Freitag, 20. Dezember 2013

DTM 2014: Audi mit drei DTM-Champions


Es ist perfekt: Zum ersten Mal in der Geschichte der DTM wird Audi in der Saison 2014 mit drei DTM-Champions an den Start gehen: Nach Mike Rockenfeller (D/30) stehen auch Mattias Ekström (S/35) und Timo Scheider (D/35) als Fahrer fest.
drei Champions für Audi: Timo Scheider, Mattias Ekström und Mike Rockenfeller (v.l.)
Foto: Audi-Motorsport
 
„Ich freue mich, dass neben Titelverteidiger Mike Rockenfeller auch unsere beiden erfolgreichsten DTM-Piloten weiter an Bord sind“, erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Eki und Timo sind seit Jahren wichtige Stützen unserer DTM-Mannschaft, gute Typen, starke Persönlichkeiten, beliebt bei den Fans und perfekte Botschafter für die Vier Ringe.“

Mattias Ekström nimmt im nächsten Jahr bereits seine 14. DTM-Saison für Audi in Angriff. Von 2001 bis 2003 startete er mit dem Abt-Audi TT-R, seit 2004 ist der Schwede Audi-Werksfahrer. Mit 17 Siegen und zwei Meistertiteln (2004 und 2007) ist er der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot überhaupt. „Audi ist längst mein zweites Zuhause“, sagt der Schwede. „Ich bin voll motiviert, für Audi 2014 wieder um Siege und den Meistertitel zu kämpfen.“

Timo Scheider kam 2006 zu Audi und war in seiner ersten Saison gleich bester Fahrer eines Audi-Jahreswagens. 2008 und 2009 gewann er die DTM und machte damit einen Titel-Hattrick für Audi perfekt: Als erster und bisher einziger Automobilhersteller holte Audi drei DTM-Fahrertitel in Folge.

„Der Traum mit Audi kann weitergehen“, freut sich Timo Scheider auf seine neunte Saison im Zeichen der Vier Ringe. „Es war mein Wunsch, weiter für Audi zu fahren und es ist ein schönes Gefühl, dass mir nach einer so langen gemeinsamen Zeit weiter das Vertrauen entgegengebracht wird. Ich hoffe, wir können zusammen noch viele erfolgreiche Jahre haben.“

Für Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport, sind Ekström, Rockenfeller und Scheider drei wichtige Säulen für das Projekt Titelverteidigung: „Unsere beiden Wettbewerber werden im nächsten Jahr alles daran setzen, uns den Titel wieder streitig zu machen. Entsprechend gut müssen wir uns aufstellen. Drei Fahrer in der Mannschaft zu haben, die wissen, wie man die DTM gewinnt, gibt uns ein gutes Gefühl. Und auch die anderen fünf Cockpits werden stark besetzt sein.“
 
 

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Audi-Pilot Allan McNish beendet Karriere

Einer der erfolgreichsten und charismatischsten Rennfahrer verlässt die große Bühne des Motorsports: Wenige Tage vor seinem 44. Geburtstag hat Audi-Werksfahrer Allan McNish erklärt, seine aktive Laufbahn in der Saison 2014 nicht fortzusetzen.
Allan McNish war seit Jahren Audi-Werksfahrer
Foto:Audi-Motorsport
Der Schotte begann seine sehr erfolgreiche Rennsport-Karriere vor 32 Jahren im Kart. Viele seiner größten Siege errang McNish seit der Saison 2000 gemeinsam mit Audi – zuletzt den ersten Weltmeistertitel seiner Laufbahn am Steuer des Audi R18 e-tron quattro. „Ich habe für mich einen idealen Augenblick gefunden, um einen Schlusspunkt unter meine LMP-Karriere mit Audi zu setzen“, sagt McNish. „Zusammen mit meinen Teamkollegen Tom Kristensen und Loïc Duval habe ich meine erfolgreichste Saison im Sportwagen hinter mir und wir haben die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Mehr als das, was wir in diesem Jahr erreicht haben, kann man sich nicht wünschen. Ich blicke auf eine fantastische Karriere zurück, in der keine Ziele mehr offen sind, und freue mich auf neue Herausforderungen, die vor mir liegen. Nun habe ich sehr viel mehr Zeit für meine Familie. Dem Motorsport werde ich trotzdem in verschiedenen Rollen erhalten bleiben, wenn auch nicht mehr als Rennfahrer für Audi.“
Allan McNish einer der erfolgreichsten Audi-Piloten
Foto: Audi-Motorsport

Auch künftig wird Allan McNish in engem Kontakt mit Audi Sport stehen und sein Wissen einbringen. „Allans Entscheidung, auf dem Höhepunkt seiner Karriere abzutreten, schätzen und respektieren wir“, erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Zugleich fällt uns dieser Abschied besonders schwer. Die Rennerfolge von Allan sind uns allen wohl bewusst. Nicht vergessen sollten wir, wie wertvoll er bei der Entwicklung unserer Rennwagen gewesen ist, als welch guter Teamplayer er stets aufgetreten ist und wie professionell, loyal und engagiert er sich immer für die Ziele von Audi weit über den Motorsport hinaus eingesetzt hat. Wir bedauern, dass Allan für uns keine Rennen mehr bestreiten wird, freuen uns aber, dass er Audi Sport und der Marke Audi auch künftig erhalten bleibt.“

In der Saison 2000 gewann Allan McNish im Audi R8 erstmals die American Le Mans Series. 2006 und 2007 feierte er im Audi R10 TDI erneute Titelerfolge in der nordamerikanischen Sportwagen-Serie. Vier Gesamtsiege bei den 12 Stunden von Sebring ergänzen seine Nordamerika-Bilanz. Zwei seiner drei Erfolge bei den 24 Stunden von Le Mans feierte er mit Audi in den Jahren 2008 und 2013. Der vorzeitige Titelgewinn in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC vor fünf Wochen in Shanghai (China) markierte den Höhepunkt der Karriere des Schotten, der zunächst eine klassische Laufbahn im Formelsport verfolgt hatte.
Allan McNish (links)  beim LeMans-Sieg für Audi 2013

Mit Ausnahme der Jahre 2001 bis 2003, als der Renn-Profi mit der Jockey-Figur in der Formel 1 als Test- und Einsatzfahrer am Start war, stand er seit dem Jahr 2000 in den Diensten der Vier Ringe. Fast ausschließlich fuhr er die Sportwagen des Unternehmens, 2005 war er zudem ein Jahr lang in der DTM im Einsatz. Als einziger Fahrer hat er vom Audi R8R über die Modelle R8, R10 TDI, R15 TDI, R18 TDI und R18 ultra bis zum R18 e-tron quattro alle Sportwagen, die jemals in Ingolstadt und Neckarsulm entstanden sind, im Rennen gefahren. Er verbuchte 29 Gesamtsiege, 18 Pole-Positions, 17 schnellste Rennrunden und vier Titelerfolge in elf Jahren und ist damit einer der erfolgreichsten Audi-Sportwagen-Piloten. „Wir werden Allan in unserem Fahrerkader natürlich extrem vermissen“, sagt Chris Reinke, Projektleiter LMP bei Audi Sport. „Es ist aber typisch für Allan, dass er auch für das Ende seiner Karriere einen perfekten Zeitpunkt gefunden hat.“
 
 



Dienstag, 17. Dezember 2013

Superbike IDM – 2014 kein Lauf auf dem Schleizer Dreieck

Wie die Ostthüringer Zeitung auf Ihrer Internetseite mitteilte wird der MSC Schleizer Dreieck im Jahr 2014 keinen Lauf zur Superbike IDM ausrichten. Auch eine angedachte Ausrichtung der Veranstaltung auf dem Salzburgring wurde durch die Mitgliederversammlung am Freitag voriger Woche abgelehnt.
2014 leider kein Start der Superbike IDM in Schleiz
Foto: Jens Hawrda
Gründe für die Absage sind die Kosten und die nach wie vor bestehenden Unwägbarkeiten aufgrund des Rechtsstreites mit Anwohnern. Die zu erwartenden Kosten für die Ausrichtung der Veranstaltung von ca.250.000 Euro stellen für den MSC Schleizer Dreieck ein unkalkulierbares Risiko dar. Bisher sei man immer mit einem blauen Auge davon gekommen, müsse jedoch beispielsweise auch mit einem möglichen verregneten Wochenende rechnen, so die Aussage der Clubleitung am Freitagabend.
 
Ob nach dieser Absage nun der AMC Schleizer Dreieck in die Bresche springt oder eine anderer Club, ist momentan unklar. Ein Vorstandsmitglied  vom AMC-Vorstand sagte am Sonnabend am Rande einer Veranstaltungen, dass der AMC in dieser Woche dazu beraten werde, was getan werden kann.
2014 startet Superbike-IDM wohl nicht auf dem Schleizer Dreieck
Foto: Jens Hawrda
Unter Insidern wird derzeit auch die Bike Promotion als Retter der IDM gehandelt - entweder als Ausrichter oder Mitorganisator an der Seite des AMC. Ob die Konditionen dafür besser sind als für den MSC ist allerdings unklar.
 
Warten wir ab, was passiert. Es wäre schade wenn die Traditionsveranstaltung auf dem Schleizer Dreieck in 2014 nicht mehr stattfindet.

Montag, 16. Dezember 2013

Nachgefragt bei … Mike Rockenfeller


Foto: Audi-Motorsport
Am Wochenende haben Sie vom ADAC die Auszeichnung „Motorsportler des Jahres“ entgegengenommen. Ein besonderer Moment?
„Ja, auf jeden Fall. Wenn man sieht, in welcher Reihe von erfolgreichen Rennfahrern man mit dieser Auszeichnung steht, macht das schon stolz. Ich habe in den vergangenen Wochen viele Ehrungen erhalten, diese ist sicher ganz besonders. Und wie alle anderen auch, gehört die Trophäe nicht nur mir allein, sondern auch meinem Team und der ganzen Mannschaft von Audi Sport.“

Sie werden auch nächstes Jahr im grün-gelben Schaeffler-Audi an den Start gehen. Wie groß ist die Freude darüber?
„Das ist fast wie ein kleines vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Schaeffler ist ein toller Partner, das Auto ein echter Hingucker und außerdem in den vergangenen drei Jahren auch recht erfolgreich. Das gibt reichlich Motivation, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“

Eine Neuerung gibt es trotzdem: Sie werden erstmals in der DTM mit der Startnummer eins auf der Haube ins Rennen gehen
„Das ist eine Premiere für mich. Diese Startnummer in der DTM verteidigen zu dürfen, ist eine große Ehre. Der Moment, als Bruno Spengler mir die Startnummer nach dem Finale symbolisch überreicht hat, war einer der vielen schönen Augenblicke nach dem Titelgewinn. Jetzt werden wir alles dafür tun, damit ich die „1“ im Oktober nicht weitergeben muss.“

Wie sehen die Weihnachtstage beim DTM-Champion aus?
„Zuerst treffen wir uns in dieser Woche zur traditionellen Abschlussveranstaltung von Audi Sport in Ingolstadt. Das ist für mich noch einmal ein großer Höhepunkt, bevor dann ein paar ruhige Tage kommen. Alle Weggefährten aus der DTM sind mit dabei, dazu unsere Weltmeister und Le-Mans-Sieger aus der Sportwagen-Mannschaft. Es wird ein feierlicher Abend und mit Sicherheit auch eine tolle Party. Und Audi zeigt erstmals die 2014er-Generation des R18 e-tron quattro – darauf bin ich besonders neugierig.“

Samstag, 14. Dezember 2013

Mike Rockenfeller und Schaeffler-Audi auch 2014 ein Team

Mike Rockenfeller und Schaeffler-Audi setzten 2014 ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort
Foto: Audi-Motorsport

Motorsportfans können sich auch 2014 auf das Dream-Team der DTM freuen: Audi, Champion Mike Rockenfeller und Sponsor Schaeffler bilden in der kommenden Saison erneut eine Einheit. Den Vertrag haben Audi Sport und Schaeffler jetzt um drei Jahre verlängert.

Mit zwei Titeln in drei Jahren ist der Audi in Schaeffler-Farben das erfolgreichste Auto der jüngsten DTM-Geschichte. In der kommenden Saison geht Mike Rockenfeller erneut mit dem grün-gelb beklebten RS 5 DTM ins Rennen. Einzige Neuerung: Als Champion startet
„Rocky" zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere mit der Startnummer eins, wenn mit dem Auftakt in Hockenheim Anfang Mai 2014 die Mission „Titelverteidigung" beginnt.

„Der Schaeffler-Audi hat sich in den vergangenen Jahren zu einem absoluten Publikumsliebling bei den DTM-Fans entwickelt und war au
ßerdem dreimal hintereinander unser bestplatziertes Auto. Doppelt schön also, dass wir die Partnerschaft langfristig verlängern konnten und dieses Dream-Team der DTM erhalten bleibt", sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi. Auch Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich zeigt sich zufrieden: „Mike (Rockenfeller) ist schon seit vielen Jahren ein wertvolles und unverzichtbares Mitglied der Audi-Familie. Und das nicht nur, weil er ein erfahrener und schneller Rennfahrer, sondern auch ein ganz besonderer Mensch ist. Er passt perfekt zu uns. Und mit seinen gerade mal 30 Jahren gehört ihm die Zukunft
– sowohl in der DTM als auch in Le Mans."
Mike Rockenfeller und seine erfolgreiche Audi-Mannschafft
Foto: Audi-Motorsport

Mike Rockenfeller freut sich
über die Verlängerung des Vertrags. „Audi und Schaeffler sind einfach zwei tolle Partner", sagt der 2013er-DTM-Champion. „In beiden Unternehmen sind viele Emotionen mit dem Motorsport verbunden. Die Begeisterung der Mitarbeiter spüre ich besonders, wenn ich an einem der Standorte zu Besuch bin. Diese Marken auf der Rennstrecke zu repräsentieren und so erfolgreich zu sein
– das macht mich stolz."

F
ür die Schaeffler-Gruppe ist die Partnerschaft mit Audi bisher eine einzige Erfolgsgeschichte. 2011 feierte Martin Tomczyk den Titel, 2012 war Mike Rockenfeller bester Audi-Pilot und holte ein Jahr später die Meisterschaft. „Schaeffler, Audi und Mike Rockenfeller – diese Verbindung passt einfach perfekt", sagt Schaeffler-Entwicklungsvorstand Prof. Dr. Peter Gutzmer und meint damit nicht nur die Erfolge auf der Rennstrecke. „Motorsport emotionalisiert und verbindet – insbesondere im Erfolg: Viele unserer mehr als 77.000 Mitarbeiter konnten mit dem Thema vor ein paar Jahren noch nichts anfangen und sind heute große Audi- und DTM-Fans. Wir freuen uns, dass diese Erfolgsgeschichte auch in den nächsten Jahren fortgesetzt wird."