Freitag, 29. November 2013

Indisches Team unterschreibt Vertrag zur neuen FIA Formel-E-Meisterschaft

der neue Formel-E-Rennwagen von Mahindra-Racing
Bild: Formel-E-Media
Mahindra Racing, die Motorsport-Abteilung von der in Mumbai ansässigen multinationalen Mahindra-Gruppe, hat heute als achtes Team einen Vertrag mit den Formel- E -Serie Veranstaltern unterschrieben und wird ab 2014 an der neu geschaffenen FIA-Formel-E-Meisterschaft teilnehmen.
Mahindra-Racing (Bild: Formel-E-Media)
 
Wir glauben fest, dass die Formel E eine hervorragende Werbemöglichkeit für unsere Elektrofahrzeug-Technologie bietet", sagte Anand Mahindra, Vorsitzender und Geschäftsführer der Mahindra Group.  "Rennen mit Elektrofahrzeugen werden das Bewusstsein über die Vorteile dieser Technologie weltweit erhöhen."
Mahindra ist kein Fremder im internationalen Motorsport, Mahindra Racing ist bereits in der Zweirad-Welt der MotoGP-Weltmeisterschaft etabliert.

Mahindra-Racing (Bild: Formel-E-Media)
"Wir freuen uns sehr über unser neues Abenteuer mit der Formel E ", sagte SP Shukla, Chairman, Mahindra Racing und Präsident - Konzernstrategie". „Mahindra Racing ist relativ jung, aber wir haben gesehen, wie viele Vorteile Rennsport unserem Unternehmen bietet, nicht nur aus der Perspektive der Marke, sondern auch in Bezug auf technologische Fortschritte und Motivation. Dies ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem Renn-Portfolio und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zukunft in der Formel E".

Alejandro Agag, CEO der Formula E Holding, fügte hinzu: "Wir sind sehr stolz darauf, das ein so  großes globales Unternehmen wie haben Mahindra in  der FIA-Formel- E –Meisterschaft antritt.

Donnerstag, 28. November 2013

Audi testet Talente für die DTM


Audi hat bei einer Nachwuchssichtung acht jungen Talenten die Möglichkeit gegeben, Erfahrung im Cockpit eines Audi A4 DTM zu sammeln. Unter Anleitung der beiden Werksfahrer Timo Scheider und Adrien Tambay absolvierten sie in Spanien drei Tage lang ein umfangreiches Testprogramm auf und neben der Strecke.

Es ist schon eine kleine Tradition: Nach Abschluss der DTM-Saison gibt Audi einigen Nachwuchstalenten die Möglichkeit, selbst Erfahrungen am Steuer des DTM-Rennautos zu sammeln. Auch in diesem Jahr ging es dabei für die Piloten zwischen 17 und 22 Jahren nicht allein um die schnellste gefahrene Rundenzeit, sondern auch um technisches Verständnis, den Umgang mit Ingenieuren und Mechanikern, das Feedback auf Veränderungen am Audi A4 DTM und die Bewältigung einer Rennsimulation.
Audi-Nachwuchstest für die DTM
Foto: Audi-Motorsport
„Wir sehen diese Nachwuchssichtung als Investition in die Zukunft“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi. „Wir sind mit unserem aktuellen Fahrerkader absolut zufrieden, möchten aber trotzdem immer wieder jungen Talenten die Chance geben, hinter die Kulissen der DTM zu schauen. Einige unserer aktuellen Piloten haben auch einmal so begonnen und sind heute Teil der DTM oder anderer Serien.“ DTM-Youngster Adrien Tambay und der zweimalige Champion Timo Scheider betreuten den Nachwuchs als „Fahrlehrer“ und unterstützten mit Tipps und Tricks.

An den drei Tagen testeten in Spanien: Jordan King (GB) und Harry Tincknell (GB), die den Test als beste Volkswagen-Piloten in der FIA Formel-3-Europameisterschaft zugesprochen bekamen, sowie Robin Frijns (NL, 2012 Meister der Renault World Series), Marvin Kirchhöfer (D, 2013 Meister ATS Formel-3-Cup), Alessandro Latif (GB, Speed Euroseries), Thomas Schöffler (D, 2013 Meister International GT Sprint Series), Ferdinand Stuck (D, VLN) und Stefan Wackerbauer (D, Formel Renault Eurocup).

Mittwoch, 27. November 2013

Drei Fragen an… Timo Glock

Timo Glock (Foto: BMW-Motorsport)
Timo, können Sie sich noch erinnern, wann und wo sie vor dem DTM-Finale in Hockenheim zum letzten Mal ganz oben auf dem Podium gestanden haben? 

Timo Glock: „Das müsste 2007 das Saisonfinale der GP2 in Valencia gewesen sein, also ziemlich lange her. Umso glücklicher bin ich, dass es schon in meiner ersten Saison in der DTM geklappt hat.“ 

Sie sind der erste ehemalige Formel-1-Fahrer seit Mika Häkkinen, der in der DTM gewinnen konnte. Was bedeutet Ihnen das?  

Glock: „Es ist sehr schön und ehrenwert, dass die Leute das vergleichen. Ich bin einfach unheimlich glücklich, dass ich mit meinem Sieg in Hockenheim den Fluch der Formel-1-Fahrer etwas entgegentreten konnte.“ 

Glauben Sie, zum Ende der Debütsaison mit dem BMW Team MTEK den Durchbruch in der DTM geschafft zu haben? 

Glock: „Ich denke, dass wir uns zum Ende hin in allen Bereichen sehr stark verbessert haben, aber auch wissen, wo noch unsere Schwächen sind. Daran werden wir arbeiten. Es ist schön für das ganze Team, mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen. Das bringt nochmal zusätzlich Motivation. 2014 wird ein neues Jahr, in dem wir von Anfang an konstant in die Punkte fahren wollen.“ 

Freitag, 22. November 2013

BMW Motorsport schickt den BMW M235i Racing an den Start.


BMW Motorsport erweitert sein Fahrzeugangebot im Rahmen des BMW Sports Trophy Kundenprogramms: Ab 2014 haben private BMW Teams und Fahrer die Möglichkeit, mit dem neuen BMW M235i Racing bei Rennveranstaltungen anzutreten. Mit einem Preis von 59.500,00 Euro (zzgl. Mwst) und beeindruckenden Leistungswerten bringt das seriennahe Coupé alle Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Motorsport-Einsteigermodell mit.

Als Einsatzgebiet sind zunächst Serien und Veranstaltungen wie die VLN Langstreckenmeisterschaft und das 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) vorgesehen. Mittelfristig soll der BMW M235i Racing auch auf internationaler Bühne BMW Sports Trophy Piloten zu Erfolgen führen.

„Die Basis, die unsere Ingenieure bei der Entwicklung der Rennsport-Version des BMW M235i Racing vorgefunden haben, war außerordentlich gut“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Die Serienmodelle aus der Familie der BMW M Performance Automobile sind ohnehin schon unglaublich sportlich. Wir mussten deshalb nicht viele Modifikationen vornehmen, um das BMW M235i Coupé als Rennwagen auf die Straße zu bringen. Es hat bei BMW Motorsport eine lange Tradition, ambitionierten Teams und Fahrern einen günstigen Einstieg in den Rennsport zu ermöglichen – und ihnen dabei ein absolut konkurrenzfähiges Fahrzeug anzubieten. Zuletzt war das bei unserem BMW M3 GT4 der Fall, nun tritt der BMW M235i Racing an diese Stelle. Während der BMW Z4 GT3 an der Spitze unserer Modellpalette steht, sind wir mit dem neuen Auto nun auch im Bereich der seriennahen Rennwagen für die kommenden Jahre exzellent aufgestellt.“

Seine Motorsport-Gene sind dem BMW M235i Coupé auch in seiner Serienversion dank des aerodynamisch optimierten Karosseriedesigns deutlich anzusehen. Es wird vom stärksten bisher für ein BMW M Performance Automobil entwickelten Benzinmotor angetrieben: einem Reihensechszylinder mit M Performance TwinPower Turbo Technologie. Bei einem Hubraum von 2.979 cm³ leistet er in der Rennsport-Version 333 PS (245 kW).

Motorsport-spezifische Fahrhilfen wie ABS, DSC und eine Traktionskontrolle sorgen dafür, dass der BMW M235i Racing auch von Neueinsteigern im Motorsport sicher bewegt werden kann. Ein mechanisches Sperrdifferenzial, das auch für das BMW M235i Coupé im Original BMW Zubehör Programm erhältlich ist, gehört ebenfalls zur Ausstattung. Hinzu kommen Einbauten wie der FIA-zertifizierte Sicherheitskäfig oder die moderne Sicherheitstankzelle. Aus dem Angebot von BMW M Performance Zubehör stammen zudem Komponenten wie die Heck- und Frontspoiler, der Diffusor und die Außenspiegel aus Karbon.

 

Technische Eckdaten BMW M235i Racing.

Max. Breite:         1.862 mm (ohne Spiegel)

Radstand:            2.691 mm

Höhe:                   1.380 mm (ohne Antenne)

Max. Spurweite: 1.608 mm

Motor:                  Reihensechszylinder

Hubraum:            2.979 cm³

Leistung:             333 PS (245 kW)

 

Donnerstag, 21. November 2013

Nachgefragt bei … Edoardo Mortara


Herzlichen Glückwunsch zum fünften Sieg im Macau in Folge. Warum Sind Sie ausgerechnet hier so erfolgreich?

„Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Es macht mir einfach extrem viel Spaß, hier zu fahren. Die Strecke ist fahrerisch sehr anspruchsvoll und bietet viele Herausforderungen. Und schon vor dem Rennen zu wissen, dass ich hier gut zurechtkomme, gibt mir natürlich auch ein gutes Gefühl.“
Fünfter Sieg in Folge in Macau für Edoardo Mortara
Foto: Audi-Motorsport
Das Rennen war mit vielen Unfällen und Safety-Car-Phasen sehr turbulent. Wann merkten Sie, dass es wieder für Platz eins reichen kann?
„Eigentlich erst sehr spät im Rennen. Ich war am Anfang nur Vierter und hatte kein gutes Gefühl. Aber einfach so aufgeben kam für mich nicht in Frage. Ich habe mir ständig selbst gut zugeredet: bleib konzentriert, bleib konzentriert. Das habe ich dann auch gut hinbekommen.“

Wenn Sie diesen Sieg mit Ihren vorherigen vergleichen, welcher fiel Ihnen am schwersten?
„Ganz bestimmt der in diesem Jahr. Durch die Einstufung des Audi R8 LMS war ich mir nicht sicher, ob wir überhaupt konkurrenzfähig sein würden. Man hat ja auch gesehen, dass wir in den schnellen Passagen deutliche Nachteile gegenüber unseren Konkurrenten hatten. Aber gerade in den kurvenreichen Stellen in der Altstadt lag mein Auto einfach sensationell. Hier konnte ich richtig attackieren und die entscheidenden Überholmanöver umsetzen.“

Gingen Sie durch Ihre Siege in den vergangenen Jahren hier einfach auch mit mehr Selbstvertrauen in das Rennen?
„Das kann man so nicht sagen. Macau ist kein Rennen, in das man mit zu großen Erwartungen gehen sollte. Es kann einfach zu viel passieren. Das hat dieses Rennen ja erneut gezeigt. Deshalb wollte ich auch diesmal einfach nur ins Ziel kommen und mein Bestes geben. Das habe ich geschafft und das macht mich glücklich und zufrieden.“

Ist der GT-Sport generell eine Option für Sie in der Zukunft?
„Für mich ist es eine schöne Abwechslung gewesen, wieder hier zu fahren. Aber mein Hauptaugenmerk liegt auf der DTM. Da erfolgreich zu sein, ist nach wie vor mein großes Ziel.“