Sonntag, 21. Juli 2013

Moto3 - Sachsenring

Alex Rins (KTM) siegt am Sachsenring
Foto: Jens Hawrda
Der siebzehnjährige Spanier Alex Rins siegte, nach einem sehenswerten rundenlangen Kampf gegen den WM-Führenden Luis Salom und Maverick Viñales. Auf den Plätzen folgten Miguel Oliveira, Alex Márquez, Efren Vazquez, Jack Miller und der nach dem Rennen arg enttäuschte Jonas Folger auf Platz acht. Damit verkürzte Rins seinen Punkterückstand auf WM-Spitzenreiter Salom zwar, dieser konnte mit dem zweiten Platz seine WM-Führung jedoch weiter ausbauen.

Toni Finsterbusch (Kalex KTM)
Foto: Jens Hawrda
Nach dem Qualifiying hatte Jonas Folger, für den Sachsenring extra mit einem neuen Kalex-Rahmen ausgerüstet, auf Startplatz vier gestanden und machte sich Hoffnung in seinem Heimrennen aufs Podium fahren zu können. Im Rennen selbst lief es dann ganz anders. Jonas Folger fuhr weite teile des Rennens auf einem einsamen achten Platz ohne Chance nach vorn aufschließen zu können. Er konnte das Tempo der Fahrer an der Spitze nicht halten und wusste nach dem Rennen auch nicht so richtig woran es lag. Er war jedenfalls tief enttäuscht von seinem Sachsenring Resultat.

Philip Öttl beendete das Rennen auf Platz 17 und damit ohne Punkte, obwohl er zwischenzeitlich auf Platz 15 und damit in den Punkterängen lag. Trotzdem war es ein starkes Rennen, vielleicht das bisher stärkste in diesem Jahr, der Aufwärtstrend bei Philip Öttl hält damit an.

Toni Finsterbusch startete von Startplatz 27 und beendete das Rennen auf Position 21. Damit war er erwartungsgemäß nicht zufrieden, obwohl er sechs Plätze gutmachte.

Florian Alt
Foto: Jens Hawrda
Der IDM-Meister der 125 ccm Klasse von 2012, Florian Alt, beendete das Rennen auf Platz 29 nachdem er zwischenzeitlich von Alan Techer abgedrängt wurde und einen Besuch im Kiesbett machte.

Der deutsche Wildcard-Pilot Kevin Hanus stürzte bereits in Runde 4. Luca Amato, der ebenfalls eine Wildcard für den Deutschland-GP erhielt, ging kurze darauf ebenfalls zu Boden.

Rennergebnis Moto3 (Top-Five):

1. Alex Rins    KTM
2. Luis Salom KTM
3. Maverick Vineales KTM
4. Miguel Oliviera  Mahindra
5. Alex Marquez KTM

Samstag, 20. Juli 2013

Moto2 - Sachsenring

Moto2 auf dem Sachsenring
Foto: Jens Hawrda
Der 25jährige Spanier Jordi Torres ist der Überraschungssieger vom Sachsenring. Bereits im Training hatte er mit Startplatz zwei seine Ambitionen in diesem Rennen offengelegt.

Im Rennen am Sonntag, das durch zahlreiche Stürze gekennzeichnet war, zeigte Torres ein taktisch geschicktes Rennen und sicherte sich mit dem Sieg, sein erstes Podium in einen GP-Rennen.

holte auf dem Sachsenring mit dem ersten GP-Podium auch gleich den Sieg: Jordi Torres
Foto: Jens Hawrda
Für Sando Cortese lief das Wochenende nicht so gut. Nach Startplatz 19 im Training konnte er sich im Rennen bis auf Platz 15 vorarbeiten und das Rennen auf dieser Position beenden. Damit sicherte er sich zumindest einen WM-Punkt. Positiv war, dass die Schmerzen im Unteram im Rennen nicht mehr auftraten, die Entzündung offenbar abgeklungen war. Die in der Sommerpause geplante Operation konnte abgesagt werden.

ohne Schmerzen auf dem Sachsenring auf Platz 15: Sando Cortese
Foto: Jens Hawrda
Marcell Schrötter stürzte in Runde 16 und war enttäuscht, da aus seiner Sicht Position 12 im Rennen möglich gewesen wäre.

Nach dem Sachsenringrennen geht die Moto2 in ihre vierwöchige Sommerpause, die die deutschen Piloten nutzen wollen um im nächsten Rennen in Indianapolis ihre Leistung steigern zu können.

Rennergebnis Moto2 (Top-Five):

1. Jordi Torres        Suter
2. Simone Corsi     Speed Up
3. Pol Espagaro     Pons Kalex
4. Julian Simon       Kalex
5. Alex de Angelis  Speed Up

Freitag, 19. Juli 2013

MotoGP – Sachsenring

Am vergangenen Wochenende war die Motorradweltmeisterschaft zu Gast auf dem Sachsenring. Über diese Serie berichten wir nicht regelmäßig, aber natürlich über den deutschen Weltmeisterschaftslauf. Bei phantastischem Wetter kamen am Rennsonntag 82.000 Rennfans voll auf Ihre Kosten.

Sieger am Sachsenring: Marc Marquez (Honda RC213V)
Foto: Jens Hawrda
Guter Motorsport und Volksfest am Sachsenring waren für viele sicherlich wieder ein unvergessliches Erlebnis. Im Training kam es bedauerlicherweise bereits zu Stürzen in dessen Folge Jorge Lorenzo nicht am Rennen teilnehmen konnte.

Uns interessiert vor allem, wie hat sich der einzige deutsche MotoGP – Pilot geschlagen ?

Stefan Bradl zeigte solide Leistung
Foto: Jens Hawrda
Stefan Bradl zeigte im Rennen eine starke Anfangsphase. Er startete von Platz vier und übernahm unter dem Jubel der Zuschauer direkt nach dem Start Platz zwei hinter Valentino Rossi. Diesen überholte er schließlich und übernahm die Führung, der Sachsenring war komplett aus dem Häuschen. Leider konnte er diese Position nur fünf Runden halten, ehe er von Marquez, Rossi, Crutchlow überholt wurde.

"The Doctor" Valentino Rossi  dritter Platz am SAchsenring
Foto: Jens Hawrda
Stefan Bradl zeigte eine solide Leistung und führte fünf Runden in der Königsklasse, seinen ersten Podestplatz verpasste er knapp.

Rennergebnis MotoGP (Top-Five):

1. Marc Marquez    Honda RC213V
2. Cal Crutchlow    Yamaha YZR M1
3. Valentino Rossi  Yamaha YZR M1
4. Stefan Bradl       Honda RC213V
5. Alvaro Bautista   Honda RC213V

Jorge Lorenzo stürzte im Freitagstraining schwer und konnte am Rennen nicht teilnehmen
Foto: Jens Hawrda
Cal Crutchlow (Monster-Yamaha YZR M1) zweiter Platz am Sachsenring
Foto: Jens Hawrda


Donnerstag, 18. Juli 2013

DTM - Audi-Team kündigt Berufung gegen DMSB-Entscheidung an

  •  Sportkommissare verkünden Wertungsausschluss
  • Audi Sport Team Abt Sportsline kündigt Berufung an
  • Rennergebnis bis zur Gerichtsverhandlung vorläufig

Foto: Audi-Motorsport

Wegen eines angeblichen Verstoßes gegen Paragraph 44 des Sportlichen DTM-Reglements („Parc-fermé-Bestimmungen“) wurde Mattias Ekström am Sonntagabend aus der Wertung des Rennens genommen. Das Audi Sport Team Abt Sportsline kündigte umgehend eine Berufung gegen die Entscheidung der Sportkommissare an. Ob Mattias Ekström seinen Norisring-Sieg zurückbekommt, wird vor einem Sportgericht entschieden.
 

Ursache für den Ausschluss soll sein, dass mehrere Personen nach der Zieldurchfahrt und vor dem offiziellem Wiegen, Wasserflaschen in den Overall von Ekström entleert haben sollen. Am Rennsonntag herschten über 30Grad an der Strecke, im Fahrzeug sicherlich um die 55-60 Grad. Kühlung nach dem anstrengenden Rennen war also notwendig und gewünscht.

Die Regeln sind aber klar formuliert: „Auf dem Weg von der Rennstrecke in den Parc ferme und im Parc ferme darf dem Fahrzeug keinerlei Gewicht zugefügt werden. Nach den jeweiligen Sektionen des Qualifying und des Wertungslaufs müssen sich alle platzierten Fahrer zur Feststellung ihres Gewichts sofort vom Parc ferme zum Wiegebereich begeben“, so steht es im DMSB – Regelbuch. Fahrzeug und Fahrer dürfen nach dem Rennen ein Mindestgewicht von 1.110 Kilogramm nicht unterschreiten.
 
 
Die einen sehen einen banalen Vorgang, die anderen einen klaren Regelbruch, leidtragender ist der Sport und die Fans. Jetzt müssen die Sportgerichte entscheiden ob Ekström seinen Sieg zurückerhält, das kann dauern und so lange keine Entscheidung vorliegt bleibt auch der Punktestand in der Meisterschaft unklar.

Mittwoch, 17. Juli 2013

DTM - Audi siegt am Norisring und wird später disqualifiziert

  • 126.000 Zuschauern feiern Mattias Ekström in Nürnberg
  • Erster Triumph für Audi beim DTM-Heimrennen seit 2002
  • Mike Rockenfeller übernimmt alleinige Tabellenführung
  • am Abend die Ernüchterung, Ekström wird disqualifiziert

hier war die Welt für Audi noch in Ordnung, Siegerehrung am Norisring
Foto: Audi-Motorsport
Für Audi war es der erste Erfolg beim DTM-Heimspiel in Nürnberg seit Laurent Aiellos Triumph im Jahr 2002, für Ekström der erste Sieg mit dem Audi RS 5 DTM und für das Audi Sport Team Abt Sportsline der erste in einem DTM-Meisterschaftslauf seit dem Rennen in Valencia im Oktober 2011.

Ekström an seinem 35. Geburtstag in Siegerpose
Foto: Audi-Motorsport
Ekström überholte bereits in der Anfangsphase den BMW von Titelverteidiger Bruno Spengler und den Mercedes-Benz des Trainingsschnellsten Robert Wickens und wechselte genau wie sein Markenkollege Edoardo Mortara in Runde 13 auf die schnellen Optionsreifen. Mit diesen konnten sich die beiden Audi-Piloten zur Freude der vielen Audi-Fans auf den Tribünen immer weiter von den Verfolgern absetzen. In Runde 64 übernahm Ekström die Führung und hatte kurz vor dem Ziel einen so großen Vorsprung, dass er auch nach seinem zweiten Boxenstopp an der Spitze blieb und die Ziellinie als umjubelter Norisring-Sieger überquerte.
erste Kurve nach dem Start: Wickens (Mercedes) vor Spengler (BMW)
Foto: Mercedes-Motorsport
Geradezu sensationell war die Aufholjagd von Mike Rockenfeller, der wegen eines Getriebewechsels an seinem Schaeffler Audi RS 5 DTM aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen musste. Der Tabellenführer kämpfte sich innerhalb weniger Runden in die Top Ten nach vorn und absolvierte seine beiden Pflichtboxenstopps in den Runden 13 und 15 währende einer Safety-Car-Phase direkt hintereinander. Mit dieser cleveren Strategie des Audi Sport Team Phoenix und einem fehlerfreien Rennen kam „Rocky“ vom 21. auf den fünften Platz nach vorn und sicherte sich die alleinige Tabellenführung zwei Punkte vor BMW-Pilot Bruno Spengler.

Mortara (Audi) vor Wickens (Mercedes) und Spengler (BMW)
Foto: Audi-Motorsport
Am Abend dann die Ernüchterung für Audi, Ekström wird disqualifiziert und Mercedes-Pilot Wickens zum Sieger erklärt. Damit feiert Mercedes einen sensationellen Dreifacherfolg am Norisring und siegt zum elften Mal in ununterbrochener Reihenfolge.

Rennergebnis Norisring (Top-Five):

1. Robert Wickens (Mercedes
2. Christian Vietoris (Mercedes)
3. Daniel Juncadella (Mercedes)
4. Mike Rockenfeller (Audi)
5. Bruno Spengler (BMW)