Sonntag, 29. Dezember 2019

Interview mit Timo Bernhard

Timo Bernhard: "Zeit für den nächsten Schritt"


  • Sportwagen-Ass spricht im Interview über das Ende seiner professionellen Karriere
  • Bernhard freut sich auf neue Rolle als Porsche-Markenbotschafter und Teamchef
  • Ausblick auf die Pläne des Küs Team75 Bernhard für 2020

Timo Bernhard beendet seine Profi-Karriere
Foto: Jens Hawrda
Rund 20 Jahre lang hat Timo Bernhard (38/Homburg/Saar) als Fahrer die Sportwagenszene geprägt. Ob beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, in der ALMS, in Le Mans oder in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC - überall war der Saarpfälzer erfolgreich. Seit 2016 engagiert er sich mit seinem Küs Team75 Bernhard zudem im ADAC GT Masters, seit 2018 auch als Fahrer. Auf dem Nürburgring gelang ihm in diesem Jahr sein erster Sieg in der "Liga der Supersportwagen". Nun hat Bernhard bekannt gegeben, dass er seine Karriere als Rennprofi beendeten wird.

Ihr Rücktritt kam für viele überraschend. Warum beenden Sie gerade jetzt Ihre professionelle Laufbahn?
Timo Bernhard: "Die Entscheidung war natürlich ein Prozess. Anfang August nach den 24 Stunden von Spa wurde sie für mich immer konkreter. Das Ganze war und ist natürlich für mich sehr emotional, weil man selbst merkt, dass eine Ära zu Ende geht. Zwei Gründe haben eigentlich letztendlich den Ausschlag gegeben: Zum einen habe ich das Gefühl, alle meine Ziele im Profisport erreicht zu haben. Zum anderen warten im Leben irgendwann neue Aufgaben. Ich hatte die Möglichkeit, jetzt Porsche-Markenbotschafter zu werden - eine Rolle, die ich schon immer angestrebt habe und die für mich ein Ziel nach meiner Profikarriere war. Das war sehr verlockend. Ich habe aber auch gemerkt, dass es für unser Team an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu machen. Und dafür braucht es einfach mehr Aufmerksamkeit von mir. Ich habe gemerkt, dass ich durch die bisherige Doppelrolle als Fahrer und Teamchef etwas limitiert war. Jetzt habe ich einfach mehr Kapazitäten, um mich um das Team zu kümmern - sowohl was das Tagesgeschäft angeht als auch an den Rennstrecken. Und hoffentlich habe ich auch mehr Zeit für die Familie, die zuletzt oft auf mich verzichten musste."

Was wird für Sie die größte Änderung sein?
"Wenn man als Leistungssportler an die Spitze will, muss man sich damit Tag und Nacht beschäftigen - ob es Fitness, Ernährung oder die Technik war. Das wird zukünftig nicht mehr so sein. Ich habe das in den vergangenen 20 Jahren sehr intensiv gemacht, vor allem in der LMP1-Zeit. Das war das allerhöchste Niveau, das ich mir für mich habe vorstellen können. Ich bin in dieser Zeit sehr oft an die 100 Prozent herangekommen, die ich leisten kann. Und das ist einfach ein unglaubliches Gefühl, das man nur schwer erreichen kann. Es war eine unheimlich tolle Zeit. Aber die vergangenen beiden Jahre mit der Doppelrolle waren nicht weniger aufregend. Ich hatte zwar nicht wirklich weniger zu tun, aber als Teamchef beschäftige ich mich einfach mit anderen Dingen."

Wie wird Ihre neue Rolle aussehen?
"Zum einen bin ich Porsche-Botschafter. Das ist ein sehr elitärer Kreis, denn bisher waren dies aus dem Motorsport nur Mark Webber und Walter Röhrl. Das ist eine spannende Rolle, in der ich sehr viele Bereiche abdecke - nicht nur Motorsport. Was unser Team betrifft, da werden wir uns klarer strukturieren. Es gibt jetzt drei Säulen. Zum einen unser Juniorteam im Kartsport, das wir zukünftig bei uns ins Haus holen werden und um das sich mein Vater kümmern wird. Das Juniorteam hat bereits in diesem Jahr erste Früchte getragen, denn mit Alexander Tauscher steigt ein vielversprechendes Talent bei uns in die ADAC GT4 Germany auf. Die zweite Säule ist der GT4-Kundensport für Amateurfahrer. Dazu zählen auch Trackdays oder der Porsche Sports Cup. Betreut wird das GT4-Programm von Klaus Graf. Der dritte Bereich ist das Pro-Team, das im ADAC GT Masters fährt. Ich stehe über allem, aber werde mich gezielt um die GT3 kümmern. Zudem verstärken wir uns auf der technischen Seite und haben jemanden verpflichtet, der ein absolutes Ass ist und über viel Erfahrung aus dem LMP1-Bereich mitbringt. Wir haben im GT-Bereich eine richtig gute Infrastruktur, die zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Das gibt es sonst vielleicht nur im Formelsport."

Stichwort ADAC GT Masters: Wenn Sie auf die diesjährige Saison zurückblicken, in der Sie sich ein Auto mit Klaus Bachler geteilt haben, wie fällt Ihre Bilanz aus?
"Mit der endgültigen Platzierung sind wir natürlich nicht zufrieden. Da sind wir ehrgeizig. Es gab mehrere Punkte, die da reingespielt haben. So waren wir bei den ersten beiden Läufen in mehrere Unfälle verwickelt. Das hat natürlich nicht geholfen. Was mir aber gut gefallen hat, ist, dass wir einen tollen Spirit hatten und trotz des schlechten Saisonbeginns eine relativ starke Sommerzeit mit drei Podestplätzen und dem ersten Sieg hatten. Auch das Hockenheim-Wochenende mit zwei Top-fünf-Platzierungen war gut. Wir haben in dieser starken Phase gezeigt, dass wir zu den fünf besten Teams in der Serie gehören. Leider haben wir das nicht über das ganze Jahr zeigen können, und das hätten wir gebraucht, um wirklich um den Titel mitkämpfen zu können. Denn das ist das Level, das wir zukünftig anstreben. Aber trotz allem hatten wir bis zum Sachsenring zumindest theoretisch noch Chancen auf die Vizemeisterschaft, was bei der hohen Leistungsdichte auch nicht so einfach ist."

Wie haben sich Matteo Cairoli und Adrien de Leener im zweiten Porsche 911 GT3 R geschlagen?
"Matteo hat einige starke Highlights gesetzt, vor allem mit starken Qualifying-Ergebnissen wie Platz zwei in Oschersleben und P3 am Nürburgring, wo beide unsere Autos aus der zweiten Reihe gestartet sind. Adrien hat sich sehr gut weiterentwickelt. Er ist jetzt drei Saisons bei uns gefahren und in jedem Jahr hat er sich verbessert. Aber in jedem Jahr ist das Niveau der Serie weiter gestiegen, daher bekommt er leider nicht immer die Lorbeeren, die er anhand seines Entwicklungsprozesses bekommen müsste. Im Mittelteil der Saison hatten Matteo und Adrien leider ein paar Kollisionen, die weitere Punkte verhindert haben. Aber zum Ende hatten sie noch ein paar starke Rennen mit Punkteplatzierungen."

Wie geht es 2020 mit dem Küs Team 75 Bernhard im ADAC GT Masters weiter? Das erste Auto ist ja bereits besetzt ...
"Genau. Den ersten Porsche 911 GT3 R unseres Teams werden Klaus Bachler und Simona de Silvestro fahren. Es ist toll, dass Klaus weiter bei uns ist. Er ist für mich einer der meistunterschätzten Fahrer. Er ist extrem gut, technisch versiert und ein toller Teamplayer. Es ist wichtig, dass wir eine Konstante haben, die das Auto, die Serie und die Reifen kennt. Es ist auch für Simona wichtig, dass sie einen Teamkollegen hat, der zusammen mit dem Team dafür sorgt, dass sie sich schnell zu Hause fühlt. Simona ist extrem stark. Sie hat mich schon vor einigen Jahren in der IndyCar-Serie beeindruckt. Sie hat schon oft bewiesen, dass sie ein riesiges Potenzial hat. Es ist eine Auszeichnung für das ADAC GT Masters, dass sie als absolute Weltklassefahrerin dort antreten wird. Sie ist für mich vielleicht sogar die beste Rennfahrerin, die es aktuell gibt. Insgesamt ist es eine tolle Konstellation und unser Anspruch ist ganz klar, Topleistungen zu zeigen. Für das zweite Auto gibt es sehr viel Interesse. Auch dort kann eine spannende, erfolgversprechende Konstellation herauskommen."

Montag, 23. Dezember 2019

Großes Teilnehmerinteresse für zweite Saison der ADAC GT4 Germany

  • 34 Fahrzeuge für die zweite Saison der ADAC GT4 Germany eingeschrieben 
  • Insgesamt 19 Teams geben frühzeitig ihre Nennung ab 
  • IronForce Racing, HTP Motorsport und T3 Motorsport auch in der ADAC GT4 Germany 

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany sorgt auch in ihrer zweiten Saison für ein großes Interesse bei den Teilnehmern. Innerhalb von nur zwölf Tagen seit dem Beginn der Einschreibefrist Anfang Dezember haben 19 Teams ihre Chance genutzt und 34 Sportwagen für die ADAC GT4 Germany 2020 genannt. Die ADAC GT4 Germany startet vom 24. bis 26. April 2020 in der Motorsport Arena Oschersleben in die zweite Saison und ist sechsmal im Rahmen des ADAC GT Masters vertreten. SPORT1 überträgt die Serie auch 2020 im TV, online werden die Rennen weiterhin auf verschiedenen digitalen Plattformen und im Livestream zu sehen sein. 

"Wir haben in diesem Jahr eine überzeugende Debütsaison der ADAC GT4 Germany erlebt. Das sehr hohe Interesse für die zweite Saison bestätigt, dass auch unsere Teilnehmer vom Konzept der Serie überzeugt sind. Mich freut es sehr, dass wir für das Jahr 2020 neue Teams für die Serie begeistern können und etablierte Teams aus dem ADAC GT Masters ihr Engagement auf die ADAC GT4 Germany ausweiten", so ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

Unter den insgesamt 19 Teams in der ADAC GT4 Germany 2020 finden sich bereits aus dem ADAC GT Masters bekannte GT4-Neueinsteiger wie IronForce Racing, HTP Motorsport oder T3 Motorsport. Bisher wurden Sportwagen von sechs verschiedenen Herstellern eingeschrieben, einige Teams haben sich noch nicht auf ein Fahrzeugmodell festgelegt. 

Laut dem Reglement der ADAC GT4 Germany werden maximal 34 Fahrzeuge für einen permanenten Startplatz zugelassen. 28 Startplätze werden nach dem Zahlungseingang des Nenngeldes vergeben, sechs weitere Plätze vergibt der ADAC. 

Samstag, 21. Dezember 2019

ADAC GT Masters startet 2020 mit vollbesetztem Feld

  • 39 Supersportwagen für die Saison 2020 eingeschrieben
  • 23 Teams nutzen Chance, sich vorzeitig einen Startplatz zu sichern
  • W Racing Team erstmals am Start, komplette Saison für Toksport WRT und SSR Performance
Auch 2020 volles Fahrerfeld im ADAC GT-Masters
Foto: Jens Hawrda

Das ADAC GT Masters tritt 2020 mit einem vollen Feld an. 23 Teams haben die Gelegenheit genutzt, sich vorzeitig einen Startplatz für das ADAC GT Masters zu sichern und haben 39 Supersportwagen für die Saison 2020 genannt. Von den 39 registrierten Fahrzeugen werden gemäß Reglement maximal 34 Fahrzeuge zum Start zugelassen. Das ADAC GT Masters startet vom 24. bis 26. April 2020 in der Motorsport Arena Oschersleben in die Saison 2020. SPORT1 wird auch im kommenden Jahr alle Rennen live und voller Länge im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Online sind die Rennen weiterhin im Livestream auf verschiedenen digitalen Kanälen zu sehen. 

"Wir freuen uns über den sehr guten Zuspruch und das ungebremst hohe Interesse der Teilnehmer. Das Feld setzt sich im kommenden Jahr aus vielen langjährigen Teilnehmern, aber auch aus neuen oder in die Serie zurückkehrenden Teams zusammen. Das unterstreicht die weiterhin hohe Attraktivität des ADAC GT Masters. Schon vier Monate vor dem Saisonstart in Oschersleben Ende April dürfen wir uns auf eine spektakuläre Saison freuen", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

Seit Anfang Dezember hatten Teams zwölf Tage die Möglichkeit, sich im Rahmen der Voreinschreibung frühzeitig einen Startplatz für die Saison 2020 zu sichern. Die 23 Teams haben bisher Supersportwagen von sechs verschiedenen Herstellern genannt, einige Teilnehmer haben sich noch nicht auf ein Fahrzeugmodell festgelegt. Insgesamt stehen gemäß dem Reglement 34 Startplätze zur Verfügung. 28 Plätze werden nach dem Eingang des Nenngeldes vergeben, sechs weitere Startplätze vergibt der ADAC. 

Die Teams, die 2019 an allen Veranstaltungen des ADAC GT Masters am Start standen, haben auch für 2020 wieder eine Nennung abgegeben. Zu den Neuzugängen im Feld zählt unter anderen das belgische W Racing Team (WRT), eines der erfolgreichsten GT3-Teams der vergangenen Jahre, und die Mannschaften von Toksport WRT und SSR Performance, die 2019 bereits erfolgreich Gasteinsätze absolviert haben. 

Freitag, 20. Dezember 2019

Spannende Zahlenspiele zur Saison 2019 der ADAC GT4 Germany

  • Drei Fahrer-Duos mit jeweils zwei Laufsiegen
  • Piloten aus 19 verschiedenen Ländern am Start
  • Alle sieben Marken entweder auf Podium oder auf Pole-Position gewesen
Siljehaug/Angermayer waren 2019 die ersten Champions in der neu geschaffenen GT4 Germany
Foto: Jens Hawrda

Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter) krönten sich beim Saisonfinale am Sachsenring zu den ersten Fahrer-Champions der ADAC GT4 Germany. Das KTM X-Bow GT4-Duo stand in der Saison 2019 insgesamt vier Mal auf dem Podium. Höhepunkt waren die Laufsiege sonntags in Zandvoort und samstags am Sachsenring. Das sind weitere spannende Zahlen und Fakten zur Premierensaison der ADAC GT4 Germany. 

Weitere Zweifachsieger: 
Neben den Meistern konnten auch die zweitplatzierten Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (33/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) im BMW M4 GT4 sowie Tim Heinemann (22/Fichtenberg) und Luke Wankmüller (18/Keltern, beide HP Racing International) im Mercedes-AMG GT4 zwei Laufsiege in der ADAC GT4 Germany feiern. 

Immer andere Pole-Setter: 
Bei allen zwölf Rennen der ADAC GT4 Germany stand jeweils ein anderer Fahrer auf der Pole-Position. Mit Aston Martin, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche konnten zudem sechs der sieben in der Serie vertretenen Marken mindestens einmal vom ersten Startplatz aus losfahren. 

Knappe Kiste: 
Die engste Qualifikation des Jahres ereignete sich im Vorfeld zu Lauf zwei am Red Bull Ring. Hier lagen 16 von 20 gewerteten Fahrzeugen innerhalb von nur einer Sekunde. 

Viele Rennställe: 
19 Teams nahmen an der ADAC GT4 Germany teil. Davon traten 17 mit einer deutschen Nennung an. Das Meisterteam Hofor Racing by Bonk Motorsport fuhr unter der schweizerischen Flagge. RTR projects, das am Nürburgring und am Sachsenring einen Gaststart absolvierte, stammt aus Tschechien. 

19 Nationen: 
75 Piloten gaben bei den zwölf Rennen der ADAC GT4 Germany 2019 Gas. Mit Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich, Großbritannien, Italien, Finnland, Dänemark, Norwegen, Polen, Tschechien, Kroatien, Marokko, den USA, Indien und Australien repräsentierten sie 19 verschiedene Länder. 

Sechs Marken auf dem Podium: 
Mit BMW M4 GT4, KTM X-Bow GT4, McLaren 570S GT4, Mercedes-AMG GT4 konnten vier verschiedene Fahrzeuge mindestens ein Rennen der ADAC GT4 Germany 2019 gewinnen. Auf das Podium schafften es zudem auch Audi R8 LMS GT4 und Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport. 

Ordentlich Meter gemacht: 
422 Rennrunden wurden in der Saison 2019 absolviert. Multipliziert mit den jeweiligen Streckenlängen ergibt das insgesamt 1690,953 Kilometer. Am weitesten wurde am Red Bull Ring gefahren. Dort bestanden die beiden Läufe aus zusammengenommen 73 Runden, was 315,214 Kilometer entspricht. Das verwundert nicht, denn der Kurs in Spielberg gilt als der schnellste des Kalenders. 

Alle mit einem Nuller: 
Keines der Fahrer-Duos konnte in der Saison 2019 in allen zwölf Rennen Punkte sammeln. Am konstantesten präsentierten sich die Meister Mads Siljehaug und Eike Angermayr sowie Oliver Mayer (61/Ingolstadt) und Jan Philipp Springob (18/Olpe, beide Bremotion) im Mercedes-AMG GT4, die jeweils einmal ohne Meisterschaftszähler blieben. 

Schnellste Pace des Jahres: 
Felix von der Laden (25/Köln, Team GT) stellte seinen McLaren 570S GT4 auf die Pole-Position des Sonntagsrennens am Red Bull Ring. Der YouTube-Star brauchte für den 4,318 Kilometer langen Kurs exakt 1:37,202 Minuten. Das entspricht einem Durchschnitt von 159,9 km/h. Schneller wurde in der Saison 2019 keine andere Runde gefahren. 

Schnellster Mann des Jahres: 
Den höchsten Topspeed der Saison erreichte Christian Danner (61/Seeshaupt, Team GT). Der bekannte Formel-1-Kommentator kam im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring im McLaren 570S GT4 auf 248,27 km/h. Rang zwei in dieser Wertung ging an McLaren-Markenkollege Dennis Trebing (27/USA, Dörr Motorsport) mit 246,57 km/h, die ebenfalls in Lauf zwei am Hockenheimring gemessen wurden. 

Punktlandung: 
Mit Marius Zug und Gabriele Piana, den KTM-Piloten Laura Kraihamer (28/AUT) und Reinhard Kofler (35/AUT, beide True Racing), den Mercedes-AMG-Fahrern Hamza Owega (28/Köln) und Jusuf Owega (17/Köln, beide GetSpeed Performance) sowie den Champions Mads Siljehaug und Eike Angermayr führten vier Fahrer-Duos die Tabelle der ADAC GT4 Germany mindestens einmal an. Siljehaug/Angermayr lagen genau einmal vorne: Nach dem Sonntagslauf beim Finale am Sachsenring. 

Zweifacher Einsatz: 
Dörr Motorsport, Team GT (beide McLaren), Hofor Racing by Bonk Motorsport, MRS Besagroup Racing Team (beide BMW), Propeak Performance (Aston Martin), racing one (Audi), und das Team Allied-Racing (Porsche) setzten in der ADAC GT4 Germany zwei oder mehr Autos ein. Dazu kommt noch HP Racing International, das mit einem Mercedes-AMG GT4 und einem Porsche Cayman GT4 Clubsport sogar auf zwei verschiedene Modelle vertraute. 

Guter Besuch: 
Die Rennen der ADAC GT4 Germany fanden sechsmal im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters statt. Insgesamt kamen zu den Veranstaltungen in der Motorsport Arena Oschersleben, auf dem Red Bull Ring, auf dem Circuit Zandvoort, auf dem Nürburgring, auf dem Hockenheimring und auf dem Sachsenring 116.000 Zuschauer. 

Weltweites Fernsehen: 
Insgesamt haben 21 TV-Sender aus 115 Territorien von der ADAC GT4 Germany berichtet. 

Fünf Marken doppelt dabei: 
Mit Aston Martin, Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche starteten 2019 fünf Marken sowohl in der ADAC GT4 Germany als auch im höheren ADAC GT Masters. Audi war in diesem Jahr zudem auch in der ADAC TCR Germany vertreten.