Samstag, 7. Juni 2014

US-Sportwagen dominieren erstes Rennen am Red Bull Ring

 
Keilwitz/Gavin holen am Red Bull Ring ihren ersten Saisonsieg
Foto: ADAC-Motorsport
Zwei US-Sportwagen beherrschten das erste von zwei Rennen des ADAC GT Masters bei der Generalprobe zum Comeback der Formel 1 auf dem Red Bull Ring in Österreich. Zwei Wochen bevor die Formel 1 in die Steiermark zurückkehrt, feierten Oliver Gavin und Daniel Keilwitz (beide Callaway Competition) in ihrer Corvette einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg von der Pole Position. Durch den Corvette-Erfolg im Rennen mit dem höchsten Durchschnittstempo (165,9 km/h) in der Geschichte des ADAC GT Masters siegten Supersportwagen von fünf Marken in den ersten sieben Rennen der Saison 2014. Die heimlichen Sieger des Rennens waren Ex-Champion Albert von Thurn und Taxis und der ehemalige Formel-1-Pilot Tomas Enge (beide Reiter Engineering). Im Chevrolet Camaro fuhren von Thurn und Taxis/Enge auf Platz zwei und damit die erste Podiumsplatzierung des mächtigen US-Muscle-Cars in der „Liga der Supersportwagen“ ein. Maximilian Götz  und Maximilian Buhk (beide HTP Motorsport) belegten im Mercedes-Benz SLS AMG Rang drei. „Besser kann es kaum laufen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir das Ergebnis morgen nochmals hinbekommen, wenn wir erneut von der Pole Position starten“, jubelte Keilwitz.

Gavin setzt sich am Start gegen von Thurn und Taxis durch
 
Gavin nutzte seine Pole Position am Start aus, um die Führung zu übernehmen. Von Startplatz vier katapultierte sich von Thurn und Taxis hinter die Corvette auf Rang zwei. Während sich Gavin mit jeder Runde an der Spitze leicht absetzen konnte, nahmen Götz und Hari Proczyk (38, A / Grasser Racing) im Lamborghini die Verfolgung des Camaro auf. Nach dem Fahrerwechsel blieb die Reihenfolge an der Spitze unverändert, Keilwitz übernahm die Corvette in Führung liegend von Gavin und verdoppelte den Vorsprung innerhalb weniger Runden auf acht Sekunden.
 
Von Thurn und Taxis/Enge fielen nach dem Fahrerwechsel hinter den Porsche 911 von Robert Renauer/Norbert Siedler (beide TONINO Team Herberth) und den BMW Z4 von Max Sandritter / Jens Klingmann (beide PIXUM Team Schubert) sowie den Mercedes-Benz SLS AMG von Götz/Buhk zurück. Enge kämpfte sich aber schnell vorbei an Siedler und Klingmann auf Rang drei. Der Camaro-Pilot hatte dann leichtes Spiel, Rang zwei von Buhk zu übernehmen, als dessen Mercedes-Benz bei der Ausfahrt aus der Boxengasse nach einem Fahrfehler Schwung verlor und den schwarzen Camaro passieren lassen musste. Gavin/Keilwitz fuhren mit 5,8 Sekunden Vorsprung vor dem Camaro zum 17. Sieg einer Corvette im ADAC GT Masters.

v.Thurn und Taxis und Enge lassen es auf dem Podium richtig krachen
Foto: ADAC-Motorsport
„Wir haben im Gegensatz zu unseren Verfolgern sehr spät gestoppt und hatten nach dem Fahrerwechsel freie Bahn, während unsere Gegner im Verkehr steckten. Das hat mir einem komfortablen Vorsprung gegeben“, sagte Keilwitz nach seinem neunten ADAC GT Masters-Sieg. „Durch den guten Vorsprung war das Rennen aber fast schwieriger, als in einem direkten Zweikampf zu stecken. Denn so neigt man dazu, nachlässiger zu werden und dann schleichen sich Fehler ein.“
 
„Der Camaro war unglaublich schnell heute, als Chevrolet-Werksfahrer freut es mich unheimlich, dass zwei Chevys am Ende vorn liegen“, so Gavin. „Ich hatte einen sauberen Start und konnte einen guten Rhythmus finden. Dann wurde es kurz vor dem Fahrerwechsel ziemlich interessant, als ich auf einige Überrundete aufgelaufen bin, die ihren Fahrerwechsel bereits absolviert hatten. Wir wussten, dass die Strecke hier der Corvette sehr gut liegt und ich freue mich, dass Daniel und ich für Callaway ein so gutes Ergebnis einfahren konnten.“
 
Albert von Thurn und Taxis, der erstmals seit 2011 wieder auf dem Podium des ADAC GT Masters stand, freute sich über Platz zwei wie über einen Sieg. „Das Ergebnis ist einfach unglaublich! Es hat einfach alles gestimmt, unser Camaro war perfekt und das Auto ist nach viel Entwicklungsarbeit nun einfach gut. Am Start war ich früh am Gas und dann hatte ich Glück, dass ich Platz zwei übernehmen konnte. Vor dem Fahrerwechsel habe ich dann Tempo rausgenommen. Ich war so nervös, dass ich einfach keinen Fehler machen wollte, denn an der Spitze des ADAC GT Masters bin ich schon lange Zeit nicht mehr gefahren.“
 
Die beiden Lokalmatadore Proczyk und Gerhard Tweraser setzten im Lamborghini in den finalen Runden den Mercedes-Benz von Götz/Buhk unter Druck, mussten sich aber mit Rang vier zufrieden geben – das beste Ergebnis eines Gallardo im ADAC GT Masters seit dem Jahr 2011.
 
Sandritter/Klingmann wurden im BMW Fünfte, durch Rang sechs von Renauer/Siedler im Porsche 911 landeten Supersportwagen von sechs verschiedenen Herstellern auf den ersten sechs Rängen. Luca Ludwig und Alon Day (beide BKK MOBIL OIL Zakspeed) fuhren im Mercedes-Benz SLS AMG auf Rang sieben zu ihrem bisher besten Saisonergebnis.
 
ADAC GT Masters-Tabellenführer Jaap van Lagen beendete das Rennen gemeinsam mit Christian Engelhart (beide GW IT Racing Team Schütz Motorsport) hinter der Corvette von David Jahn und Sven Barth (beide RWT RacingTeam) auf dem neunten Rang. Kelvin van der Linde und René Rast (beide Prosperia C. Abt Racing) eroberten im Audi R8 als Zehnte noch einen Punkt, nachdem Rast in der letzten Runde den ehemaligen Formel-1-Piloten Jaime Alguersuari (ROWE RACING) im Mercedes-Benz SLS AMG überholte.

das Podium des ersten Laufes
Foto: ADAC-Motorsport
Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):

 1. Oliver Gavin/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3),
 2. Albert von Thurn und Taxis/Tomas Enge (Reiter Engineering-Chevrolet Camaro GT),
 3. Maximilian Götz/Maximilian Buhk (HTP Motorsport-Mercedes-Benz SLS AMG GT3),
 4. Hari Proczyk/Gerhard Tweraser (Grasser Racing-Lamborghini Gallardo FL2),
 5. Max Sandritter/Jens Klingmann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3),



 
 


Doppelpole für Corvette auf dem Red Bull Ring

Daniel Keilwitz und Oliver Gavin (Corvette Z06 GT3) starten in beiden Rennen von der Pole
Foto: Jens Hawrda
Daniel Keilwitz (Callaway Competition) und Oliver Gavin starten mit den besten Voraussetzungen in die beiden Rennen des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Österreich. Zwei Wochen bevor die Formel 1 auf den Kurs in der Steiermark zurückkehrt, fuhren Keilwitz und Gavin in ihrer Corvette auf die Pole Position für die Rennen am Samstag und Sonntag. "Wir haben mit den beiden ersten Startplätzen die besten Chancen an diesem Wochenende. Nun müssen wir es in den Rennen noch umsetzen, das wird sicherlich nicht einfach", so Keilwitz, dessen Doppelsieg auf dem Red Bull Ring im vergangenen Jahr der Schlüssel zu seinem Meistertitel 2013 war.

Qualifying 1 für Rennen 1 am Samstag:

Fünf Fahrer mit Supersportwagen von fünf verschiedenen Herstellern lieferten sich im Qualifying für das Rennen am Samstag einen spannenden Kampf. Gavin legte in seiner Corvette vor und setzte sich gleich zu Beginn an die Spitze, konnte sich seiner ersten Pole Position im ADAC GT Masters allerdings lange nicht sicher sein. Sowohl Albert von Thurn und Taxis (Reiter Engineering) im Chevrolet Camaro, Hari Proczyk (Grasser Racing) im Lamborghini Gallardo, Robert Renauer (TONINO Team Herberth) im Porsche 911 und Maximilian Götz (HTP Motorsport) im Mercedes-Benz SLS AMG griffen nach dem besten Startplatz, schafften es aber nicht, die Bestzeit des Briten zu unterbieten. Lokalmatador Proczyk blieb 0,333 Sekunden über der Zeit des Corvette-Werksfahrers und startet im Lamborghini aus der ersten Reihe. Die zweite Startreihe teilen sich Götz und von Thurn und Taxis. ADAC GT Masters-Vizemeister Renauer startet als Fünfter.

starkes Qualifying für v.Thurn u.Taxis/Enge im Chevrolet Camaro GT3
Foto: Jens Hawrda
 
"Ich habe eine wirkliche gute und freie Runde erwischt", freute sich Gavin über Startplatz eins. "Die Pole Position ist aber nur ein kleiner Schritt, die richtig harte Arbeit kommt am Samstag und Sonntag. Es wird nicht einfach werden hier zu gewinnen, aber unsere Corvette hat den Speed. Daniel und ich haben einen ähnlichen Fahrstil und ich habe ein gutes Gefühl für die beiden Rennen. Jetzt müssen wir Daumen drücken und noch ein bisschen Glück haben."

Qualifying 2 für Rennen 2 am Sonntag:

Ein Duell von zwei US-Muscle-Cars dominierte das Qualifying für das Rennen am Sonntag. Daniel Keilwitz setzte sich wie sein Teamkollege Gavin im Zeittraining zuvor frühzeitig an die Spitze, bevor Tomas Enge (Reiter Engineering) im Chevrolet Camaro zum Angriff ansetzte. Der ehemalige Formel-1-Pilot sorgte für eine kleine Sensation und unterbot die Zeit des ADAC GT Masters-Titelverteidigers um 0,003 Sekunden. Doch Keilwitz konterte. Der Corvette-Pilot fuhr ein zweites Mal auf die Strecke und eroberte die Pole Position zurück.
 
Lokalmatador Gerhard Tweraser (Grasser Racing) aus Spielberg qualifizierte sich im Lamborghini Gallardo für Startplatz drei vor Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition) in einer weiteren Corvette. Maximilian Buhk (HTP Motorsport) belegte mit seinem Mercedes-Benz SLS AMG Startplatz fünf, wird aber nach einer Strafe aus dem vergangenen Rennen am Lausitzring um fünf Positionen zurück versetzt. Startplatz fünf übernimmt so René Rast (Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8.
Götz/Buhk starten aufgrund Ihrer Strafe vom Lausitzring von Platz 10
Foto: Jens Hawrda
"Ich hatte gleich zu Beginn des Qualifyings einige sehr gute Runden und dachte schon, dass ich die Pole sicher habe", sagte Keilwitz nach seiner fünften Pole Position im ADAC GT Masters. "Ich konnte nicht glauben, dass Tomas Enge im Camaro meine Zeit unterboten hat. Ich bin nochmals auf die Strecke gegangen, war am absoluten Limit unterwegs und habe einfach alles aus dem Auto herausgeholt. Am Ende hat es dann knapp gereicht."
 
"Schade dass wir die Pole Position verpasst haben, aber es ist großartig, am Sonntag zwei US-Sportwagen in der ersten Startreihe zu haben", sagte Enge nach dem besten Qualifyingergebnis des Camaro im ADAC GT Masters. "Das wird ein großartiges Rennen. Wir freuen uns über die immensen Fortschritte, die wir mit dem Auto gemacht haben. Im vergangenen Jahr hätten wir von einem Startplatz in der ersten Reihe noch nicht einmal geträumt."

Frentzen/Stolz  Mercedes-Benz SLS AMG GT3 Startplatz 17 am Sonntag
Foto: Jens Hawrda
 
ADAC GT Masters-Tabellenführer Jaap van Lagen (GW IT Racing Team Schütz Motorsport) startet im zweiten Rennen im Porsche 911 als Neunter. Die beiden ehemaligen Formel-1-Piloten Heinz-Harald Frentzen (HTP Motorsport) und Jaime Alguersuari (ROWE RACING) gehen am Sonntag in ihren Mercedes-Benz SLS AMG von den Positionen 17 und 19 ins Rennen.

Freitag, 6. Juni 2014

ADAC GT-Master weiht neuen Red-Bull-Ring ein

 

Dieser Aufgabe stellt sich das ADAC GT Masters gerne: Die beiden Rennen "Liga der Supersportwagen" auf dem Red Bull Ring in Österreich (6. bis 8. Juni) sind die Generalprobe für das Comeback der Formel 1 in der Steiermark. Nach elf Jahren kehrt die Formel 1 Ende Juni wieder auf den Red Bull Ring zurück und das ADAC GT Masters ist die erste Rennserie, die den umgestalteten Red Bull Ring unter die Räder nimmt. Das zweite Auslandsgastspiel des ADAC GT Masters markiert auch gleichzeitig das Ende der ersten Saisonhälfte, am Wochenende wird in den beiden Rennen (Samstag und Sonntag live ab 11:45 Uhr bei kabel eins) der "Halbzeitchampion" gesucht.

Zweites ADAC GT Masters-Wochenende für Ex-Formel-1-Pilot Alguersuari
Jaime Alquersuari fährt am Red-Bull Ring sein zweites Rennen in der ADAC GT-Masters
Foto: Jens Hawrda
Zur Generalprobe der Formel 1 starten im Feld des ADAC GT Masters auch drei ehemalige Formel-1-Piloten. Zwei davon, Jaime Alguersuari (24, E / ROWE RACING) und Heinz-Harald Frentzen (47, Neuss / HTP Motorsport), kennen den Red Bull Ring aus der Formel-1-Perspektive. "Ich bin auf dem Red Bull Ring bereits einige Demorunden im Toro Rosso gefahren" sagt Alguersuari, der im Mercedes-Benz SLS AMG mit Nico Bastian (24, Frankfurt) sein zweites ADAC GT Masters-Wochenende in Angriff nimmt. "Der Red Bull Ring ist eine schöne Strecke und sollte unserem Mercedes-Benz auch gut liegen." Darauf hofft auch Frentzen, der ebenfalls einen Flügeltürer-Mercedes steuert und nach einem schwierigen Wochenende zuletzt in der Lausitz mit Teamkollege Luca Stolz (18, Brachbach) in die Punkte fahren will. Formel-1-erfahren ist auch Tomas Enge (37, CZ / Reiter Engineering), der auf dem Lausitzring im mächtigen Chevrolet Camaro mit Ex-Champion Albert von Thurn und Taxis (30, Regensburg) zum bisher besten Saisonergebnis des rund 650 PS starken US-Muscle-Cars fuhr.

Heinz-Harald Frentzen will am Red-Bull Ring in die Punkte fahren
Foto: Jens Hawrda
 
Van Lagen will Halbzeitchampion des ADAC GT Masters werden
 
Das ADAC GT Masters beendet auf dem Red Bull Ring eine spannende erste Saisonhälfte. In den ersten sechs Rennen siegten Supersportwagen von vier verschiedenen Marken: Mercedes-Benz, Audi, Porsche und BMW. Die besten Chancen auf den Halbzeittitel hat Jaap van Lagen (37, NL / GW IT Racing Team Schütz Motorsport), der im Porsche 911 bisher zwei Saisonsiege feierte und nach fünf von sechs Rennen auf dem Podium stand. Van Lagen kann vor den Rennen ist Österreich optimistisch sein, denn Porsche ist auf der vom Rundenschnitt schnellsten Strecke im Kalender des ADAC GT Mastes die erfolgreichste Marke. Drei Mal ging in den bisherigen sechs Rennen auf dem Red Bull Ring der Sieg an einen 911. "Bisher läuft alles sehr gut für uns und auf dem Red Bull Ring war ich schon immer sehr gut unterwegs. Dort habe ich in der Vergangenheit auch schon Rennen gewonnen", zeigt sich van Lagen optimistisch. Nach zwei Rennen Pause startet der Niederländer in Österreich wieder gemeinsam mit Christian Engelhart (25, Kösching), der auf dem Red Bull Ring auch bereits zwei Rennen gewinnen konnte.
 
Dicht auf den Fersen von van Lagen sind Kelvin van der Linde (17, ZA / Prosperia C. Abt Racing) und René Rast (27, Frankfurt) im Audi R8 und die Sieger vom Lausitzring, Lokalmatador Dominik Baumann (21, A / PIXUM Team Schubert) aus Rum bei Innsbruck und Claudia Hürtgen (42, Aachen) im BMW Z4. Baumann ist vor seinem Heimspiel vorsichtig. "Ich freue mich auf mein Heimrennen, aber wie im vergangenen Jahr kommen wir nach einem Sieg zum Red Bull Ring, das macht die Ausgangslage für uns nicht einfacher". Auch van der Linde will in Österreich in erster Linie punkten: "In den vergangenen Jahren war Audi auf dem Red Bull Ring nicht so stark. Wir hoffen, dass wir aus Österreich gute Punkte mitnehmen können, denn unsere Strecken kommen zum Start in die zweite Saisonhälfte." Jagt auf den dritten Saisonsieg wollen Maximilian Buhk (21, Dassendorf / HTP Motorsport) und Maximilian Götz (28, Uffenheim) machen, die im Mercedes-Benz SLS AMG bereits zwei Saisonsiege einfuhren und auf dem Red Bull Ring schon im vergangenen Jahr eine starke Performance zeigten.
 
In der Favoritenrolle für die beiden Rennen ist ADAC GT Masters-Titelverteidiger Daniel Keilwitz (24, Villingen / Callaway Competition), der sich seine Corvette mit Oliver Gavin (41, GB) teilt und den ein Doppelsieg auf dem Red Bull Ring im vergangenen Jahr in den Titelkampf brachte. "Der Druck ist natürlich hoch, denn jeder erwartet auf dem Red Bull Ring ein sehr gutes Ergebnis. Es wird Zeit für den ersten Corvette-Saisonsieg und ich bin zuversichtlich, dass wir vorn mit dabei sind."
 
Acht Österreicher starten bei ihrem Heimspiel in der Steiermark
 
Ein gutes Ergebnis für sein Heimrennen hat sich auch der Tiroler Norbert Siedler (31, A / TONINO Team Herberth) vorgenommen, der im Porsche 911 mit Robert Renauer (29, Jedenhofen) startet. "Unser Saisonstart ist nicht so gelaufen wie geplant", sagt Siedler. "Wir hatten in den ersten Rennen einen guten Speed, aber viel Pech. Nun geht es für uns vor allem um gute Einzelergebnisse."
 
Siedler und Baumann sind nicht einzigen Österreicher im Feld: Daniel Dobitsch (29, A / kfzteile24 APR Motorsport) steuert einen Audi R8 LMS mit Florian Stoll (32, Rickenbach) und hatte bisher einen guten Saisonauftakt. Porsche-Pilot Herbert Handlos (31, A / TONINO Team Herberth) ist der erfolgreichste Fahrer aus Österreich in diesem Jahr. Im Porsche 911 dominierte Handlos die Gentlemen-Wertung und siegte in fünf von sechs Läufen.
 
Die Fraktion der vier Österreicher im ADAC GT Masters wird auf dem Red Bull Ring doppelt so groß. Grasser Racing aus Knittelfeld am Red Bull Ring startet zum Heimrennen mit zwei Lamborghini Gallardo und bietet zwei wahre Lokalmatadore auf: Einen Gallardo teilen sich Hari Proczyk (38) aus St. Margarethen bei Knittelfeld und Gerhard Tweraser (25) aus Spielberg, den zweiten Lamborghini fahren Sascha Halek (25) aus Wien und Sandro Bickel (23) aus Bludesch.

 

Donnerstag, 5. Juni 2014

Stimmen der Mercedes-Piloten nach dem Rennen in Budapest

Robert Wicken in Budapest bester Mercedes-Pilot auf Platz elf
Foto: Mercedes-Motorsport
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):

11. Platz

„Platz elf ist in unserer Situation ein ordentliches Ergebnis, auch wenn es leider nicht ganz zu einer Punkteplatzierung gereicht hat. Ich wusste, dass es ein gewisses Risiko mit sich bringt, mit den Option-Reifen von Platz 17 zu starten. Wenn man dann im Verkehr stecken bleibt, kann man den Vorteil der Reifen nicht ausnutzen. Aber ich fuhr für einen Großteil des Rennens auf Platz sieben und hoffte sogar, diesen halten zu können. Aber leider hat es nicht sollen sein. Unsere Pace auf den Prime-Reifen war okay und das Team hat fantastische Boxenstopps hingelegt. Jetzt müssen wir als Team zusammenhalten und weiter hart arbeiten. Seit dem Saisonstart haben wir bereits kleine Fortschritte erzielt: Ich fühle mich im Auto wohler und denke, dass wir auf einem besseren Weg sind.”
Pascal Wehrlein Platz 14 in Budapest
Foto: Mercedes-Motorsport
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):

14. Platz

„Mein Start war überhaupt nichts. Ich konnte die Startampel nicht sehen und habe dann die andere Ampel gesucht. Es ging aber alles zu schnell, sodass der Start komplett an mir vorbei ging. Dann hatte ich das Problem, dass ich zu lange im Verkehr aufgehalten wurde. Ich habe aber versucht, alles zu geben. Der Stint auf dem Option-Reifen war gut, aber in den ersten 15 Runden habe ich so viel Zeit verloren, dass nicht mehr möglich war.“

Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):

16. Platz

„Das war ein einsames Rennen für mich. Ich habe versucht, das Beste aus dem Auto zu machen, aber wir haben immer noch viele Probleme, die ein besseres Abschneiden verhindert haben. Ehrlich gesagt, gibt es nicht viel mehr zu sagen. Wir müssen den Kopf oben behalten, weiter hart arbeiten und uns dann am Norisring hoffentlich verbessern.“
Vitaly Petrov war mit dem Rennen in Budapest zufrieden
Foto: Mercedes-Motorsport
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):

17. Platz

„Ich bin schon wieder Siebzehnter geworden. Vielleicht wird es Zeit, die Nummer auf meinem Auto in die 17 zu ändern. Es mag sich zwar komisch anhören, aber ich bin wirklich zufrieden mit dem Rennen. Ich konnte mich wieder fahrerisch verbessern und zu der Gruppe vor mir aufschließen. Ich war sogar ein bisschen schneller als sie. Auch mein Start war eigentlich gut. In der ersten Kurve konnte ich einige Plätze gewinnen. Dann habe ich mich entschieden, in der zweiten Kurve außen zu bleiben. Durch den Unfall war ich gezwungen, auszuweichen und habe dadurch die Plätze wieder verloren. Das war wirklich schade. Zusammenfassend bin ich zufrieden, das Auto hat sich viel besser angefühlt. Das ist ein positives Gefühl, das ich mit zum Norisring nehmen werde.“
Paul Di Resta hatte für Budapest mehr erwartet
Foto: Mercedes-Motorsport
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):

18. Platz

„Das war kein guter Tag für mich. In der sechsten oder siebten Runde hat mich Martin Tomczyk in Kurve eins getroffen. Etwas an meiner Lenkung ist kaputt gegangen und ich konnte das Potential des Autos nicht mehr abrufen. Wir sind dennoch draußen geblieben und haben gehofft, dass irgendetwas Unerwartetes passieren würde. Leider war dem nicht so. Es ist wirklich schade, dass das Wochenende so zu Ende gegangen ist. Ich versuche, mich nun auf das positive Gefühl von gestern zu konzentrieren und werde mit den Jungs weiter daran arbeiten, das Auto schnellstmöglich wieder nach vorne zu bringen.“

Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):

ausgefallen (als 20. gewertet)

„Das war ein schweres Wochenende für mich. Mein Auto wurde in der ersten Runde beschädigt und von da an war das Rennen eigentlich schon gelaufen. Am Ende wurde das Problem dann so groß, dass ein Weiterfahren nicht mehr möglich war und ich das Auto abstellen musste. Der Norisring ist eine Strecke, die Mercedes eigentlich liegt. Von daher hoffe ich, dass wir dort wieder ein paar Punkte holen können.“
Gary Paffett nicht zufrieden
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):

ausgefallen

„Ich hatte einen großartigen Start und konnte viele Plätze gewinnen. Dann wurde ich in der zweiten Kurve hart getroffen. Mein Auto wurde hinten komplett zerstört. Damit war das Rennen beendet. Ich hoffe, ich erlebe am Norisring wieder ein schöneres Wochenende.“

Mittwoch, 4. Juni 2014

Stimmen aus dem Audi-Lager nach dem Rennen in Budapest


Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 2 Reifen: Option/Standard

„Natürlich fühlt sich dieser zweite Platz nach den ersten beiden Rennen jetzt sehr gut an. Wir alle haben dieses Ergebnis verdient. Wir sind gut aussortiert, sind auf einem hohen Level und werden auch in den nächsten Rennen hart für einen Sieg kämpfen.“

Edoardo Mortara (Audi Sport Audi RS 5 DTM), Platz 4 Reifen: Option/Standard
 
Edoardo Mortara
Foto: Audi-Motorsport
„Es war ein schwieriges und gleichzeitig gutes Rennen: Ich bin von Platz zwölf auf vier vorgekommen, das ist ein schönes Resultat. Ich bin nicht stolz darauf, was ich mit Timo (Glock) gemacht habe – ich war sehr hart gegen ihn. Ich kann durchaus verstehen, dass er sauer ist. Aber wenn man von hinten startet, muss man ein Risiko eingehen. Man muss für sein Ergebnis kämpfen.“

Adrien Tambay (Playboy Audi RS 5 DTM), Platz 5 Reifen: Standard/Option
Adrien Tambay
Foto: Audi-Motorsport
„Der Rennbeginn auf Standardreifen war schwierig, ich musste einige Fahrzeuge ziehen lassen, die auf Optionsreifen fuhren, das fiel mir schwer. Ich habe dann mein Bestes gegeben. Es war ein toller Fight, ich bin froh, dass ich am Ende noch einige Fahrer überholen konnte. Platz fünf ist einfach genial.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM), Platz 7 Reifen: Standard/Option

„Diese Rennen mit den unterschiedlichen Reifenstrategien fühlen sich komisch an. Man sieht lange Zeit kaum andere Fahrer, überholt nur wenige Piloten. Und dann habe ich in der letzten Runde gleich drei Autos überholt. Mein Ziel war, ins Ziel zu kommen und Punkte zu holen – das ist mir gelungen. Ich hoffe, dass wir auf dem Ergebnis von heute aufbauen können.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM), Platz 9 Reifen: Standard/Option

„Es war ein wenig enttäuschend. Für mein Gefühl waren wir vom Anfang bis zum Ende nicht schnell genug, mein Auto war zudem schwierig zu fahren. Wir hoffen auf mehr Glück im nächsten Rennen.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 10 Reifen: Option/Standard

„Platz zehn ist eine Enttäuschung. Das ganze Wochenende war enttäuschend. Ich wollte hier eine andere Abstimmung fahren. Das ist nicht aufgegangen, sie passt nicht zu meinem Fahrstil. Wir haben daraus unsere Lehre gezogen. Wir werden nach vorn schauen und jetzt unseren Weg wie bei den ersten Rennen und im letzten Jahr verfolgen.“

Nico Müller (Audi Financial Services RS 5 DTM), Platz 12 Reifen: Standard/Option

„Es war frustrierend, in der letzten Runde herausgekegelt zu werden. Timo (Glock) hat genau gewusst, dass ich mit Optionsreifen unterwegs war und drei Sekunden pro Runde schneller war. Es tut weh, so gute Punkte zu verlieren. Ich nehme jedoch das Positive mit: Ich war sehr schnell auf Optionsreifen und versuche, in der Zukunft davon zu profitieren.“

Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Ausfall Reifen: Option
Timo Scheider
Foto: Audi-Motorsport
„In der Startphase lief es etwas unglücklich für mich, ich hatte ein, zwei Kontakte. Nach den Infos, die ich bekommen habe, ist Gary Paffett bei seinem Dreher mit seinem Heckflügel gegen meinen geflogen. Dadurch hatte mein Heckflügel ein Loch, und es hing ein Karbonteil herunter. Außerdem gab es einen Schlag hinten links auf die Hinterachse, dadurch war die Aufhängung beschädigt. Mir war da schon klar, dass es ein schwieriges Rennen werden würde mit einem bereits in der ersten Runde schiefstehenden Lenkrad. Nach zehn Runden musste ich das Auto dann ja auch mit gebrochener Aufhängung abstellen.“