Samstag, 19. August 2023

3 Fragen an: David Schumacher, Mercedes-AMG Junior Fahrer

David Schumacher: "Für die restliche Saison habe ich mir vorgenommen, konstant in die Top 10 zu fahren"

David Schumacher Mercedes-AMG
Foto: Jens Hawrda

Nach einigen Jahren in verschiedenen Formelklassen wagte David Schumacher (GER) 2022 als offizieller Mercedes-AMG Junior Fahrer den Schritt in den GT-Sport. Inzwischen ist die Eingewöhnungsphase vorbei und für den 21-Jährigen stellen sich in seiner zweiten Saison die ersten Erfolge ein: Zunächst sicherte er sich den Klassensieg im Gold Cup beim Fanatec GT World Challenge Europe powered by AWS Endurance Cup, eine Woche später folgte die erste Top-10-Platzierung in der DTM - jeweils auf dem Nürburgring. Der Wahl-Österreicher, der zusammen mit seiner Freundin - der ungarischen Rennfahrerin Vivien Keszthelyi - in Salzburg lebt, startet in beiden Wettbewerben für das Team WINWARD Racing. Wir haben mit David über den aktuellen Aufschwung und seine weiteren Ziele gesprochen.

David, nach einer intensiven und lehrreichen ersten Saison machst du aktuell einen ausgeglichenen Eindruck - was sich letztendlich auch in den Erfolgen widerspiegelt, wie jüngst in der GT World Challenge Europe und der DTM. Wie bewertest du diesen Positiv-Trend und welche Ziele hast du persönlich noch für die Rennsaison 2023?

David Schumacher: Der Trend zeigt immer weiter nach oben, so wie es auch sein soll. Der Aufschwung kommt unter anderem daher, dass ich mich immer mehr an das Fahrzeug und das Team gewöhne und weil die Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG und WINWARD Racing inzwischen richtig gut funktioniert. Es ist normal, dass man nach vielen Jahren im Formelsport eine gewisse Zeit braucht, um sich in einem GT3-Fahrzeug zurechtzufinden. Die Unterschiede sind recht groß. Entsprechend ist natürlich noch Luft nach oben. Früher oder später möchte ich aber ganz vorne mitfahren. In der GT World Challenge am Nürburgring ist mir das bereits gelungen. Mit dem sechsten Gesamtplatz und dem Klassensieg bin ich sehr zufrieden. Auch beim DTM-Rennen eine Woche später, habe ich meine Performance mit Platz drei im Qualifying als bester Mercedes-AMG Fahrer wieder bewiesen. Im Rennen haben wir leider ein paar falsche Entscheidungen getroffen, sonst hätten wir auch da vielleicht noch ein besseres Ergebnis eingefahren. Für die restliche Saison habe ich mir vorgenommen, konstant in die Top 10 zu fahren, gut in den Qualifyings abzuschneiden und auf ein Level mit meinem Teamkollegen Lucas Auer zu kommen.

In der DTM setzt sich jedes der drei Mercedes-AMG Teams aus einem Performance- und einem Junior-Fahrer zusammen. Du fährst für das Mercedes-AMG Team WINWARD. Dein Teamkollege ist der von dir angesprochene Lucas Auer, der am Nürburgring sein 130. DTM-Rennen fuhr. Wie profitierst du von seiner Erfahrung?

David Schumacher: Mit Lucas habe ich einen super Teamkollegen an meiner Seite, der für mich aktuell mit, wenn nicht der beste Mercedes-AMG Pilot in der DTM ist. Wir profitieren beide von den gesammelten Daten des jeweils anderen. Die beiden Crews arbeiten eng zusammen. In manchen Kurven ist er schneller, in manchen bin ich schneller. Allein seine Erfahrung aus 130 DTM-Rennen hilft mir aber enorm. Für mich ist es deshalb ein Segen, ihn an meiner Seite zu haben.

Du bist seit 2022 Junior Fahrer. Inwieweit hat dir die Unterstützung von Mercedes-AMG dabei geholfen, dich im GT3-Umfeld zurechtzufinden?

David Schumacher: Die vielfältige Unterstützung von Mercedes-AMG hilft mir sehr weiter. Und zwar von Anfang an. Dass die Marke nach dem Prinzip One-Team-Approach arbeitet, verschafft mir die Möglichkeit, mich mit Top-Piloten wie Lucas Auer, Maro Engel und Luca Stolz zu vergleichen. Diese Fahrer haben jahrelange Erfahrung im GT-Bereich und kennen den Mercedes-AMG GT3 in- und auswendig. Als Junior Fahrer habe ich außerdem Zugang zu allen für mich relevanten Daten und stoße immer auf offene Ohren, wenn ich auf andere Fahrer oder Mercedes-AMG zugehe.


Jack Aitken im Ferrari holt Pole für Rennen 1 am Lausitzring

Jack Aitken #14 Ferrari 296 GT3
Foto: Jens Hawrda

Jack Aitken (GB) und Ferrari sorgten beim ersten Qualifying am Samstag auf dem DEKRA Lausitzring für ein Ausrufezeichen. Der ehemalige Formel-1-Fahrer vom Team Emil Frey Racing erzielte mit 1:19,937 Minuten die schnellste Rennrunde und feierte seine erste Pole-Position in der DTM.

Der 27-jährige Aitken hatte wie viele seiner Kollegen abgewartet, ehe er am Samstagmorgen im Ferrari 296 GT3 beim 20-minütigen-Qualifying auf Zeitenjagd ging. Allerdings brauchte er nicht lange, um die Pirelli-Reifen ins optimale Temperaturfenster zu bringen und fuhr die Bestmarke in seinem sechsten Umlauf. „Ich habe immer großen Spaß an den Qualifying-Sessions. Umso schöner, dass ich auf die Pole-Position fahren konnte. Die Saison verlief bisher nicht optimal, aber ich bin mir sicher, dass wir mit dem neuen Ferrari in der zweiten Saisonhälfte vorne angreifen können. Der Lausitzring bietet viele gute Überholmöglichkeiten, daher wird es für mich als Pole-Setter ein herausforderndes Rennen“, erklärte der Gewinner des Pirelli Pole Position Award.

Mit einem Abstand von nur 0,054 Sekunden wurde Mirko Bortolotti (I) im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von SSR Performance Zweiter und blieb mit Aitken als einziger Fahrer unter 1:20,000-Minuten. Dank der beiden Zusatzpunkte schob sich der Italiener in der Gesamtwertung auf Rang zwei vor. Lucas Auer (A) vom Mercedes-AMG Team Winward bestätige im Mercedes-AMG GT3 als Dritter, dass er in der Lausitz immer für eine Spitzenposition gut ist. Auf den Plätzen vier und fünf folgten die beiden Audi-Piloten und Teamkollegen von Abt Sportsline Kelvin van der Linde (SA) und Ricardo Feller (CH).

Das erste Qualifying in der zweiten Saisonhälfte der DTM auf dem Lausitzring war zunächst von Taktik geprägt. Fast alle Fahrer ließen sich am Samstagmorgen bei sommerlichen Temperaturen von 25 Grad Celsius viel Zeit, ehe sie auf die 3,478 Kilometer lange Strecke gingen. In den letzten fünf Minuten des Zeittrainings ging es dann voll zur Sache, die Topzeiten wurden reihenweise aufgestellt und direkt wieder unterboten. Aitken knackte als erster Fahrer die 1:20,000-Minuten-Marke, die Bortolotti nur Sekunden später toppte, ehe sich der Brite schließlich mit seiner besten Runde durchsetzen konnte. Die hohe Leistungsdichte in der DTM wurde in diesem Qualifying einmal mehr dokumentiert. Die Top-Drei lagen innerhalb von acht Hundertstelsekunden, die ersten 23 Fahrer innerhalb von acht Zehntelsekunden beieinander.

Der neunte Meisterschaftslauf wird heute um 13:30 Uhr auf dem Lausitzring gestartet. 


Ergebnis Qualifying, 1. Rennen, DEKRA Lausitzring (Top-Five)

1.Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing), 1:19,937 Minuten

2.Mirko Bortolotti (I/SSR Performance), +0,054 Sekunden

3.Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Winward), +0,079 Sekunden

4.Kelvin van der Linde (ZA/Abt Sportsline), +0,083 Sekunden

5.Ricardo Feller (CH/Abt Sportsline), +0,231 Sekunden

Freitag, 18. August 2023

Starker Auftakt am Lausitzring: Jusuf Owega glänzt im Mercedes-AMG GT3

  • Mercedes-AMG Junior-Fahrer fährt Bestzeit im Freien Training
  • Drei Fahrzeuge mit dem Stern unter den Top-Fünf
  • Teams und Fahrer erwartet heißes Rennwochenende mit hochsommerlichen Temperaturen

Jusuf Owega - Schnellster im Freien Training am Freitag am Lausitzring
Foto: Jens Hawrda

Gelungener Start von Jusuf Owega (Köln) in die zweite DTM-Saisonhälfte. Der Mercedes-AMG Junior-Fahrer war am Freitagmittag beim zweiten Freien Training auf dem Lausitzring mit 1:20,780 Minuten schnellster Pilot und erzielte mit dieser Zeit die Tages-Bestmarke. „Das war ein guter Auftakt, aber erst im Qualifying am Samstag sehen wir, was die Konkurrenz wirklich kann. Der Lausitzring liegt mir, die Strecke hat viel Grip und ich habe mich hier immer gut zurechtgefunden. Eine Schlüsselstelle ist die lange Start-Ziel-Gerade. Deshalb ist es wichtig, vorher im Infield mit Schwung aus der letzten Kurve zu kommen“, sagte der 21-Jährige.

Hinter Owega gelang seinem Markenkollegen Lucas Auer (A) mit einem Rückstand von 0,122 Sekunden die zweitschnellste Runde des Tages. Das erste Kräftemessen beim Auftakt zum fünften DTM-Tourstopp in der Lausitz beendete Franck Perera (F), Sieger der ersten Session am Vormittag, im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 als Dritter. Nur die Top-Drei-Fahrer blieben unter der 1:21,000-Minuten-Marke. Als bester Audi-Pilot belegte Kelvin van der Linde (ZA) Platz vier. Maro Engel (Monaco) rundete mit Rang fünf die starke Vorstellung von Mercedes-AMG mit drei Fahrzeuge und den Top-Fünf ab.

Schon im ersten Freien Training am Freitagvormittag deutete Owega als Dritter an, dass er sich auf dem Lausitzring einiges vorgenommen hat. Beim zweiten Aufeinandertreffen am Mittag sah es bei Streckentemperaturen von knapp 40 Grad Celsius lange Zeit nach einem Tagessieg von Auer aus. Doch zweieinhalb Minuten vor Schluss schlug Owega zu und holte sich die Bestzeit. Das Qualifying am Samstag beginnt um 9:05 Uhr.

Donnerstag, 17. August 2023

DTM Classic auf dem Lausitzring – es wird legendär!

  • Klassiker von Audi, BMW, Ford, Mercedes und Opel am Start
  • Zwei 30-minütige Rennen stehen auf dem Programm
  • Heimspiel für BWT Mücke Motorsport

Foto: Jens Hawrda

Zum zweiten Mal in diesem Jahr sind im Rahmen der DTM Classic wieder die legendären Renntourenwagen der Achtziger, Neunziger und frühen 2000er-Jahre dabei. Auf dem DEKRA Lausitzring starten die Tourenwagen Legenden vom 18.-20. August 2023 zu ihren Meisterschaftsläufen neun und zehn. Das abwechslungsreiche Lineup mit Fahrzeugen von Audi, BMW, Ford, Mercedes und Opel schickt sich dabei erneut an, die Zuschauer zu begeistern. Die Bandbreite der Boliden reicht von 1987 bis 2007.

Sein Heimspiel bestreitet der Rennstall BWT Mücke Motorsport aus Berlin. Ex-DTM-Pilot Stefan Mücke teilt sich das Cockpit des feuerspuckenden Ford Sierra RS500 mit Ronny Scheer aus Dresden. „Wir freuen uns riesig auf die Veranstaltung am Lausitzring“, sagt Mücke. „Neben der DTM Classic sind wir ja auch in der ADAC GT4 Germany am Start, haben viele Freunde und Gäste vor Ort und machen Renntaxifahrten. Das Wochenende wird eines unserer persönlichen Highlights.“ Bereits auf dem Norisring sorgte Scheer mit zwei zweiten Plätzen für Aufsehen. „Ronny war in Nürnberg sehr stark unterwegs und hat den Fans mit packenden Zweikämpfen gute Unterhaltung geboten“, so Mücke. „Nun steige ich selbst auch wieder ins Cockpit. Das wird großartig.“

Die ursprüngliche DTM, die von 1988 bis 1996 ausgetragen wurde, war auf dem Lausitzring nie zu Gast. Im Jahr 2000 wurde das einzige deutsche Trioval eröffnet. Mücke war von 2002 bis 2006 selbst Teil des DTM-Zirkus und startete damals für Mercedes-AMG. Nun nimmt er die 3,478 Kilometer lange Kurzanbindung des Kurses mit dem rund 450 PS starken Ford Sierra RS500 aus dem Jahr 1990 in Angriff. „Der Sierra frisst förmlich die Reifen, weil bauartbedingt nur verhältnismäßig schmale Reifen gefahren werden können. Selbst mit den heutigen modernen Pneus hat man nur rund zwei Runden lang ordentlich Grip, danach wird es dann zum Ritt auf der Kanonenkugel“, weiß Mücke. „Viel Leistung und wenig Grip, das ist für den Fahrer eine große Herausforderung, am Ende trotzdem schnell zu sein.“

Als Favorit geht Stefan Rupp mit seinem Audi A4 DTM aus dem Jahr 2007 ins Rennen. Der Landshuter entschied auf dem Norisring beide Rennen souverän für sich. In Klasse 1 trifft Rupp unter anderem auf Peter Nickel, der eine liebevoll aufgebaute Replika des 1995er Opel Calibra in die Lausitz bringt.

Hart umkämpft wird erneut Klasse 2 sein. Hier sind zwei Zeitzeugen aus der ‚alten‘ DTM mit von der Partie, die ihren Tourenwagen ordentlich die Sporen geben werden: Altfrid Heger im Audi V8 DTM von 1990 sowie Marc Hessel im BMW 320is E30 von 1988. Heger hat im MTM-Audi Nachholbedarf, denn auf dem Norisring war das Wochenende nach einem Unfall in der ersten Kurve von Rennen eins bereits gelaufen. Hessel erzielte mit den Plätzen fünf und vier hingegen starke Ergebnisse.

In Klasse zwei ist auch der aktuelle TWL-Tabellenführer Yannik Dinger am Start. Mit seinem Bioethanol-befeuerten BMW 328i E36 aus dem Jahr 1991 punktete er bei acht von zehn Rennen in der Saison 2023. Der zweitplatzierte in der Meisterschaft ist Thomas Ardelt, der mit seinem 87er BMW M3 E30 in der Klasse 3 bislang erfolgreich unterwegs gewesen ist.

Die DTM Classic startet am Freitagabend um 17:50 Uhr mit dem freien Training in das Rennwochenende. Das Qualifying entscheidet am Samstagmorgen um 09:35 Uhr über die Startplätze für Rennen eins. Die Startampel schaltet um 16:40 Uhr auf Grün. Dazwischen sind die Protagonisten am Mittag um 11:30 Uhr bei der Autogrammstunde in der DTM Fan Zone zu Gast. Am Sonntag heißt es früh hellwach zu sein. Rennen zwei beginnt um 10:20 Uhr.

