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| Maximilian Kofler in 2025 auf einer Yamaha R1 #73 Foto: Jens Hawrda |
Nach zwei Jahren in der Superbike-Klasse liegt der Wettkampfbetrieb bei Maximilian Kofler auf Eis. Das Familienteam ist mit seinem jüngeren Bruder Andreas, dem zweifachen Supersport-Champion, in die Weltmeisterschaft gezogen. Ein Hintertürchen hat sich Max jedoch aufgelassen.
„Ich war auch mit anderen Teams in Kontakt und wäre schon gerne in der EURO MOTO Superbike gestartet“, erzählt der 25-jährige Österreicher und gibt zu: „es hat sich aber nichts ergeben. Es war auch eine Budgetfrage.“
Als einer von Yamahas vier Superbike-Neulingen hatte Max Kofler 2024 den Wechsel von der Supersport-WM ins damalige IDM Superbike-Fahrerlager gewagt. Im ersten Jahr gelang ihm der zehnte Platz in der Gesamtwertung. 2025 verabschiedete er sich als Zwölfter. Immer im eigenen Team Yamalube Motorsport Kofler, dem auch Andy Kofler angehört, der als zweifacher Supersport-Meister nun ebenso die Chance auf den WM-Einstieg genutzt hat, wie sie einst der „Große“ hatte.
„Es ist absolut fair, dass unser Team mit ihm gegangen ist, und ich werde ihn bestmöglich unterstützen.“ Max Kofler wird seinen vier Jahre jüngeren Bruder so oft wie möglich als Assistent begleiten. „Was ich da machen muss?“ Kofler lacht. „Den Helm zum Service bringen, mich um die Lederkombi kümmern, Termine machen und dafür sorgen, dass der Andy an dem Zeitpunkt dort ist, wo er sein soll. Ich werde ihm alles abnehmen, damit sein Kopf frei fürs Fahren ist. Er soll sich auf nichts anderes konzentrieren.“
Max Kofler wird 2026 ebenfalls weiter am Kabel ziehen, nur nicht fix in einer Meisterschaft. „Wenn sich aus der EURO MOTO Superbike jemand meldet und einen Ersatzfahrer braucht, bin ich aber sofort zur Stelle.“
Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek
