Samstag, 30. November 2013

Erster Auftritt eines Mercedes-Benz DTM-Fahrzeugs in Guangzhou


Mercedes-Benz kehrt in der DTM-Saison 2014 nach dreijähriger DTM-Rennpause nach China zurück. Vom 26. bis 28. September 2014 tritt die international populärste Tourenwagenserie beim vorletzten Saisonlauf des Jahres zum dritten Mal in ihrer Geschichte auf chinesischem Boden an.

DTM-Rekordchampion Bernd Schneider hat bereits einen ersten Blick auf die geplante Rennstrecke in Guangzhou geworfen, die in der südchinesischen Provinz Guangdong, früher bekannt als Kanton, liegt. Zusammen mit dem Formel 1-Doppelweltmeister Mika Häkkinen präsentierte Schneider das aktuelle EURONICS Mercedes AMG C-Coupé am gestrigen Abend auf einer AMG-Veranstaltung dem chinesischen Publikum. Die Strecke wird voraussichtlich 4,1 Kilometer lang sein und weist vorbehaltlich der finalen Abnahme durch die nationalen und internationalen Motorsportverbände vier Rechts- und zwei Linkskurven auf.
Mika Häkkinen und Bernd Schneider stellen die DTM in Guangzhou vor
Foto: Mercedes-Motorsport
Die DTM startete bereits zwei Mal in China – beide Rennen fanden auf Straßenkursen in Schanghai statt und wurden von Mercedes-Benz Pilot Gary Paffett gewonnen. In der Saison 2004 siegte Paffett bei einem Einladungsrennen knapp vor seinem Mercedes-Benz Fahrerkollegen Bernd Schneider. Im Jahr 2010 war Schanghai Austragungsort des DTM -Saisonfinales. Mercedes-Benz erzielte erneut einen Doppelsieg mit Paffett und seinem Markenkollegen Paul Di Resta. Der Schotte sicherte sich mit seinem zweiten Platz den Meistertitel in der DTM-Saison 2010.

Bernd Schneider:

„ Ich finde es toll, dass die DTM im kommenden Jahr nach China zurückkehren und auf einem neuen Kurs im Süden des Landes fahren wird. Die Strecke sieht beeindruckend aus und bietet eine Kombination aus schnellen und langsamen Kurven – sie dürfte eine Herausforderung für die Fahrer werden, wenn sie 2014 das erste Rennen dort bestreiten. Aus meiner Erfahrung sind Rennen in China stets etwas Besonderes. Die Fans wissen es zu schätzen, dass Mercedes hier an den Start geht. Ich glaube, Guangzhou ist der richtige Ort für die China-Rückkehr der DTM.“

 
Bernd Schneider mit dem aktuellen Mercedes AMG DTM Fahrzeug in Guangzhou
Foto: Mercedes-Motorsport


Mika Häkkinen:
„Die DTM gehört zu den absoluten Top-Rennserien der Welt und beschreitet mit der geplanten Internationalisierung und dem Auftritt in China im kommenden Jahr genau den richtigen Weg, um noch populärer zu werden. Dort fahren junge, hungrige Talente mit Formel 1-Potential und echte Charaktere, die auf dem besten Weg sind, sich auch international einen Namen zu machen. Ein gutes Beispiel dafür ist mein ehemaliger Teamkollege Gary Paffett, der als junger Fahrer schon 2004 das erste Einladungsrennen in Schanghai gewinnen konnte. Heute zählt er zu den bekanntesten Tourenwagenpiloten der Welt. Ich habe in diesem Jahr gemeinsam mit meinem Hongkonger Teamkollegen Matthew Solomon selbst ein GT Asia-Rennen in einem SLS AMG GT3 in China gewonnen und konnte dabei den Enthusiasmus und die Leidenschaft des chinesischen Publikums aus nächster Nähe erleben. Ich bin mir sicher: Die chinesischen Fans werden den Auftritt der DTM in Guangzhou 2014 lieben.“

Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management:
„Wir freuen uns, im nächsten Jahr wieder mit der DTM in China aufzutreten. Die Volksrepublik China ist der größte Automobilmarkt der Welt und für Mercedes-Benz als bedeutendster Absatzmarkt für die S-Klasse enorm wichtig. Aus diesem Grund haben wir den Plan, in China wieder ein DTM-Rennen auszutragen, von Anfang an unterstützt. Wir möchten mit unserem DTM-Engagement in Guangzhou dazu beitragen, dass sich das Rennen in einer der größten südchinesischen Metropolen zu einem festen Bestandteil des DTM-Kalenders und einem jährlichen Highlight für die chinesischen Motorsportfans entwickelt. Mercedes-Benz hat mit Gary Paffett die beiden einzigen DTM-Rennen, die 2004 und 2010 in China bislang stattgefunden haben, gewonnen und unser Ziel ist es natürlich, im September 2014 den Hattrick zu erzielen.“




