Freitag, 14. November 2025

DTM: Nächster Pilot verlässt wahrscheinlich die DTM

 Jack Aitken verabschiedet sich vermutlich aus der DTM

Sehen wir Jack Aitken näcstes Jahr noch in der DTM
Foto: Jens Hawrda

Jack Aitken ist ein gefragter Allrounder, er fuhr Formel 1, Sportwagen, GT-Rennwagen und ist in das LMDh-Projekt von Cadillac eingebunden. In der Saison 2025 fuhr er in der DTM lange um die Meisterschaft, wurde aber am Ende wegen einer Diaqualifikation im letzten Saisonlauf in Hockenheim nur achter in der Meisterschaft.

Im Jahr 2026 wird Jack Aitken neben der IMSA Meisterschaft auch die komplette FIA WEC für Cadillac besteiten, er wird im Hertz JOTA Team Jenson Button ersetzen.

Mit diesem verstärkten Engagement für Cadillac wird wohl kein Platz mehr für die DTM sein. Es gibt zwar zwischen den Meisterschaften keine terminlichen Überschneidungen, aber für Jack Aitken hat das Cadillac Programm oberste Priorität. Das größte Problem stellen die 5 DTM-Testtage dar, die 2026 zentral vom ADAC organisiert werden, private Testtage der Teams sind nicht mehr möglich.

"Cadillac ist das Programm, für das ich mich zuerst verpflichtet habe. Es hat für mich Priorität, was das Niveau der Meisterschaft und des Autos angeht, das wir fahren. Allerdings kommt es darauf an, ob ich mehr fahren und mehr Rennen fahren kann, denn ich glaube, dass mich das zu einem besseren Fahrer macht. Cadillac hat mich bei Projekten wie der DTM sehr freundlich und großzügig unterstützt. Wenn es meiner Leistung in den einzelnen Meisterschaften nicht schadet und ich beides auf hohem Niveau machen kann, dann mache ich das gerne. Es geht immer darum, ein gutes Gleichgewicht zu finden. Ich möchte nicht zu viel machen und dann irgendwo Kompromisse eingehen müssen», so Aitken bereits vor einigen Wochen. Und auch Lorenz Frey-Hilti ergänzt: «Wir wollen einen Fahrer, der den Fokus auf die DTM legt."

Damit werden wir Jack Aitken wohl im Jahr 2026 nicht in der DTM sehen, das Schweizer Rennteam Emil Frey ist schon auf der Suche nach einem Nachfolger.

Dienstag, 11. November 2025

IDM Sportbike: Comeback von Micky Winkler in trockenen Tüchern

Die vergangene Saison endete für das WSC-Racing-Team by Aprilia abrupt und vorzeitig. Aber wie angekündigt kehrt das Team 2026 in die IDM Sportbike zurück. Der Vertrag mit Micky Winkler ist unterschrieben.

Zur Erinnerung: Nach dem Saisonauftakt 2025 kam es zur Trennung mit dem verpflichteten Fahrer Felix Kauertz. Nach der Sommerpause meldete sich das Team mit Micky Winkler auf der Aprilia RS 660 zurück. Der 24-jährige Thüringer glänzte als Gastfahrer beim Einstand in Assen mit einem Top-Ten-Platz. Auf seiner Heimstrecke in Schleiz wollte er das Motorrad in der darauffolgenden Woche noch besser kennenlernen. Aber bei der dort stattfindenden German Twin Trophy stürzte er im ersten Wertungslauf in Führung liegend. Die Folge: ein komplizierter Bruch an der linken Hand. Das war das endgültige Aus für das ambitionierte WSC-Racing-Team aus Neuss.

Jetzt sind die Vorbereitungen für das Comeback in vollem Gange. Diese Woche wurde die Rahmen-Vereinbarung zwischen dem Team, Micky Winkler als Fahrer und diversen Sponsoren unterschrieben. Die IDM-Saison 2026 mit insgesamt sieben Events ist damit in trockenen Tüchern. Nahezu alle WSC-Partner seien weiterhin an Bord, heißt es aus der Zentrale. Winkler wird seinen Teil dazusteuern.

„Ich freue mich sehr, dass Micky sein Anteils-Paket bereits schnüren konnte und wir die kommenden Vorsaison-Tests seriös angehen können“, erklärt Teamchef Roland Matthes. „Auch die Personal-Planung steht soweit, die Akquise von Sponsoren läuft weiter.“ Und dann schiebt Matthes nach: „Wir würden gern noch ein zweites Fahrzeug aufbauen.“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Montag, 10. November 2025

DTM: Wechselt Jordan Pepper zu BMW ?

Wechselt Jordan Pepper 2026 eventuell zu BMW ?
Foto. Jans Hawrda

Der Werkskader von BMW ist mit einer Reihe von Weltklassefahrern besetzt. Nun könnte ein weiterer Name hinzukommen. Wie mehrer Medien berichten könnte ein Wechsel von Jordan Pepper zu BMW bevorstehen. 

Es wird berichtet das der Wechsel des Südafrikaners von Lamborghini zu BMW für die Saison 2026 bereits beschlossene Sache sei. Wenn sich das bestätigt trifft Pepper bei BMW auf seine Landsleute Kelvin und Sheldon von der Linde.

Im Jahr 2025 kämpfte Jordan Pepper im Lamborghini bis zum letzten Rennen um die DTM-Krone und war am Ende bestplazierter Lomborhini-Pilot in der Meisterschaft.

Für einen Wechsel zu BMW spricht, das neben Marko Wittmann bei Schubert-Motorsport durch den Weggang von Renè Rast ein Platz frei ist. Aber auf diesen Platz spekulieren auch andere. Warten wir also ab was passiert.

DTM und New England Patriots feiern Touchdown am Dekra Lausitzring

  • „Motorsport meets American Football Day“ mit NFL-Rekordchampion
  • DTM-Champion Güven und Youngster Kalender zeigen ihr Football-Talent
  • Deutsche NFL-Legenden begeistert von Taxifahrten im DTM-Rennfahrzeug

Markus Kuhn, Tom Kalender, Maskottchen „Pat Patriot“, Ayhancan Güven und Sebastian Vollmer (l-r)
Foto: ADAC-Motorsport

Motorsport trifft auf American Football: Bevor die NFL (National Football League) am 9. November erstmals ein reguläres Saisonspiel im Berliner Olympiastadion austrägt, sorgten die DTM und die New England Patriots am Donnerstag für die perfekte Einstimmung. Beim „Motorsport meets American Football Day“ auf dem Dekra Lausitzring trafen DTM-Champion Ayhancan Güven (TR/Manthey EMA) und Youngster Tom Kalender (Hamm/Sieg) vom Mercedes-AMG Team Landgraf auf die beiden deutschen NFL-Legenden Sebastian Vollmer und Markus Kuhn sowie den dreimaligen Super-Bowl-Sieger Lonie Paxton aus den USA. Im Rahmen der neuen Partnerschaft mit den Patriots, dem Rekordchampion der NFL, standen verschiedene Medienaktivitäten und Renntaxifahrten auf dem Programm.

Die Protagonisten erlebten am Lausitzring zudem geballte PS-Power: Der 17-jährige Kalender nahm die ehemaligen NFL-Stars auf eine rasante Fahrt in seinem Mercedes-AMG GT3 mit. „Das waren die ersten Taxifahrten meiner Karriere und dann gleich mit so einer NFL-Prominenz. Es hat Spaß gemacht, sich mit den Jungs auszutauschen. Im Rennauto waren sie aber ziemlich ruhig“, sagte Kalender mit einem Schmunzeln. Neben Kalender waren Ex-DTM-Pilot Stefan Mücke am Steuer des Renntaxi von DTM-Partner Dekra und der frühere Formel-1-Pilot Markus Winkelhock im Schaeffler-Innovationstaxi im Einsatz, um den Football-Gästen die Faszination Motorsport näher zu bringen. „Ich bin zuvor noch nie in einem Rennauto mitgefahren, das war eine einmalige Erfahrung“, sagte Vollmer. „Als ehemaliger Football-Spieler musste ich es erstmal hineinschaffen. Aber als ich dann drinsaß, war es mega. Nächstes Jahr möchte ich unbedingt bei einem DTM-Wochenende live dabei sein.“

„Der Tag hat riesigen Spaß gemacht. Ich finde es immer super, auf Athleten aus anderen Sportarten zu treffen und sich auszutauschen. Wir haben zusammen verschiedene Challenges ausprobiert und ich habe gelernt, wie man American Football spielt“, sagte DTM Champion Güven, der sich auch im Football-Jersey wohl fühlt. Der erste DTM-Titelträger aus der Türkei durfte sich gemeinsam mit Vollmer bei einer Reifenwechsel-Challenge gegen Kalender und Kuhn beweisen. Auch der Football wurde geworfen – von der imposanten Haupttribüne des Dekra Lausitzrings, durch Pirelli-Reifen sowie mit besonders beeindruckenden Würfen über die Dekra-Brücke. Fans dürfen sich in den kommenden Monaten auf viele spannende gemeinsame Formate der DTM und der New England Patriots auf Social Media freuen. „Mit der DTM und den New England Patriots treffen zwei Premiummarken aufeinander, die perfekt zusammenpassen. Ich fand es superspannend zu sehen, wie die Boxenstopps ablaufen und welche Kräfte dabei wirken“, erzählte Kuhn.

Die Partnerschaft zwischen der DTM und den New England Patriots wird auch im Rahmen des ersten regulären NFL-Spiels im Berliner Olympiastadion am 9. November sichtbar. Der pink-rot leuchtende Mercedes-AMG GT3 von Kalender steht am Freitag, 7. November in der New England Patriots-Fanzone auf dem Uber-Platz in Berlin.

Samstag, 8. November 2025

IDM Supersport: Niederlage für Julius Caesar Rörig

Julius Caesar Rörig, Honda CBR 600 RR #24
Foto: Jens Hawrda

Julius Caesar Rörig hat seinen zehnten Platz in der IDM Supersport-Gesamtwertung verloren. Das ist das Ergebnis aus der Verhandlung des DMSB-Berufungsgerichts nach technischen Beanstandungen an der Honda des Fahrers von MCA Racing in der vergangenen Saison.

Bei der IDM-Veranstaltung Anfang Juli 2025 in Oschersleben hatten die IDM-Techniker festgestellt, dass die Motorverplombung nicht intakt ist. Laut Reglement hat das zur Folge, dass alle Rennen, in denen der beanstandete Motor eingesetzt wurde, aberkannt werden. Im Fall des späteren IDM-Vizemeisters Dirk Geiger, der ebenfalls für MCA Racing fuhr, war es der erste Lauf im tschechischen Most. Ihm wurden 25 Punkte gestrichen.

Seinem 19-jährigen Teamkollegen Julius Caesar Rörig sollten alle bis dahin gefahrenen Rennen aberkannt werden, weil er zu diesem Zeitpunkt immer noch den ersten Motor verwendet hatte. Das Team ging in Berufung. Diese wurde jetzt vom DMSB-Berufungsgericht zurückgewiesen. Rörig verliert damit 37 Punkte und rutscht auf den 16. Platz in der Gesamtwertung ab.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek