Donnerstag, 3. Juli 2025

IDM Superbike: Christian Gamarino übernimmt Skach-Kawasaki

Zur Saison-Halbzeit gibt es einen Wechsel im Team Skach Motors Kawasaki Racing aus Dormagen. Das Gastspiel von Philipp Steinmayr ist beendet. Der Italiener Christian Gamarino nimmt den Platz des Österreichers ein und bestreitet am kommenden Wochenende mit der Startnummer „18“ sein erstes Rennen in der IDM Superbike.

Philipp Steinmayr, der die ersten drei Veranstaltungen in den Farben des Kawasaki-Teams bestritt, hat in den letzten Wochen wichtige Grundlagen für das Motorrad erarbeitet. Den 31-Jährigen hatte das Projekt nach seinem offiziellen Rücktritt vom Rennsport im letzten Jahr so sehr gereizt, dass er für die Entwicklungsarbeit der ZX-10 RR ins Fahrerlager zurückkehrte. Stammfahrer Martin Vugrinec profitierte davon. Der 26-jährige Kroate sammelte bisher 21 Meisterschaftspunkte. Im tschechischen Most gelang ihm das bisher beste Saisonergebnis: 14 Punkte auf einen Schlag.

Steinmayr wird sich wieder seinen privaten Verpflichtungen widmen. Zur Unterstützung auf der Rennstrecke hat Kawasaki jetzt Werksfahrer Christian Gamarino ins Team Skach Motors Kawasaki Racing eingeschleust. Der 31-jährige Italiener ist bisher in der Supersport-Weltmeisterschaft und in der Langstrecken-Weltmeisterschaft gefahren. Er kennt das Motorrad in seinen Grundzügen. Von der IDM weiß er nicht viel, außer dass ihn hochkarätige Rennen auf einem hohen Level erwarten, die von Gastfahrern gerne unterschätzt werden. Was Gamarino ganz sicher weiß, ist, dass Gegner wie Florian Alt auf Honda und Leandro Mercado (BMW) am Start sind. Beide genießen einen hervorragenden Ruf, denn Gamarino ist bereits in der Langstrecken-WM gegen sie angetreten.

Der Neuzugang wurde für die Rennen in Oschersleben am kommenden Wochenende und für die Veranstaltung in Assen Mitte August verpflichtet.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


DTM auf dem Norisring im TV und Livestream

Foto: Jens Hawrda

DTM

Freitag, 4. Juli

10:40 – 11:45: Freies Training 1 Joyn / ran.de /DTM Youtube

15:45 – 16:40: Freies Training 2 Joyn / ran.de /DTM Youtube

Samstag, 5. Juli

09:05 – 10:10: Qualifying 1 Joyn / ran.de /DTM Youtube

12:55 – 15:00: Rennen 1 ProSieben / Joyn / ran.de / ServusTV On /DTM Youtube

Sonntag, 6. Juli

09:05 – 10:10: Qualifying 2 Joyn / ran.de /DTM Youtube

12:55 – 15:00: Rennen 2 ProSieben / Joyn / ran.de /ServusTV On /DTM Youtube

19:15 – 19:30: n-tv Magazin PS - DTM Kompakt n-tv


ADAC GT4 Germany

Samstag, 5. Juli

10:10 – 10:30: Qualifying 1 youtube.com/adacmotorsports

17:35 – 18:45: Rennen 1 Joyn / sport1.de / youtube.com/adacmotorsports / ServusTV On

Sonntag, 6. Juli

15:20 – 16:30: Rennen 2 Joyn / sport1.de / youtube.com/adacmotorsports / ServusTV On


Prototype Cup Germany

Samstag, 5. Juli

08:40 – 09:00: Qualifying 1 youtube.com/adacmotorsports

15:20 – 16:25: Rennen 1 youtube.com/adacmotorsports

Sonntag, 6. Juli

08:40 – 09:00: Qualifying 2 youtube.com/adacmotorsports

16:45 – 17:50: Rennen 2 youtube.com/adacmotorsports


Mittwoch, 2. Juli 2025

Feller greift beim Norisring-Spektakel im Joyn-Design an

  • Schweizer startet in Nürnberg im Look des Superstreamers Joyn
  • Kooperation zwischen ProSieben und Land-Motorsport

Frisches Design für Ricardo Feller am Norisring
Foto: Land-Motorsport

Neues Design für ein besonderes DTM-Wochenende: Ricardo Feller (CH) tritt auf dem Norisring (4. bis 6. Juli) in einem neuen Look an. Der Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Land-Motorsport strahlt für das Event in Nürnberg in den Farben von Joyn an, der Streaming-Plattform von ProSiebenSat.1. Bei dem „Superstreamer“ sind alle Rennen der DTM und auch des ADAC GT Masters sowie der ADAC GT4 Germany live und kostenlos zu sehen.

