Montag, 31. März 2014

DTM: Nachgefragt bei … Dieter Gass


Heute beginnen die vorletzten Test’s vor der Saison 2014 in Budapest. Im folgenden Kurzinterview spricht  Dieter Grass über Stand der Saisonvorbereitung bei Audi und seine Erwartungen an die neue DTM-Saison.

Dieter Grass - Leiter DTM bei Audi
Foto: Audi-Motorsport
Mit welchen Erwartungen startet Audi in die DTM-Saison 2014?
„Audi startet in jede Saison mit dem Ziel, Siege zu holen und um die Meisterschaft zu fahren. Das gilt umso mehr, wenn man den Titel zu verteidigen hat. Ich glaube, die Fans können sich auf einen spannenden Dreikampf freuen: BMW war schon 2012 und 2013 extrem stark und Mercedes hat sich unter anderem mit dem Comeback von Paul Di Resta offenbar einiges vorgenommen.“

Sind Sie zufrieden mit der Vorbereitung im Winter?
„Audi Sport hat unseren RS 5 DTM in vielen Details weiterentwickelt und eine weitgehend neue, aggressive Aerodynamik für das Auto konzipiert. Wir sind zuversichtlich, dass wir erneut ein starkes Rennauto, acht schnelle Fahrer und erstklassige Teams an den Start bringen. Wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen, werden wir natürlich erst am Rennwochenende in Hockenheim sehen.“

Sie haben die Aufteilung der Fahrer auf die Teams neu gemischt. Was waren die Gründe dafür?
„Wir haben unsere Wunsch-Mannschaft auf der Strecke und in der Boxengasse. Trotzdem wollten wir für die Saison 2014 ein paar neue Impulse setzen und haben uns dabei natürlich auch an den Wünschen der Rennfahrer und Teams orientiert. Mit der neuen Aufteilung haben wir versucht, die Mannschaft in der Zusammenstellung dahingehend zu optimieren, dass jeder sein Leistungspotenzial voll abrufen kann – hierdurch erwarten wir uns den einen oder anderen Leistungsschub bei den Fahrern und den Teams.“

Das Sportliche Reglement ist noch nicht veröffentlicht. Worauf können sich die Fans freuen?
„Auf einen harten und fairen Titelkampf, das steht fest. Es zeichnet die DTM aus, dass ihre Verantwortlichen immer nach Ideen suchen, die Rennwochenenden noch spannender zu machen. Mit dem Technischen Reglement haben sie dafür perfekte Voraussetzungen geschaffen, und auch die sportlichen Regeln werden ihren Teil zu noch mehr Attraktivität und Ausgeglichenheit beitragen.“

Freitag, 28. März 2014

Jamie Green startet mit neuem Design in die DTM Saison

Audi und die Hoffmann Group bringen Farbe in die DTM: Wenn die neue Saison am 4. Mai in eine neue Runde geht, ist Jamie Green mit einem auffallend beklebten Audi RS 5 DTM einer der Hingucker in Hockenheim. Mit dem europaweit führenden Systempartner für Qualitätswerkzeuge kann Audi bei der Titelverteidigung auf einen weiteren starken Partner an seiner Seite bauen.
das neue Fahrzeugdesign von Jamie Green
Bild: Audi-Motorsport

Die Hoffmann Group mit Hauptsitz in München ist ein führender Systempartner für Qualitätswerkzeuge. Mit mehr als 55.000 Qualitätswerkzeugen im Sortiment vereint das Unternehmen sowohl Handels- als auch Hersteller- und Servicekompetenz. Ab dieser Saison startet die Hoffmann Group als Partner von Audi in der DTM und präsentiert sich mit ihrem Logo auf Jamie Greens Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg.


„Wir freuen uns, mit der Hoffmann Group einen weiteren starken Partner in dieser Saison an Bord zu haben“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Ich bin mir sicher, dass die Mitarbeiter rund um den Globus in kürzester Zeit zu großen DTM-Fans werden und uns unterstützen. Mit dem Design von Jamies Auto ist ein erstes optisches Ausrufezeichen bereits gesetzt.“
Hoffmann Group Design am Audi von Jamie Green
Bild: Audi-Motorsport
 
„In der DTM spielen Technik und Werkzeuge eine wichtige Rolle. Deswegen ist es für uns als Europas führender Systempartner für Qualitätswerkzeuge ein ideales Umfeld. Audi und die Hoffmann Group verbindet dabei der hohe Anspruch an Qualität und Präzision sowie die Leidenschaft für das, was man tut“, sagt Christian Freitag, Leiter Marketing bei der Hoffmann Group. „Die Rennsport-Kooperation mit Audi bei der DTM verstärkt den globalen Auftritt der Hoffmann Group. Sie bringt uns eine noch größere Aufmerksamkeit und erhöht die Attraktivität der Marke in Deutschland und in weiteren wichtigen Märkten wie China, Russland, Österreich und Ungarn“, so Christian Freitag weiter.
 
Seine Premiere feiert das leuchtend orange Design beim ersten offiziellen ITR-Test, der vom 31. März bis zum 3. April in Budapest stattfindet. In Ungarns Hauptstadt werden alle acht Audi-Piloten im Einsatz sein.

Donnerstag, 27. März 2014

DTM: BMW Team Schnitzer als beste Boxencrew 2013 geehrt

Team Schnitzer BMW hatte 2013 die beste Boxen-Crew
Foto: DTM-Media
Schnelligkeit und Präzision – darauf kommt es bei den Boxenstopps in der DTM an. Umso wichtiger ist es, dass die Crew beim Reifenwechsel perfekt harmoniert. 2013 traf dies vor allem auf das BMW Team Schnitzer zu. Kein anderes Team benötigte in den zehn Rennen des Jahres weniger Zeit, um seine Fahrzeuge nach dem Boxenstopp wieder auf die Strecke zu schicken. In der vergangenen Woche erhielt das Team für diese Leistung den „Best Pit Stop Award“ von Reifenhersteller Hankook. Die offizielle Pokalübergabe fand am Mittwoch bei BMW Motorsport in München (DE) statt. Im Beisein von BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt nahmen Teambesitzer Herbert Schnitzer (DE), Teamchef Charly Lamm (DE) sowie BMW Pilot Bruno Spengler (CA) die Auszeichnung stellvertretend für die gesamte Mannschaft entgegen.
 
„Als uns klar wurde, dass wir den Preis gewonnen hatten, war der Jubel im Team riesengroß“, sagte Lamm. „Uns bedeutet diese Auszeichnung viel. Es ist schön, dass Hankook mit dem Best Pit Stop Award auch die Arbeit der Mechaniker mit einem Preis wertgeschätzt. Wenn man über das Jahr bei den Boxenstopps die beste Leistung aller Teams zeigen kann, dann ist das eine schöne Belohnung für die harte Trainingsarbeit. Ein dickes Dankeschön geht an die Mannschaft, die 2013 wirklich eine starke Vorstellung abgeliefert hat.“ In fünf von zehn Rennen konnte das BMW Team Schnitzer jeweils den schnellsten Reifenwechsel absolvieren. Am Nürburgring (DE) und in Moskau (RU) gelang dem Team aus Freilassing (DE) sogar der Doppelpack: Bruno Spengler und Dirk Werner (DE) landeten in der Wertung für den schnellsten Boxenstopp jeweils auf den Plätzen eins und zwei.

Mittwoch, 26. März 2014

Jarno Trulli testet Formel-E Rennwagen


Der ehemalige Formel 1 Fahrer und Grand-Prix Gewinner Jarno Trulli zeigte sich nach dem Test des Elektrorennwagens Renault SRT 01E in der Nähe von Choisy-le-Roi (Frankreich) beeindruckt.
Jarno Trulli vor dem Test des Renault SRT 01E
Foto: Formel-E-Media
 Trulli ist einer der erfahrensten Fahrer in der Geschichte der Formel 1. Er fuhr insgesamt  256 Grand Prix und liegt damit auf dem dritten Platz der meist gefahrenen Formel-1-Rennen, hinter Rubens Barrichello, Michael Schumacher bzw. Riccardo Patrese. Er war bekannt für seine Qualifying-Geschwindigkeit und fuhr während seiner 15-jährigen F1-Karriere für Minardi, Prost, Jordan, Renault, Toyota und Lotus (jetzt Caterham ). Für Renault holte er seinen denkwürdigen Grand Prix Sieg in den Straßen von Monaco.
Jarno Trulli bei Test
Foto: Formel-E-Media
Trulli sagte nach dem Test: "Von Cockpit her fühlt es sich wie das Fahren eines richtigen Formel Eins Wagen an, der Sound ist allerdings ein anderer. In Bezug auf das Fahrgefühl, es ist der Wagen  perfekt für einen Rennfahrer. Von aussen sieht man zwar deutliche Unterschiede zu einem Formel-1-Wagen, aber beim Fahren merkt man das nicht.  Ich habe es genossen,  ein so schönes Auto zu fahren. Ich bin 30 Jahre lang Rennen gefahren, davon 15  Jahre in der Formel Eins. Ich habe also im Rennsport mehr oder weniger alles gesehen und so erwartete ich etwas Neues, aber des Fahren des Formel-E es gab mir das Gefühl der alten Tage zurück."
von dem Test zeigte sich Jarno Trulli beeindruckt
Foto: Formel-E-Media
 

Dienstag, 25. März 2014

McLaren mit MRS GT-Racing zurück im ADAC GT Masters

◾Comeback für den britischen Supersportwagen im ADAC GT Masters
◾MRS GT-Racing kehrt nach einem Jahr Pause in das ADAC GT Masters zurück
◾Team um Karsten Molitor arbeitet am Einsatz von zwei McLaren

McLaren MP4-12C GT3 im Jahr 2012 eingesetzt von Gemballa Racing
Foto: Jens Hawrda
McLaren feiert in diesem Jahr ein Comeback im ADAC GT Masters. Das Team MRS GT-Racing von Karsten Molitor bringt den McLaren MP4-12C wieder zurück in die „Liga der Supersportwagen“. MRS GT-Racing war bereits in der Saison 2012 mit dem britischen Supersportwagen im ADAC GT Masters am Start. Mit welchen Fahrern MRS GT-Racing in der ADAC GT Masters-Saison 2014 startet, gibt das Team zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.
 
„Wir starten mit mindestens einem McLaren im ADAC GT Masters“, bestätigt Teamchef Karsten Molitor. „Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck am Einsatz eines zweiten McLaren und die Chancen dafür stehen sehr gut. Wir sind von der Wettbewerbsfähigkeit des MP4-12C überzeugt. Durch kürzliche Updates hat McLaren das Auto weiter verbessert. In den kommenden Tagen werden wir unser Testprogramm mit verschiedenen Fahrern in Hinblick auf die ADAC GT Masters-Saison starten.“
 
Das ADAC GT Masters startet vom 25. bis 27. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg in die Saison 2014. Alle 16 Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2014 wieder live und in voller Länge in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fernsehen bei kabel eins übertragen.