Donnerstag, 29. Januar 2015

C. Abt Racing bereit für Titelverteidigung

Bild: Audi-Motorsport
Mit drei Audi R8 LMS ultra startet Titelverteidiger C. Abt Racing 2015 im ADAC GT Masters. Stammfahrer Nicki Thiim teilt sich ab dem Saisonstart in Oschersleben (24.–26. April) das Cockpit mit dem 18-jährigen Neuzugang Jordan Lee Pepper aus Südafrika, dem letzten Meister des VW Scirocco R-Cup. Titelverteidiger Kelvin van der Linde bestreitet die 16 Saisonrennen mit dem 19-jährigen Stefan Wackerbauer, der bereits im Vorjahr sein Debüt im ADAC GT Masters gab. Den dritten Audi R8 LMS ultra pilotiert der 27-jährige Routinier Christer Jöns, sein Teampartner steht noch nicht fest.

Mittwoch, 28. Januar 2015

BMW DTM-Piloten fahren in Daytona auf Platz zwei

Das BMW Team RLL hat bei der 53. Auflage des 24-Stunden-Rennens von Daytona (US) die Plätze zwei und vier in der GTLM-Klasse belegt. Damit startete die Mannschaft von Teamchef Bobby Rahal (US) erfolgreich in die United SportsCar Championship (USCC) 2015 sowie in die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum des ersten Starts von BMW Motorsport in Nordamerika mit dem legendären BMW 3.0 CSL in der Saison 1975.
Foto: BMW-Motorsport
Der BMW Z4 GTLM mit der Nummer 25 überquerte auf Rang zwei die Ziellinie. Während der vorangegangenen 24 Stunden hatten sich Bill Auberlen (US), Augusto Farfus (BR), Bruno Spengler (CA) und Dirk Werner (DE) am Steuer abgewechselt und auf dem „Daytona International Speedway“ (US) insgesamt 725 Runden absolviert. Schlussfahrer Werner sah mit einem Rückstand von lediglich 0,478 Sekunden auf die siegreiche Corvette die Zielflagge.

John Edwards (US), Jens Klingmann (DE), Lucas Luhr (DE) und Graham Rahal (US) brachten die Startnummer 24 auf dem vierten Platz ins Ziel. Kurz nach der Neun-Stunden-Marke hatten ein Unfall und die folgende Reparatur das Quartett zurückgeworfen und insgesamt 29 Runden gekostet.
Foto: BMW-Motorsport
Im vergangenen Jahr hatte das BMW Team RLL den USCC-Saisonauftakt auf exakt denselben Positionen beendet. Der zweite Rang war zugleich die 50. Podestplatzierung für das Team seit seinem Premierenjahr 2009.

Augusto Farfus (#25 BMW Z4 GTLM, Platz 2):
„Es ist immer sensationell, wenn man ein 24-Stunden-Rennen beendet und noch dazu um den Sieg kämpfen kann. Natürlich müssen wir erst einmal verarbeiten, dass am Ende nur vier Zehntelsekunden gefehlt haben. Aber danach sollten wir uns einfach über Platz zwei freuen. Der letzte Stint war eigentlich ein Qualifying-Stint – und einer der besten meines Lebens. Ich bin rausgefahren und habe einfach nur alles gegeben.“

Bruno Spengler (#25 BMW Z4 GTLM, Platz 2):
„Das war mein erstes 24-Stunden-Rennen. Und auf Anhieb auf Platz zwei zu landen, macht mich natürlich sehr glücklich. Die kalten Reifen in der Nacht, der Verkehr auf der Strecke: Ich habe eine Menge gelernt. Leider ist mir ein kleiner Fehler beim Überholen unterlaufen, durch den ich von der Strecke abkam. Da kam glaube ich der Sprint-Racer in mir durch. Ich kehrte jedoch wieder auf die Fahrbahn zurück, und alles ging gut aus. Dirk war dann super unterwegs und konnte die Corvette vor uns unter Druck setzen. Aber dann war nicht mehr genug Zeit, um einen entscheidenden Angriff zu starten. Für mich war es in jedem Fall ein schönes Erlebnis, hoffentlich kann ich hier noch einmal dabei sein.“

SuperNaked – Modell für die Zukunft

In der SUPERBIKE*IDM-Saison 2015 wird erstmals die neu geschaffene Klasse SuperNaked im Rahmenprogramm auftauchen. Die seriennahen Naked-Bikes werden im Premierenjahr zusammen mit der Klasse Supersport 600 an den Start gehen.
Foto: Jens Hawrda
Trotz packender Rennen und Piloten auf Top-Niveau hat die Klasse Supersport 600 seit Jahren mit schwindender Beteiligung zu kämpfen. Es wurden bereits für die letzte Saison Veränderungen vorgenommen um die Starterfelder in der Supersport-Klasse zu befüllen, leider mit nur mäßigem Erfolg. Die Moto2-Kategorie konnte nur wenige Fahrer locken und in der Open 600-Wertung war kein einziger Starter zu verzeichnen.

Nun liegen die Hoffnungen auf der neu geschaffenen Klasse SuperNaked. Das Konzept verspricht ordentlich Renn-Action auf der Strecke bei geringem finanziellem Aufwand. „Wir haben uns bewusst für diese Fahrzeug-Auswahl entschieden“, betont SUPERBIKE*IDM-Promoter MotorEvents. „Die Bikes liegen alle zwischen 105 und 125 PS. Wir möchten eine Klasse im Leistungsspektrum der Supersportler etablieren und keine zweite Superbike-Klasse mit bis zu 200 PS erschaffen.“

Zahlreiche Top-Teams der SUPERBIKE*IDM haben bereits ihr Interesse an der SuperNaked-Klasse bekundet und wollen eigens aufgebaute Bikes an den Start schicken. Auch die Hersteller begrüßen das neue Konzept mit Fahrzeugen aus der aktuellen Modellpalette und signalisieren Unterstützung für Teilnehmer beim Aufbau von SuperNaked-Bikes.

Neben dem letztjährigen Suzuki-Cup-Sieger Kjel Karthin werden die Fans z.B. auch Yamaha-Teamchef Michael Galinski auf einem SuperNaked-Bike erleben.

Für die neue SuperNaked-Klasse sind zunächst folgende Fahrzeuge vorgesehen:

-    BMW R 1200 R ‘15
-    Ducati Monster 821
-    Honda CB1000R
-    Kawasaki Z800
-    Suzuki GSR750
-    Yamaha MT-09

Dienstag, 27. Januar 2015

Drei Fragen an ... Marco Wittmann.

Auch im Jahr 2015 geht die Serie von Ehrungen für Marco Wittmann (DE) nach dem Gewinn seines ersten DTM-Titels 2014 weiter. Am Freitag wurde er im Rahmen der „Gala der Meister“ des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) in Wiesbaden (DE) von DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck (DE) für seinen Erfolg ausgezeichnet. Auch Wittmanns Teamchef Stefan Reinhold (DE) erhielt eine Trophäe. Sein BMW Team RMG hatte sich 2014 Platz eins in der DTM-Teamwertung gesichert.
Marco Wittmann
Foto: Jens Hawrda
Marco, Sie haben in Wiesbaden eine weitere Ehrung für Ihren Triumph in der DTM-Saison 2014 erhalten. Welcher Pokal bedeutet Ihnen bisher am meisten?
 
Marco Wittmann: „Zunächst einmal hatte ich in Wiesbaden bei der festlichen DMSB-Gala einen tollen Abend. Ich habe viele bekannte Gesichter getroffen, und es war schön, am Ende gemeinsam mit so vielen Champions auf der Bühne zu stehen. Natürlich habe ich mich über jede einzelne Ehrung sehr gefreut, aber die Wahl zum ADAC Motorsportler des Jahres sticht schon ein wenig heraus. Schließlich erhält man eine solche Auszeichnung nicht alle Tage. Es ist fantastisch, sich gegen so viele andere großartige Motorsportler durchzusetzen.“
 
Wie sehr freuen Sie sich darauf, erstmals in Ihrem Ice-Watch BMW M4 DTM mit der Startnummer 1 auf die Strecke zu gehen?
 
Wittmann: „Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder zu testen. Ich hatte nach dem Ende der Saison 2014 zwar sehr viele Termine und war oft unterwegs, aber eben nicht im Rennauto. Ich würde am liebsten schon morgen wieder hinter dem Steuer meines Ice-Watch BMW M4 DTM sitzen. Dass ich mit der Nummer 1 an den Start gehen werde, ist natürlich etwas ganz Spezielles. Diese Nummer zeigt, was ich 2014 geschafft habe, und dass ich in der kommenden Saison der Gejagte sein werde. Auf diese Rolle freue ich mich sehr.“
 
Mit welchen Zielen geht man als amtierender DTM-Champion in die neue Saison?
 
Wittmann: „Wenn man die Startnummer 1 auf dem Auto hat, kann es eigentlich nur ein Saisonziel geben: die Titelverteidigung. Aber wir alle wissen, wie eng es in der DTM zugeht. Unsere Konkurrenten waren schon 2014 extrem stark und haben den Winter sicher genutzt, um sich noch weiter zu steigern. Wir müssen alles geben, um 2015 wieder an der Spitze mitfahren zu können. Denn für Erfolg gibt es in der DTM keine Garantie.“

Montag, 26. Januar 2015

Maximilian Götz startet 2015 für Mercedes-Benz in der DTM

  • Erfolgreicher Aufstieg aus dem AMG Kundensportprogramm in die DTM: Vom Mercedes-Benz SLS AMG GT3 in den Mercedes-AMG C 63 DTM
  • Maximilian Götz: „Mit dem Einstieg in die DTM geht für mich ein Traum in Erfüllung.“
Maximilian Götz erhält ein DTM-Cockpit von Mercedes
Foto: Jens Hawrda
Der amtierende Fahrer-Champion der Blancpain Sprint Series, Maximilian Götz (28, Deutschland), verstärkt ab der Saison 2015 den Fahrerkader von Mercedes-Benz in der DTM. Götz wechselt nach vier erfolgreichen Jahren im AMG Kundensportprogramm aus dem Renn-Flügeltürer in den Mercedes-AMG C 63 DTM.

Der 28-Jährige konnte in der Vergangenheit schon Erfahrung mit einem DTM-Fahrzeug sammeln. Bereits im September 2013 durfte er als Belohnung für seine Erfolge mit dem SLS AMG GT3 eine DTM Mercedes AMG C-Klasse auf dem Lausitzring testen. Im Dezember 2014 gab er bei Testfahrten im spanischen Jerez de la Frontera sein Debüt im Mercedes-AMG C 63 DTM.
Maxi Götz mit seinem alten und seinem neuen Arbeitsgerät
Foto: Mercedes-Motorsport
Zwischen 2011 und 2014 startete Götz bei 82 Rennen in einem Renn-Flügeltürer. Insgesamt erzielte er in diesem Zeitraum zehn Siege, 32 Podestplätze und 60 Top-10-Ergebnisse. In der Saison 2014 gewann er mit dem SLS AMG GT3 den Meistertitel in der Blancpain Sprint Series. Ein Jahr zuvor siegte Götz beim 24-Stundenrennen in Spa-Francorchamps und dem 1.000 Kilometerrennen auf dem Nürburgring. Im Jahr 2012 gewann er die Meisterschaft im ADAC GT Masters.

Die Talentförderung im Motorsport hat Tradition bei Mercedes-Benz. In ihrer Formel 3-Zeit fuhren unter anderem der amtierende Formel 1-Champion Lewis Hamilton (MERCEDES AMG PETRONAS), Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel und der jüngste Sieger der DTM-Geschichte Pascal Wehrlein mit Motoren von Mercedes-Benz. Seit der erfolgreichen Einführung des AMG Kundensportprogramms eröffnen sich auch in diesem Bereich Möglichkeiten einer konsequenten Talentförderung.
Maximilan Götz 2015 DTM Werksfahrer für Mercedes
Foto: Mercedes-Motorsport
Maximilian Götz:
„Der Moment, als ich erfahren habe, dass ich in der kommenden Saison DTM fahren darf, war einer den ich so schnell nicht vergessen werde. Es ist wirklich ein Hammergefühl zu wissen, dass meine Erfolge die ich im Rahmen des AMG Customer Sports Programms in den letzten Jahren mit verschiedenen Teams erzielt habe, von den Motorsportverantwortlichen bei Mercedes-Benz immer aufmerksam verfolgt wurden. Das zeigt auch, dass der Kundensport ein tolles Sprungbrett sein kann und wie hoch die Qualität der Fahrer hier ist. Ein Traum geht für mich in Erfüllung! Ich werde alles tun, um auch in der DTM erfolgreich zu sein. Aber mir ist auch klar, dass ich in der kommenden Saison erst einmal einiges zu lernen habe. Aber jetzt freue ich mich erstmal auf die Tests und die Zusammenarbeit mit dem neuen Team. Alles andere wird sich dann ab Hockenheim zeigen.“