Mittwoch, 3. Dezember 2025

DTM-Engagement fix: Land-Motorsport mit Bastian Buus auf Podestjagd

Land-Motorsport startet 2026 mit Porsche uns Bastian Buus in der DTM
Foto: Land-Motorsport

Land-Motorsport ist auch 2026 Teil der DTM. Im Rahmen der Night of Champions von Porsche wurde das Engagement des Teams mit der Marke aus Zuffenhausen bekanntgegeben. Mit Bastian Buus greift ein vielversprechendes Talent ins Steuer des neuen Einsatzfahrzeuges.

„Wir sind stolz, auch in der nächsten Saison Teil der DTM zu sein und sind überzeugt davon, mit Porsche ein schlagkräftiges Paket an den Start zu bringen“, so Christian Land mit Blick auf das zweite Jahr in der hartumkämpften GT3-Meisterschaft. „Wir haben in unserer Debütsaison gezeigt, dass wir ganz vorn mitmischen können – daran wollen wir 2026 natürlich anknüpfen. Mit Bastian haben wir einen jungen Fahrer, der viel Talent mitbringt.“

Neben Talent bringt Buus auch schon allerhand Erfahrung mit Porsche mit. Der Däne feierte in jungen Jahren Erfolge in den Markenpokalen – so krönte sich der damalige Porsche-Junior 2023 mit nur 20 Jahren zum Champion im Porsche Mobil 1 Supercup. Und auch mit seinem Einsatzfahrzeug in der DTM, dem Porsche 911 GT3 R, feierte Buus bereits Siege.

Ähnliche Erfolge will Land-Motorsport mit Porsche und Buus, der erstmals in der Meisterschaft antreten wird, einfahren. Dass die Mannschaft rund um Christian Land das Zeug dazu hat, bewies sie in ihrer Premierensaison. So feierte die Mannschaft bereits einen Sieg und mehrere Podestplätze. Mit dem Porsche 911 GT3 R setzen die Niederdreisbacher künftig auf die Marke, die sich 2025 den DTM-Titel sicherte.

Das erste Kräftemessen erwartet die Teams Ende April 2026. Vom 24. bis 26. April ist auf dem österreichischen Red Bull Ring der Auftakt der DTM terminiert.

Quelle: land-motorsport.de

Montag, 1. Dezember 2025

Porsche-Neuzugang für die DTM

  • Markenwechsel für Land-Motorsport
  • Porsche Supercup-Sieger Bastian Buus steigt in die DTM auf

Land-Motorsport setzt auf den neuen Porsche 911 GT3 R
Foto: ADAC-Motorsport

Land-Motorsport nimmt die DTM mit einer neuen Marke in Angriff. Das Team von Wolfgang und Christian Land steigt von Audi auf Porsche um und setzt auf den neuen Porsche 911 GT3 R. Als erstes Team hat Land-Motorsport zudem einen Fahrer für die DTM-Saison 2026 bestätigt: Nachwuchstalent Bastian Buus (22) aus Dänemark greift für die Mannschaft aus dem Westerwald ins Steuer. Die DTM startet vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich in die neue Saison. Tickets gibt es ab 49 Euro unter dtm.com.

„Wir sind stolz, auch in der nächsten Saison Teil der DTM zu sein und überzeugt davon, mit Porsche ein schlagkräftiges Paket an den Start zu bringen“, so Teamchef Christian Land. „Wir haben in unserer Debütsaison gezeigt, dass wir ganz vorn mitmischen können – daran wollen wir 2026 natürlich anknüpfen. Mit Bastian haben wir einen jungen Fahrer, der viel Talent mitbringt.“

Buus gewann im Jahr 2023 den Porsche Mobil 1 Supercup und startete in den beiden vergangenen Jahren bereits erfolgreich im Porsche 911 GT3 R bei verschiedenen internationalen Einsätzen. Land-Motorsport feierte im DTM-Debütjahr mit Audi und Ricardo Feller auf Anhieb einen Sieg auf dem Red Bull Ring und jubelte über zwei weitere Podestplätze.

Für die zweite Saison in der DTM setzt Land-Motorsport auf die weiterentwickelte Version des DTM-Meisterautos der Saisons 2023 und 2025, den Porsche 911 GT3 R. Der für die Saison 2026 optimierte Elfer wurde im Rahmen der DTM auf dem Nürburgring im Sommer präsentiert.

Donnerstag, 27. November 2025

Großes DTM Aufgebot auf der Essen Motor Show 2025

Vom 29. November bis 7. Dezember 2025 präsentiert sich die DTM auf der Essen Motor Show am Stand des ADAC in Halle 3. Sieben Renner aus der vergangenen Saison präsentieren sich in Essen. Im Mittelpunkt steht der „Grello“ mit der Startnummer 90, der Manthey EMA-Porsche 911 GT3 R*, mit dem Ayhancan Güven im bisher spektakulärsten DTM-Finale den Titel gewann. Der türkische DTM-Champion wird am 6. Dezember ab 14 Uhr gemeinsam mit Manthey EMA-Teamkollege und Rookie-Champion Morris Schuring für eine Autogrammstunde vor Ort sein.

Zusätzlich zum Meister-Elfer stehen der Ford Mustang GT3 von Arjun Maini (HRT Ford Performance), der BMW M4 GT3 Evo von Marco Wittmann (Schubert Motorsport), der Mercedes-AMG GT3 des DTM Vizemeisters Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf), ein Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing, ein McLaren 720S GT3 Evo* von Dörr Motorsport und zum ersten Mal auch ein Aston Martin Vantage GT3** von Comtoyou Racing auf dem DTM geprägten Stand. Neben den Rennwagen der DTM sind in Essen Fahrzeuge aus dem gesamten ADAC-Motorsportprogramm zu sehen. Auch die DTM eSports Championship ist mit SimRacing-Simulatoren von RaceRoom vertreten, hier können die Besucher die DTM kostenlos hautnah erleben. Außerdem treten am Samstag, den 29. November, 20 Fahrer aus der RaceRoom-Community live am Stand gegeneinander an und kämpfen im DTM eSports Community Cup 2025 um Preise im Gesamtwert von 5.000 €.

Die Essen Motor Show ist vom 29. November bis 7. Dezember an Werktagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Preview Day (28. November) und an Wochenenden öffnet sie bereits um 9 Uhr. Tickets für die Essen Motor Show sind bereits online erhältlich. Das Tagesticket für Erwachsene kostet 20 Euro, ermäßigte Tickets sind für 16 Euro erhältlich. ADAC Mitglieder erhalten im Vorverkauf exklusiv drei Euro Rabatt auf die Tageskarte.

Quelle: dtm.com

Mittwoch, 26. November 2025

Ayhancan Güven: „Für den DTM-Titel musste ich viele Hindernisse überwinden“

Der frischgebackene DTM-Champion 2025 verrät, warum mit diesem Titel für ihn ein Traum in Erfüllung geht, welche Auswirkungen er auf den Motorsport in seiner türkischen Heimat haben könnte und welche Tipps er jungen Talenten mit auf den Weg geben möchte.

Ayhancan Güven (TUR), Manthey EMA (#90), Porsche 911 GT3 R
Foto: Porsche AG

Ayhancan, nach Deinem Titelgewinn hast Du gesagt, es sei ein Traum in Erfüllung gegangen, den Du verfolgst, seit Du als Fünfjähriger mit dem Motorsport angefangen hast. Wo ordnest Du die DTM im Vergleich mit anderen internationalen Rennserien ein?

Ayhancan Güven: Ja, mich zum DTM-Champion zu krönen, zählte zweifellos seit jeher zu meinen größten Träumen – die DTM besitzt für mich einen sehr hohen Stellenwert. Im Sportwagen-Bereich stellt sie den vielleicht wichtigsten Titel für uns Fahrer dar, weil sie die einzige GT3-Serie ist, in der wir allein im Auto sitzen und gegen starke Konkurrenz kämpfen. Auch das Sprintformat macht die DTM zu etwas Besonderem. Für mich als Teilnehmer zählt dieser Titel damit zu den Top-5 weltweit, inklusive denen im Formelsport.

Was bedeutet es Dir, als erster Türke überhaupt ein DTM-Rennen gewonnen zu haben und dann auch der erste türkische Champion in der über 40-jährigen Geschichte dieser Serie zu sein?

Güven: Sehr viel. Ich versuche immer, mein Land gut zu repräsentieren. Im Verlauf meiner Karriere musste ich viele Hindernisse überwinden. Meine Erfolge könnten es der nächsten Generation türkischer Rennfahrer etwas einfacher machen.

Welchen Einfluss hat dein Erfolg auf den türkischen Motorsport im Allgemeinen?

Güven: Einen großen Einfluss. Meinen Gewinn des DTM-Titels haben nicht nur die Motorsport-Fans mitbekommen: Das war in der Türkei fünf Tage lang Thema in allen Nachrichten. Jetzt werden sich noch mehr meiner Landsleute für den Rennsport interessieren. Mit diesem Erfolg erreichen wir ein neues Publikum. In der Türkei wissen die Menschen jetzt, was die DTM ist – und dass ich sie gewonnen habe.

Mit sieben ersten Plätzen haben Porsche und Manthey die siegreichste Kombination in der DTM-Saison 2025 gestellt. Du hast fünfmal gewonnen, Dein Teamkollege Thomas Preining zweimal. Was ist der Schlüssel zum Erfolg?

Güven: Zunächst einmal steht harte Arbeit im Zentrum: Unabhängig von den Umständen konnten wir jeweils das Maximum aus dem Porsche 911 GT3 R herausholen. Wir haben im Regen ebenso gesiegt wie bei wechselhaften Verhältnissen oder unter anderen schwierigen Rahmenbedingungen. Rennstrategie und Boxenstopps zählen zu den absoluten Stärken unseres Teams, und die konnten wir immer wieder gewinnbringend einsetzen.

