Sonntag, 4. Mai 2014

Marco Wittmann bestätigt seine überragende Form und siegt in Hockenheim

Zum Auftakt der DTM-Jubiläumssaison auf der 4,574 Kilometer langen Strecke von Hockenheim sah Marco Wittmann (DE) im Ice-Watch BMW M4 DTM nach 42 Runden als Sieger die Ziellinie. Es war nicht nur der erste Triumph des 24-Jährigen im elften DTM-Rennen, sondern auch der erste Sieg für das BMW Team RMG sowie der 60. Erfolg von BMW in dieser Serie.

60. BMW-Sieg in der DTM durch Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport
„Ich bin überglücklich. Nach zwei schwierigen Jahren für das Team RMG tut dieser Sieg allen sehr gut. Ich habe die ganze Zeit meine Verfolger im Rückspiegel beobachtet und wusste, dass die Piloten mit Options-Reifen zum Rennende hin schneller werden als ich. Mein Abstand war aber groß genug“, sagte der BMW-Pilot nach seinem Debüterfolg.

Gemeinsam mit Wittmann auf dem Siegerpodest standen zwei Audi-Piloten. Platz zwei belegte mit einem Rückstand von 12,869 Sekunden Mattias Ekström, Dritter wurde Adrien Tambay, der erstmals in seiner DTM-Zeit von der Pole-Position gestartet war. Bester Pilot in einem DTM Mercedes AMG C-Coupé war Pascal Wehrlein auf Rang elf.

in seinem elften DTM Rennen holt Marco Wittmann seinen ersten Sieg
Foto: BMW-Motorsport
In einem spektakulären und spannenden Rennen tat sich hinter dem führenden Wittmann sehr viel. Vor allem der Schwede Ekström, der im Audi RS 5 DTM von Platz fünf auf den Standard-Reifen gestartet war, zeigte nach dem Pflichtboxenstopp auf den weicheren Options-Reifen eine Aufholjagd Richtung Spitze, die erst durch eine leichte Kollision beim Überholen von Tambay gebremst wurde.

Ergebnis Rennen Hockenheim (Top-Five):

1. Marco Wittmann (BMW)
2. Mattias Ekström (Audi)
3. Adrien Tanbay (Audi)
4. Mike Rockenfeller (Audi)
5. Timo Glock (BMW)

Samstag, 3. Mai 2014

Markus Reiterberger sichert sich Pole-Position

Max Neukirchner (Ducati) Trainigsdritter am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda
Titelverteidiger Markus Reiterberger (VanZon Remeha BMW) sicherte sich mit 1:37,922 min die Pole Position in der Superbike-Klasse. Der Bayer drehte auf dem Lausitzring die schnellste jemals auf Motorrädern gefahrene Runde. Der Spanier Xavi Forés (Ducati) wird die morgigen Rennen von der zweiten Position aufnehmen. Von der dritten Startposition geht Lokalmatador Max Neukirchner (Ducati) aus Stollberg ins Rennen.

Schlechtestes Qualifiying der DTM-Geschichte für Mercedes

Die Audi-und BMW-Piloten waren die bestimmenden Fahrer im ersten Qualifiying der Saison. Der beste Mercedes-Fahrer wird Garry Paffett auf Platz 15.
 
Für Mercedes hat heute gar nicht gepasst. Das heißt aber nicht dass das morgen im Rennen auch so sein muss. Heute ging es darum auf einer Runde schnell zu sein, das sagt noch nichts über die Long-Run-Qualitäten der Fahrzeuge. Aber trotzdem, es wird schwer für Mercedes morgen aus dem hinteren Starterfeld in die Spitze zu fahren.

Sieger des Qualifying in Hockenheim: Adrien Tambay (Audi)
Foto: Audi-Motorsport
Im letzten Qualifyingabschnitt, in dem es um die Top-Acht Platzierung ging, wechselten ständig die Positionen, am Ende war Audi-Pilot Adrien Tambay der Schnellste. Platz zwei belegte Marco Wittmann (BMW), der im gesamten Qualifying einen starken Eindruck hinterließ, vor  dem Rookie Antonio Felix da Costa (BMW).

Adrien Tambay unterbot im Playboy Audi RS 5 DTM die Bestzeit aus dem Vorjahr um mehr als eine Sekunde. Dem Audi Sport Team Abt Sportsline gelang es, alle vier Autos in die Top Acht und damit in das entscheidende dritte Qualifying-Segment zu bringen. Mit sieben RS 5 DTM auf den besten 13 Startpositionen gelang Audi insgesamt ein starker Auftritt.
Adrien Tambay Playboy Audi RS 5 DTM
Foto: Audi-Motorsport
Der Franzose selbst sprach von einem „typischen DTM-Qualifying“: „Es war wie immer unheimlich eng: In Q1 bin ich fast ausgeschieden und am Ende habe ich die Pole-Position geholt – unglaublich! Ich freue mich sehr, dass es endlich geklappt hat – vor allem auch für Audi Sport und das Team Abt, die im Winter einen tollen Job gemacht haben. Die Mechaniker haben sehr hart gearbeitet und sind auch an den letzten beiden Tagen nicht vor 3 Uhr in der Nacht ins Bett gekommen. Besser als mit der Pole-Position hätte ich mich bei ihnen nicht bedanken können. Ich bin überglücklich.“

Ergebnis Qualifying Hockenkeim:

1. Adrien Tambay (Audi)
2. Marco Wittmann (BMW)
3. Antonio Felix da Costa (BMW)
4. Bruno Spengler (BMW)
5. Mattias Ekström (Audi)
6. Miguel Molina (Audi)
7. Edoardo Mortara (Audi)
8. Martin Tomczyk (BMW)
 

Wittmann Schnellster im Freien Training

Marco Wittmann schnellster Pilot im freien Training
Foto: BMW-Motorsport
Beim ersten freien Training der Saison am Hockenheimring fuhr Marco Wittmann im neuen BMW M4 DTM in 1:32,654 Minuten die Bestzeit. Der 24-Jährige verwies Miguel Molina im Audi RS 5 DTM auf den zweiten Platz. Platz drei ging an Adrien Tambay in einem weiteren Audi. Über einen guten Einstand freute sich Nico Müller. Der Schweizer beendete das Freie Training als bester der insgesamt vier Neulinge hinter seinen beiden Audi-Markenkollegen auf dem vierten Platz. Bester Mercedes Pilot war Pascal Wehrlein auf Rang 13.  Im Qualifikationstraining geht es ab 16.25 Uhr um die besten Startplätze für Sonntag.

Freitag, 2. Mai 2014

BMW stellt das Safety-Car der DTM-Saison 2014

BMW Motorsport tritt in der DTM-Saison 2014 nicht nur mit acht BMW M4 DTM an, sondern auch mit einem neuen Führungsfahrzeug auf Basis des Serienmodells BMW M4: Das BMW M4 Coupé DTM Safety Car wird die 23 DTM-Rennwagen in den kommenden Monaten sicher und souverän um die Kurse im Rennkalender führen.
 
Bild: BMW-Motorsport
Das neue BMW M4 Coupé (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,8-8,3 l/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 204–194 g/km) feiert seine Premiere als Safety Car beim Rennen auf dem Nürburgring (DE) am 17. August 2014. Das BMW M4 Coupé vereint Motorsportgene und uneingeschränkte Alltagstauglichkeit in einem hochemotionalen und ausbalancierten Gesamtkonzept. Der vollkommen neu entwickelte Sechszylinder-Reihenmotor mit M TwinPower Turbo Technologie und Hochdrehzahl-Charakter bietet bei einer Spitzenleistung von 431 PS ein über ein breites Drehzahlband zur Verfügung stehendes maximales Drehmoment von 550 Newtonmetern. Den Sprint von null auf 100 Stundenkilometer legt das BMW M4 Coupé in nur 4,1 Sekunden zurück.
die technischen Besonderheiten des BME Safety-Cars
Bild: BMW-Motorsport
 
„Nachdem wir entschieden hatten, dass wir mit dem BMW M4 DTM als neuem Herausforderer in die DTM-Saison 2014 gehen würden, war es ein logischer Schritt, von der BMW M GmbH auch ein BMW M4 Coupé DTM Safety Car aufbauen zu lassen“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Um das DTM-Feld souverän anzuführen, muss das Safety Car selbst maximale Sportlichkeit mitbringen. Diese Basis ist beim BMW M4 Coupé gegeben.“
 
Ein kraftvoller Antrieb, ein aus dem Rennsport abgeleitetes Fahrwerk und perfektes Handling bei allen Witterungsbedingungen sind für ein Safety Car ein absolutes Muss. Da trifft es sich gut, dass das BMW M4 Coupé genau in diesen Bereichen schon von Natur aus seine größten Stärken hat – und dank des intelligenten Leichtbaukonzepts mit wenig Gewicht unterwegs ist.
Frontansicht BMW Safety-Car
Bild: BMW-Motorsport
 
Im Winter 2014 begann ein Team von BMW M Mitarbeitern mit den Umbaumaßnahmen am Fahrzeug: vom ohnehin schon beeindruckenden Coupé für die Straße zum Safety Car, das in der DTM die Führungsrolle übernimmt. Das Basis-Fahrzeug stammt aus dem BMW Werk München. In der BMW M Manufaktur in Garching wurde das BMW M4 Coupé in Handarbeit weiter auf- und umgebaut. Speziell für den Einsatz als Safety Car haben die Techniker die Rückbank des Autos entfernt, einen Überrollkäfig eingebaut sowie Recaro Schalensitze und Schroth Rennsportgurte verbaut. Darüber hinaus wurde das Fahrzeug mit Frontblitzer, Funkanlage, Scheinwerfer-Blitzer und spezieller Beklebung ausgerüstet.
Heckansicht des BMW Safety-Car
Bild: BMW-Motorsport
 
Hinzu kam umfangreiches BMW M Performance Zubehör – vom Schalldämpfersystem über Frontsplitter, ein schwarzes Frontziergitter, Spiegelklappen, Schwelleraufsatz und Heckspoiler bis hin zum Heckdiffusor haben die Techniker das BMW M4 Coupé auf seinen anspruchsvollen Einsatz auf der Rennstrecke vorbereitet. Der Umbau dauerte rund zwei Monate. Die verbauten BMW M Performance Zubehör Teile geben einen Ausblick darauf, wie die für alle BMW Kunden erhältlichen Komponenten aussehen könnten.