Freitag, 10. Oktober 2025

ADAC GT4 Germany: Champions auf Gala geehrt

Dr. Hilmar Siebert (Vizepräsident ADAC e.V.), Hendrik Still, Philipp Gogollok, Jay Mo Härtling, Enrico Förderer, Gabriele Piana, Dr. Claudius Leibfritz (Vorstand ADAC SE)
Foto: ADAC-Motorsport

Die Siegerehrung zur Saison 2025 der ADAC GT4 Germany fand im Rahmen der Night of the Champions zusammen mit der DTM und dem ADAC GT Masters statt. 

Im Abschluss an das Saisonfinale auf dem Hockenheimring tauschten die Piloten der ADAC GT4 Germany ihre Rennoverall gegen den feinen Zwirn. Bei der „Night of the Champions“ wurden durch Dr. Claudius Leibfritz (Vorstand ADAC SE) und Dr. Hilmar Siebert (Vizepräsident ADAC e.V.) die Pokale übergeben und die Titel im elegante Rahmen gefeiert. Enrico Förderer (18/Leuterod) und Jay Mo Härtling (22/Sprockhövel, beide SR Motorsport by Schnitzelalm) bekamen die meisten Trophäen überreicht. Neben der Fahrer- und Junior-Wertung gewannen sie auch die sogenannte „Road to DTM“, die eine Förderung ins ADAC GT Masters 2026 beinhaltet.

In der Fahrer-Wertung setzten sich Förderer/Härtling gegen Hendrik Still (38/Kempenich) und Philipp Gogollok (19/Bad Homburg, beide AVIA W&S Motorsport) sowie gegen Gabriele Piana (39/ITA) und Berkay Besler (25/TUR, beide FK Performance Motorsport) durch. In der Junior-Wertung ging Platz zwei an Gogollok vor Raphael Rennhofer (18/AUT) und Emil Heyerdahl (23/NOR, beide Wimmer Werk Motorsport).

Neu ausgeschrieben war die Rookie-Wertung. Es siegte Cedric Fuchs (19/Holzappel, SR Motorsport by Schnitzelalm) vor Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech, Prosport Racing) und Laurenz Rühl (19/Friedrichsdorf Razoon - xAutomotive Racing). In der ebenfalls neuen PRO-AM-Wertung gewann Rühl zusammen mit Damon Surzyshyn (48/CAN). In der Team-Wertung triumphierte AVIA W&S Motorsport bereits zum dritten Mal in Folge. Platz zwei ging an SR Motorsport by Schnitzelalm vor FK Performance Motorsport.

ADAC GT Masters: Night of the Champions 2025

Night of the Champions: ADAC Ehrenpräsident Hermann Tomczyk,
Salman Owega, Finn Wiebelhaus und ADAC Vorstand Dr. Dieter Nirschl (v-l)
Foto: ADAC-Motorsport

In feierlichem Rahmen erhielten die Meister aller Klassen des ADAC GT Masters am Sonntagabend nach dem Finale in Hockenheim ihre Trophäen.

Die letzte Zielflagge 2025 war am Sonntagnachmittag gefallen, doch damit war die Saison noch nicht beendet. Am Abend waren alle Gewinner nochmals ins Porsche Experience Center Hockenheimring zur feierlichen Siegerehrung eingeladen. ADAC Ehrenpräsident Hermann Tomczyk und ADAC Vorstand Dr. Dieter Nirschl überreichten die Trophäen an die Sieger. Moderator Matthias Killing führte stimmungsvoll durch den Abend. Zwischen den einzelnen Ehrungen ließen sich die Anwesenden ein mehrgängiges Menü schmecken. 

Geehrt wurden die Sieger der Fahrer- sowie der Silber-Cup-Wertung, Salman Owega und Finn Wiebelhaus, die Vizemeister Tim Zimmermann und Leyton Fourie sowie die Drittplatzierten, Simon Birch und Leo Pichler. Wiebelhaus wurde zudem für seinen Sieg in der „Road-to-DTM“ gefeiert.

Den Pokal für den Erfolg in der Teamwertung holte Ulrich Fritz, Geschäftsführer des Haupt Racing Teams, ab. Für die Vizemeisterschaft in der Teamwertung wurden Fabian Finck und Martin Kaemenaa, Gründer und Teamchef von FK Performance Motorsport, geehrt. Den Pokal für den dritten Rang in dieser Wertung holte sich Razoon-more than Racing-Teammananger Stefan Rameseder ab.

Im Pro-AM Cup wurde ebenfalls gefeiert. Die Titelverteidiger und neuen Meister, Alexander Schwarzer und Alexander Fach sowie der Zweitplatzierte Jonas Karklys bekamen ihre Trophäen überreicht. 

ADAC GT Masters-Jubiläumssaison 2026: Start vor Alpenkulisse

  • 20. Saison des ADAC GT Masters in Deutschland, Österreich und den Niederlanden
  • Sechs Rennwochenenden, vier Events im Rahmen der DTM
  • Pirelli bleibt Reifenpartner des ADAC GT Masters

Die 20.Saison des ADAC GT-Masters 2026 startet am Red Bull Ring
Foto: ADAC-Motorsport

Alpenpanorama zum 20. Geburtstag. Das ADAC GT Masters startet 2026 vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in die neue Saison. Damit wird die GT3-Nachwuchsliga des ADAC erstmals in seiner 20-jährigen Geschichte in Österreich das erste Saisonevent bestreiten. Insgesamt sechs Events in Österreich, den Niederlanden und Deutschland stehen im Kalender. Das ADAC GT Masters steht weiterhin an der Spitze des „Road-to-DTM“-Förderprogramms. In der Jubiläumssaison des ADAC GT Masters wartet erneut ein hoher Preisgeldtopf auf die Teilnehmer. Mehr als 570.000 Euro in Form von Geld- und Sachpreisen honorieren die Erfolge der Fahrer und Teams.

Zwei der sechs Events 2026 werden im beliebten Endurance-Format ausgetragen. Beim dritten Rennwochenende auf dem Dekra Lausitzring (19. bis 21. Juni) sowie auf dem Salzburgring (4. bis 6. September) fährt das Feld zwei Rennen von je 80 Minuten Dauer mit zwei Boxenstopps inklusive Fahrertausch, einem Reifenwechsel und Nachtanken. Der Saisonstart am Red Bull Ring (24. bis 26. April), das zweite Event in Zandvoort (22. bis 24. Mai) in den Niederlanden, die vierte Station am Nürburgring und das Finale in Hockenheim (9. bis 11. Oktober) werden im traditionellen Sprint-Format mit einer Stunde Renndauer und einem Fahrerwechsel ausgetragen.

Mit exklusivem Reifenpartner Pirelli in eine starke Zukunft

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem ADAC GT Masters und dem exklusiven Reifenpartner Pirelli geht in die Fortsetzung. In einem transparenten und diskriminierungsfreien Ausschreibungsverfahren setzte sich das italienische Unternehmen, das auch die Formel 1 und MotoGP ausrüstet, durch und liefert auch weiterhin die Pneus für die GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Eine erfolgreiche Partnerschaft, die bereits seit 2015 Bestand hat. Mit dem P Zero DHG hat Pirelli 2025 einen neuen Reifentyp ins ADAC GT Masters gebracht. Neben seinen verbesserten Eigenschaften auf der Strecke stand der Umweltschutz im Fokus. Die Reifen enthalten eine nachhaltige Naturkautschuk-Komponente und sind vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert.

Aufstiegschancen in der „Road-to-DTM“-Wertung

Die Unterstützung und Förderung der Nachwuchspiloten ist auch weiterhin ein wichtiger Grundstein des ADAC GT Masters. Die „Road-to-DTM“ führt junge Piloten von der Deutschen Kart-Meisterschaft (DKM) über die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters bis in die DTM und geht nun in das dritte Jahr. Der Sieger dieser Wertung erhält das Nenngeld für die nächstjährige DTM-Saison. Teilnahmeberechtigt sind alle Piloten unter 25 Jahren mit der Fahrereinstufung Silber. Punkte gibt es in dieser Meisterschaft für das einzelne Qualifying-Ergebnis sowie das gemeinsame Renn-Resultat. Gleichzeitig wird viel Wert auf eine verantwortungsbewusste und respektvolle Fahrweise gelegt, weshalb für Strafen oder Verwarnungen auch Punkte abgezogen werden. 2025 heißt der Sieger Finn Wiebelhaus (19/Oberhausen/Haupt Racing Team).

Der Kalender des ADAC GT Masters 2026

24.04. - 26.04.2026  Red Bull Ring (A)

22.05. - 24.05.2026  Circuit Zandvoort (NL)

19.06. - 21.06.2026  Dekra Lausitzring - Endurance

10.07. - 12.07.2026  Int. ADAC Truck-Grand-Prix*

04.09. - 06.09.2026  Salzburgring - Endurance

09.10. - 11.10.2026  Hockenheimring Baden-Württemberg

* Vorbehaltlich der Bestätigung durch den Promoter

Quelle: adac-motorsport.de

ADAC GT Masters: Fahrerlager-Radar vom Finale

Ein feierlicher Abend, zwei Überflieger im Saisonendspurt, ein Eintrag in die Geschichtsbücher und ein meisterliches Design.

Salman Owega und Finn Wiebelhaus sind im Ford Mustang GT3 die Meister 2025
Foto: ADAC-Motorsport

Überflieger des Saisonendspurts

Zwei Siege, eine Podiumsplatzierung und eine Pole-Position: Das ist die eindrucksvolle Bilanz von Denis Bulatov und Nico Hantke und ihrem Team Scherer Sport PHX aus den letzten beiden Saisonevents am Red Bull Ring und in Hockenheim. Eine Ausbeute von insgesamt 81 Punkten. Niemand war besser - auch nicht die späteren Meister.  Das machte sich auch in einem bemerkenswerten Sprung in der Fahrermeisterschaft bemerkbar: Gesamtrang vier und nur elf Zähler an den Top-3 vorbei. Nach dem Salzburgring-Wochenende, an dem das Duo im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 durch einen vorherigen Unfall nicht teilnehmen konnten, lagen sie hingegen nur auf dem zehnten Platz. 

Ford Mustang GT3 in meisterlichem Design

Nach den Gewinnen der Fahrer-, Team-, Silver Cup- und „Road-to-DTM“-Meisterschaften im Samstagsrennen am Hockenheimring, war der Ford Mustang GT3 #1 des Haupt Racing Teams am Sonntag mit speziellem Design unterwegs. Die vorher schwarzen Bereiche der Front glänzten golden. Und am Heck des Mustangs prangten die Unterschriften aller Teammitglieder, die an diesem Erfolg beteiligt waren. Das Design brachte Glück, denn die neuen Champions gewannen das Finalrennen der Saison 2025. 

Titelverteidigung Pro-AM Cup

Alexander Schwarzer und Alexander Fach hatten bereits im Samstagsrennen allen Grund zum Jubeln. Die Piloten von Fach Auto Tech feierten mit ihrem sechsten von insgesamt sieben Saisonsiegen im Pro-AM Cup vorzeitig die Meisterschaft und verteidigten damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Das gelang zuvor nur drei Piloten in der Geschichte des ADAC GT Masters: Toni Seiler, der erste Sieger in der damals neu eingeführten „Amateurwertung“ gewann 2009 und 2010. Sogar dreimal in Folge durfte Remo Lips feiern, der 2016 und in den beiden Jahren darauf die „Trophy-Wertung“ für sich entschied. Der letzte Titelverteidiger hieß Florian Spengler, er gewann 2021 und 2022. 

Jüngster Zweifach-Champion der Geschichte

Für Salman Owega ist es eine ganz besondere Meisterschaft, denn er ist der jüngste Zweifach-Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters. Er wurde bereits 2023 Meister und ist nun im Alter von 20 Jahren und 132 Tagen erneut Champion. Nur vier Fahrern ist es zuvor überhaupt gelungen, zwei Meistertitel einzufahren, aber niemand war jünger als Owega: Elias Seppänen 2023/2024 (20 Jahre/354 Tage), Kelvin van der Linde 2014/2019 (23 Jahre/87 Tage), Sebastian Asch 2012/2015 (29 Jahre/122 Tage) und Christopher Mies 2016/2021 (32 Jahre/167 Tage). 

Vorzeitige Titelentscheidung

Salman Owega und Finn Wiebelhaus haben den Meistertitel schon ein Rennen vor Saisonende für sich entschieden. Das ist im ADAC GT Masters bereits sechs anderen Fahrern bzw. Fahrerpaarungen gelungen. Tatsächlich geht es aber noch etwas voreiliger: 2019 feierten Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser den Titel sogar am vorletzten Rennwochenende. Zum Finale reiste das Audi-Duo schon als Champions an, sicherte seiner Mannschaft HCB-Rutronik Racing mit einem Sieg im letzten Rennen aber noch die Teammeisterschaft.

Quelle: adac-motorsport.de

Donnerstag, 9. Oktober 2025

DTM Tickets 2026: Schnell sein und bis zu 30 Prozent sparen

Foto: Jens Hawrda

Startampel auf Grün für den Ticketverkauf 2026: Passend zum DTM-Finale in Hockenheim (3. bis 5. Oktober) beginnt der Kartenverkauf für die kommende Saison. Tickets für die DTM 2026 gibt es ab Sonntag, 5. Oktober um 16 Uhr unverändert ab 49 Euro im Onlineshop unter tickets.dtm.com. Wer schnell ist, sichert sich nicht nur die besten Plätze für das kommende Jahr, sondern kann auch bis zu 30 Prozent sparen. Dazu präsentiert sich die DTM familienfreundlich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen an allen Strecken freien Eintritt.

Mit dem Start des Vorverkaufs können sich die Fans Eintrittskarten für sieben der acht Rennwochenenden sichern – und dabei gleich doppelt sparen. Ticketkäufer erhalten bis zum 16. Oktober 2025 in allen Kategorien zehn Prozent Frühbucherrabatt. ADAC Mitglieder profitieren von einem zusätzlichen Preisvorteil von weiteren zehn Prozent. Damit lassen sich im Vergleich zum Tageskassenpreis starke 30 Prozent sparen. Tickets für das Rennwochenende auf dem Norisring sind zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich.

An allen acht Veranstaltungen dürfen sich die Besucher auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das weit über die Action auf der Rennstrecke hinausgeht: Alle Ticketbesitzer haben freien Zugang ins Fahrerlager, zum Pit Walk und in die DTM Fan Zone. Den Fan-Nachwuchs erwartet neben dem kostenlosen Eintritt auch zahlreiche Aktionen auf dem gesamten Eventgelände.

„Die DTM boomt, in diesem Jahr haben mehr als eine halbe Million Besucher die Rennen live an den Strecken verfolgt“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Für die Besucher bietet die DTM ein fannahes Event mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher setzen wir auf unser bewährtes Ticketangebot und freuen uns, die Preise für die kommende Saison stabil zu halten.“

Die DTM startet 2026 erstmals in Österreich in die neue Saison. Der Auftakt steigt vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring. Insgesamt stehen 16 Meisterschaftsläufe an acht Rennwochenenden auf dem Programm – neben Österreich auch in Deutschland und den Niederlanden. Nach dem Start in der Steiermark folgt das zweite Auslandsgastspiel in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste. Das große Saisonfinale steigt traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Weitere Stationen sind der Dekra Lausitzring, der Norisring, die Motorsport Arena Oschersleben, der Nürburgring sowie der Sachsenring.

Rennkalender DTM 2026

24.04.-26.04.2026 – Red Bull Ring (A) presented by VKB-Bank

22.05.-24.05.2026 – Circuit Zandvoort (NL)

19.06.-21.06.2026 – Dekra Lausitzring

03.07.-05.07.2026 – Norisring

24.07.-26.07.2026 – Motorsport Arena Oschersleben

14.08.-16.08.2026 – Nürburgring

11.09.-13.09.2026 – Sachsenring

09.10.-11.10.2026 – Hockenheimring Baden-Württemberg