Dienstag, 28. Juli 2026

ADAC GT4 Germany: Fahrerlager-Radar aus Oschersleben

Die ADAC GT4 Germany absolvierte in Oschersleben das dritte von sechs Rennwochenenden der Saison 2026. Das sind einige spannende Geschichten und Hintergründe direkt aus dem Paddock.

Boxengasse ADAC GT4 Germany
Foto: Jens Hawrda

Siegerehrung mit Fans: Die ADAC GT4 Germany trat wie üblich im Rahmenprogramm der DTM an – und das machte das Event zu einem echten Zuschauermagnet. Über das Rennwochenende strömten 55.100 Besucher zur Rennstrecke in der Magdeburger Börde. Sie erlebten ein neues Highlight: Die Siegerehrung wurde direkt neben dem Dekra Fan Tower ausgerichtet – und somit inmitten der Fans.

Prominenter Gast: Am Samstag kam der ehemalige Fußball-Profi Torsten Frings nach Oschersleben, um sich die DTM und die ADAC GT4 Germany einmal genauer anzuschauen. „Er war mit seinen Söhnen bereits öfters bei uns auf der Kartbahn und so hat sich der Kontakt weiterentwickelt. Mittlerweile sind wir gute Freunde geworden“, enthüllt Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln, ME Motorsport) den Grund für den prominenten Besuch. „Am Nürburgring wollen sie nochmals vorbeikommen.“

Erstmals Podium: Michael Maniszewski (56/Bienenbüttel) gab sein Debüt in der ADAC GT4 Germany und pilotierte einen BMW M4 GT4 von Razoon - more than Racing. Mit Erfolg: Am Samstag gewann er zusammen mit Daniel Drexel (25/AUT) die PRO-AM-Wertung und auch am Sonntag stand das Duo auf dem Podest. „Es war einfach nur ein super Wochenende, das richtig viel Spaß gemacht hat. Ich habe viel gelernt. Tatsächlich stand ich zum ersten Mal überhaupt in meiner Karriere auf dem Podium. Das war phantastisch“, strahlte Maniszewski. „Es ist nicht ausgeschlossen, dieses Jahr einen weiteren Gaststart zu absolvieren.“

Sieg nach vier Jahren: Das Sonntagsrennen gewannen Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4. Es war der zweite Erfolg der japanischen Marke in der ADAC GT4 Germany, nachdem zuvor das Samstagsrennen 2022 auf dem Nürburgring gewonnen wurde. Spannende Parallele: Auch damals gab es zunächst die Pole-Position und im Rennen einen souveränen Start/Zielsieg für die Supra.

Bus-Tour: In Oschersleben fand auch wieder die DTM Track Safari statt, in der Fans in Reisebussen während einer Session um die Strecke chauffiert werden. Als Reiseleiter dienten die ADAC GT4 Germany-Piloten Maximilian Schreyer (17/Marburg, AVIA W&S Motorsport) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, COSY Racing by ESM). „Es war ein schönes Erlebnis gemeinsam mit den GT3-Autos auf der Strecke gewesen zu sein“, meinte Gogollok. „Ob Rennfahrer oder Fan – ich kann jedem nur empfehlen, daran einmal teilzunehmen. Denn die DTM-Jungs lassen es richtig fliegen.“

Schnelle Rookies: In der Rookie-Wertung präsentieren sich Piloten, die ihr erstes Jahr im GT4-Motorsport absolvieren und unter 25 Jahre alt sind. Am Samstag siegte Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4 und am Sonntag Lukas Stiefelhagen (19/NED, ME Motorsport) im BMW – beide waren bereits beim Saisonauftakt und auf dem Norisring erfolgreich. „Die Rookie-Wertung ist perfekt, da man sich mit Fahrern vergleichen kann, die ähnliche Erfahrung haben. Das klare Saisonziel ist der Rookie-Titel“, erklärt Schmid.

Lieblingsstrecke: Gabriele Piana (39/ITA, FK Performance Motorsport) hat bislang alle Rennen der ADAC GT4 Germany absolviert. Von Zandvoort bis zum Red Bull Ring – der Italiener kennt alle Rennstrecken und hat einen klaren Favoriten: „Natürlich Oschersleben! Das Layout ist spannend und passt sehr gut zum BMW. Außerdem habe ich hier meistens Glück und sportlich gut abgeschnitten“, so Piana, der bereits sechs Siege in der Magdeburger Börde einfahren konnte. Auch diesmal stand Piana in beiden Rennen auf dem Podium.

Quelle: adac-motorsport.de


TGI Team by GRT und Mirko Bortolotti schreiben GT3-Geschichte mit historischem DTM-Sieg in Oschersleben

  • Unaufhaltbarer Mirko Bortolotti holt weltweit ersten Sieg für den Lamborghini Temerario GT3
  • Strategische Meisterleistung ebnet im Sonntagsrennen den Weg zum Erfolg
  • Gottfried Grasser: “Auf unsere gemeinsame Geschichte mit Lamborghini sind wir unbeschreiblich stolz.”

Mirko Bortolotti, Lamborghini Temerario GT3 # 63
Foto: Jens Hawrda

Das TGI Team by GRT hat am vergangenen Wochenende (24. bis 26. Juli) bei der DTM in Oschersleben erneut einen Meilenstein im GT3-Sport gefeiert. Nachdem das von Lamborghini Squadra Corse unterstützte Team im Jahr 2015 in der Blancpain GT Series in Monza gleich beim Debüt den ersten Sieg mit dem Lamborghini Huracán GT3 holte, gelang am Sonntag auch der weltweit erste Triumph mit dem neuen Lamborghini Temerario GT3. Von Startplatz sechs eroberte Mirko Bortolotti mit unantastbarer Pace, einem perfekt exerzierten Overcut und einem schnellen zweiten Pitstop den Premierenerfolg für den Nachfolger des legendären Lamborghini Huracán GT3. Sowohl für das TGI Team by GRT als auch für den Italiener bedeutete dies den fünften Sieg in der DTM. Für das Gespann aus Team und Fahrer war es bereits der 20. gemeinsame Triumph in der seit 2015 bestehenden Partnerschaft und zugleich der erste zusammen in der DTM.

Nach dem Unfall von Maximilian Paul am Norisring war das Team in der Magdeburger Börde nur mit einem Auto für Mirko Bortolotti am Start. Der winklige Kurs von Oschersleben mit einer Länge von nur 3,667 Kilometer war für die Mannschaft von Gottfried Grasser in der Vergangenheit stets ein gutes Pflaster. Im Vorjahr gelang mit dem Lamborghini Huracán GT3 EVO2 ein Podium, in der Saison 2024 ein Sieg. Bei sommerlichen Bedingungen zeigte Mirko Bortolotti schon in den Trainings am Freitag, dass auch der Lamborghini Temerario GT3 auf diesem Layout seine Stärken ausspielen kann. Im ersten Training landete er als bestplatzierter Lamborghini-Pilot auf Platz drei, in der zweiten Session wurde er Fünfter.

Diese Form bestätigte der DTM-Champion von 2024 im Qualifying am Samstagmorgen mit Startplatz sieben im 20 Fahrzeuge starken DTM-Feld. Das erste Rennen über 55 Minuten plus eine Runde wurde in Oschersleben wieder einmal von der Track Position bestimmt. In der Startrunde ließ Bortolotti wie üblich nichts anbrennen und machte zwei wichtige Positionen gut. Den fünften Platz behauptete er bis zum Pitstop nach 25 Minuten. Die Pitcrew vom TGI Team by GRT leistete mit 6,9 Sekunden hervorragende Arbeit, der Undercut gegen die direkte Konkurrenz ging jedoch gerade so nicht auf. Im zweiten Stint übte Bortolotti kontinuierlich Druck auf die Rivalen auf den Plätzen drei und vier aus, fand jedoch keinen Weg vorbei. Nach 40 Runden belegte er Platz fünf, nur eine Sekunde hinter dem Drittplatzierten.

Am Sonntag war es bei Temperaturen um 26 Grad Celsius erneut warm, jedoch stark bewölkt. Im zweiten Qualifying stellte Mirko Bortolotti den sechsten Startplatz sicher. Die Lehren aus dem ersten Lauf veranlassten das Team, für das Rennen eine Offset-Strategie zu wählen. Beim Start hielt Bortolotti seine Position zunächst, setzte im ersten Stint aber einen gewagten Overcut um. Erst in der 16. Runde kam er kurz vor Schluss des ersten Boxenstopp-Fensters zum Reifenwechsel. In freier Fahrt hatte er im Fernduell gegen die Konkurrenz genug Zeit gutgemacht, wodurch er vier Plätze gewann und nach dem Pitstop als Zweiter zurück auf die Strecke kam. Bis zur zweiten Boxenstopp-Phase 15 Minuten vor Schluss fuhr er eine Lücke von drei Sekunden auf den Leader zu. Für den letzten Pitstop kam die Spitzengruppe geschlossen an die Box. Die Crew vom TGI Team by GRT arbeitete schneller als der Gegner und Bortolotti übernahm dadurch die Führung. In den letzten zehn Minuten bis zur Zielflagge fuhr der 36-Jährige Lamborghini Factory Driver einen Vorsprung von drei Sekunden auf seine Verfolger heraus und machte nach 39 Runden den historischen ersten Sieg für den Lamborghini Temerario GT3 perfekt.

Im kommenden Monat geht es für das TGI Team by GRT mit zwei Veranstaltungen auf dem Nürburgring weiter. Vom 14. bis 16. August gastiert das von Lamborghini Squadra Corse unterstützte Team für das sechste Rennwochenende in der DTM auf der legendären Rennstrecke in der Eifel. Zwei Wochen später steht dort vom 28. bis 30. die vierte Station im diesjährigen GT World Challenge Europe Powered by AWS Endurance Cup mit einem 3-Stunden-Rennen auf dem Programm.

Stimmen zum Rennwochenende in Oschersleben

Mirko Bortolotti: “Den allerersten Sieg für den Lamborghini Temerario GT3 zu holen, ist etwas ganz Besonderes. Ich bin ungemein stolz darauf, gemeinsam mit GRT ein weiteres Stück Geschichte geschrieben zu haben. Es war von Anfang bis Ende eine makellose Leistung, und alle Beteiligten haben hervorragende Arbeit geleistet. Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir bereit sind, selbst die kleinste Chance zu ergreifen, sobald sie sich uns bietet. Dieses Ergebnis ist eine Belohnung für all die harte Arbeit, die in dieses Projekt geflossen ist. Teil eines so wichtigen Meilensteins zu sein, ist etwas, worauf ich immer stolz sein werde.”

Gottfried Grasser, Teamchef: “Es war ein absolutes Traumwochenende. Das Sonntagsrennen ist perfekt gelaufen, es war von Mirko und der Crew eine fantastische Leistung. Dieser Erfolg ist dem gesamten Team zu verdanken. Fahrer, Pitstops, Strategie – für einen Sieg muss immer alles funktionieren und wir haben diesmal alles zusammengebracht. Für uns alle war es ein wirklich großer Moment. Wir haben vor über zehn Jahren den ersten Triumph für den Huracán GT3 geholt und das nun mit dem Temerario GT3 wiederholt. Auf unsere gemeinsame Geschichte mit Lamborghini sind wir unbeschreiblich stolz. Nach dem bisher sehr herausfordernden Jahr war das wirklich Balsam auf unsere Seelen. Wir hätten vor allem Max in Oschersleben nur zu gerne an unsere Seite gehabt, denn auch er ist ein Teil dieses Erfolges. Seine Genesung läuft gut und wir hoffen sehr, ihn dieses Jahr noch zurück im Auto zu sehen. Bei aller Euphorie bleibt zu sagen, dass mit diesem Einzelresultat natürlich nicht alle Probleme gelöst sind. Wir haben was die Performance des Autos angeht immer noch nicht alle Antworten gefunden, das sehen wir in den Qualifyings und auch auf bestimmten Rennstrecken immer wieder. Es wartet also immer noch viel Arbeit auf uns.”

Quelle: grasser-racing.com


Emil Frey Racing punktet beim DTM-Lauf in Oschersleben dank erneut absolut schnellstem Boxenstopp

Der fünfte Lauf der DTM-Saison 2026 führte Emil Frey Racing in die Motorsport Arena Oschersleben – wie im Vorfeld erwartet, wartete dort ein anspruchsvolles Wochenende auf das Team, denn die BoP-Situation stellte die beiden Ferrari 296 GT3 Evo vor keine leichte Aufgabe.

Matteo Cairoli, Ferrari 296 GT3 #14
Foto: Jens Hawrda

Rennen 1 – Samstag, 25. Juli 2026

Im ersten Qualifying des Wochenendes sicherte sich Matteo Cairoli im #14 Ferrari einen guten achten Startplatz, während Teamkollege Thierry Vermeulen den #69 Ferrari auf Position 16 ins Rennen brachte.

Gleich beim Start war Geschick gefragt: Matteo Cairoli wich dem vor ihm ins Gras geratenen Jules Gounon im #48 Mercedes gekonnt aus, verlor dabei jedoch mehrere Positionen und reihte sich auf Rang 14 wieder ins Renngeschehen ein. Thierry Vermeulen nutzte das Startchaos hingegen zu seinem Vorteil und gewann sofort drei Positionen.

Im weiteren Rennverlauf lieferte sich Matteo Cairoli einen sehenswerten Positionskampf mit Ben Dörr im #25 McLaren, ehe er als Erster der Gruppe an die Box kam. Die Emil Frey Racing Crew fertigte den Italiener in blitzschnellen 6,0 Sekunden ab – kurz darauf folgte Thierry Vermeulen mit einer noch schnelleren Standzeit von 5,9 Sekunden. Damit erzielte Emil Frey Racing zum bereits vierten Mal in dieser Saison die schnellste Boxenstoppzeit im gesamten Feld. Nach den Stopps lagen der #69 Ferrari auf Platz 11 und der #14 Ferrari auf Rang 13.

In der Schlussphase zeigte Thierry Vermeulen nochmals seine Stärke und überholte Ricardo Feller im #90 Porsche, um schliesslich als Neunter die Zielflagge entgegenzunehmen. Matteo Cairoli sicherte sich mit Platz 11 weitere wichtige Punkte in der Meisterschaftswertung.


Rennen 2 – Sonntag, 26. Juli 2026

Ins zweite Rennen des Wochenendes starteten die beiden Emil Frey Racing Piloten von den Plätzen 8 (#14 Ferrari) und 11 (#69 Ferrari) – wie in der DTM üblich, mit bereits gebrauchten Reifen.

Bei warmen 28 Grad behauptete Matteo Cairoli beim Start seine achte Position, während Thierry Vermeulen im Startgetümmel zwei Plätze verlor und anschliessend auch dem #64 Ford von Finn Wiebelhaus im Positionskampf weichen musste. Auch Matteo Cairoli geriet früh unter Druck und konnte Platz 8 gegen Ricardo Feller im #90 Porsche nicht halten.

Kurz vor dem ersten Boxenstoppfenster versuchte Ben Dörr im #25 McLaren ein mutiges Überholmanöver am #69 Ferrari, was Thierry Vermeulen dazu zwang, die Schikane zu umfahren. Die gesamte Gruppe, die um Platz 15 kämpfte, kam daraufhin gemeinsam an die Box. Die Emil Frey Racing Crew fertigte den Niederländer in 6,3 Sekunden ab – der Zweikampf mit Dörr setzte sich in der Boxengasse fort, den Thierry Vermeulen auf der Outlap jedoch für sich entscheiden konnte. Matteo Cairolis Stopp dauerte 6,5 Sekunden, der Italiener kehrte ins Rennen zurück und lieferte sich einen engen Kampf mit Jules Gounon im #48 Mercedes um Platz 9.

Mit noch 22 verbleibenden Rennminuten setzte kurzzeitig Regen ein – nicht genug, um einen Reifenwechsel auf Regenreifen zu rechtfertigen. Als das zweite Boxenstoppfenster öffnete, kam Matteo Cairoli herein und kehrte nach einem Boxenstopp von 6,2 Sekunden wieder auf die Strecke zurück. In der Schlussphase zeigte der Italiener nochmals Kampfgeist und überholte Nicki Thiim im #7 Aston Martin beherzt, um sich zwischenzeitlich Platz 7 zu sichern. Auch Thierry Vermeulen absolvierte mit 6,1 Sekunden erneut einen starken Stopp.

Am Ende belegte Matteo Cairoli den zehnten Platz, Thierry Vermeulen klassierte sich auf Rang 15. Für den Italiener, der in dieser Saison bereits zwei DTM-Rennen für sich entscheiden konnte, war es die erste Rückkehr nach Oschersleben seit acht Jahren.


Stimmen der Fahrer zum Rennwochenende in Oschersleben

Matteo Cairoli (Italien)

„Am Samstag war ich beim Start zur falschen Zeit am falschen Ort und verlor dadurch viele Positionen – das war natürlich ärgerlich. Am Sonntag kam ich besser durch die erste Runde, aber wir mussten uns das gesamte Rennen über verteidigen. Insgesamt lag das Wochenende deutlich unter meinen Erwartungen – umso mehr, da Oschersleben eine Strecke ist, die ich wirklich mag. Aber ich blicke bereits voller Vorfreude auf den Nürburgring, wo ich definitiv wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen möchte."

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Wir hatten uns mehr von diesem Wochenende erhofft und die Pace war leider nicht da, wo wir sie haben wollten. Am Samstag konnten wir jedoch sieben Positionen gutmachen – das war eine starke Leistung des gesamten Teams. Am Sonntag machten uns die gebrauchten Reifen das Leben schwer und wir konnten mit der Konkurrenz einfach nicht mithalten. Immerhin nehmen wir Punkte mit. Ich werde nun analysieren, wo ich in den Zweikämpfen hätte besser agieren können – aber klar ist auch, dass uns an Speed gefehlt hat, und das müssen wir für die kommenden Rennen in den Griff bekommen."

Quelle: emilfreyracing.com


DTM-Punkte und schnellste Rennrunde: Solide Resultate in Oschersleben für Land-Motorsport

Bastian Buus, Porsche 911 GT3 R #29
Foto: Jens Hawrda

Das fünfte Rennwochenende der DTM führte Land-Motorsport in die Motorsport Arena Oschersleben. In der Magdeburger Börde sammelte Bastian Buus als Elfter und Vierzehnter sieben weiter Zähler für die Meisterschaft. Mit der schnellsten Rennrunde am Samstag unterstrich der Däne den Fortschritt über das Wochenende.

„Natürlich hätten wir uns in den Rennen etwas bessere Resultate erhofft, doch der Blick auf die Ergebnisse verrät nicht die ganze Geschichte“, fasst Teamchef Christian Land zusammen. „Für Bastian war die Strecke im Rahmen der DTM neu, er musste viel lernen. Das hat er getan, sich Schritt für Schritt verbessert und die Lücke zur Spitze mit jeder Session verkleinert. Das war eine gute Leistung von ihm am Wochenende.“

Dass es Schritt für Schritt nach vorn ging, unterstrich der junge Däne am Samstag. Im Rennen sicherte sich Buus mit einer 1:23.643 die schnellste Rennrunde aller 20 Fahrer. Mit Position 14 sammelte er darüber hinaus zwei Zähler für die Meisterschaft. Damit punktete er das vierte Mal in Folge. „Es ist gut, dass wir an diesem Wochenende gepunktet haben“, so Buus. „Natürlich sind es nicht so viele Punkte wie erhofft, aber auch Konstanz ist wichtig. So müssen wir weitermachen, dann arbeiten wir uns ebenso weiter nach vorn.“

Noch einen Schritt nach vorn ging es dann am Sonntag. Vom 13. Startplatz aus ging Buus ins Rennen. Dank einer souveränen Leistung am Steuer des Porsche 911 GT3 R #29 und einer fehlerfreien Performance der Boxencrew überquerte Buus die Ziellinie nach einem harten Lauf auf der elften Position. „Das Rennen war ganz schön chaotisch und actiongeladen. Wir haben versucht, das Beste rauszuholen“, erklärte der 23-Jährige nach dem Lauf. „Wir hatten viele Kontakte und das hat es alles andere als leicht gemacht, doch es war gutes, faires Racing und ich konnte am Ende ein paar Plätze gutmachen.“

Weiter geht es für Land-Motorsport vom 14. bis 16. August. Dann steht das sechste Rennwochenende der DTM auf dem Nürburgring an.

Quelle: land-Motorsport.de