Mittwoch, 10. September 2014

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer vor dem Rennen am Lausitzring

Mattias Ekström (36/S)
Red Bull Audi RS 5 DTM #7 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

-Stand auf dem Lausitzring schon sieben Mal auf dem Podium – Rekord im Feld
-Liegt punktgleich mit Teamkollege Edoardo Mortara auf Platz zwei der Tabelle

„Wenn ich alle Testfahrten und Events mit einrechne, war ich in meiner Karriere wohl an keiner Rennstrecke häufiger als am Lausitzring. Die meisten Erinnerungen sind positiv, deshalb bin ich auch für das Rennen optimistisch. Mein Ziel ist der Sieg oder zumindest ein Platz auf dem Podium, denn auch die Vizemeisterschaft wird noch hart umkämpft sein.“
 
Jamie Green hat einer der erfahrensten Piloten am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Jamie Green (32/GB)
Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #21 (Audi Sport Team Rosberg)

 -Hat bisher zehn DTM-Rennen auf dem Lausitzring bestritten
 -Startete dabei zweimal von der Pole und fuhr zweimal die schnellste Runde

„Obwohl ich auf dem Lausitzring schon viele Rennen bestritten habe, fehlt dort noch ein Sieg in meiner Sammlung. Ohne die vielen Zwischenfälle hätte ich schon am Nürburgring wieder auf dem Podium stehen können. Ich sehe keinen Grund, warum wir das in der Lausitz nicht nachholen könnten.“

Miguel Molina startet zum fünften Mal am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Miguel Molina (25/E)
Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

-Startet zum fünften Mal in seiner Karriere auf dem Lausitzring
-Wechselte vor der Saison zurück zum Audi Sport Team Abt Sportsline

„Meine letzten vier Rennen waren nicht gerade berauschend, deshalb kann ich es kaum erwarten, endlich wieder zu fahren. Der Lausitzring war in der Vergangenheit nicht unbedingt eine besonders gute Strecke für Audi. Unser gemeinsames Ziel ist es, das schleunigst zu ändern.“


 
Edoardo Mortara (27/I)
Audi Sport Audi RS 5 DTM #15 (Audi Sport Team Abt)

-Hat nach dem Nürburgring-Rennen geheiratet
-Liegt punktgleich mit Mattias Ekström auf Platz zwei in der Fahrerwertung

„Der Platz auf dem Podium und die Champagnerdusche auf dem Nürburgring haben sich sehr gut angefühlt. Wir werden versuchen, die Abstimmung unseres RS 5 noch weiter zu optimieren und uns dann in der Lausitz den nächsten Pokal zu holen.“


 
Nico Müller (22/CH)
Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #22 (Audi Sport Team Rosberg)

-Absolviert sein erstes Rennen auf dem Lausitzring
-Sah auf dem Nürburgring zum ersten Mal in diesem Jahr nicht die Zielflagge

„Wieder eine neue Strecke und damit eine neue Herausforderung für mich. Ich habe gemeinsam mit meinem Team die kleine Pause genutzt, um zu analysieren, was wir noch besser machen können. Das wollen wir jetzt umsetzen und die Punkte sammeln, die wir zuletzt liegen gelassen haben.“


 
Mike Rockenfeller (30/D)
Schaeffler Audi RS 5 DTM #1 (Audi Sport Team Phoenix)

-Stand am Nürburgring zum zweiten Mal in diesem Jahr auf dem Podium
-Startet zum siebten Mal mit der DTM auf dem Lausitzring

„Ich möchte den Aufwärtstrend vom Nürburgring fortsetzen und auch in der Lausitz ordentlich Punkte sammeln. Wenn wir uns konzentrieren, keine Fehler machen und ein fehlerfreies Wochenende erwischen, dann können wir ganz vorn mitfahren.“

Timo Scheider am Lausitzring oft stark
Foto: Jens Hawrda
Timo Scheider (35/D)
AUTO TEST Audi RS 5 DTM #2 (Audi Sport Team Phoenix)

-Ist auf dem Lausitzring bis jetzt fünfmal in die Top Fünf gefahren
-Hat in seiner DTM-Karriere schon in 83 Rennen Punkte geholt 

„Das Wochenende auf dem Lausitzring ist eine gute Chance für mich, das verkorkste Nürburgring-Rennen vergessen zu machen. Ich hoffe, dass mein Rennpech für diese Saison endlich aufgebraucht ist. Die Lausitz war in der Vergangenheit ein schwieriges Pflaster für Audi. Trotzdem wollen wir mit einer geschlossen starken Teamleistung wichtige Punkte für die Herstellerwertung holen.“



Adrien Tambay (23/F)

Playboy Audi RS 5 DTM #16 (Audi Sport Team Abt)

-Liegt gemeinsam mit Edoardo Mortara auf Platz zwei in der Teamwertung
-Fuhr auf dem Nürburgring die zweitschnellste Runde aller Piloten

„Nach dem letzten Rennwochenende kann es für mich nur besser werden. Ich will vor allem im Qualifying wieder zu alter Form zurückfinden, um eine bessere Ausgangsposition im Rennen zu haben. In den beiden vergangenen Jahren hat das in der Lausitz gut funktioniert. Dieses Mal will ich um Punkte und Pokale fahren.“

Dienstag, 9. September 2014

Audi setzt in der Lausitz auf starkes Teamwork

Audi kämpft um die Führung in der Markenmeisterschaft
und will am Lausitzring endlich den ersten Sieg
Foto: Audi-Motorsport
Die Motorsportfans können sich in den verbleibenden drei Rennen auf einen spannenden Kampf um die Krone der Herstellerwertung freuen: Vor dem achten Lauf auf dem Lausitzring am Wochenende (12. bis 14. September) liegt Audi in Schlagdistanz zu Tabellenführer BMW und will den Rückstand mit einer starken Mannschaftsleistung aufholen.
 
Mit seinen imposanten Tribünen, dem anspruchsvollen Streckenlayout und den begeisterten Fans zählt der Lausitzring zu den Höhepunkten im DTM-Kalender. Audi liegt rund um den Kurs in der Gunst der Zuschauer traditionell weit vorn – entsprechend groß ist die Motivation der acht Fahrer und drei Teams, ihre Fans mit einer Party auf dem Podium zu begeistern.
 
Der 3,478 Kilometer lange Kurs etwa 130 Kilometer südlich von Berlin ist ein Mix aus extrem schnellen, mittleren und langsamen Kurven. Auf der langen Start-Ziel-Geraden erreichen die Piloten eine Höchstgeschwindigkeit von rund 240 km/h, bevor sie die enge erste Kurve anbremsen – ideal, um davor das Drag Reduction System (DRS) einzusetzen. Damit kann der Fahrer den Heckflügel per Knopfdruck flachstellen und so besser ein Überholmanöver starten.


Das Hauptaugenmerk der Audi-Mannschaft richtet sich auf die Eroberung der Hersteller-Meisterschaft. Mit nur 18 Punkten Rückstand auf BMW liegen die Vier Ringe in Schlagdistanz und können mit einem perfekten Teamwork die Tabellenführung übernehmen. In der Teamwertung liegt das Audi Sport Team Abt Sportsline in Lauerstellung, hat aber mit 67 Zählern eine größere Aufholjagd vor sich.

Montag, 8. September 2014

DTM-Pilot Daniel Juncadella in Monza eingesetzt

Ein weiterer DTM-Pilot erhielt in Monza die Chance für einen Formel-1 Einsatz. Neben dem ehemaligen DTM-Pilot Roberto Mehri wurde auch Daniel Jucadella am Freitag in Monza eingesetzt. Er tauschte den Fahrerplatz mit Sergio Perez und fuhr im Freitagstraining zehn Runden für das Formel-1-Team von Force-India bei dem Jucadell als Testfahrer angestellt ist.
 
Daniel Juncadella fährt dieses Jahr in seiner zweiten Saison für Mercedes in der DTM und daneben als Testfahrer für Force India. Das Ziel von Jucadella bleibt die Formel-1. Eventuell ist er mit seinen Freitageinsatz in Monza diesem Ziel einen Schritt näher gekommen. Es gibt bereits Gerüchte das Jucadella 2015 statt Sergio Perez als Stammfahrer zum Einsatz kommt.

Mike Rockenfeller auf der Internationalen Funk-Ausstellung


Mike Rockenfeller am Wochenende in Berlin
Foto: Audi-Motorsport
Mike Rockenfeller besuchte am Samstag und am Sonntag die Internationale Funk-Ausstellung in Berlin. Auf der weltweit größten Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte sprach der Audi-Pilot und amtierende DTM-Champion beim Bühnentalk am Stand der ARD über seine Chancen bei den verbleibenden drei Rennen der Saison, erfüllte viele Autogramm-Wünsche und stand für Fotos am Audi RS 5 DTM bereit.

Samstag, 6. September 2014

DTM trifft SUPERBIKE*IDM auf dem Lausitzring

die DTM geht am Lausitzring in die Schlussphase
Foto: Jens Hawrda
Die DTM-Saison 2014 geht in die heiße Schlussphase. Vom 12. bis 14. September trägt die populäre Tourenwagenserie auf dem Lausitzring ihren achten Saisonlauf aus – und feiert eine Premiere: Im DTM-Rahmenprogramm werden an diesem Wochenende auch Rennen zur SUPERBIKE*IDM ausgetragen. Erstmals seit 25 Jahren gibt es damit wieder Auto- und Motorradaction an einem Rennwochenende.
 
In der ehemaligen DDR war es noch üblich, dass sich Formel- und Tourenwagen die Rennstrecke mit Motorrädern an einem Wochenende geteilt haben. So fand vor 25 Jahren das 1. Lausitzrennen als Teil der DDR-Meisterschaft auf der Autobahn zwischen Forst und Bademeusel statt. Ein Vierteljahrhundert später konnten die Verantwortlichen der DTM und der SUPERBIKE*IDM zusammen mit dem Lausitzring, dem ADAC Berlin-Brandenburg sowie dem DMSB diese Tradition nach langen fachlichen Gesprächen wieder aufleben lassen. Damit geht der Lausitzring auch in 2014 wieder neue Wege und bietet seinen Fans ein spektakuläres Motorsportwochenende, das es in dieser Form noch nie gegeben hat.
Max Neukirchner kämpft am Lausitzring um den Meistertitel
Foto: Jens Hawrda
 
Auch in der SUPERBIKE*IDM stehen die Zeichen auf Finale am Lausitzring. In der höchsten deutschen Motorradmeisterschaft tobt ein harter Zweikampf zwischen den beiden 3C-Ducati Teamkollegen Xavier Forés (242 Punkte) und dem Lokalmatador Max Neukirchner (216 Punkte). Aber auch der BMW-Pilot und SUPERBIKE*IDM-Meister Markus Reiterberger (182) könnte noch ein gehöriges Wörtchen im Kampf um den Titel mitsprechen. Die drei führenden Kontrahenten in der SUPERBIKE*IDM liegen dabei noch sehr eng im Punkteklassement zusammen und somit ist Spannung bei den alles entscheidenden letzten Rennen garantiert.
 
Für den Lokalmatador Max Neukirchner wird diese Premiere sicher ein historischer Moment werden, denn 25 Jahre nach Lothar Neukirchners letzter 250ccm-DDR-Meisterschaft hat auch sein Sohn Max die Chance erstmals den Meistertitel zu holen. Doch bevor die Fans ihn als neuen Deutschen Meister feiern können, muss er zuerst auf seiner Heimstrecke vor Fans und Freunden den spanischen und europäischen Meister Xavier Forés die Stirn bieten.