Titelkampf der ADAC GT4 Germany spitzt sich auf dem DEKRA Lausitzring weiter zu

  • Champion Mike David Ortmann will Tabellenführung beim Heimspiel ausbauen
  • Lokalmatador Simon Primm reist auf Platz zwei liegend zum Lausitzring
  • Beide Rennen live im Free-TV bei SPORT1

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany startet beim Gastspiel auf dem DEKRA Lausitzring in die zweite Saisonhälfte 2023. An der Spitze des Feldes können in den beiden Rennen im Rahmen der DTM in der Lausitz bereits die ersten Vorentscheidungen im Titelkampf fallen. Beide Rennen der ADAC GT4 Germany werden live im Free-TV bei SPORT1 übertragen und können im kostenlosen Livestream bei sport1.de und auf dem ADAC Motorsport YouTube-Kanal angeschaut werden. Tickets für den Besuch am Lausitzring sind ab 39 Euro online auf dtm.com erhältlich.

Der Tabellenführer der ADAC GT4 Germany hat diesmal nur eine ganz kurze Anreise. Mike David Ortmann (23) aus Ahrensfelde hat gemeinsam mit Teamkollege Hugo Sasse (19/Aschersleben, beide Prosport Racing) dieses Jahr bereits zwei Saisonläufe gewonnen. „Natürlich möchten wir auch bei meinem Heimspiel auf dem Lausitzring wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen und den Vorsprung in der Tabelle weiter ausbauen“, ist der Aston Martin Vantage GT4-Pilot hoch motiviert. „Doch die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist stark, denn alle Marken sind siegfähig. Ich freue mich sehr auf den Lausitzring mit seiner großartigen Atmosphäre. Aufgrund der Nähe zur Heimat werden viele Familienmitglieder, Freunde, Sponsoren und Arbeitskollegen mich vor Ort besuchen und anfeuern. Wir hatten zuletzt am Nürburgring zwei aufregende und interessante Rennen – das erwarte ich auch in der Lausitz.“

Im Kampf um Tabellenplatz eins möchten auch Jan Philipp Springob (22/Olpe) und Simon Primm (18/Großschirma, beide CV Performance Group) weiter mitreden. Das Mercedes-AMG GT4-Duo konnte ebenfalls bereits zwei Laufsiege erzielen und liegt mit lediglich neun Punkten Rückstand auf Rang zwei der Gesamtwertung. „Neben dem Sachsenring ist der Lausitzring meine zweite Heimstrecke“, erläutert Primm. „Ich hatte eine gute Vorbereitung, da ich mit demselben Fahrzeug dieses Jahr bereits im Rahmen des ADAC Racing Weekend auf dem Lausitzring unterwegs war. Die Strecke dürfte unserem Mercedes-AMG entgegenkommen. Insofern rechnen wir uns einiges aus. Wir fahren um den Titel und möchten jetzt in jedem Rennen gute Punkte einfahren. Vielleicht gelingt der nächste Saisonsieg. Insbesondere die letzte Kurve gefällt mir richtig gut, da sie leicht überhöht ist. Steilkurven machen im Rennauto immer richtig Spaß.“

Zwei weitere Punkte Rückstand hat der drittplatzierte Denis Bulatov (24/Köln). Der Mercedes-AMG-Pilot von BCMC Motorsport powered by EastSide Motorsport bekommt auf dem Lausitzring mit Marc de Fulgencio (24/ESP) einen neuen Teamkollegen, da sein bisheriger Partner Marcel Lenerz (26/Ludwigsau) die Saison gesundheitsbedingt vorzeitig beenden musste. Ebenfalls noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze befinden sich die Porsche 718 Cayman GT4-Piloten David Jahn (32/Leipzig) und Jannes Fittje (24/Langenhain, beide AVIA W&S Motorsport), die einen Rückstand von 24 Punkten auf Ortmann/Sasse aufweisen.

Die ADAC GT4 Germany gastiert erst zum zweiten Mal überhaupt auf dem DEKRA Lausitzring. Beim Auftritt 2020 wurden zwei Rennen bei Dunkelheit absolviert, in denen Fahrzeuge von fünf unterschiedlichen Marken die Podiumsplatzierungen einfahren konnten. Alleine schon das verspricht spannende und abwechslungsreiche Läufe am kommenden Wochenende.