Freitag, 29. November 2013

Indisches Team unterschreibt Vertrag zur neuen FIA Formel-E-Meisterschaft

der neue Formel-E-Rennwagen von Mahindra-Racing
Bild: Formel-E-Media
Mahindra Racing, die Motorsport-Abteilung von der in Mumbai ansässigen multinationalen Mahindra-Gruppe, hat heute als achtes Team einen Vertrag mit den Formel- E -Serie Veranstaltern unterschrieben und wird ab 2014 an der neu geschaffenen FIA-Formel-E-Meisterschaft teilnehmen.
Mahindra-Racing (Bild: Formel-E-Media)
 
Wir glauben fest, dass die Formel E eine hervorragende Werbemöglichkeit für unsere Elektrofahrzeug-Technologie bietet", sagte Anand Mahindra, Vorsitzender und Geschäftsführer der Mahindra Group.  "Rennen mit Elektrofahrzeugen werden das Bewusstsein über die Vorteile dieser Technologie weltweit erhöhen."
Mahindra ist kein Fremder im internationalen Motorsport, Mahindra Racing ist bereits in der Zweirad-Welt der MotoGP-Weltmeisterschaft etabliert.

Mahindra-Racing (Bild: Formel-E-Media)
"Wir freuen uns sehr über unser neues Abenteuer mit der Formel E ", sagte SP Shukla, Chairman, Mahindra Racing und Präsident - Konzernstrategie". „Mahindra Racing ist relativ jung, aber wir haben gesehen, wie viele Vorteile Rennsport unserem Unternehmen bietet, nicht nur aus der Perspektive der Marke, sondern auch in Bezug auf technologische Fortschritte und Motivation. Dies ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem Renn-Portfolio und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zukunft in der Formel E".

Alejandro Agag, CEO der Formula E Holding, fügte hinzu: "Wir sind sehr stolz darauf, das ein so  großes globales Unternehmen wie haben Mahindra in  der FIA-Formel- E –Meisterschaft antritt.

Donnerstag, 28. November 2013

Audi testet Talente für die DTM


Audi hat bei einer Nachwuchssichtung acht jungen Talenten die Möglichkeit gegeben, Erfahrung im Cockpit eines Audi A4 DTM zu sammeln. Unter Anleitung der beiden Werksfahrer Timo Scheider und Adrien Tambay absolvierten sie in Spanien drei Tage lang ein umfangreiches Testprogramm auf und neben der Strecke.

Es ist schon eine kleine Tradition: Nach Abschluss der DTM-Saison gibt Audi einigen Nachwuchstalenten die Möglichkeit, selbst Erfahrungen am Steuer des DTM-Rennautos zu sammeln. Auch in diesem Jahr ging es dabei für die Piloten zwischen 17 und 22 Jahren nicht allein um die schnellste gefahrene Rundenzeit, sondern auch um technisches Verständnis, den Umgang mit Ingenieuren und Mechanikern, das Feedback auf Veränderungen am Audi A4 DTM und die Bewältigung einer Rennsimulation.
Audi-Nachwuchstest für die DTM
Foto: Audi-Motorsport
„Wir sehen diese Nachwuchssichtung als Investition in die Zukunft“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi. „Wir sind mit unserem aktuellen Fahrerkader absolut zufrieden, möchten aber trotzdem immer wieder jungen Talenten die Chance geben, hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Einige unserer aktuellen Piloten haben auch einmal so begonnen und sind heute Teil der DTM oder anderer Serien.“ DTM-Youngster Adrien Tambay und der zweimalige Champion Timo Scheider betreuten den Nachwuchs als „Fahrlehrer“ und unterstützten mit Tipps und Tricks.

An den drei Tagen testeten in Spanien: Jordan King (GB) und Harry Tincknell (GB), die den Test als beste Volkswagen-Piloten in der FIA Formel-3-Europameisterschaft zugesprochen bekamen, sowie Robin Frijns (NL, 2012 Meister der Renault World Series), Marvin Kirchhöfer (D, 2013 Meister ATS Formel-3-Cup), Alessandro Latif (GB, Speed Euroseries), Thomas Schöffler (D, 2013 Meister International GT Sprint Series), Ferdinand Stuck (D, VLN) und Stefan Wackerbauer (D, Formel Renault Eurocup).

Mittwoch, 27. November 2013

Drei Fragen an… Timo Glock

Timo Glock (Foto: BMW-Motorsport)
Timo, können Sie sich noch erinnern, wann und wo sie vor dem DTM-Finale in Hockenheim zum letzten Mal ganz oben auf dem Podium gestanden haben? 

Timo Glock: „Das müsste 2007 das Saisonfinale der GP2 in Valencia gewesen sein, also ziemlich lange her. Umso glücklicher bin ich, dass es schon in meiner ersten Saison in der DTM geklappt hat.“ 

Sie sind der erste ehemalige Formel-1-Fahrer seit Mika Häkkinen, der in der DTM gewinnen konnte. Was bedeutet Ihnen das?  

Glock: „Es ist sehr schön und ehrenwert, dass die Leute das vergleichen. Ich bin einfach unheimlich glücklich, dass ich mit meinem Sieg in Hockenheim den Fluch der Formel-1-Fahrer etwas entgegentreten konnte.“ 

Glauben Sie, zum Ende der Debütsaison mit dem BMW Team MTEK den Durchbruch in der DTM geschafft zu haben? 

Glock: „Ich denke, dass wir uns zum Ende hin in allen Bereichen sehr stark verbessert haben, aber auch wissen, wo noch unsere Schwächen sind. Daran werden wir arbeiten. Es ist schön für das ganze Team, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen. Das bringt nochmal zusätzlich Motivation. 2014 wird ein neues Jahr, in dem wir von Anfang an konstant in die Punkte fahren wollen.“ 

Freitag, 22. November 2013

BMW Motorsport schickt den BMW M235i Racing an den Start.


BMW Motorsport erweitert sein Fahrzeugangebot im Rahmen des BMW Sports Trophy Kundenprogramms: Ab 2014 haben private BMW Teams und Fahrer die Möglichkeit, mit dem neuen BMW M235i Racing bei Rennveranstaltungen anzutreten. Mit einem Preis von 59.500,00 Euro (zzgl. Mwst) und beeindruckenden Leistungswerten bringt das seriennahe Coupé alle Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Motorsport-Einsteigermodell mit.

Als Einsatzgebiet sind zunächst Serien und Veranstaltungen wie die VLN Langstreckenmeisterschaft und das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) vorgesehen. Mittelfristig soll der BMW M235i Racing auch auf internationaler Bühne BMW Sports Trophy Piloten zu Erfolgen führen.

„Die Basis, die unsere Ingenieure bei der Entwicklung der Rennsport-Version des BMW M235i Racing vorgefunden haben, war außerordentlich gut“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Die Serienmodelle aus der Familie der BMW M Performance Automobile sind ohnehin schon unglaublich sportlich. Wir mussten deshalb nicht viele Modifikationen vornehmen, um das BMW M235i Coupé als Rennwagen auf die Straße zu bringen. Es hat bei BMW Motorsport eine lange Tradition, ambitionierten Teams und Fahrern einen günstigen Einstieg in den Rennsport zu ermöglichen – und ihnen dabei ein absolut konkurrenzfähiges Fahrzeug anzubieten. Zuletzt war das bei unserem BMW M3 GT4 der Fall, nun tritt der BMW M235i Racing an diese Stelle. Während der BMW Z4 GT3 an der Spitze unserer Modellpalette steht, sind wir mit dem neuen Auto nun auch im Bereich der seriennahen Rennwagen für die kommenden Jahre exzellent aufgestellt.“

Seine Motorsport-Gene sind dem BMW M235i Coupé auch in seiner Serienversion dank des aerodynamisch optimierten Karosseriedesigns deutlich anzusehen. Es wird vom stärksten bisher für ein BMW M Performance Automobil entwickelten Benzinmotor angetrieben: einem Reihensechszylinder mit M Performance TwinPower Turbo Technologie. Bei einem Hubraum von 2.979 cm³ leistet er in der Rennsport-Version 333 PS (245 kW).

Motorsport-spezifische Fahrhilfen wie ABS, DSC und eine Traktionskontrolle sorgen dafür, dass der BMW M235i Racing auch von Neueinsteigern im Motorsport sicher bewegt werden kann. Ein mechanisches Sperrdifferenzial, das auch für das BMW M235i Coupé im Original BMW Zubehör Programm erhältlich ist, gehört ebenfalls zur Ausstattung. Hinzu kommen Einbauten wie der FIA-zertifizierte Sicherheitskäfig oder die moderne Sicherheitstankzelle. Aus dem Angebot von BMW M Performance Zubehör stammen zudem Komponenten wie die Heck- und Frontspoiler, der Diffusor und die Außenspiegel aus Karbon.

 

Technische Eckdaten BMW M235i Racing.

Max. Breite:         1.862 mm (ohne Spiegel)

Radstand:            2.691 mm

Höhe:                   1.380 mm (ohne Antenne)

Max. Spurweite: 1.608 mm

Motor:                  Reihensechszylinder

Hubraum:            2.979 cm³

Leistung:             333 PS (245 kW)