Donnerstag, 3. Juli 2014

Supersport 600: Stamm siegt auch im zweiten Rennen

Das Rennen am Sonntag wurde unter trockenen Bedingungen gestartet. Roman Stamm (Kawasaki) führte von Beginn an vor Bijsterbosch (Yamaha), Lauslehto (Suzuki), Kerschbaumer (Yamaha) und Fritz (Yamaha).

Sieg im zweiten Rennen, ein perfektes Wochenende für Roman Stamm
Foto: Jens Hawrda
Stamm fuhr stark und setze sich systematisch vom Feld ab, dahinter wurde verbissen um Positionen gekämpft. Nach Halbzeit des Rennen führte Stamm vor Kerschbaumer und Fritz, die beide auf den führenden Kawasaki-Piloten aufschließen konnten.
 
In Rund neun übernahm Kerschbaumer die Führung, die ihm Stamm drei Runden vor Schluss wieder abnahm. Es blieb ein Dreikampf bis zu Schluss den Stamm knapp vor Kerschbaumer und Fritz für sich entscheiden konnte.
Ergebnis 2.Rennen (Top-Five):

1. Roman Stamm (CH) Kawasaki,
2. Stefan Kerschbaumer (A) Yamaha,
3. Marvin Fritz (D) Yamaha,
4. Pepijn Bijsterbosch (NL) Yamaha,
5. Konstantin Pisarev (UA) Yamaha.

Meisterschaftstand nach 8 Rennen (Top-Five):

1. Marvin Fritz                 176 Pkt.
2. Roman Stamm            171 Pkt.
3. Stefan Kerschbaumer 119 Pkt.
4. Tatu Lausletho              97 Pkt.
5. Vittorio Iannuzo             71 Pkt.

Supersport 600: Roman Stamm siegt im Regen

Roman Stamm siegt im ersten Lauf am Nürburgring
Foto: Jens Hawrda
Der erste Lauf am Nürburgring wurde als Regenrennen gestartet. Den besten Start hatte der von der Pole-Position startende Stefan Kerschbaumer, doch bereits nach wenigen hundert Metern wurde er von Roman Stamm verdrängt. Stamm kam mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor Kerschbaumer aus der ersten Runde gefolgt vom bereits deutlich zurück liegenden Marvin Fritz.
 
Nach fünf Runden hatte Fritz auf Kerschbaumer aufgeschlossen und versuchte in erfolglos zu passieren. In der sechsten Runde ging Fritz schließlich an Kerschbaumer vorbei und versuchte ab den bereits 1,2 Sek. enteilten Stamm aufzuschließen. Das gelang im zwar, aber dann forcierte Stamm wieder das Tempo, wobei Fritz nicht folgen konnte.

Nach 16 Rennrunden überquerte Stamm als Sieger die Ziellinie mit sechs Sekunden Vorsprung vor Fritz, Stefan Kerschbaumer wurde Dritter.
 
Ergebnis 1. Rennen (Top-Five):
1. Roman Stamm (CH) Kawasaki,
2. Marvin Fritz (D) Yamaha,
3. Stefan Kerschbaumer (A) Yamaha,
4. Vittorio Iannuzzo (I) Suzuki,
5. Christian Stange (D) Suzuki.
 

 
 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Max Neukirchner holt Sieg im zweiten Rennnen

Das zweite Rennen am Nürburgring startete unter trockenen Bedingungen. Max Neukirchner (Ducati), Markus Reiterberger (BMW) und Matej Smrz (Yamaha) setzten sich an die Spitze des Feldes. In Runde zwei stürzte Matej Smrz, an der Spitze kämpften Neukirchner und Reiterberger um die Führung, gefolgt von Javier Forès auf Platz drei, der den Start verschlafen hatte und nur als Achter aus der ersten Runde kam. Forès schloss schnell zum Spitzenduo auf und übernahm in Runde zehn die Führung, Neukirchner folgte auf Platz zwei vor Reiterberger.
Sieger des zweiten Rennens am Nürburgring: Max Neukirchner
Foto: Jens Hawrda
Hier wurde das Rennen jedoch wegen einsetzendem Regen abgebrochen und nach dem Wechsel auf Regenreifen für weitere sechs Runden gestartet. Reiterberger übernahm die Führung vor Forès, der aber wenig später von Nigon attackiert und auf Platz drei verdrängt wurde.
 
Am Ende wurden die Zeiten beider Teilrennen addiert und welch Wunder, plötzlich war Max Neukirchner Sieger vor Reiterberger und Forès.

Rennergebnis 2. Rennen (Top-Five):

1. Max Neukirchner (D) Ducati,
2. Markus Reiterberger (D) BMW,
3. Javier Forès (E) Ducati,
4. Erwan Nigon (F) Suzuki,
5. Danny de Boer (NL) Honda.

Meisterschaftsstand nach 8 Rennen (Top-Five):

1. Javier Forès              177 Pkt.
2. Max Neukirchner       146 Pkt.
3. Markus Reiterberger 137 Pkt.
4. Stefan Nebel               73 Pkt.
5. Bastian Mackels         70 Pkt. 
 

Damian Cudlin gewinnt überraschend 1.Rennen am Nürburgring

Damian Cudlin siegt im erst dritten Superbike-Rennen auf der Kawasaki
Foto: Jens Hawrda
Nachdem Matej Smrz (Yamaha) die Superpole am Nürburgring  geholt hatte war neben den beiden Ducati-Piloten und Markus Reiterberger eher mit Ihm als Siegkandidat zu rechnen. Doch es kam anders.
 
Es regnete und zu Regenreifen gab es keine Alternative. Max Neukirchner (Ducati) stürzte schon in der ersten Runde. Die Spitzengruppe bildeten Matej Smrz (Yamaha), Damian Cudlin (Kawasaki) und Javier Forès (Ducati). In der sechsten Runde übernahm Damian Cudlin die Führung und setze sich systematisch vom Rest des Feldes ab. Matj Smrz stürzte bei Überrunden und Forès erbte den zweiten Platz. Hinter ihm folgte Erwan Nigon (Suzuki) auf Platz drei. Markus Reiterberger, bekantermaßen kein Freund von Regenrennen hatte keine Chance in den Kampf um die Spitze einzugreifen, er wurde Vierter vor Michael Ranseder (Honda).
Nach 18 Rennrunden überquerte Damian Cudlin als Erster die Ziellienie mit fast 13 Sekunden Vorsprung auf Javier Forès und Erwan Nigon.
In der Superstock 1000 führt Lucy Glöckner bis zur letzten Runde wurde dann aber doch vom immer stärker werdenden Marco Nekvasil überholt, Dritter wurde hier Marc Neumann.
Rennergebnis 1. Rennen (Top-Five):
1. Damian Cudlin (AUS) Kawasaki,
2. Javier Forès (E) Ducati,
3. Erwan Nigon (F) Suzuki,
4. Markus Reiterberger (D) BMW,
5. Michael Ranseder (A) Honda.

Nachgefragt bei … Jamie Green

Foto: Audi-Motorsport

Die eindrucksvolle Bilanz von vier Siegen haben Sie nicht weiter ausgebaut. Trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis?

Ja, denn es war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Als es ein wenig abtrocknete, war Robert (Wickens) einfach einen Tick schneller. Deshalb geht der zweite Platz in Ordnung. Und vor allem: Es war mein erster Podiumsplatz mit dem Team Rosberg, was den Erfolg umso schöner macht. Die Mannschaft arbeitet hart und hat sich den Pokal mehr als verdient.

Foto: Audi-Motorsport

Ihr Rennen begann mit einer Schrecksekunde, als Ihr Audi RS 5 DTM und das Auto von Paul Di Resta sich berührten …

Das war ein denkbar schlechter Start in das Rennen für uns beide. Er hatte eine etwas seltsame Linie, die mich überrascht hat. Natürlich wollte ich ihn nicht überholen, habe ihn aber leider trotzdem berührt. Die Runden danach waren grausam für mich, denn ich habe immer darüber nachgedacht, ob ich wohl eine Strafe bekommen würde. Zum Glück hat es trotzdem für das Podium gereicht.

Viel Zeit zum Durchatmen gibt es nicht. Freuen Sie sich auf Moskau?

Sehr. Nach unserem Heimrennen in Nürnberg ist die Reise nach Moskau wie ein kleines Abenteuer. Die Wege vom Flughafen zum Hotel und zur Rennstrecke sind zwar lang und ein wenig beschwerlich, viele Dinge sind anders, als wir es vielleicht von den deutschen Rennen gewohnt sind – aber mir gefällt das Land und die große Begeisterung der Fans.

Foto: Audi-Motorsport

Und sportlich?

Sollte die Strecke unserem Auto liegen, auch wenn wir in diesem Jahr die lange Variante fahren. Bis auf meinen Teamkollegen Nico (Müller), der dort schon mit einem Formel-Auto gestartet ist, ist es für uns alle eine Premiere. Es wird also auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit.