstalente hinterließen – und der war insgesamt gut, trotz der sehr unterschiedlichen Erfahrung der sechs Auserwählten.

Matthew Brabham (21): Amerikaner mit Wurzeln in Australien
Den Anfang machte am Dienstagmorgen ein 21-jähriger US-Amerikaner mit australischen Wurzeln und einem berühmten Nachnamen: Matthew Brabham. Dessen Vater Geoff gewann 1993 die 24 Stunden von Le Mans, Großvater Jack Brabham war dreimal Formel-1-Weltmeister. Der jüngste Spross der Brabham-Dynastie versucht, in der IndyCar-Serie Fuß zu fassen, ist aber auch großer Fan der DTM. „Ich bin mit Videospielen aufgewachsen und da war die DTM immer eine der besten Serien für mich“, sagt er. „Auch in der ‚echten‘ DTM ist das Racing großartig und unterhaltsam. Ich verfolge die Rennen seit Jahren im Fernsehen. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, dass ich eines dieser Autos fahren durfte. Der Audi RS 5 DTM ist wirklich fantastisch – überhaupt nicht so schwerfällig, wie man das von einem Tourenwagen erwartet. Es war eine großartige Erfahrung für mich.“
 
Mitch Evans (21): Neuseeländer aus dem Formel-1-Umfeld
Am Dienstagnachmittag war Mitch Evans an der Reihe, GP3-Champion des Jahres 2012 und in diesem Jahr Fünfter der GP2-Serie. Der 21-jährige Neuseeländer ist ein Schützling des ehemaligen Formel-1-Stars Mark Webber und durfte auch bereits den aktuellen LMP1-Porsche testen. „Einige meiner Freunde fahren inzwischen DTM. Ich verfolge die Serie im Fernsehen und wollte so ein Auto unbedingt einmal fahren – am liebsten einen Audi“, erzählt der „Kiwi“. „Es ist cool, dass es geklappt hat. Ich habe nicht viel Erfahrung mit einem Dach über meinem Kopf und war überrascht, wie viel Abtrieb und Grip der Audi RS 5 DTM generiert. Es ist atemberaubend, wie man in den schnellen Kurven attackieren kann. Auch die Bremsleistung ist fantastisch.“ Bisher war der Neuseeländer auf den Formelsport fokussiert, doch das muss nicht so bleiben: „Mein Ziel ist, mit einem Hersteller zusammenzuarbeiten. Ich hoffe, ich konnte Audi bei diesem Test ein wenig beeindrucken.“
Foto: Audi-Motorsport
Antonio Giovinazzi (21): Erfahrungsvorsprung im DTM-Auto
Ursprünglich war Antonio Giovinazzi für Mittwochnachmittag eingeplant. Weil der Italiener aber kurzfristig die Einladung erhielt, auch am zeitgleich stattfindenden GP2-Test in Abu Dhabi teilzunehmen, durfte er bereits Mittwochvormittag ans Steuer des Audi RS 5 DTM. „Der direkte Vergleich zwischen DTM und GP2 wird bestimmt interessant“, so der Zweitplatzierte der Formel-3-Europameisterschaft. Für Giovinazzi war es neben zwei bereits absolvierten DTM-Rennen der dritte Test mit Audi Sport: „Trotzdem lerne ich noch immer jedes Mal etwas Neues dazu“, sagt der 21-jährige Italiener. „Ich bin Audi sehr dankbar, dass ich eine weitere Gelegenheit bekommen habe, ein DTM-Auto zu testen. Diese Autos zu fahren, macht wirklich eine Menge Spaß und ich konnte meinen Fahrstil weiter verfeinern. Es war ein intensiver Vormittag, aber ich habe ihn sehr genossen.“
 
Ben Hanley (30): vom Kart in den Audi RS 5 DTM
Mit 30 Jahren mag Ben Hanley nicht mehr als klassischer Youngster gelten. Trotzdem machte der Brite den größten Schritt aller Testteilnehmer, als er am Mittwochnachmittag ins Cockpit des Audi RS 5 DTM kletterte: Hanley gewann in diesem Jahr die Kart-Europameisterschaft der FIA. „Ein DTM-Auto testen zu dürfen, war für mich eine ganz besondere Gelegenheit“, so Hanley. „Ich habe mich darauf konzentriert, den bestmöglichen Job zu machen und diese Chance zu nutzen.“ Hanley hat seine jüngsten Erfolge im Kart erzielt, bringt aber auch Erfahrung in verschiedenen Formel-Rennserien mit. Auch im Simulator hat er bereits gearbeitet. „Ich bin für jede Form des Motorsports offen, Motorsport ist meine Passion“, sagt er. „Natürlich würde ich liebend gerne DTM fahren. Die Rennen sind sehr eng, Konstanz ist wichtig. Als Fahrer kann man dort noch einen Unterschied machen.“
 
Alex Palou (18): GP3-Sieger im DTM-Cockpit
Alex Palou kam mit einem breiten Grinsen nach Jerez: Der junge Spanier hatte am Sonntag zuvor im Rahmen des Formel-1-Finales in Abu Dhabi sein erstes GP3-Rennen gewonnen. Palou gilt als eines der größten Nachwuchstalente Spaniens und nahm bereits vor einem Jahr als damals 17-Jähriger am „Young Driver Test“ von Audi Sport teil. „Dass ich erneut eine Einladung erhalten habe, hat mich sehr gefreut“, so Palou. „Auch wenn mein Ziel die Formel 1 ist, bin ich glücklich, dass ich den Audi RS 5 DTM ein zweites Mal testen durfte. Die DTM ist eine der besten Meisterschaften, die es im Rennsport gibt.“ Palou ist mit Audi-Werksfahrer Miguel Molina befreundet. „Seit Miguel in der DTM fährt, verfolge ich die Serie – nach meinem ersten Test im Vorjahr natürlich noch intensiver. Seitdem habe ich mir jedes Rennen angeschaut und mich geärgert, dass der Titel am Ende nicht an Audi gegangen ist.“
 
Arthur Pic (24): Premiere im Tourenwagen
Obwohl erst 24 Jahre alt, ist Arthur Pic bereits seit neun Jahren im Formelsport aktiv – zuletzt in der GP2-Serie. Der jüngere Bruder von Formel-1-Pilot Charles Pic saß in Jerez am Donnerstagnachmittag zum ersten Mal am Steuer eines Tourenwagens. „Die Vorderräder nicht zu sehen, war für mich natürlich erst einmal ungewohnt“, so der Franzose. „Auch die Sicht ist eingeschränkt. Ich habe versucht, das Beste aus dieser Gelegenheit zu machen, denn ich habe lange auf diese Chance gewartet.“ Pic interessiert sich schon länger für die DTM. „Ich habe vor ein paar Jahren zufällig in Aragon einen DTM-Test gesehen“, erzählt Pic. „Damals sagte ich mir: Das würde ich auch gerne einmal fahren. Seitdem habe ich darauf hingearbeitet und die DTM mit großem Interesse verfolgt. Es ist klasse, dass man die Rennen live auf YouTube sehen kann. Die DTM ist eine tolle Serie mit richtig guten Fahrern. Wenn sich die Chance ergeben würde, in der DTM zu fahren, würde ich sie sofort nutzen.“  
 

Samstag, 5. Dezember 2015

DTM Young Driver Test von BMW in Jerez de la Frontera

Im Rahmen des DTM Young Driver Tests in Jerez de la Frontera (ES) bot BMW Motorsport in dieser Woche vier jungen Piloten die Möglichkeit, erstmals mit dem BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen. Die dreitägigen Testfahrten fanden von Dienstag bis Donnerstag statt. Dabei wechselten sich die BMW Motorsport Junioren Jesse Krohn (FI) und Louis Delétraz (CH) sowie BMW Werksfahrer Alexander Sims (GB) und das britische Talent George Russell im Cockpit des BMW M Performance Parts M4 DTM ab.
 
Foto: BMW-Motorsport
Krohn wurde 2014 zum „BMW Motorsport Junior of the Year“ gekürt und war in der Saison 2015 im BMW Z4 GT3 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (DE) sowie im BMW Z4 GTE in der European Le Mans Series (ELMS) im Einsatz. Delétraz nahm in diesem Jahr am BMW Motorsport Junior Programm teil. Sims ist ebenfalls im GT-Sport aktiv und startete 2015 mit der Ecurie Ecosse in der British GT Championship und der Blancpain Endurance Series. Der erst 17-jährige Russell bestritt in diesem Jahr seine Debütsaison in der Formel-3-Europameisterschaft, die er auf dem sechsten Gesamtrang beendete.
 
Bei Sonne und milden Temperaturen fanden die vier jungen Fahrer gute äußere Bedingungen für ihre ersten Runden im BMW M4 DTM vor. Die Referenzrunden, die beim DTM Young Driver Test zum Vergleich dienen, absolvierte BMW DTM-Werksfahrer Tom Blomqvist (GB).
 
Tom Blomqvist setzte die Referenzzeiten
Foto: BMW-Motorsport
Zudem setzte BMW Motorsport in Jerez das Testprogramm mit dem BMW M6 GT3 fort. Der neu entwickelte GT-Rennwagen wurde dabei von den BMW Werksfahrern Dirk Werner (DE) und Jens Klingmann (DE) pilotiert.

Stimmen zum DTM Young Driver Test in Jerez:
 
Jesse Krohn
Foto: BMW-Motorsport
Jesse Krohn: „Mit dem Test im BMW M4 DTM ist ein Traum für mich wahr geworden. Die DTM ist die Königsklasse im Tourenwagensport, es ist die höchste Kategorie, die man in einem geschlossenen Rennwagen erreichen kann. Es war fantastisch – genau so großartig, wie ich es mir vorgestellt hatte, wenn nicht sogar noch besser. Die Downforce des BMW M4 DTM ist einfach beeindruckend. Man kann die schnellen Kurven mit hohem Tempo anfahren, ohne dass das Auto zu schwimmen beginnt. Es fährt wie auf Schienen. Dieser Test war ein wunderbares Erlebnis für mich und der perfekte Abschluss für meine bisher beste Saison im Rennsport.“
 
Louis Delétraz: „Es war einfach fantastisch, den BMW M4 DTM zu fahren. Ich habe es wirklich genossen. Das Auto hat unheimlich viel Downforce, eine Menge Power, und auch die Bremsen sind beeindruckend. Um ehrlich zu sein, wurden meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Ich war überrascht, wie schnell man mit dem Auto in die Kurve gehen kann. Ich freue mich sehr, dass mir BMW Motorsport diese Möglichkeit geboten hat. Es war ein großartiger Jahresabschluss.“
 
Alexander Sims
Foto: BMW-Motorsport
Alexander Sims: „Es war großartig. Ich habe schon viel Gutes über den BMW M4 DTM gehört und es war fantastisch, dass ich es nun selbst erleben konnte. Das Auto hat sehr viel aerodynamische Downforce. Das bedeutet, dass man beim Anbremsen und am Kurveneingang sehr präzise sein muss, was den Bremsdruck und das Einlenken angeht. Das ist anders als im GT-Rennwagen, und ich habe etwas gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Doch am Ende bin ich sehr gut damit zurechtgekommen. Auch die Motorleistung und das Bremsverhalten sind mehr als beeindruckend. Dank der Karbonbremsen bremst das Auto enorm schnell ab. Insgesamt war es ein fantastischer Test.“
 
George Russell:„Es war das erste Mal, dass ich einen richtigen Test mit einem solchen Auto absolviert habe, und es war ein tolles Erlebnis. Es ist sehr gut gelaufen und es hat mir großen Spaß gemacht, mit dem BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen. Ich bin noch nie mit einem geschlossenen Rennwagen gefahren, der so viel Grip bietet. Das war unglaublich, und es war großartig, mit dem Auto ans Limit zu gehen. Ich habe es durch und durch genossen. Es gibt einige Ähnlichkeiten zwischen einem Formel-3- und einem DTM-Auto. Sie haben beide viel Downforce und sehr leistungsstarke Motoren. Von daher habe ich als Formel-3-Pilot nicht lange gebraucht, um mich an das Auto zu gewöhnen. Insgesamt war es eine fantastische Erfahrung, den BMW M4 DTM zu testen.“

Freitag, 4. Dezember 2015

DTM-Termine 2016 stehen fest - Schock für die Fans: ohne Oschersleben

Die ITR hat die Termine für die DTM-Rennwochenenden für das kommende Jahr bekannt gegeben. Für die Fans der Serie ist sicher ein Schock, das das seit Jahren im Programm befindliche Rennen in Oschersleben 2016 nicht geben wird. Damit ist eine für die Fans der Rennserie attraktivste Rennstrecke für 2016  nicht im Kalender. In einem Interview gegenüber dem MDR zeigte sich der Geschäftsführer des Motosport Arena Oschersleben dann auch enttäuscht über diese Entwicklung. Das Interview hier könnt Ihr hier ansehen: (Klick für MDR-Interview)
Foto: Jens Hawrda
In der Pressemitteilung der ITR wird kein Wort darüber verloren, das ein langjährig erfolgreicher Veranstalter im Jahr 2016 nicht mehr dabei ist. Sicher ist verständlich das sich die DTM um Internationalisierung bemüht. Die die Serie tragenden Automobilhersteller wollen Autos verkaufen und das weltweit und nicht nur in Deutschland. Es wird aber auch deutlich, das die Belange der Fans nur eine untergeordnete Rolle in der Überlegungen der Serienbetreiber spielen. Es geht in erster Linie ums Geld denn die DTM-Serie ist und bleibt eine Marketingmaschine zum Verkauf von Fahrzeugen der beteiligten Automobilhersteller. In diesem Zusammenhang könnte man auch die Frage stellen warum denn in Hockenheim an zwei Wochenenden gefahren werden muss, zumal auch noch ein Rennen am Nürburgring gefahren wird, also drei Rennen in einer Region. Auch aus Sicht der immer wieder beschworenen Kostenreduzierung der Serie bleibt der der Schritt nach Budapest fraglich. Für die DTM-Fans im Osten der Republik bleibt nur das Rennen am Lausitzring. Das aber wird sicher ein Knaller aufgrund des gemeinsamen Auftritts mit der ADAC GT-Masters Serie.


Positiv bleibt anzumerken, das es auch 2016 18 Rennen an neun Wochenenden ausgetragen werden. Das bewährte Format, mit zwei vollwertigen Rennen an einem Wochenende, findet nach dem positiven Feedback von Fahrern und Fans auch in der kommenden Saison seine Fortsetzung.
Foto: Jens Hawrda
Der Startschuss fällt wie gewohnt in Hockenheim. Dort beginnt für Audi, BMW und Mercedes-Benz vom 6. bis 8. Mai 2016 die neue DTM-Saison. Auf derselben Rennstrecke werden am 16. Oktober nach dem letzten Rennen auch die Pokale vergeben.

„Es ist uns gelungen, einen ausgewogenen Terminkalender auf die Beine zu stellen, bei dem die DTM-Veranstaltungen gut über die Saison verteilt sind und die Spannung sowohl bei den Zuschauern als auch den Piloten aufrecht erhalten bleibt“, sagt der ITR-Vorsitzende Hans Werner Aufrecht.

Nach den Auftaktrennen in Hockenheim macht die DTM Station in Spielberg (Österreich) und auf dem Lausitzring, wo im Rahmen der DTM-Veranstaltung auch zwei Rennen des ADAC GT Masters ausgetragen werden. Es folgt am letzten Juni-Wochenende mit dem Norisring das einzige Stadtrennen im DTM-Kalender – Jahr für Jahr ein Höhepunkt der Saison. Danach geht es für die Piloten weiter nach Zandvoort (Niederlande), Moskau (Russland) und in die Eifel, an den Nürburgring. Ende September kehrt die DTM nach einem Jahr Pause zurück nach Ungarn: Auf der Formel-1-Rennstrecke unweit der Hauptstadt Budapest trägt die DTM im kommenden Jahr die Saisonrennen 15 und 16 aus. Das Finale findet vom 14. bis 16. Oktober traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt.

Der Ticketvorverkauf startet am Montag, 30. November auf www.dtm.com/tickets. Zudem werden auch auf der Essen Motor Show, die noch bis zum 6. Dezember läuft, Tickets für die Saison 2016 erhältlich sein. Dort ist die DTM in Halle 3 mit einem großen Stand präsent.

Die DTM-Termine 2016 im Überblick:

6. bis 8. Mai - Hockenheim I
20. bis 22. Mai - Spielberg
3. bis 5. Juni - Lausitzring
24. bis 26. Juni - Norisring
15. bis 17. Juli - Zandvoort
19. bis 21. August - Moskau
9. bis 11. September - Nürburgring
23. bis 25. September - Budapest
14. bis 16. Oktober - Hockenheim II

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Offizielles DTM-Jahresbuch 2015 im Handel erhältlich

In der DTM-Saison 2015 jagte ein Höhepunkt den nächsten. Elektrisierende Rennen, packende Zweikämpfe, strahlende Sieger und zerknirschte Verlierer. Jedes Wochenende, jedes der 18 Rennen schrieb seine ganz eigene Geschichte. Das neue Rennformat sorgte für pures Racing und fand sowohl bei Fans, Fahrern und Verantwortlichen großen Anklang. Die 24 Piloten lieferten Motorsport der Extraklasse und boten eine Saison, auf die der Blick zurück stets lohnenswert ist. Das offizielle DTM-Jahrbuch 2015 bietet dazu die perfekte Gelegenheit und ist ab sofort erhältlich.
Foto: DTM-Media
Der triumphale Audi-Auftakt in Hockenheim und am Lausitzring, Mercedes-Benz’ anhaltende Erfolgsserie auf dem Norisring, der Paukenschlag von BMW im niederländischen Zandvoort und der Weg von Pascal Wehrlein zum jüngsten Champion der DTM-Historie – auf 192 Seiten sind diese und viele weitere Geschichten des Jahres 2015 niedergeschrieben. Zahlreiche Bilder erwecken die vergangene Saison zum Leben, informative Statistiken und Porträts liefern einen anschaulichen Überblick. Die hochwertige Qualität macht das Durchblättern zu einem Genuss.
Foto: DTM-Media
Das DTM-Jahrbuch wird bereits ab Mittwoch auch auf der Motor Show in Essen erhältlich sein, wo sich Enthusiasten ihr Exemplar auf Wunsch auch von DTM-Piloten signieren lassen können. Am kommenden Wochenende sind mehrere aktuelle Fahrer zu Gast auf dem DTM-Stand in der Halle 3.
Foto: DTM-Media
Das brandneue Jahrbuch der Saison 2015 ist nicht nur für eingefleischte DTM-Fans ein Highlight. Es ist im DTM-Shop oder im Buchhandel unter der Bestellnummer ISBN 978-3-928540-83-4 erhältlich. Der Preis beträgt € 35.- inkl. Versandkosten.

Das DTM Jahrbuch 2015:
- 192 Seiten
- 450 Farbfotos
- Format 235 x 330mm
- Deutscher Text
- ausführliche Ergebnisse und Statistiken
- gebunden, Hardcover

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Erfolgreicher DTM-Test für die zweite Rennfahrer-Generation der Familien Asch und Ludwig

  • Sebastian Asch und Luca Ludwig tauschten das Cockpit des SLS AMG GT3 gegen das DTM-Meisterfahrzeug von 2015
  • Belohnung für den Gewinn des Meistertitels im ADAC GT Masters 2015
  • Prominente Rennfahrer-Väter Roland Asch und Klaus Ludwig wohnten dem ersten DTM-Test ihrer Söhne in Jerez de la Frontera bei und stiegen selbst noch einmal ins Cockpit
Foto: Mercedes-Motorsport
Historischer Moment bei den Testfahrten in Jerez de la Frontera: Am Montag, 30. November erhielten die ADAC GT Masters-Champions von 2015, Sebastian Asch und Luca Ludwig, auf der südspanischen Strecke zum ersten Mal die Gelegenheit, ein DTM-Auto zu testen. Beide wurden damit für ihre Leistungen im AMG Customer Sports Programm belohnt.

Der Test fand vor den Augen ihrer prominenten Väter Roland Asch und Klaus Ludwig statt, die in den 90er Jahren selbst für Mercedes-Benz in der DTM an den Start gegangen sind. Ludwig gewann 1992 und 1994 zwei seiner drei DTM-Titel für die Marke mit dem Stern. In Jerez kehrten beide Väter für ein paar Runden in das Cockpit eines DTM-Fahrzeugs zurück.
Sebastian Asch und Luca Ludwig gewannen in der Saison 2015 gemeinsam das ADAC GT Masters in einem Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Zusammen besitzen sie die Erfahrung aus 76 Starts im Renn-Flügeltürer. Der DTM-Test war eine Belohnung für ihre Leistungen im AMG Customer Sports Programm.
Foto: Mercedes-Motorsport
In dieser Woche erhalten mit Maro Engel, Jazeman Jaafar, Mikkel Jensen, Marvin Kirchhöfer, Kevin Magnussen und Raffaele Marciello sechs weitere Talente im Rahmen des Young Driver Tests (01.-03. Dezember) die Gelegenheit, den Mercedes-AMG C 63 DTM zu testen.

Sebastian Asch:
„Zunächst möchte ich mich bei Mercedes-AMG dafür bedanken, dass ich ihr DTM-Auto testen durfte. Es ist einfach verrückt, wie gut das Auto in den Kurven liegt. Ich saß im Cockpit und konnte nicht mehr aufhören, ständig zu grinsen. Es ist Wahnsinn, wie direkt das Auto reagiert und wie spät man damit bremsen kann. Man braucht jedoch eine gewisse Zeit, um sich an das hohe Abtriebsniveau zu gewöhnen. Der Test hat richtig Laune gemacht. Es war ein schöner Motivationsschub für mich, ein paar Runden mit dem DTM-Meisterauto drehen zu dürfen.“

Luca Ludwig:
„Ich habe in Jerez zum ersten Mal die Gelegenheit erhalten, in einem DTM-Auto zu fahren. Das war für mich eine riesen Ehre und Freude. Auch weckte es Erinnerungen an meine Jugend, in der ich durch meinen Vater viel Zeit in der Mercedes-Benz DTM-Familie verbracht habe. Entsprechend war es für mich ein sehr emotionaler Moment, zum ersten Mal selbst in ein DTM-Auto steigen zu dürfen. Ich bin von Beginn an gut zurechtgekommen. Aber es ist eine ganz andere Welt als ein GT-Rennfahrzeug. Man benötigt einfach eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis man am Limit ist. Am Ende hatte ich aber das Gefühl, dass ich wusste, wo sich das Limit des Autos befindet. Insgesamt bin ich mit dem Tag super happy.“

Roland Asch:
„Für mich war dieser Test zusammen mit meinem Sohn das absolute Highlight. Ich bin 1994 zum letzten Mal mit der AMG Mercedes C-Klasse in der DTM gefahren. Seitdem habe ich die DTM immer verfolgt. Nun bin ich das erste Mal wieder in einem aktuellen DTM-Auto gefahren. Das war der absolute Wahnsinn. Es hat mir riesigen Spaß gemacht. Jetzt weiß ich, was die Fahrer heutzutage leisten. Gerade im Grenzbereich ist es nicht einfach, alles herauszuholen. Es ist unglaublich, was Jungs wie Sebastian in so einem Auto alles leisten können.“

Klaus Ludwig:
„Das war ein schönes Erlebnis. Ich habe auf meinen Runden ein Gefühl dafür bekommen, wie sich ein modernes DTM-Auto fährt. Man muss ganz klar den Hut vor den Jungs ziehen, die mit diesem Auto bis an die Grenzen gehen. Es braucht sehr viel Übung und sehr viel Talent, um ein aktuelles DTM-Fahrzeug so am Limit zu bewegen, wie die Jungs das heute machen. Chapeau.“