Dienstag, 3. Dezember 2013

Race of Champions abgesagt

Die Organisatoren des Race Of Champions 2013 haben angekündigt, dass auf Grund der aktuellen politischen Situation in Bangkok die Veranstaltung nicht wie geplant von 14. bis 15. Dezember stattfinden kann.
 
In den letzten Tagen kam es zu erneuten heftigen Ausschreitungen, bei denen nach Angeben der Behörden mindestens vier Menschen starben und Dutzende verletzt wurden.
Auf der Webseite des Race of Champions teilen die Veranstalter mit:
 
„Unsere Gedanken gelten während dieser schwierigen Zeit dem thailändischen Volk und wir hoffen, dass eine friedliche Lösung gefunden wird. Das Race of Champions wird seit mehr als 25 Jahren an verschiedenen Orten der Welt ausgetragen und wir suchen momentan nach nach Optionen, den Erfolg der Veranstaltung in Bangkok letztes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt zu wiederholen.“

Susie Wolff beim Race of Champions

Zum ersten Mal in der Geschichte des Race Of Champions wird mit Susie Wolff eine weibliche Fahrerin am ROC vom 14.-15. Dezember 2013.
Susie Wolff und David Coulthard vor Ihrem letzten DTM-Rennen am Hockenheimring
Foto: Jens Hawrda
Susie Wolff hat sieben Jahre in Deutschland die Rennen zur DTM-Tourenwagen-Serie bestritten und ist seit April 2012 Test und Entwicklungfahrer für das Williams F1-Team. Nun wird sie an der Einzelmeisterschaft im Race Of Champions und am den ROC Nations Cup für das  Team Großbrittanien mit David Coulthard teilnehmen.

"Jeder Fahrer würde gerne eingeladen werden, um das Race Of Champions zu fahren", sagte Wolff. "Es ist eine Veranstaltung, die ich immer beobachtet habe. Es ist spannend die Autos im Kopf-an-Kopf Rennen zu sehen. Auch der Wechsel zwischen Autos ist eine echte Herausforderung. Dann gibt es den ROC Nations Cup , wo ich mit David starte, den ich sehr gut aus unserer gemeinsamen Zeit in der DTM kenne und fahrerisch hoch einschätze. Ich bin sehr stolz mit ihm im Team zu fahren, aber es wird nicht einfach sein und eine große Herausfordeerung darstellen gegen erstklassige Rennfahrer zu starten.“

Montag, 2. Dezember 2013

Spannendes Programm bei Media Track Days.

Von Dienstag bis Donnerstag voriger Woche gab BMW Motorsport knapp 60 Medienvertretern aus aller Welt die Chance, in Monteblanco (ES) die gesamte Bandbreite seines Portfolios aus nächster Nähe kennenzulernen und unterschiedliche BMW Rennwagen selbst auf der Strecke zu bewegen. Unter anderem waren die Teilnehmer im BMW M Performance Zubehör M3 DTM, im BMW Z4 GT3 und im Formel BMW FB02 Rennwagen unterwegs. Der BMW M3 GT2 sowie der BMW M3 GT4 standen als Renn-Taxi-Fahrzeuge zur Verfügung. Als prominente Instruktoren waren sieben BMW Piloten in Spanien dabei: Bruno Spengler (CA), Martin Tomczyk (DE), Timo Glock (DE), Maxime Martin (BE), Dirk Müller (DE), Jörg Müller (DE) und Dirk Adorf (DE). „Mit den Media Track Days wollten wir den Journalisten die Möglichkeit geben, unsere Rennfahrzeuge einmal selbst auszuprobieren und die Faszination des Motorsports am eigenen Leib zu erfahren“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Das Feedback auf die Veranstaltung fiel mehr als positiv aus. Und auch unseren Piloten hat es sichtlich Spaß gemacht, einmal auf der anderen Seite zu stehen, den Teilnehmern Ratschläge zu geben und ihnen einmalige Einblicke in ihre Arbeit zu gewähren.“

BMW-Rennfahrzeuge an der Strecke von Monteblanco
Foto: BMW-Motorsport
Formel BMW Rennen der besonderen Art.

Im Rahmen der BMW Motorsport Media Track Days in Monteblanco konnten die internationalen Medienvertreter unter anderem am Steuer des Formel BMW FB02, dem Einsatzfahrzeug des Formel BMW Talent Cup, Erfahrungen auf der Rennstrecke sammeln. Nach Abschluss des offiziellen Tagesprogramms hatten die sechs anwesenden BMW Piloten am Donnerstag die Idee, ein spontanes Rennen auf der 1,896 Kilometer langen Variante des „Circuito Monteblanco“ zu fahren. In einem kurzen Qualifying fuhren Bruno Spengler, Martin Tomczyk, Timo Glock, Maxime Martin, Dirk Müller und Jörg Müller die Startpositionen aus, anschließend stand ein packendes Rennen auf dem Programm. Martin sah schließlich knapp vor Glock die Ziellinie. „Das hat wirklich riesigen Spaß gemacht“, sagte Martin nach der unterhaltsamen Aktion. „Timo saß mir im Nacken, aber am Ende konnte ich vorne bleiben. Es ist klasse, wie gut sich der FB02 fahren lässt.“ Auch Glock, der in der Formel BMW seine ersten Schritte im Motorsport absolviert hatte, genoss das Comeback im 140 PS starken Monoposto. „Das war eine spontane Idee – und ein großer Spaß. Es ist lange her, dass ich einem Formel BMW Rennwagen unterwegs gewesen bin. Ein toller Abschluss für eine großartige Veranstaltung.“
die BMW-Piloten nach dem spontanen Rennen
Foto: BMW-Motorsport
DTM-Testfahrten in Jerez.

Für einige Teammitglieder ging es von Monteblanco direkt weiter ins knapp 150 Kilometer entfernte Jerez de la Frontera (ES). Dort absolviert BMW Motorsport von Sonntag bis Donnerstag ein umfangreiches Testprogramm und lässt junge Talente DTM-Luft schnuppern. An der Seite der aktuellen BMW Werksfahrer fahren zwei Piloten erstmals den BMW M3 DTM: Jens Klingmann (DE), der schon seit längerem für BMW Motorsport im Einsatz ist, und Antonio Felix da Costa (PT).

Sonntag, 1. Dezember 2013

DTM wirbt für ihr Rennen in Budapest


Die Vorfreude auf das Gastspiel der DTM in Budapest im kommenden Jahr steigt schon jetzt:
die DTM wirbt für ihr Rennen im nächsten Jahr
Foto: Audi-Motorsport
Zusammen mit Fahrerkollegen von BMW (Timo Glock) und Mercedes-Benz (Pascal Werlein) sowie Vorständen der ITR reiste Audi-Pilot Miguel Molina nach Ungarn, um der offiziellen Vertragsunterzeichnung mit dem Chef des Hungarorings beizuwohnen. „Eine spannende neue Rennstrecke, an der uns bestimmt viele Audi-Mitarbeiter unterstützen werden“, freut sich der Spanier, der 2013 gemeinsam mit Champion Mike Rockenfeller den Teamtitel geholt hatte. Das Audi-Werk in Győr liegt nur eine gute Autostunde entfernt von Budapest.

Samstag, 30. November 2013

Erster Auftritt eines Mercedes-Benz DTM-Fahrzeugs in Guangzhou


Mercedes-Benz kehrt in der DTM-Saison 2014 nach dreijähriger DTM-Rennpause nach China zurück. Vom 26. bis 28. September 2014 tritt die international populärste Tourenwagenserie beim vorletzten Saisonlauf des Jahres zum dritten Mal in ihrer Geschichte auf chinesischem Boden an.

DTM-Rekordchampion Bernd Schneider hat bereits einen ersten Blick auf die geplante Rennstrecke in Guangzhou geworfen, die in der südchinesischen Provinz Guangdong, früher bekannt als Kanton, liegt. Zusammen mit dem Formel 1-Doppelweltmeister Mika Häkkinen präsentierte Schneider das aktuelle EURONICS Mercedes AMG C-Coupé am gestrigen Abend auf einer AMG-Veranstaltung dem chinesischen Publikum. Die Strecke wird voraussichtlich 4,1 Kilometer lang sein und weist vorbehaltlich der finalen Abnahme durch die nationalen und internationalen Motorsportverbände vier Rechts- und zwei Linkskurven auf.
Mika Häkkinen und Bernd Schneider stellen die DTM in Guangzhou vor
Foto: Mercedes-Motorsport
Die DTM startete bereits zwei Mal in China – beide Rennen fanden auf Straßenkursen in Schanghai statt und wurden von Mercedes-Benz Pilot Gary Paffett gewonnen. In der Saison 2004 siegte Paffett bei einem Einladungsrennen knapp vor seinem Mercedes-Benz Fahrerkollegen Bernd Schneider. Im Jahr 2010 war Schanghai Austragungsort des DTM -Saisonfinales. Mercedes-Benz erzielte erneut einen Doppelsieg mit Paffett und seinem Markenkollegen Paul Di Resta. Der Schotte sicherte sich mit seinem zweiten Platz den Meistertitel in der DTM-Saison 2010.

Bernd Schneider:

„ Ich finde es toll, dass die DTM im kommenden Jahr nach China zurückkehren und auf einem neuen Kurs im Süden des Landes fahren wird. Die Strecke sieht beeindruckend aus und bietet eine Kombination aus schnellen und langsamen Kurven – sie dürfte eine Herausforderung für die Fahrer werden, wenn sie 2014 das erste Rennen dort bestreiten. Aus meiner Erfahrung sind Rennen in China stets etwas Besonderes. Die Fans wissen es zu schätzen, dass Mercedes hier an den Start geht. Ich glaube, Guangzhou ist der richtige Ort für die China-Rückkehr der DTM.“

 
Bernd Schneider mit dem aktuellen Mercedes AMG DTM Fahrzeug in Guangzhou
Foto: Mercedes-Motorsport


Mika Häkkinen:
„Die DTM gehört zu den absoluten Top-Rennserien der Welt und beschreitet mit der geplanten Internationalisierung und dem Auftritt in China im kommenden Jahr genau den richtigen Weg, um noch populärer zu werden. Dort fahren junge, hungrige Talente mit Formel 1-Potential und echte Charaktere, die auf dem besten Weg sind, sich auch international einen Namen zu machen. Ein gutes Beispiel dafür ist mein ehemaliger Teamkollege Gary Paffett, der als junger Fahrer schon 2004 das erste Einladungsrennen in Schanghai gewinnen konnte. Heute zählt er zu den bekanntesten Tourenwagenpiloten der Welt. Ich habe in diesem Jahr gemeinsam mit meinem Hongkonger Teamkollegen Matthew Solomon selbst ein GT Asia-Rennen in einem SLS AMG GT3 in China gewonnen und konnte dabei den Enthusiasmus und die Leidenschaft des chinesischen Publikums aus nächster Nähe erleben. Ich bin mir sicher: Die chinesischen Fans werden den Auftritt der DTM in Guangzhou 2014 lieben.“

Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management:
„Wir freuen uns, im nächsten Jahr wieder mit der DTM in China aufzutreten. Die Volksrepublik China ist der größte Automobilmarkt der Welt und für Mercedes-Benz als bedeutendster Absatzmarkt für die S-Klasse enorm wichtig. Aus diesem Grund haben wir den Plan, in China wieder ein DTM-Rennen auszutragen, von Anfang an unterstützt. Wir möchten mit unserem DTM-Engagement in Guangzhou dazu beitragen, dass sich das Rennen in einer der größten südchinesischen Metropolen zu einem festen Bestandteil des DTM-Kalenders und einem jährlichen Highlight für die chinesischen Motorsportfans entwickelt. Mercedes-Benz hat mit Gary Paffett die beiden einzigen DTM-Rennen, die 2004 und 2010 in China bislang stattgefunden haben, gewonnen und unser Ziel ist es natürlich, im September 2014 den Hattrick zu erzielen.“