„Wir freuen uns sehr auf das spektakuläre und einmalige Joyn-Auto im DTM-Starterfeld“, sagt Gernot Bauer, Sportchef von ProSiebenSat.1. und ergänzt. „Wir sind Land-Motorsport sehr dankbar für den ersten Anstoß sowie die schnelle und unkomplizierte Umsetzung. Dies ist so nur in der DTM möglich! Und wenn wir uns an den rasenden Football – auch ein Audi – beim Saisonfinale 2022 erinnern, dann hat ein ran racing-Rennwagen ja besondere Erfolgschancen.“

Auch Feller fiebert dem Wochenende auf dem Nürnberger Stadtkurs entgegen: „Die Schweiz hat sehr viele DTM-Fans. Daher freue ich mich sehr, dass ProSieben und Joyn alle unsere Rennen live übertragen und so umfangreich berichten. Ich hoffe, dass mir das Spezial-Design am Norisring Glück bringt und wir an diesem Wochenende endlich den Turnaround schaffen. Das Potenzial dafür ist da.“

Anlass des farblich neuen Auftritts ist eine Partnerschaft zwischen ProSieben und Land-Motorsport. „Die DTM ist bereits eine starke Plattform, um uns als Team, vor allem aber unsere Partner bestmöglich zu präsentieren“, betont Christian Land, Teamchef Land-Motorsport. „Dank der Kooperation mit Joyn können wir unsere Reichweite nun noch einmal deutlich steigern. Für uns ist es aber auch eine tolle Möglichkeit, etwas zurückzugeben. Denn der Motorsport wäre nichts ohne die umfangreiche Berichterstattung.“


Saisonhighlight der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring

  • Zweites Rennwochenende der Saison für die Serie
  • Lokalmatador Thomas Rackl freut sich auf Unterstützung aus der Region
  • Oschersleben-Überraschung Roman Fellner-Feldegg will erneut glänzen

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany steht vor ihrem ganz großen Saisonhighlight 2025: Auf dem legendären Norisring in Nürnberg bestreitet die ADAC Serie ihr zweites Rennwochenende des Jahres - und das verspricht einiges an Action und Spannung. Denn mit langen Geraden und nur fünf Kurven verfügt der einzige Stadtkurs in Deutschland über ein ganz spezielles Layout. Tickets für den Norisring gibt es im online Vorverkauf ab 79 Euro. Die Rennen der ADAC GT4 Germany werden Samstag ab 17:45 Uhr und Sonntag ab 15:30 Uhr im Live-Stream auf youtube.com/adacmotorsports sowie auf Joyn, ServusTV ON und sport1.de gezeigt. Sky Sport Mix überträgt am Samstag und Sonntag jeweils ab 21:00 Uhr re-live im Fernsehen.

Nach dem Doppelsieg beim Saisonauftakt in Oschersleben kommen Enrico Förderer (18/Leuterod) und Jay Mo Härtling (22/Sprockhövel, beide SR Motorsport by Schnitzelalm) im Mercedes-AMG GT4 als Tabellenführer zum Norisring. Größte Herausforderer sind die zweitplatzierten Hugo Sasse (21/Aschersleben) und Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech, beide Prosport Racing) im Aston Martin Vantage AMR GT4. Fellner-Feldegg war die große Überraschung in Oschersleben. Bei seinem ersten Rennwochenende im GT4-Sport fuhr er in beiden Rennen auf das Podium und gewann zudem zweimal die Rookie-Wertung.

„Ich freue mich riesig auf das zweite Rennwochenende. Ich habe mir nach Oschersleben fast alle Rennen der ADAC GT4 Germany nochmal im Internet angeschaut, um mich noch mehr mit der Serie vertraut zu machen. Den Norisring kenne ich noch nicht, habe ihn aber im Simulator ausprobiert. Somit weiß ich noch nicht wirklich, was mich dort erwartet. Das Layout wirkt spannend - die Schikane ist vergleichbar mit Oschersleben und sollte unserem Aston Martin liegen. Grundsätzlich ist der Norisring aber auf jeden Fall eine Fahrer-Strecke“, erklärt Rookie Fellner-Feldegg. „Mein Traum ist es, erneut auf das Podium zu fahren. Am Wochenende werden mich einige internationale Freunde aus Italien, Tschechien und Spanien besuchen. Denen möchte ich natürlich eine tolle Show bieten.“

Die kürzeste Anreise an den Norisring hat Lokalmatador Thomas Rackl (17/Berching). Der ADAC Stiftung Sport-Förderpilot teilt sich einen BMW M4 GT4 mit Linus Hahne (21/Oelde, beide ME Motorsport). Rackl war bereits 2024 auf dem Kurs in Nürnberg unterwegs. „Nach zwei Monaten Pause nun direkt das Heimspiel zu erleben, ist gigantisch. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir ein erfolgreiches Rennwochenende haben werden. Wenn alles passt, sind die Top Fünf das Ziel“, so Rackl. „Die Strecke macht riesig Spaß und man kann gute Zweikämpfe haben. Es gilt jedoch, stets die Betonmauern im Auge zu behalten. Es werden rund 45 Leute aus meinem Umfeld an den Norisring kommen. Darauf freue ich mich sehr.“

Neben den Fahrzeugen von Mercedes-AMG, Aston Martin und BMW muss auf dem Norisring vor allem mit Porsche gerechnet werden. Das hat bereits das Event 2024 gezeigt, als die 718 Cayman GT4 drei Podestplätze und eine Pole-Position erzielten. In diesem Jahr sind insgesamt acht Porsche im Feld vertreten. Insbesondere die zweitplatzierten Raphael Rennhofer (18/AUT) und Emil Heyerdahl (22/NOR, beide Wimmer Werk Motorsport) sowie die drittplatzierten Hendrik Still (37/Kempenich) und Philipp Gogollok (19/Bad Homburg, beide AVIA W&S Motorsport) wollen zur Tabellenspitze aufschließen. Ihre aktuell auf Rang vier liegenden Porsche-Markenkollegen Denny Berndt (20/Berlin) und Max Rosam (20/Taunusstein, beide Razoon - more than Racing) standen bereits 2024 auf dem Norisring-Podium und haben sich ebenfalls einiges vorgenommen.


Dienstag, 1. Juli 2025

Emil Frey Racing steht vor dem vierten DTM Lauf der Saison

Thierry Vermeulen, Ferrari 296 GT3 #69
Foto: Jens Hawrda

Emil Frey Racing reist zum vierten Lauf der DTM-Saison an den traditionsreichen Norisring. Nach soliden Leistungen in den bisherigen Rennen – darunter ein Sieg von Jack Aitken – möchte das Schweizer Team mit seinen drei Ferrari 296 GT3 weitere wichtige Punkte sammeln. Nach der Pole Position durch Jack Aitken im Vorjahr, blickt das Team zuversichtlich auf das kommende Rennwochenende – auch weil Jack Aitken, Thierry Vermeulen und Ben Green ihre Schnelligkeit zuletzt mehrfach unter Beweis gestellt haben.

Emil Frey Racing steht vor dem vierten Lauf der DTM-Saison 2025, der zugleich die Halbzeit der Meisterschaft markiert. Auf dem traditionsreichen Norisring erwartet das Schweizer Team ein herausforderndes, aber auch vielversprechendes Rennwochenende. Aktuell auf Platz fünf der Teamwertung liegend, möchte man mit den drei Ferrari 296 GT3 auf dem Stadtkurs rund um den Dutzendteich weitere wertvolle Punkte sammeln.

Der 2.162 Meter kurze Norisring zählt zu den markantesten Strecken im DTM-Kalender. Der enge Stadtkurs mit seinen harten Bremspunkten und geringen Auslaufzonen fordert höchste Konzentration – von den Fahrern ebenso wie vom gesamten Team. Nicht ohne Grund trägt der Norisring den Beinamen „fränkisches Monaco“. Bereits im vergangenen Jahr konnte Emil Frey Racing dort mit einer Pole Position das Potenzial unter Beweis stellen – auch wenn das Rennen selbst nicht wie erhofft verlief. Für dieses Jahr ist das Ziel klar: eine fehlerfreie Teamleistung über das gesamte Wochenende und möglichst viele Meisterschaftspunkte für die Fahrer- und Teamwertung zu sammeln.

Nach durchweg soliden Auftritten in der bisherigen Saison – darunter ein Sieg von Jack Aitken am Lausitzring – reist das Team mit einer gesunden Portion Zuversicht nach Nürnberg. Auch Thierry Vermeulen und Ben Green haben in den vergangenen Rennen mehrfach ihre Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt. Die Voraussetzungen sind gegeben, um am Norisring ein weiteres Kapitel in einer bislang stabilen Saison zu schreiben.

Der vierte Lauf im DTM Kalender ist der Abschluss zur ersten Saisonhälfte und findet auf dem einzigartigen Stadtkurs in Nürnberg vom 04. bis 06. Juli statt.

Stimmen der Piloten vor den Rennwochenende am Norisring

Jack Aitken (Grossbritannien)

„Der Norisring ist für uns eine Strecke mit gemischten Ergebnissen, aber ich fahre immer wieder gerne dorthin. Es ist ein einzigartiger Ort und einer der besten, um eine Verbindung zu den Fans herzustellen. Hoffentlich können wir konkurrenzfähig sein und unsere gute Serie von Punkterennen fortsetzen!“

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Auf der einen Seite war es schön, mal eine Pause zu haben, aber jetzt freue ich mich wieder auf die Strecke zu gehen. Ich bin stolz auf den Speed die wir bislang gezeigt haben und ich bin zuversichtlich, dass wir in den kommenden Rennen unser volles Potenzial zeigen können.“

Ben Green (Grossbritannien)

„Ich liebe es, auf dem Norisring zu fahren. Ich habe tolle Erinnerungen an den Gewinn eines Rennens und der Meisterschaft auf dem Norisring in der DTM Trophy bei meinem Debüt auf der Strecke und meinem ersten Mal auf einem Straßenkurs.“