Samstag, 24. September 2016

Audi auf den ersten acht Plätzen

Schnellster im zweiten Freien Traing Jamie Green
Foto: Jens Hawrda
Das zweite Freie Training auf dem Hungaroring am Samstagmorgen war fest in Audi-Hand - alle acht Piloten der Ingolstädter belegten die vorderen Plätze. Die Bestmarke von Jamie Green (1:35.586 Minuten) war mehr als eine Sekunde schneller als die des Vortages, als der Schnellste des Freitagnachmittags, Edoardo Mortara, mit 1:36.673 Minuten gestoppt wurde.


Hinter Green leuchteten die Namen von Edoarda Mortara (1:35.685 Minuten) und Adrien Tambay (1:35.764 Minuten) auf dem Zeitenmonitor auf. Auch Nico Müller, Mattias Ekström, Mike Rockenfeller und Timo Scheider blieben unter der 1:36 Minuten-Marke, Miguel Molina schaffte dies als achtplatzierter des Trainings nicht ganz (1:36.103 Minuten).

Als bester Nicht-Audi schaffte es Gary Paffett im Mercedes-AMG C63 DTM auf Rang neun (1:36.145 Minuten), während der Gesamtführende Marco Wittmann erneut für das beste BMW-Resultat verantwortlich zeichnete. Wittmann war über eine Sekunde schneller als am Freitagabend, belegte dennoch nur den zehnten Platz (1:36.261 Minuten).

Freitag, 23. September 2016

DTM: Mortara Schnellster im ersten Freien Training

Mortara gibt sich nicht geschlagen, er kämpft um die Meisterschaft
Foto: Jens Hawrda
Wenn das ein Zeichen für den Verlauf des Budapest Wochenendes ist könnte es in der Meisterrschaft noch einmal richtig spannend werden. Bei Sonnenschein und zwanzig Grad am Hungaroring blieben im ersten Freien Training am Freitag gleich 14  Piloten unter der Trainingsbestzeit des Jahres 2014.


Die Trainingsbestzeit am Freitag gelang Edoardo Mortara, der auf seiner schnellsten Runde (1:36.673 Minuten) fast so schnell war, wie Marco Wittmann bei seiner Pole-Zeit vor zwei Jahren (1:36.518 Minuten). Hinter Mortara belegte Robert Wickens mit einer Zeit von 1:36.838 Minuten den zweiten Rang dritter war Audi-Pilot Nico Müller.

Während sich die beiden Verfolger von Spitzenreiter Wittmann in bester Verfassung präsentierten, gelang Wittmann nur die elftschnellste Zeit, war damit aber immerhin noch bester BMW-Pilot.

Antonio Felix da Costa verläßt die DTM

Antonio Felex da Costa verläßt nach dieser Saison die DTM. Damit ist er bereits der zweite BMW -Pilot nach Martin Tomczyk der der DTM den Rücken kehrt.

nach Tomczyk (r.) gibt auch sein Teamkollege da Costa (l.)
den Rücktritt aus der DTM zum Saisonende bekannt
Foto: Jens Hawrda
„Es war eine große Ehre für mich, in der DTM und für BMW antreten zu dürfen.“ Mit diesen Worten eröffnete António Félix da Costa die Pressekonferenz in Budapest, auf der er seinen DTM-Rücktritt zum Ende der Saison 2016 bekannt gab. Damit ist er nach Martin Tomczyk der zweite Pilot des BMW Team Schnitzer, der nach dem Finale in Hockenheim seinen Hut nimmt. „Es war eine tolle Zeit, die mich als Rennfahrer extrem geprägt hat. Es war jedoch immer schwer. Ich war nicht in der Lage, mein ganzes Potenzial zu zeigen, weshalb es sich anfühlt, als hätte ich meine Mission hier nicht beendet.“ Es sei ein trauriger, aber auch zugleich erleichternder Moment. „Ich bin in den vergangenen beiden Jahren DTM und Formel E gefahren. In beiden Serien hat es nicht gut funktioniert, also möchte ich mich in Zukunft nur noch auf eine Sache fokussieren: die Formel E.“ Zudem seien weitere Projekte mit BMW geplant. Genaueres soll dazu in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.„Ich habe in jedem Auto, in dem ich Rennen bestritten habe gewonnen. In der DTM war das in Zandvoort 2015 der Fall. Dabei habe ich im Jahr zuvor kein Bein dort auf die Erde bekommen, was zeigt, wie eng es in der DTM zugeht. Ich habe es nicht geschafft, über längere Zeit konstant vorne mitzumischen“, sagte Félix da Costa, der nun alles geben möchte, um BMW zum Hersteller- und Marco Wittmann zum Fahrertitel zu verhelfen.


„Ich habe in Ungarn schon in verschiedenen Serien gewonnen, beispielsweise beide Rennen in der GP3-Serie – als einziger Fahrer überhaupt. Wenn ich jetzt hier – gerade nach der Bekanntgabe meines Rücktritts – auch im DTM-Auto gewinnen würde, wäre das die Kirsche auf der Torte“, sagte der Portugiese, der sich bei allen DTM-Weggefährten ausdrücklich bedankte – besonders bei Schnitzer-Teamchef Charly Lamm. „Einen Mann wie Charly Lamm zu verlassen ist extrem schade. Ihm habe ich so unendlich viel zu verdanken. Aber, ich bin mir sicher, dass sich unsere Wege auch in Zukunft noch häufiger kreuzen werden.“

"Die Fans werden António auf jeden Fall vermissen. Er war mit seinem spektakulärem Fahrstiel ein Höhepunkt in der DTM, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "António's Zeit mit BMW in der DTM geht zwar zu Ende, aber wir werden auch weiterhin mit ihm zusammen arbeiten. Ich bin sicher, dass er den Fans von BMW Motorsport  auch in die Zukunft noch viel Freude machen wird. "

Audi unterstützt Ekström im Kampf um WM-Titel

  • Mattias Ekström startet beim Rallycross-WM-Lauf auf dem Estering 
  • René Rast vertritt Mattias Ekström beim zeitgleichen DTM-Finale in Hockenheim 
  • Dieter Gass: „Mattias hat die Möglichkeit, einen Weltmeistertitel zu gewinnen“
Ekström startet nicht beim DTM-Finale
Foto: Jens Hawrda
Audi-Werksfahrer Mattias Ekström wird am 15. und 16. Oktober auf dem Estering in Buxtehude um den Titel in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WorldRX) kämpfen. Zeitgleich gibt Audi Sport René Rast eine weitere Chance in der DTM: Nach seinem starken Debüt beim Rennen in Zandvoort bestreitet der 29-jährige Deutsche auch das DTM-Finale auf dem Hockenheimring.

„In meiner Brust schlagen zwei Herzen“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Natürlich ist es nicht einfach, ausgerechnet beim DTM-Finale in Hockenheim auf einen unserer besten Fahrer zu verzichten. Aber Mattias (Ekström) hat die Möglichkeit, mit einem Audi den Weltmeistertitel im Rallycross zu gewinnen.“ Audi Sport hat ihm deshalb die Freigabe für den WM-Lauf auf dem Estering erteilt und unterstützt ihn so im Kampf um den WM-Titel. Sein DTM-Cockpit in Hockenheim übernimmt René Rast. Der Audi-Werksfahrer hat beim überraschenden DTM-Debüt einen starken Eindruck hinterlassen. „Ich bin sehr gespannt, wie er sich mit etwas mehr Vorbereitungszeit schlägt“, so Gass.

Mattias Ekström ist mit 21 Siegen und zwei Meistertiteln der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot der Geschichte. Vor drei Jahren gründete er parallel zu seinem DTM-Engagement sein privates Rallycross-Team EKS. Mit dem Audi S1 EKS RX quattro steht er nun vor dem möglichen ersten WM-Titel seiner Karriere: Vor den letzten drei WM-Läufen führt der Schwede die Rallycross-Weltmeisterschaft mit zehn Punkten Vorsprung an.

René Rast ist seit Dezember 2014 Audi-Werksfahrer und hat seine Vielseitigkeit bereits am Steuer verschiedener Audi-Rennwagen unter Beweis gestellt. Dazu zählen Siege mit dem Audi R8 LMS bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa, der Titelgewinn im ADAC GT Masters 2014, starke Leistungen am Steuer des Audi R18 bei den 24 Stunden von Le Mans und ein siegreicher Gasteinsatz im Audi Sport TT Cup. In Zandvoort sprang er im Juli im Sonntagsrennen für den verletzten Adrien Tambay ein. Auch in der weltweit ausgetragenen Elektro-Rennserie Formel E feierte Rast in diesem Jahr sein Debüt.
 

DTM auf Stadtrundfahrt durch Budapest

 
Foto: dtm.com

Der Pre-Event zum achten DTM-Wochenende der Saison 2016 in Budapest hat unvergessliche Bilder geliefert. Am Donnerstagmittag donnerten die Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG durch die Straßen der ungarischen Hauptstadt. Vor der Stadtrundfahrt hatten sich die Protagonisten bereits in der Nähe des Heldenplatzes ihren Fans präsentiert: Jamie Green, Nico Müller (beide Audi), Augusto Farfus, Tom Blomqvist (beide BMW), Maximilian Götz und Paul Di Resta (beide Mercedes-AMG) schrieben unzählige Autogramme und erfüllten gerne die mittlerweile obligatorischen Selfie-Wünsche.

Foto: dtm.com

Alles in allem war der Auftritt in der Innenstadt der Donau-Metropole ein gelungener Start in das Rennwochenende. Auf dem Hungaroring stehen die Rennen 15 und 16 auf dem Programm. Die populäre Tourenwagenserie biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade der Saison 2016 ein.