Wie sehr unterstützt Dich Deine Familie und wie wichtig ist Dir das?

Güven: Meine Familie hat mich vom ersten Tag an enorm unterstützt. Wir alle haben für die Erfüllung meines Traums gearbeitet. Dieser Zusammenhalt half mir sehr. Mit meinem Erfolg kann ich viel zurückgeben für die vielen Opfer, die meine Familie bringen musste.

Wie sehen Deine Pläne für die nähere Zukunft aus?

Güven: Wie genau es in der näheren Zukunft weitergeht, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Es gibt verschiedene Optionen, gleichzeitig steht aktuell die eine oder andere Veränderung in der Welt des Motorsports an. Es ist daher noch etwas zu früh zu sagen, welche Möglichkeiten sich letztlich realisieren lassen.

Du warst Porsche Junior in den Jahren 2020 und 2021. Welche Bedeutung hatte das für Deine Karriere? Was aus diesem Förderprogramm hat Dir am meisten geholfen?

Güven: Mit der Aufnahme in das Porsche Junior-Programm nahm meine Karriere die entscheidende Wendung – es hat mir den Schritt vom Talent zum professionellen Motorsportler ermöglicht. Ich habe während dieser Zeit viel gelernt. Aus einer Kultur, in der Motorsport keine große Rolle spielt, kam ich in das große Porsche Motorsport-Ökosystem. Im Rahmen dieser Familie konnte ich mich als Rennfahrer enorm weiterentwickeln.

Welche Karrieretipps würdest Du jungen Talenten geben?

Güven: Verbringt viel Zeit im Fahrerlager, saugt alles auf und knüpft Kontakte. Konzentriert euch beim Fahren auf euch selbst, arbeitet hart und analysiert. Der Durchbruch erfolgt nicht von heute auf morgen, ihr müsst Jahr für Jahr alles dafür tun, um eure Ziele zu erreichen. Dabei machen kleine Details oftmals den großen Unterschied – die müsst ihr finden und euch darauf konzentrieren.


Sonntag, 23. November 2025

IDM Supersport: Rockt Andy Kofler auch die Supersport-WM?

Andreas Kofler
Foto: Jens Hawrda

Nicht alle Gewinner schaffen den Sprung in die Weltmeisterschaft. Aber für Andreas Kofler wird der Traum Wirklichkeit. Der zweifache IDM-Champion aus Österreich wird 2026 in der Supersport-WM fahren.

Fünf Siege, sechs weitere Podiumsplatzierungen und die Titelverteidigung auf Yamaha waren die Ausbeute des 21-jährigen Andreas Kofler in der IDM Supersport 2025. In den letzten zwei Jahren hat der jüngere der rennfahrenden Kofler-Brüder einen starken Eindruck in der Klasse hinterlassen. Jetzt kommt der nächste Schritt in seiner Karriere. Gemeinsam mit dem Team Motorsport Kofler steigt er in die Supersport-WM auf. Das Umfeld ist also bekannt. Sein Einsatzmotorrad: die Yamaha R9. Als Rookie in der WorldSSP-WM ist er bei elf von zwölf Läufen am Start. Nur beim Auftakt in Australien werden die Neueinsteiger nicht dabei sein.

Verbindungen haben geholfen

“Der langfristige Plan vom Team in der Zusammenarbeit mit Yamaha war, dass wir junge Fahrer an die Weltmeisterschaft heranführen können. Nun können wir diesen Schritt mit Andreas gehen, was vor allem auch der Initiative von Wim Vermeulen, Andrea Dosoli und Niccolo Canepa zu verdanken ist. Sie haben sich für unseren Startplatz stark gemacht“, gibt Teamchef Klaus Kofler preis.

Der Junior will sich in der WM schnellstmöglich einen Namen machen und sagt: „Ich weiß, dass ich mich völlig auf das Team um mich verlassen kann und das ist eine wichtige Stütze für meinen Aufstieg.“

Erster Test mit positiver Bilanz

Neu werden aber nicht nur einige Strecken der Weltmeisterschaft für ihn sein, sondern auch sein Motorrad. Denn anstatt der Yamaha R6, mit der Kofler beide IDM-Titel gewann, geht es nun auf die Yamaha R9. Doch wie meistens bleibt er entspannt: „Wir haben das Motorrad schon ein wenig getestet und ich habe mich von Anhieb sehr wohl gefühlt. Von dem her sollte die Umstellung fahrerisch nicht zu groß sein.“ Aber er weiß auch: „Natürlich haben die bestehenden WM-Teams schon ihre Erfahrungswerte aus dieser Saison.“

Ende März wird das Team sein Debüt in Portimao geben, für Kofler selbst wird es der fünfte WM-Lauf seiner Karriere, nachdem er 2023 schon zwei Runden als Ersatzfahrer absolvierte und in Tschechien sogar seine ersten Punkte einfahren konnte.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek