Samstag, 19. April 2014

DTM: Stimmen der Audi-Piloten nach Hockenheim-Test

die Audi-Piloten sehen sich gut auf die kommende Saison vorbereitet
Foto: Audi-Motorsport
 
Mattias Ekström (244 Runden/1.33,316 Minuten):
„Wir haben auch bei diesem Test wieder viel gelernt. Es ist immer gut, wenn man vom letzten Test vor Saisonbeginn mit einem guten Gefühl nach Hause kommt. Dieses Mal habe ich noch gemischte Gefühle. Wir haben noch zwei interessante Wochen vor uns, alles zu analysieren und uns optimal auf das erste Rennen vorzubereiten.“
 
Jamie Green (247 Runden/1.33,057 Minuten):
„Wie bereits in Budapest hatten wir erneut das Glück, vier trockene Testtage zu haben. Das hilft sehr, denn wir haben ein neues Auto, das wir besser kennenlernen müssen. Ich bin an jedem meiner vier Testtage über 100 Runden gefahren – auch das ist gut. Hier haben wir das Programm, das wir uns vorgenommen hatten, abgearbeitet. Jetzt bin ich gespannt, wo wir stehen, wenn es darauf ankommt – nämlich am Rennwochenende.“
 
Miguel Molina (216 Runden/1.33,427 Minuten):
„Aus meiner Sicht war es ein positiver Test. Ich glaube, dass wir bereit sind für den Saisonstart. Wir haben nun noch zwei Wochen Zeit, uns weiter zu verbessern und jedes noch so kleine Detail zu analysieren, das wir hier in Hockenheim getestet haben.“
 
Nico Müller (185 Runden/1.33,542 Minuten):
„Wir haben unser Programm so durchgebracht, wie wir es wollten. Von daher sind wir für das erste Rennen ganz gut vorbereitet. Natürlich gibt es hier und da noch etwas auszusortieren und ich habe auch noch zwei, drei Dinge zu lernen. Aber allgemein bin ich mit den Tests sehr happy. Ich freue mich auf das erste Rennen: Es kann losgehen!“
 
Edoardo Mortara (176 Runden/1.32,957 Minuten):
„Wir haben das Testprogramm, das wir uns vorgenommen hatten, abgearbeitet und viele Dinge ausprobiert. Es lief ganz gut, aber es liegt noch immer viel Arbeit vor uns. Wir müssen nun die Daten analysieren, um zu sehen, was gut und was weniger gut funktioniert hat. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und für das erste Rennen in Hockenheim das beste Paket zu schnüren.“
 
Mike Rockenfeller (211 Runden/1.32,751 Minuten):
„Es war ein lehrreicher und wichtiger Test für uns. Am Ende des letzten Tages hatte ich einen ganz guten Longrun, der mich optimistisch stimmt: Wir haben Schritte in die richtige Richtung gemacht. Wir müssen uns jetzt alles anschauen, auswerten und die richtigen Schlüsse für das erste Rennen ziehen. Ich bin gespannt, wo wir stehen, wenn alle zeigen, was sie können.“
 
Timo Scheider (218 Runden/1.33,023 Minuten):
„Ich bin froh, dass wir zwei wirklich gute Testtage hatten – ganz speziell mein letzter Testtag hat eine Menge Erkenntnisse gebracht. Auch die Performance war da. Es ist wichtig, zum ersten Rennen ein gutes Gefühl mitzunehmen – auch, weil der Saisonauftakt auf derselben Strecke stattfindet. Es gibt noch Aufgaben, die wir lösen müssen. Aber insgesamt haben wir hier sehr gut gearbeitet.“
 
Adrien Tambay (177 Runden/1.33,228 Minuten):
„Wir hatten viel zu tun und haben das Beste daraus gemacht. Für mein Gefühl lief es noch besser als in Ungarn. Wir haben noch etwas Arbeit vor uns und hoffe, wir bekommen bis zum Rennen alles aussortiert. Ich bin da aber zuversichtlich.“

Freitag, 18. April 2014

Robert Wickens nach Bestzeit am Vormittag auch Tagesschnellster

Robert Wickens fuhr Tagesbestzeit am letzten Testtag
Foto: Jens Hawrda
Die letzte Bestzeit bei den Hockenheimtesttagen fuhr der kanadische Mercedes-Pilot Robert Wickens. Der Kanadier blieb mit seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé am Donnerstag in 1:32,845 Minuten als einziger der elf eingesetzten Fahrer unter der Marke von 1:33 Minuten und verwies DTM-Champion Mike Rockenfeller im Audi RS 5 DTM und seinen Mercedes-Benz-Teamkollegen Gary Paffett auf die Plätze zwei und drei.

Bester Fahrer eines BMW M4 DTM war auf Rang sechs Augusto Farfus hinter den beiden Audi-Piloten Adrien Tambay und Jamie Green. Farfus‘ BMW-Kollegen Bruno Spengler und Maxime Martin folgten auf den Rängen sieben und acht. Mattias Ekström (Audi) sowie die beiden DTM-Neulinge Vitaly Petrov (Mercedes-Benz) und Antonio Felix da Costa (BMW) vervollständigten die Zeitenliste.

Vorjahresmeister Mike Rockenfeller wird  Tageszweiter
Foto: Audi-Motorsport
Bei den insgesamt acht offiziellen Testtagen in Budapest und Hockenheim haben alle drei Hersteller Bestzeiten geholt. Für BMW hatten zweimal Marco Wittmann und einmal Joey Hand die Nase vorn, für Mercedes-Benz zweimal Christian Vietoris und einmal Robert Wickens. Dazu waren je einmal die Audi-Piloten Miguel Molina und Nico Müller Tagesschnellster.
 
Die schnellste Runde überhaupt an den vier Testtagen in Hockenheim gelang Marco Wittmann, der am Dienstag mit 1:32,132 Minuten gestoppt wurde. Fleißigster Fahrer im badischen Motodrom war Bruno Spengler, der alleine am Donnerstag 174 Runden und damit 795,876 Kilometer zurücklegte. Insgesamt kam der Kanadier bei seinen zwei Einsätzen in dieser Woche auf den Spitzenwert von Spengler 298 Runden, was 1.363 Kilometern entspricht. Bei Audi sammelte Jamie Green in 247 Runden 1.129 Kilometer, bei Mercedes-Benz Vitaly Petrov in 243 Runden 1.111 Kilometer. Alle 23 DTM-Piloten zusammen brachten es in Hockenheim auf 5.299 Runden mit 24.203 Kilometern. Die Distanz entspricht deutlich mehr als einer halben Erdumrundung und war noch einmal 2.316 Kilometer größer als bei den vier Testtagen zuvor in Budapest.
 
Den stärksten Eidruck hinterliesen für mich in den beiden Vorsaisontests die Audi-Teams. Wir werden sehen ob sich dieser Eindruck auch im ersten Saisonrennen in Hockenheim in zwei Wochen bestätigen wird.
 
Testzeiten, Donnerstag 17. April, Stand nach Testende:

1. Robert Wickens (CAN) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:32,845 Minuten
2. Mike Rockenfeller (DEU) Audi RS 5 DTM 1:33,105
3. Gary Paffett (GBR) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:33,180
4. Adrien Tambay (FRA) Audi RS 5 DTM 1:33,287
5. Jamie Green (GBR) Audi RS 5 DTM 1:33,319
6. Augusto Farfus (BRA) BMW M4 DTM 1:33,505
7. Bruno Spengler (CAN) BMW M4 DTM 1:33,617
8. Maxime Martin (BEL) BMW M4 DTM 1:33,747
9. Mattias Ekström (SWE) Audi RS 5 DTM 1:33,753
10. Vitaly Petrov (RUS) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:33,894
11. Antonio Felix da Costa (PRT) BMW M4 DTM 1:34,096

Donnerstag, 17. April 2014

Robert Wickens holt Vormittagsbestzeit für Mercedes

Robert Wickens fährt erste Bestzeit für Mercedes bei Hockenheim-Tests
Bild: Mercedes-Motorsport

Mercedes-Benz-Pilot Robert Wickens hat am vierten Testtag auf dem Hockenheimring die Vormittagsbestzeit geholt. Der kanadische Mercedes-Pilot blieb am Donnerstag Vormittag als einziger Fahrer unter der Marke von 1:33 Minuten und verwies Jamie Green im Audi RS 5 DTM sowie seinen Mercedes-Benz-Kollegen Gary Paffett auf die Plätze zwei und drei.
Trainigszweiter am Vormittag Jamie Green im Audi RS 5 DTM
Foto: Audi-Motorsport
 
Damit taucht Mercedes am letzten Testtag aus der Versenkung auf und bringt gleich zwei Fahrer unter die Top-Drei.
Gary Paffett wird Vormittagsdritter
Bild: Mercedes-Motorsport

Hinter Adrien Tambay im Audi wurde DTM-Neuling Maxime Martin bester BMW-Fahrer auf Rang fünf, gefolgt von Mattias Ekström (Audi), Augusto Farfus (BMW) und Champion Mike Rockenfeller (Audi). Antonio Felix da Costa, Bruno Spengler (beide BMW) und Vitaly Petrov (Mercedes-Benz) vervollständigten die Zeitenliste.

Die meisten Runden am Vormittag fuhr Bruno Spengler im BMW M4 DTM ( 62 gefahrenen Runden).
 

Testzeiten, Donnerstag 17. April, Stand 12:00 Uhr:

1. Robert Wickens (CAN) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:32,845 Minuten
2. Jamie Green (GBR) Audi RS 5 DTM 1:33,319
3. Gary Paffett (GBR) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:33,387
4. Adrien Tambay (FRA) Audi RS 5 DTM 1:33,738
5. Maxime Martin (BEL) BMW M4 DTM 1:33,747
6. Mattias Ekström (SWE) Audi RS 5 DTM 1:33,898
7. Augusto Farfus (BRA) BMW M4 DTM 1:34,065
8. Mike Rockenfeller (DEU) Audi RS 5 DTM 1:34,088
9. Antonio Felix da Costa (PRT) BMW M4 DTM 1:34,096
10. Bruno Spengler (CAN) BMW M4 DTM 1:34,200
11. Vitaly Petrov (RUS) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:34,571

Mattias Ekström und die Lust am Laster


Mattias Ekström hat sichtlich Spass am Laster
Foto: Audi-Motorsport
In 2,6 Sekunden von null auf hundert – solche Beschleunigungen kennt der zweimalige DTM-Champion Mattias Ekström bestens. Doch am Donnerstag letzter Woche war es nicht sein Audi RS 5 DTM, der ihn in einer solchen Zeit nach vorne katapultierte, sondern ein 1.500 PS stark er Race-Truck mit 5.000 Nm Drehmoment. Der Audi-Werksfahrer genoss einen Tag als Gast bei MAN.

Mattias Ekström im MAN-Race-Truck
Foto: Audi-Motorsport
Die beiden Vorstandsmitglieder Heinz-Jürgen Löw (Marketing, Sales & Services) und Jörg Astalosch (Finanz, IT & Recht) empfingen den Schweden, der auf der Einfahr- und Prüfstrecke in München die gesamte Fahrzeugpalette vom Lastwagen bis zum Bus bewegen durfte. Durch die Steilkurve zirkelte Ekström, ohne das Lenkrad zu berühren, bei der Fahrt über die Rüttelstrecke staunte er über die Belastungen, Drifts zog er wie ein Rallyepilot. Und als er Bremspunkte wie in der DTM wählte, blieben 50 Meter lange schwarze Striche im Asphalt die stillen Zeugen der wilden Tat. An Steigungen und Gefällen von 45 Prozent und bei einer tiefen Wasserdurchfahrt staunte der Audi-Werksfahrer schließlich über die ausgeprägte Geländegängigkeit eines 8x8 32-Tonners.

Mattias Ekström bei der Wasserdurchfahrt
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström:
„Es war einfach nur klasse und einer der schönsten Tage seit langem. Ich danke den Jungs von MAN für dieses Erlebnis und habe großen Respekt davor was die bei MAN konstruieren und technisch alles können.“ Auch die MAN-Mannschaft hat sich sehr über den Rennfahrer-Besuch gefreut. Spontan entschloss sich Mattias Ekström, in der MAN-eigenen Fahrschule den Führerschein für Nutzfahrzeuge in Angriff zu nehmen.

Mittwoch, 16. April 2014

Joe Hand holt Tagesbestzeit für BMW

 
Joey Hand  hat am dritten Tag der Testfahrten auf dem Hockenheimring für BMW die dritte Bestzeit gesichert. Hand verwies am Mittwoch im BMW M4 DTM in 1:32,658 Minuten Edoardo Mortara im Audi RS 5 DTM und BMW-Markenkollege Martin Tomczyk auf die Plätze zwei und drei. Am Montag und Dienstag war jeweils BMW-Pilot Marco Wittmann der Schnellste gewesen.
Joey Hand Bestzeit am dritten Testtag
Foto: BMW-Motorsport
Hinter dem Spitzentrio, das unter der Marke von 1:33 Minuten geblieben war, folgte das Audi-Duo Timo Scheider und Miguel Molina. Auf den Plätzen sechs bis neun reihten sich die vier DTM-Neulinge ein: Maxime Martin (BMW), Nico Müller (Audi), Vitaly Petrov als bester Fahrer eines DTM Mercedes AMG C-Coupé und Antonio Felix da Costa (BMW). Das Feld komplettierten Pascal Wehrlein, Robert Wickens und Gary Paffett (alle Mercedes-Benz).
 
Joey Hand (BMW M4 DTM):
 
„Das neue Auto fühlt sich, was die Balance betrifft, sehr gut an. Der BMW M4 DTM ist definitiv ein Joey-Hand-Auto. Ich komme sehr gut damit zurecht und spüre, dass ich schneller sein kann als in der vergangenen Saison. Ich bin heiß auf 2014 und das Auftaktrennen in gut drei Wochen. Ich liebe Hockenheim. Das ist meine Heimstrecke in Europa. Hier habe ich die meisten Runden absolviert und mit meine besten Ergebnisse erzielt. Es kann also losgehen.“
 
Testzeiten, Mittwoch, 16. April, Stand nach Testende:

1. Joey Hand (USA) BMW M4 DTM 1:32,658 Minuten
2. Edoardo Mortara (ITA) Audi RS 5 DTM 1:32,957
3. Martin Tomczyk (DEU) BMW M4 DTM 1:32,980
4. Timo Scheider (DEU) Audi RS 5 DTM 1:33,023
5. Miguel Molina (ESP) Audi RS 5 DTM 1:33,427
6. Maxime Martin (BEL) BMW M4 DTM 1:33,533
7. Nico Müller (CHE) Audi RS 5 DTM 1:33,542
8. Vitaly Petrov (RUS) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:33,585
9. Antonio Felix da Costa (PRT) BMW M4 DTM 1:33,623
10. Pascal Wehrlein (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:33,772
11. Robert Wickens (CAN) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:33,829
12. Gary Paffett (GBR) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:34,097