Sonntag, 3. Mai 2015

Start-Ziel-Sieg für Jamie Green in einem turbulenten Rennen

Nervenstark und unheimlich schnell: Jamie Green (Audi) dominierte das erste Rennen am Hockenheimring und fuhr in beeindruckender Manier einen Start-Ziel-Sieg heraus. In einem turbulenten Lauf ließ der Audi-Pilot zu keiner Zeit Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein, von Platz zwei gestartet, behauptete diesen Rang nach spannendem Duell mit Markenkollege Paul di Resta, der Dritter wurde.
Podium erstes Rennen der Saison 2015
Foto: DTM-Media
Der 40-minütige erste Lauf der DTM-Saison 2015 bot Renn-Action pur. Allein acht Fahrer mussten der harten Gangart auf der Strecke Tribut zollen und schieden aus. Von der ersten Runde an wurde um jede Position mit harten Bandagen gekämpft. Die schillernde Ausnahme: Sieger Jamie Green. „Ich bin gar nicht überrascht, dass es heute so gut geklappt hat. Mein Team ist dasselbe, wie in der letzten Saison“, sagte Green. „Auch da war ich schon schnell, hatte aber viel Pech. Das war heute eben nicht so.“ Der Pole-Mann erwischte einen Superstart und hatte sich bereits nach der ersten Kurve einen deutlichen Abstand zum Rest des Feldes verschafft. Auch zwei Safetycar-Phasen zur Mitte des Rennens brachten den Briten nicht aus der Ruhe. Kurz nach den Re-Starts hatte der Brite den alten Abstand wieder hergestellt und passierte nach 26 Runden als souveräner Sieger die Ziellinie. „Alles ist gut. Ich liebe es Rennen zu fahren. Das neue Reglement gibt mir dazu die Möglichkeit.“

Start des Rennens, Jamie Green geht sofort in Führung
Foto: DTM-Media
Eng und verbissen wurde hingegen der Kampf um den zweiten Rang geführt. Paul Di Resta katapultierte sich beim Start von Platz fünf auf drei und stürmte nach drei Runden auch an Pascal Wehrlein vorbei, der vom zweiten Platz ins Rennen gestartet war. „Das war wirklich ein sehr guter Start. Ich hatte gleich Kontakt zu Pascal und konnte ihn dann ja auch überholen. Leider haben am Ende meine Bremsen stark nachgelassen“, sagte Di Resta, der sich letztlich nicht gegen den Deutschen behaupten konnte. Drei Runden vor dem Ende schlug Wehrlein in der Spitzkehre zurück, überholte seinen Markenkollegen und hielt den zweiten Rang bis zur Zielfahne. „Gegen Ende des Rennens waren meine Reifen noch gut. Ich wusste, dass ich schnell bin und habe diesen Vorteil genutzt“, sagte Wehrlein. Unterm Strich waren beide Mercedes-Benz-Fahrer mit ihren Platzierungen mehr als zufrieden. Di Resta: „Wir haben über den Winter viel gearbeitet und viel optimiert. Aber, man weiß ja trotzdem nie genau, wo man wirklich steht. Es ist schon eine echte Erleichterung zu sehen, was mit unseren Autos wieder möglich ist.“
 
Alles andere als zufrieden dürfte BMW mit dem ersten Renntag am Hockenheimring sein. Geschlossen beendeten die Münchener das erste Rennen auf den Plätzen sieben bis elf. Bester Fahrer wurde der Maxime Martin. Der Belgier konnte vom elften Startplatz bis auf Rang sieben vorfahren.. Für Aufregung und Ärger sorgte zudem Martin Tomczyk. Der Rosenheimer drehte sich mit seinem BMW M4 DTM in der Spitzkehre und beförderte damit nicht nur sich selbst, sondern auch die Merdes-Benz-Fahrer Lucas Auer und Garry Paffett aus dem Rennen. Letzterer machte sich nach seinem Ausfall Luft: „Das war eine absolut unnötige Aktion von Martin.“
 
Viel Pech für Augusto Farfus: Nachdem der Brasilianer im Qualifying einen hervorragenden dritten Startplatz herausfuhr, fand er sich in der Startaufstellung zum Auftaktrennen dennoch in der letzten Reihe wieder. In seinem Tank befand sich am Ende der Zeitenjagd weniger als die vorgeschriebene Mindestspritmenge von 500 Gramm, was zu seiner Rückversetzung führte. Im Rennen gab sich Farfus dann kämpferisch und arbeitete sich bis auf den zehnten Rang vor.
 
Der hoffnungsvoll gestartete Audi-Pilot Mattias Ekström musste nach einer Kollision mit seinem Markenkollegen Adrien Tambay zum unplanmäßigen Reifenwechsel an die Box und beendete das Rennen außerhalb der Punkte auf dem zwölften Platz. Nach einem Dreher von Antonio Félix da Costa in der ersten Runde war das Rennen bereits früh für Robert Wickens und Timo Scheider gelaufen. Scheider klagte über Schmerzen im Handgelenk, ließ sich vom Arzt untersuchen und gab dann Entwarnung: „Es tut schon sehr weh, aber gebrochen ist wohl nichts. Das morgige Rennen dürfte nicht in Gefahr sein.“
 
Alles in allem hat das erste Rennen der DTM-Saison 2015 das gehalten, was sich Fans und Veranstalter vom neuen Reglement versprochen haben. Ob Jamie Greens Dominanz Bestand haben wird, zeigt der Sonntag. Um 13.43 Uhr kämpfen die Fahrer im zweiten Rennen des Wochenendes erneut um Punkte.

Rennergebnis 1. Rennen (Top-Five):

1. Jamie Green Audi RS 5 DTM 2015,
2. Pascal Wehrlein Mercedes C 63 DTM,
3. Paul die Resta Mercedes C 63 DTM,
4. Edoardo Mortara Audi RS 5 DTM 2015,
5. Mike Rockenfeller Audi RS 5 DTM 2015.

Donnerstag, 30. April 2015

Auftakt der SUPERBIKE*IDM: Gespannte Vorfreude am Lausitzring

Neue Teams, neue Motorräder, neue Klassen – die SUPERBIKE*IDM startet mit Veränderungen in die Saison 2015. Nach dem dreitägigen Auftakttraining stehen für die Fahrer am Wochenende auf dem Lausitzring die ersten Rennen auf dem Programm. Doch nicht alle Piloten haben sich beim Training in die Karten schauen lassen.

Foto: Jens Hawrda
Etwa 90 Prozent der Fahrer haben die Gelegenheit genutzt und sich beim Auftakttraining am Lausitzring für die Saison vorbereitet. Am Montag und Mittwoch herrschten auf der Rennstrecke optimale Bedingungen. Den verregneten Dienstag nutzten einige Teams, um an ihrem Regen-Set-up zu feilen. Nach dem Training am morgigen Freitag werden am Wochenende auf dem Lausitzring insgesamt 13 Rennen in elf Klassen, darunter auch die spektakulären Sidecars, ausgefahren. „Die Teams haben sich teilweise neu formiert. Yamaha hat ein schönes Motorrad an den Start gebracht, das im Moment noch keiner richtig einschätzen kann. Wir erwarten spannende Kämpfe ums Podium“, sagt Josef Hofmann vom Veranstalter MotorEvents HMP.

Reiterberger und Neukirchner unter 1:39 Minuten
Für Markus Reiterberger und sein Team Van Zon-Remeha-BMW verlief das Auftakttraining im internationalen Teilnehmerfeld erfolgreich. Mit 1:38.687 Minuten war der 21-Jährige offiziell Trainingsschnellster. „Wir konnten mit dem neuen Motorrad viel ausprobieren. Mein Team und das Fahrwerk sind richtig gut, auch mit der Elektronik komme ich bestens zurecht. Deshalb glaube ich, dass wir am Wochenende an der Spitze dabei sind.“ Lediglich der Sachse Max Neukirchner, der seit dieser Saison für das Team Yamaha MGM antritt, unterschritt auf seiner Yamaha YZF-R1M ebenfalls die 1:39-Marke und zeigte, dass er auch mit neuem Team und Motorrad vorne dabei sein wird.

Forés und Lanzi trainieren inkognito
Für die Rennläufe lässt sich anhand der bisherigen Trainingsergebnisse dennoch wenig vorhersagen. Denn sowohl der spanische Titelverteidiger Xavi Forés vom Ducati 3C-Racing Team als auch dessen Teamkollege Lorenzo Lanzi aus Italien waren während des gesamten Auftakttrainings ohne Transponder unterwegs. Die tatsächlichen Kraftverhältnisse zeigen sich spätestens in den Trainings-Sessions am Freitag mit Transponderpflicht. Ein erstes „kleines Finale“ der Superbike- und Superstock 1000-Fahrer steht bereits am Samstag um 15:45 Uhr an: Nach dem Qualifying fahren die besten neun in der zehnminütigen Superpole die endgültige Aufstellung für die ersten drei Startreihen der Rennläufe am Sonntag aus.

Trautmann von null auf hundert in der Klasse Superstock 1000
Nach seinem triumphalen Auftritt im Yamaha R6-Dunlop-Cup des vergangenen Jahres, startet Lukas Trautmann erstmals in der Klasse Superstock 1000 für das Freudenberg Racing Team. Dass der 19-Jährige Österreicher auch hier vorne mitfahren kann, bewies er im Auftakttraining. Mit seiner Yamaha YZF-R1M setzte er sich in allen Trainings an die Spitze und erzielte eine Rundenbestzeit von 1:40.685 Minuten. Der Schweizer Roman Stamm lag mit 1:40.928 Minuten nur knapp hinter Trautmann.

Zwei Favoriten in neuer SuperNaked-Serie
Erstmals gehen bei der SUPERBIKE*IDM auch Naked Bikes an den Start. In der neuen Klasse SuperNaked startet unter anderen Kjel Karthin, der Vorjahres-Champion der Suzuki GSX-R 750 Challenge. Mit der Unterstützung von Suzuki Deutschland tritt er mit einer Suzuki GSR750 an. Dass er kein leichtes Spiel haben wird, beweisen die Ergebnisse des Auftakttrainings auf dem Lausitzring: Den 26-Jährigen trennen lediglich 57 Hundertstel von seinem prominenten Konkurrenten Michael Galinski auf der Yamaha MT-09. Neben dem kernigen Sound der Naked-Maschinen darf am Rennwochenende also auch ein hart umkämpfter Sieg in der neuen Klasse erwartet werden.

Internationaler Nachwuchs fährt um den Moto3-Sieg
Der Nachwuchs wird sich am Rennwochenende in den Klassen Moto3 und ADAC Junior Cup powered by KTM beweisen. Die Moto3-Klasse unterteilt sich in zwei Kategorien: die Moto3 Standard mit identischen Honda NSF250-Motorrädern und die Moto3 GP, in der die Fahrer mit getunten Hondas und Motorrädern anderer Hersteller antreten. Im Auftakttraining stach vor allem Tim Georgi vom Freudenberg Racing Team heraus. Nach seinem Durchmarsch im ADAC Junior Cup des vergangenen Jahres, hat der Berliner auf dem Lausitzring auch in der Moto3 die besten Trainingszeiten seiner Klasse herausgefahren. Viel erwartet wird auch von seinem Teamkollegen Matthias Meggle, der ebenfalls im letztjährigen ADAC Junior Cup auffiel. „In den Nachwuchsklassen starten einige Talente, von denen wir noch viel hören werden“, sagt Hofmann von MotorEvents HMP.

Audi-Piloten einig: „Hockenheim wird eine enge Kiste“

Vor dem Saisonauftakt der DTM in Hockenheim am kommenden Wochenende wagen die drei DTM-Champions aus der Audi-Mannschaft keine Prognose. „Ich glaube, das wird eine ganz enge Kiste“, sagte Mike Rockenfeller, DTM-Champion des Jahres 2013, am Mittwoch bei einer Audi-Telefon-Pressekonferenz. „Jeder kann vorne sein.“
Foto: Jens Hawrda
Diese Meinung teilt auch Mattias Ekström, DTM-Champion der Jahre 2004 und 2007. „Ich denke, es wird noch enger als im letzten Jahr“, glaubt Schwede. „Alle haben im Winter hart gearbeitet. Bei nur 20 Minuten im Qualifying wird es aber gar nicht zu 100 Prozent auf die Leistung des Autos ankommen, sondern auf viele andere Faktoren. Ich rechne damit, dass im Qualifying alle drei Hersteller innerhalb der Top Sechs sein werden.“

„Das erste Qualifying am Samstag wird heiß erwartet“, so Timo Scheider, DTM-Champion der Jahre 2008 und 2009. „Die wirklichen Kräfteverhältnisse zwischen den Herstellern zu sehen, dem fiebern alle entgegen. Mit 24 Autos ist die DTM so stark wie noch nie. Ich traue 15 Piloten einen Sieg zu.“

Die drei Audi-Stars haben sich höchst unterschiedlich auf das DTM-Festival vorbereitet. Mike Rockenfeller verbrachte eine Woche mit der Familie auf Mallorca und verband den Urlaub mit täglichem Training auf dem Fahrrad. Mattias Ekström bestritt den Saisonauftakt der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft in Portugal und hat am kommenden Wochenende eine Doppelfunktion: Sein privates Rallycross-Team EKS RX tritt in Hockenheim im Rahmenprogramm auf. „Ich lade am Donnerstagabend alle zu einem Tag der offenen Tür bei unserem Team ein“, so Ekström. „Ab Freitag liegt meine Konzentration zu 100 Prozent auf der DTM. Aber für die Fans ist es toll, die Rallycross-WM bei der DTM erleben zu können.“

Mittwoch, 29. April 2015

DTM 2015 – Die Show kann beginnen

FESTIVAL IN HOCKENHEIM LÄUTET NEUE SAISON EIN

Das Warten hat ein Ende: Mit dem DTM-Festival auf dem Hockenheimring startet die populärste internationale Tourenwagenserie in die neue Saison. Vom 30. April bis 3. Mai erwartet die Fans auf dem Traditionskurs in Baden-Württemberg ein viertägiges Motorsport-Spektakel der Superlative. Neben der Premiere des neuen Rennformats mit zwei DTM-Läufen dürfen sich die Zuschauer auf jede Menge Action auf und neben der Strecke freuen.
Foto: Jens Hawrda
Die Karten in der DTM wurden neu gemischt: Die doppelte Anzahl an Rennen und neue Regeln versprechen vor dem Saisonauftakt der hart umkämpften Tourenwagenserie deutlich mehr Spannung. Zusätzlich zum einstündigen Rennen am Sonntag wird bereits am Samstag ein Lauf über 40 Minuten ausgetragen. Während im Sonntagsrennen ein Reifenwechsel vorgeschrieben ist, können die Piloten am Samstag mit nur einem Satz Reifen durchfahren. Für noch mehr Überholmanöver soll eine Überarbeitung des DRS sorgen: Ab sofort dürfen die DTM-Piloten drei Mal pro Runde ihren Heckflügel absenken, um somit eine höhere Endgeschwindigkeit zu erzielen.

Nur wer mit den Neuerungen am besten klarkommt, hat in der Saison 2015 eine Chance auf den Gesamtsieg. Zu den Favoriten gehört Vorjahres-Champion Marco Wittmann, der mit starken Leistungen bei den Testfahrten seine Titelambitionen unter Beweis stellte. Der Fürther war 2014 das Maß aller Dinge in der DTM. Neben dem Gewinn der Fahrerwertung feierte der Franke zusammen mit dem BMW Team RMG den Sieg in der Teamwertung.

Doch die Konkurrenz von Audi und Mercedes-Benz ist stark aufgestellt und will in diesem Jahr zurückschlagen. Audi-Pilot Mattias Ekström blickt dem Saisonauftakt in Hockenheim gespannt entgegen: „Es wird am Samstag und am Sonntag um die Wurst gehen. Die Fans werden noch mehr harte Zweikämpfe erleben“, erklärt der Vize-Champion des letzten Jahres. Auch Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz) will ein Wörtchen um die Podestplätze mitreden. Der 20 Jahre alte Worndorfer, der 2014 am Lausitzring seinen ersten Sieg feierte, zählt zu den Überfliegern der DTM.

Doch nicht nur die DTM selbst bietet spannenden Motorsport vom Feinsten. Auch das Rahmenprogramm ist geradezu gespickt mit Highlights: Im Motodrom wird auf einer eigens errichteten Rennstrecke ein Lauf zur Rallycross-Weltmeisterschaft ausgetragen. Außerdem dürfen sich die Fans auf die packenden Rennen der FIA Formel 3 Europameisterschaft, des Porsche Carrera Cup Deutschland und des neuen Audi Sport TT Cup freuen. Abseits der Strecke sorgen bekannte Künstler wie Mark Forster für die richtige Stimmung. Der Berliner Musiker, der zuletzt mit dem Song „Au Revoir“ international für Aufsehen sorgte, ist der Star der ARD Chartshow. Bei den von SWR3 organisierten „ElchPartys“ im Fahrerlager machen zudem das DJ-Duo Moonbootica und Mousse T. die Nacht zum Tag.

Die ARD überträgt am Samstag, 2. Mai, ab 14:30 Uhr und am Sonntag, 3. Mai, ab 13:20 Uhr die ersten beiden Läufe des Jahres live. Außerdem gibt es auf sportschau.de und DTM.com die Qualifyings im Livestream zu sehen. Die Fans erhalten zudem per Live-Ticker, Live-Timing und Live-Onboard-Kameras in den Fahrzeugen weitere interessante Informationen zum Geschehen auf dem Hockenheimring.

Los geht es mit dem DTM-Festival in Hockenheim am Donnerstag, den 30. April. Den Zeitplan und alles Wissenswerte rund um die viertägige Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: www.dtm.com/de/veranstaltung/2015-auftakt-hockenheim. Tickets können Sie ebenfalls über www.DTM.com/Tickets bestellen und per Print@Home direkt selber drucken oder an der Tageskasse am Hockenheimring kaufen.

SUPERBIKE*IDM Auftaktrennen am Lausitzring

Zum Saisonauftakt kehrt die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft SUPERBIKE*IDM zurück nach Südbrandenburg. Auf dem Lausitzring liefert sich vom  1.-3. Mai das „Who is Who“ der nationalen und internationalen Motorradszene packende Duelle.
Foto: Jens Hawrda

Rennspeed in elf Klassen
 
In insgesamt elf Rennklassen gehen Profis und Nachwuchstalente an den Start und versprechen spektakuläre Rennen für Zuschauer jeden Alters. Mit den schnellsten und soundgewaltigsten Motorrädern bildet die Klasse der Superbikes das Aushängeschild der Serie. Sie starten zusammen mit den 1000ccm-Maschinen der Superstock-Serie. Reichlich Speed garantieren auch die bekannten Klassen Supersport 600 und Sidecar. Mit der neu ins Leben gerufenen SuperNaked-Klasse dürfen sich Motorradfreunde auf noch mehr Renn-Action freuen.
 
Die weltweit älteste Markenserie im Motorrad-Rennsport ist der Yamaha R6-Dunlop-Cup, der 2015 in seine 38. Saison geht. Eine Wiedergeburt feiert die Moto3-Klasse, die Nachwuchsfahrern den idealen Einstieg in den professionellen Rennsport bietet. Hier tritt unter anderem ADAC Nachwuchshoffnung Tim Georgi an. Nach seinem herausragenden Sieg im ADAC Junior Cup powered by KTM im vergangenen Jahr will der Berliner nun auch in der neuen Klasse wieder ganz vorne mitfahren.
 
Vielversprechend ist ebenfalls das Rahmenprogramm der Veranstaltung. Hier gehen neben dem Suzuki GSX-R750 Cup und der Suzuki Gladius Trophy auch die Youngtimer im MZ-Cup auf Zeitenjagd.
 
Motorsport zum Anfassen
 
Beim Pitwalk in der Boxengasse können alle großen und kleinen Motorradfans ihre Stars hautnah erleben. Nach den Rennen sorgen Interviews mit den Piloten direkt auf dem Siegerehrungspodest für Unterhaltung.
 
Ein Highlight für die Jüngsten: Auf Minibikes und Quads können sie ihr eigenes Talent auf dem Kinder-Parcours im Fahrerlager testen. Die Größeren haben mit vorheriger Anmeldung auf der SUPERBIKE*IDM-Homepage die Chance auf eine der begehrten Taxifahrten auf dem Rennmotorrad oder im Beiwagen eines Sidecars. Samstagabend sind die Zuschauer zur SUPERBIKER-Party im Fahrerlager eingeladen. Neben kühlen Getränken und guter Musik wird es Interviews mit den schnellsten Fahrern aus der Superpole geben.